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    <title>Hausärzte Habenhausen</title>
    <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de</link>
    <description>Gesünder leben Texte</description>
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    <item>
      <title>Durchfall</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/durchfall</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warnzeichen, Ernährung, Hygiene: Was tun bei Durchfall?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer unter Durchfall leidet, verliert im Körper Wasser und Mineralstoffe. Dieser Verlust sollte mit reichlich Trinken ausgeglichen werden. Auch die richtige Ernährung kann Durchfallbeschwerden lindern. Mehr über die Ursachen und Behandlungsoptionen bei akutem Durchfall.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was ist Durchfall?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durchfall wird definiert als das Auftreten von sehr weichem, ungeformtem oder sogar flüssigem Stuhlgang, der mehr als dreimal pro Tag auftritt. Durchfall kann akut auftreten, dann in der Regel nur wenige Tage dauernd oder kann als chronischer Durchfall auftreten, der durchaus auch über mehrere Wochen anhalten kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Es gibt verschiedene Ursachen für Durchfallerkrankungen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Winter erleben wir oft, gerne in Pflegeheimen oder Krankenhäusern das Auftreten von Noro-Virus-Infektionen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Sommer werden Durchfälle häufig verursacht durch Campylobacter oder Salmonellen und weiteren Erreger
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Durchfall kann aber auch im Rahmen von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen auftreten, dann häufig auch mit Beimengungen von Schleim und/oder Blut. Das ist immer ein Grund, sich in Ihrer Hausarztpraxis vorzustellen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch nach der Einnahme von Antibiotika kann es zum Auftreten von Durchfällen kommen. Dies liegt dann daran, dass die Darmflora sich verändert durch die vorherige Antibiotikaeinnahme.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt sicher noch mehr Ursachen, beispielsweise durch Medikamente, Hormonstörungen, Unverträglichkeiten oder andere Gründe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Diagnose
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Praxis fragen wir im Rahmen der Abklärung immer nach Form, Farbe, Beimengungen des Stuhls, nach begleitenden Symptomen, aber auch nach Miterkrankten oder vorangegangenen Reisen oder anderen Aufenthalten. Gegebenenfalls erfolgen weitere körperliche Untersuchungen und womöglich Diagnostik durch Blut- und Stuhluntersuchungen oder Ultraschall.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Warnzeichen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Problem bei Durchfallerkrankungen ist, dass es durch den weichen, flüssigen Stuhl zu einem Flüssigkeitsverlust kommen kann, der gerade bei kleinen Kindern oder älteren Menschen zum Austrocknen führen kann. Dies würde man zum Beispiel merken, wenn die betroffene Person lethargisch oder verwirrt wird oder über Schwindel klagt, wenn die Zunge trocken ist oder die Hautfalten stehen. Dies sind alles Warnzeichen, bei denen sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusammen mit dem veränderten Stuhl kommt hinzu, dass über den Darm wertvolle Salze verloren gehen. Deswegen sollten Menschen mit einer Durchfallerkrankung viel trinken, sich körperlich schonen und gerne viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Hygiene
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz wichtig: Um eine Ansteckung zu vermeiden, sollten Betroffene unbedingt die entsprechenden Hygieneregeln beachten. Es gilt regelmäßig und häufig die Hände zu waschen, die Toilette gründlich zu reinigen und entsprechende Kleidung und Handtücher wenn möglich bei mindestens 60 Grad zu waschen und auf Sauberkeit und Hygiene bei der Zubereitung von Speisen zu achten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Flüssigkeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Durchfall reicht die Zufuhr von Wasser allein nicht. Wenn Sie eine Durchfallerkrankung haben, ist es sinnvoll, darauf zu achten, dass Sie genug Salz und Zucker zu sich nehmen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Versuchen Sie ausreichend zu trinken: mindestens 2 Liter am Tag (jemand mit einer Herzschwäche muss dies womöglich mit dem behandelnden Arzt besprechen). Lassen Sie den schwarzen oder grünen Tee länger ziehen, dann werden mehr Gerbsäureanteile aufgenommen. Auch Matetee, Pfefferminztee, Kamillentee oder Kümmeltee bieten sich an. In den Tee können Sie jeweils eine kleine Menge Zucker und eine Prise Salz geben. Sie können auch Leitungswasser oder stilles Mineralwasser trinken. Auf jeden Fall sollten Sie auf alkoholische Getränke und auf Milchprodukte verzichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch eine schöne Apfelsaftschorle bietet eine gute Kombination aus Flüssigkeit mit ein bisschen Geschmack und Zucker. Viele greifen zurück auf eine Zufuhr von Elektrolytlösung. Diese gibt es einerseits in entsprechenden Apotheken oder Fachmärkten zu kaufen. Sie können sie aber auch selber zubereiten: Dafür nehmen Sie 1 Liter abgekochtes Leitungswasser oder stilles Mineralwasser und rühren jeweils einen Teelöffel Kochsalz und Backpulver hinzu, des Weiteren zwei Esslöffel Zucker und ein bisschen Orangensaft oder Apfelsaft. Diese Mischung können Sie in kleinen Schlucken bei Durchfall zu sich nehmen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ernährung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während einer akuten Durchfallepisode sollten Sie eine leichtverträgliche Kost zu sich nehmen, gerne auch Speisen, die die Stuhlkonsistenz festigen, also beispielsweise Zwieback, Reis oder Bananen. Auch Reis- oder Haferschleim können stopfend wirken, alternativ können auch Dinkel- und Weizenflocken, aber auch Graupen oder Stärke genutzt werden. Zudem bieten sich Kartoffeln oder Möhren zu Brei oder Suppe gekocht an. Und auch der geriebene Apfel (pektinhaltig) oder die gematschte Banane sind hilfreich.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verzichten sollten Sie auf fettige Speisen! Auch Süßstoffe können durchfallfördernd wirken. Das Märchen von Salzstangen und Cola als Zaubermittel können sie getrost vergessen. Im Salz der Salzstangen fehlen wichtige Salze, so dass der Mineralverlust nicht ausgeglichen werden kann und Cola enthält zu viel Zucker und kann den Durchfall damit noch verstärken. Und wie schon oben erwähnt: Verzichten Sie bitte auf Milchprodukte, der enthaltene Milchzucker kann auch wieder abführend wirken! In der Akutphase sollten Sie auch auf rohes Gemüse und Obst verzichten. Flohsamen können Flüssigkeit binden und auf diesem Weg hilfreich sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig: Eine medikamentöse Therapieempfehlung muss immer abhängig von den Ursachen gestaltet werden, nicht alles ist für alle Betroffenen geeignet.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           geschrieben von Brigitte Sauter
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Donnerstag, den 30. April 2026
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:39:02 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Sodbrennen</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/sodbrennen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Sodbrennen – Ursachen und Abhilfe
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nach dem Hype in den 1990er und den frühen 2000er Jahren über Magensäureblocker wie Omeprazol oder Pantoprazol ist mittlerweile in Studien klar geworden, dass zwar die Wirkung sehr gut ist, aber eine dauerhafte Anwendung durchaus auch bleibende Schäden, wie zum Beispiel eine Osteoporose, nach sich ziehen kann. In kleinen Mengen sind die oben angeführten Wirkstoffe in den Apotheken frei verkäuflich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es gibt aber immer wieder Menschen, die anhaltende Beschwerden wie Sodbrennen beklagen und dann auch dauerhaft sogenannte PPI (Protonenpumpenhemmer) nehmen wollen. Patientinnen und Patienten, die unter anhaltenden Beschwerden leiden, kommen auf Dauer nicht um eine Magenspiegelung herum. Manchmal kommen dabei Krankheitsbilder zum Vorschein, die ohne dauerhafte Behandlung in bösartigen Krankheiten enden können. Oft aber ist es so, dass auch mit etwas Lebensstiländerung auf einen Teil oder alle Medikamente verzichtet werden kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was kann konkret helfen?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Es ist sinnvoll, mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt zu essen statt großer Mengen auf einmal. Halten Sie einen Abstand von 3 Stunden zwischen der letzten Mahlzeit und dem Zubettgehen ein.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Es sollte keine enge Kleidung getragen werden, weil diese auf den Magen drücken und so zum Aufsteigen des sauren Magensaftes führen kann.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Genussmittel wie saure Säfte oder Wein, aber auch andere hochprozentige Alkoholika und Nikotin können Sodbrennen verursachen und sollten deswegen reduziert oder gänzlich vom Speiseplan gestrichen werden.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Auch andere säurehaltige Speisen wie Fruchtsäfte, Tomaten oder saure Beeren und auch kohlensäurehaltige Getränke sollten eher gemieden werden.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Wer immer wieder unter Sodbrennen leidet, sollte beobachten, wann die Beschwerden auftreten. Wer nachts Beschwerden hat, kann versuchen, den Oberkörper höher zu lagern, zum Beispiel mit einem verstellbaren Lattenrost. Damit kann das Zurücklaufen des sauren Magensaftes in die Speiseröhre verhindert werden. Manchen Menschen hilft es, auf der rechten Körperseite zu schlafen, auch dann kann der Magensaft schlechter in die Speiseröhre zurücklaufen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Reduzieren Sie ihr Gewicht, wenn Sie Übergewicht haben; damit senkt sich der Druck im Bauchraum
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Wenn Sie zu Verstopfung neigen, sorgen sie für eine regelmäßige Stuhlentleerung. Das Pressen bei der Darmentleerung kann auch zu einem Hochlaufen des Magensaftes führen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Vermeiden Sie Tätigkeiten, wo Sie regelmäßig kopfüber arbeiten müssen, dies erhöht den Druck im Bauchraum
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Wenn Sie Medikamente einnehmen müssen, dann achten Sie darauf, diese mit genügend Flüssigkeit einzunehmen, damit die Tabletten auch im Magen landen und nicht davor in der Speiseröhre kleben bleiben.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was hilft noch?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         An rezeptfreien Alternativen fällt vielen sicher zuerst das gute alte Natron ein, gelegentlich angewandt in kleinen Mengen kann es aufgelöst in wenig Wasser die überschüssige Säure binden. Bei zu häufiger Anwendung kann es zu einer Verschiebung in unserem Säurehaushalt führen; deswegen ist Vorsicht geboten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Durch Kaugummi-Kauen wird Speichel produziert, dieser kann in kleinen Mengen den Magensaft neutralisieren. Dieses Mittelchen ist sicher aus den verschiedensten Gründen nicht für jeden geeignet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch ein Glas Milch oder säurearmer Tee (zum Beispiel Kamille) können Linderung bringen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Des Weiteren gibt es
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          verschiedene Teemischungen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         gegen Sodbrennen:
         &#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           eine Mischung aus Kamille, Malve und Eibisch kann einen gereizten Magen beruhigen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Fenchel-Anis-Kümmel-Tee ist wohltuend für den Magen-Darm-Trakt bekannt und durchaus schmackhaft
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Kamille-Fenchel-Süßholzwurzel-Tee
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Auch andere freiverkäufliche Medikamente können hilfreich gegen Sodbrennen sein, das sollte aber in einem Gespräch geklärt werden, weil nicht alles für jeden zu jeder Zeit das Richtige ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Manchmal ist es so, dass Patientinnen und Patienten schon lange Säurehemmer genommen haben und gerne die Dosis reduzieren wollen oder sollen. Dann ist es sinnvoll, langsam mit der Dosis runterzugehen, also, nicht von heute auf morgen alles abzusetzen, sondern das Medikament erst mal jeden zweiten und dann jeden dritten Tag einzunehmen. Der Wirkstoff hat eine lange Wirkdauer, so dass dies durchaus funktionieren kann. Und wenn beim Ausschleichen Beschwerden auftreten, dann können genau diese Hausmittel hilfreich sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dienstag, den 7. April 2026
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 09:39:22 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/sodbrennen</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Trockene Haut</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/trockene-haut</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Trockene Haut und was dagegen hilft
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Aufgabe der Haut
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Haut, das größte Organ des Menschen, bildet die Barriere zwischen Umwelt und Körperinnerem. Sie puffert äußere Einflüsse ab, schützt den Körper vor Licht, Wasser, Schadstoffen und Keimen. Über Fühler in der Haut erspürt der Tastsinn Berührungen und Druck. Sinneszellen und Nerven nehmen Schmerz- und Temperaturreize auf, filtern sie und leiten sie nach innen. Die Haut regelt den Austausch von Wärme sowie die Abgabe von Schweiß und anderen Substanzen nach außen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was verursacht trockene Haut?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Gesicht erscheint trockene Haut oft müde und fahl. Manchmal zeigen sich dünne Schuppen und gerötete Stellen. Auf rauen Wangen entwickeln sich rasch feine Fältchen. Besonders leicht spannt und juckt die Haut auch an den Unterschenkeln über den Schienbeinen, an Füßen, Händen, Ellbogen und Unterarmen. Wenn der Haut anhaltend Fett und Feuchtigkeit fehlen, zieht sie sich pergamentartig zusammen. Erhält sie dann nicht ausreichend Schutz und Pflege, kann sie sich vermehrt schuppen, rissig werden und sich entzünden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Menschen, die zu trockener Haut neigen, bringen meist die Anlage dafür mit. Aber viele verstärken diese Tendenz noch durch ihren Lebensstil und falsche Pflegegewohnheiten. Äußere Einflüsse wie Kälte, Hitze, Sonne und Wasser sowie Reizstoffe spielen eine wesentliche Rolle, wenn die Haut anfängt zu spannen und zu ziehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Von innen her wirken Flüssigkeitsmangel, einseitige Ernährung, Hormonschwankungen und nicht zuletzt die Psyche auf den Hautzustand. Außerdem wird die Haut im Alter natürlicherweise trockener.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Warum trocknet die Haut aus?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ausgeprägte Hauttrockenheit zeigt manchmal einen bedrohlichen Flüssigkeitsverlust im Körper an. Sie kann auch Teil einer bestimmten Krankheit sein. Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Kontaktekzeme, Schuppenflechte. Einige Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, etwa eine Schilddrüsenunterfunktion oder Diabetes mellitus, kommen ebenfalls als Verursacher infrage.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Hautbarriere "bröckelt", wenn die Haut Feuchtigkeit und Fette (Lipide) verliert und nicht mehr fähig ist, den Verlust auszugleichen. Dann trocknet die Haut aus. Um das zu verhindern, gibt der Körper normalerweise Flüssigkeit an die Oberhaut ab. Deshalb ist es zum Beispiel wichtig, ausreichend zu trinken. Zum anderen leiten die beiden unteren Hautschichten Lipide nach oben. Schließlich produzieren die in der Haut angelegten Talgdrüsen ein Fettgemisch, das die Hautoberfläche mit einem schützenden Film überzieht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Je älter die Haut wird, umso weniger kann sie Feuchtigkeit speichern und Fette bilden. Unsere Schutzhülle wird im Laufe des Lebens dünner und verletzlicher. Äußere sowie innere Einflüsse können ein von Natur aus eher trockenes Hautbild noch verstärken und die Hautbarriere angreifen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Einflüsse von außen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Wind und Wetter:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Sowohl bei Kälte wie bei Hitze gibt die Haut vermehrt Feuchtigkeit ab. Ist zudem die Luftfeuchtigkeit geringer, trocknet sie schneller aus. Wenn es heiß ist, verliert die Haut durch vermehrtes Schwitzen weiter an Flüssigkeit.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sonneneinstrahlung:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Einerseits nutzt die Haut das Sonnenlicht, um mit seiner Hilfe Vitamin D zu bilden. Ist die Haut jedoch länger und intensiver der Sonne ausgesetzt, fangen die betroffenen Partien an zu spannen, sie röten sich und können schmerzen. Häufige Sonnenbrände setzen der Haut nachhaltig zu. Es erhöht das Risiko, in späteren Jahren an Hautkrebs zu erkranken, erheblich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eng sitzende Kleidungsstücke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           lassen die Haut oft zu wenig atmen. Zudem schwitzt sie stärker. Trockene Haut schuppt und juckt dann vermehrt. Auch raue Stoffe oder chemische Zusätze in den Materialien setzen gereizter Haut zu.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Im Alltag hantieren wir häufig mit unterschiedlichen
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            chemischen Substanzen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           , die bei direktem und wiederholtem Kontakt die Haut angreifen können. Reinigungs- und Waschmittel, Farben, Lacke, Lösungsmittel gehören dazu. Deshalb ist es wichtig, gefährdete Hautbereiche mit entsprechender Kleidung zu schützen, um Kontaktekzeme und andere entzündliche Reaktionen zu vermeiden. Das gilt insbesondere für Menschen, die beruflich ständig mit Reizstoffen umgehen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Einflüsse von innen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Schwitzen:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           etwa beim Sport oder bei hochsommerlichen Temperaturen, ist eine wesentliche Maßnahme des Körpers, um den Wärmehaushalt auszugleichen. Dadurch gehen jedoch kurzfristig Flüssigkeit und Salze verloren. Durch Trinken, etwa vor oder nach dem Sport, gleichen wir den Verlust wieder aus. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zu wenig trinken:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Die Haut ist auf einen ausgeglichenen Wasserhaushalt im Körper angewiesen. Wer über längere Phasen zu wenig trinkt, sein Durstgefühl unterdrückt, etwa in Stresszeiten, nimmt der Haut ihr Feuchtigkeitspolster. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Rauchen:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Oft verrät die Haut den Raucher, da die Gesichtshaut bei vielen Rauchern blass, trocken und grau wirkt. Sie zeigt frühzeitig feine Fältchen. Das Risiko für Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, die mit trockener Haut einhergeht. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Alkohol:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Wer Alkohol trinkt, schwitzt stärker. Allein dadurch trocknet die Haut leichter aus. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stress, seelische Belastungen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Dass die Haut der Spiegel der Seele ist, kennen viele aus eigener Beobachtung. Glückliche, entspannte Lebensphasen beflügeln, ebenso wie positiver Stress und lassen die Haut frisch und rosig erscheinen. Kehrt sich befriedigende Aktivität in negative Daueranspannung um, leidet die Haut sichtbar mit. Sie wird blass und fahl, spannt, schuppt und juckt. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Lebensalter, hormonelle Veränderungen:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Verschiedene Hormone, darunter die Geschlechtshormone, beeinflussen auch den Hautzustand. Insbesondere Frauen erleben es, dass sich ihr Hauttyp im Laufe ihres Lebens verändert. Sie normalisiert sich später, etwa unter Einnahme eines Verhütungsmittels oder während der Schwangerschaft und Stillzeit. In den Wechseljahren schließlich neigt die Haut oft deutlich zu Trockenheit.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erkrankungen, wie z.B. die Zuckerkrankheit, Diabetes mellitus
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           , zeigt sich die Haut sehr häufig trocken, sie juckt und neigt zu Entzündungen. Mangelernährung ist zu vermeiden wichtig ausgewogene Ernährung, Vitamin- und Mineralstoffreich.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was hilft unserer Haut?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Schutz vor Kälte:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Packen Sie im Herbst und Winter empfindliche Partien gut ein, wenn Sie ins Freie gehen, die Hände zum Beispiel mit Handschuhen. Wappnen Sie das Gesicht mit einer fetthaltigen Creme gegen kalte Luft, und geben Sie erst wenn Sie wieder im Warmen sitzen, feuchtigkeitsspendende Produkte dazu. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Schutz vor Sonne:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Verwenden Sie am besten Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor, und zwar nicht nur gegen die Sommersonne, sondern auch an goldenen Winter- und Frühlingstagen sowie im Gebirge und am Meer. Außerdem bewahren Hüte und luftige, helle Kleidung im Frühjahr und Sommer vor einem Zuviel an schädlichen Strahlen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Schutz vor Feuchtigkeitsverlusten:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Da trockene Haut nicht nur Fett, sondern insbesondere auch Feuchtigkeit braucht, helfen Sie ihr, wenn Sie ausreichend trinken. Das bedeutet, täglich mindestens 1,5 Liter geeignete Flüssigkeit (zusätzlich zum flüssigen Anteil in fester Nahrung wie etwa Obst) aufzunehmen. Menschen mit einigen Herz-, Leber- oder Nierenleiden müssen jedoch die für sie geeignete Trinkmenge mit ihrem Arzt absprechen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Behutsame Körperpflege:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Duschen Sie mit lauwarmem Wasser, eventuell auch nur jeden zweiten Tag. Übertriebenes Waschen und heftiges Rubbeln greifen die Haut an. Gewöhnliche Seifen oder entfettende Waschgels verstärken die Trockenheitsprobleme noch. Auch häufige Peelings verträgt trockene Haut nicht gut, da ihre Hornschicht dünner und nicht so robust ist. Duftstoffe und Konservierungsmittel in Kosmetikprodukten reizen die empfindliche Haut zusätzlich. Sie kann allergisch reagieren. Rötungen und entzündliche Stellen sind die Folge.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verwenden Sie milde, seifenfreie, hautneutrale Dusch- und Waschgels
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           . Ausgiebige Vollbäder sind nichts für trockene Haut. Wählen Sie Hygiene- und Pflegeprodukte, die Feuchtigkeit spenden, rückfetten und möglichst nicht parfümiert sind. Wasser und Glycerin sollten daher bei den Inhaltsstoffen so weit vorn wie möglich stehen. Wer trockene Haut hat, darf ruhig reichlicher cremen, aber Vorsicht: Auch ein Zuviel des Guten setzt der Haut zu.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Klassiker der Körperpflege ist die Body-Creme.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Cremes haben meist einen höheren Fettanteil als beispielsweise Lotionen, ziehen daher aber auch langsamer in die Haut ein. Sie sind gut geeignet für die Pflege kleinerer, besonders trockener Körperstellen, wie den Ellenbogen oder den Knien. Je schuppiger die Haut ist, desto höher sollte der Fett Anteil sein.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Öle haben den höchsten Fettanteil. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Wird ein Körperöl direkt nach dem Duschen in die noch feuchte Haut einmassiert, schließt es die Feuchtigkeit in den Poren ein und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Hautoberfläche wieder geschmeidiger wird. Einige pflanzliche Öle können zudem entzündungshemmend wirken. Der Nachteil: Viele Öle hinterlassen einen leicht klebrigen Film. Die Sorge, Öle würden die körpereigene Fettproduktion beeinflussen, ist unberechtigt. Bei ausschließlicher Anwendung können Öle aber verhindern, dass die Haut ausreichend Feuchtigkeit bekommt, was die Haut langfristig austrocknen kann. Gegen eine gelegentliche Nutzung von Körperölen spricht aber nichts. Lotionen haben im Vergleich zu Creme oder Öl den höchsten Wasseranteil, lassen sich meist leicht auftragen und ziehen schnell ein. 
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Welcher Zusatz ist sinnvoll?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Urea (Harnstoff)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           lagert sich in den oberen Hautschichten ein und bindet dort Feuchtigkeit. Von außen aufgetragen sorgt Urea dafür, dass trockene Haut besser abschuppen kann. Die Oberfläche wird glatter. Bei normaler Haut, die gerade mal etwas trocken ist, reichen fünf Prozent Urea aus. Sehr trockene Haut verträgt auch zehn Prozent. Eine höhere Konzentration ist für diesen Einsatzbereich nicht zu empfehlen. Mit 20 Prozent Urea lässt sich bereits Hornhaut an den Füßen lösen. Wird eine Lotion oder Creme auf kleinste Verletzungen aufgetragen, kann es zu einem starken Brennen kommen. Deshalb sollte man direkt nach dem Rasieren auf Urea-haltige Produkte verzichten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Panthenol
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           ist die Vorstufe von Vitamin B 5 und auch unter dem Namen Dexpanthenol bekannt. Es kann bei trockener Haut helfen, weil es die Zellerneuerung unterstützt. Panthenol ist auch bei Hautirritationen oder rissiger Haut geeignet.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Marvena Zeller
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Freitag, den 13. März 2026
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 10:50:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/trockene-haut</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Lebenserwartung</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/lebenserwartung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Was beeinflusst unsere Lebenserwartung?
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im Sommer war es groß in der Presse zu lesen: Die Lebenserwartung in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr wieder auf das Vor-Corona-Niveau bewegt. Während in der Pandemie die Lebenserwartung bei Frauen und Männern gesunken war, liegen nun wieder Werte wie aus dem Jahr 2019 vor – im Durchschnitt erreichen in Deutschland Frauen ein Alter von etwa 83 Jahren, Männer ein Alter von 78 Jahren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Lebensstil hat Einfluss auf die Gesundheit 
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Unsere Lebenserwartung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst: In Westeuropa haben wir ein gutes Gesundheitssystem, in der Regel eine freie Verfügbarkeit von sauberem Wasser und Nahrungsmitteln sowie eine gute Wohn- und Lebenssituation – dies alles führt zu einer höheren Lebenserwartung der Bevölkerung. Das ändert sich rasch, wenn es zu Krieg, Naturkatastrophen, Seuchen, Hungersnöten oder noch Schlimmeren kommt. Mitbeeinflusst wird unsere Lebenserwartung aber durchaus auch durch die Gene, die wir in die Wege gelegt bekommen. Man geht davon aus, dass in den ersten sieben bis acht Lebensjahrzehnten der Lebensstil einen stärkeren Einfluss auf unsere Gesundheit hat. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer sich gesund ernährt, regelmäßig Sport treibt, nicht zu viel Alkohol trinkt und Nikotin meidet, kann womöglich bis ins hohe Alter gesund leben. Wenn es um deutlich ältere Menschen geht, scheinen die Gene eine wichtige Rolle zu spielen. Aber natürlich können auch Unfälle oder oben aufgeführte Katastrophen im Einzelfall unser Leben stark verkürzen und vorzeitig beenden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch die Wahl unseres Berufes oder unserer Freizeitaktivitäten beispielsweise kann durchaus eine Rolle spielen, wenn es um unsere Lebenserwartung geht. Sprich, wer risikoreiche Sportarten betreibt, geht ein höheres Risiko ein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wohlstandserkrankungen als Risikofaktoren
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als Risikofaktoren für eine kürzere Lebenserwartung gelten einige unserer Wohlstandserkrankungen wie Bluthochdruck, Übergewicht und Fettleibigkeit, Zuckererkrankung, Bewegungsmangel, aber auch Fehlernährung, Nikotinmissbrauch sowie übermäßiger Alkoholkonsum. An diesen Punkten besteht also durchaus eine Möglichkeit, an den Stellschrauben zu drehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schon immer sehen wir unterschiedliche Lebenserwartungen für Frauen und Männer. Dazu kommen regionale Unterschiede sowohl beim Blick auf ganz Deutschland als auch auf Bremen in den einzelnen Stadtteilen. Hier zeigt sich eine Korrelation der Lebenserwartung mit den sogenannten sozioökonomischen Faktoren: Wer in Armut lebt, hat das Risiko, früher zu Tode zu kommen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn wir unsere Lebenserwartung hier in Bremen angucken, sieht man, dass die Lebenserwartung für beide Geschlechter im Vergleich mit dem Rest der Bundesrepublik tiefer ausfällt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch innerhalb von Bremen gibt es eklatante Unterschiede. Männer in Gröpelingen, Walle oder Woltmershausen haben eine durchschnittlich um bis zu fünf bis sieben Jahre niedrigere Lebenserwartung als in Schwachhausen oder Oberneuland.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was bedeutet das alles für uns?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         An unserer Genetik können wir noch nichts ändern, aber unser Lebensstil ist durchaus veränderbar. Hier gilt: Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und Sport im Alltag, der Verzicht auf legale und illegale Drogen sind immer eine gute Herangehensweise, um die persönliche Lebenserwartung und hoffentlich auch Lebenszufriedenheit zu steigern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In diesem Sinne bleiben Sie oder werden Sie gesund?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Freitag, den 23. Januar 2026
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 09:33:12 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/lebenserwartung</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Akutes Nierenversagen</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/akutes-nierenversagen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Akutes Nierenversagen: Ursachen, Symptome, Behandlung
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Nieren sind lebenswichtige Organe für die Reinigung des Blutes. Sie filtern überschüssiges Wasser aus dem Blut und regulieren mit der Urinausscheidung den Flüssigkeitshaushalt des Körpers. Außerdem filtern sie Abfallstoffe wie z.B. den Harnstoff, der beim Abbau von Eiweißen entsteht, oder Medikamente und andere Giftstoffe aus dem Körper. Daneben werden in den Nieren Hormone produziert, die für die Blutbildung (Erythropoetin) oder den Knochenstoffwechsel (Calcitriol) eine wichtige Funktion haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei einer Einschränkung der Nierenfunktion können viele verschiedene Probleme auftreten: Wassereinlagerungen, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder Störungen im Knochenstoffwechsel, um nur einige Beispiele zu nennen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Kann zu einer lebensbedrohlichen Situation führen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Bei einer chronischen Nierenkrankheit ist die Nierenfunktion über einen längeren Zeitraum eingeschränkt. Sie entwickelt sich meistens über Monate oder Jahre, die häufigsten Ursachen sind Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Bluthochdruck.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei einem akuten Nierenversagen kommt es innerhalb kurzer Zeit zu einer starken Einschränkung oder einem Verlust der Nierenfunktion, was zu einer lebensbedrohlichen Situation führt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ursachen eines akuten Nierenversagens
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Es gibt viele Ursachen für die Entstehung eines akuten Nierenversagens. Diese werden in der Medizin in drei Gruppen eingeteilt: Ursachen, die entsprechend dem Blutfluss im Körper vor den Nieren liegen, führen zu einem prärenalen Nierenversagen (prärenal bedeutet vor den Nieren). Dieses ist mit ca. 60% die häufigste Form eines akuten Nierenversagens. Bei einem prärenalen akuten Nierenversagen werden die Nieren nicht mehr ausreichend durchblutet. Ursache dafür kann ein starker Flüssigkeitsmangel durch erhöhte Flüssigkeitsverluste infolge von anhaltendem Durchfall und Erbrechen bei einem Magendarminfekt sein, aber auch bei starkem Blutverlust durch einen Unfall oder nach großen Verbrennungen auftreten. Die übermäßige Einnahme von entwässernden Medikamenten kann weitere Ursache sein. Andererseits kann durch die Einschränkung der Pumpfunktion, z.B. bei einem Herzinfarkt, der Blutdruck plötzlich absinken und dadurch die Durchblutung eingeschränkt sein. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein sogenanntes intrarenales Nierenversagen kann bei Ursachen auftreten, die in den Nieren liegen und zu einer direkten Schädigung der Nieren selbst führen. Hierzu zählen beispielsweise Infektionen und Entzündungen der Nieren (Nierenbeckenentzündungen, Glomerulonephritis), Autoimmunerkrankungen, Erkrankungen der Nierengefäße wie Niereninfarkt oder Thrombose; Schadstoffe wie Drogen, aber auch nierenschädigende Medikamente wie NSAR (z.B. Ibuprofen, wenn es längerfristig und hochdosiert eingenommen wird).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ursachen im Verlauf der Harnwege hinter den Nieren führen zu einem postrenalen Nierenversagen, wenn der Harn nicht mehr ausreichend abfließen kann. Hierzu kann es durch Nieren- oder Harnleitersteine, Verengungen der Harnröhre, beispielsweise durch Tumore oder andere Verstopfungen der Harnröhre kommen. Auch eine gutartige Vergrößerung der Prostata oder ein verstopfter Blasenkatheter kann eine mögliche Ursache sein. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Symptome bei einem akuten Nierenversagen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Häufig wir ein akutes Nierenversagen zunächst nicht bemerkt. Vielleicht fällt zunächst nur eine Verminderung der Urinmenge auf. Oft wird ein akutes Nierenversagen erst im Verlauf bemerkt, wenn es zu Folgekomplikationen kommt. So kann es durch den Rückstau von zu viel Flüssigkeit im Körper zu Einlagerungen von zunächst in den Beinen und im Verlauf ggf. auch in der Lunge (Lungenödem) oder im Bauchraum (Aszites) kommen. Wenn Stoffwechselprodukte nicht mehr ausreichend über den Urin ausgeschieden werden, kann es zu einer Harnvergiftung mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen Juckreiz, Verwirrtheit bis hin zum Koma kommen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wie wird ein akutes Nierenversagen festgestellt? 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Zunächst wird eine ausführliche Anamnese mit Fragen nach vorbestehenden Erkrankungen und der Medikamenteneinnahme erhoben und eine körperliche Untersuchung durchgeführt. Außerdem folgen Laboruntersuchungen des Urins und des Blutes mit Bestimmung des Kreatinins und der glomerulären Filtrationsrate, und ggf. weitere Blutuntersuchungen wie Bestimmung eines Blutbildes, Elektrolyte, Leberwerte, im Krankenhaus Blutgasanalyse und ggf. Anlegen einer Blutkultur.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein Abflusshindernis lässt sich durch eine Ultraschalluntersuchung der Nieren und Harnwege feststellen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wie wird ein akutes Nierenversagen behandelt? 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Die Behandlung hängt von der jeweiligen Ursache ab. Im Falle eines Flüssigkeitsmangels wird im Krankenhaus eine Infusionsbehandlung durchgeführt. Wenn Medikamente das akute Nierenversagen ausgelöst haben, müssen diese ggf. abgesetzt, die Dosis angepasst oder durch andere Medikamente ersetzt werden. Bei einer Abflussstörung des Urins muss diese beseitigt werden wie z.B. Katheterwechsel im Falle eines verstopften Blasenkatheters oder Entfernung von Harn- oder Nierensteinen. Manchmal muss vorübergehend eine Dialyse durchgeführt werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei rechtszeitiger Behandlung erholen sich die Nieren nach einem akuten Nierenversagen meistens wieder, wenige Patientinnen und Patienten benötigen eine dauerhafte Dialyse. Neben dem Alter hat auch die Dauer der Erkrankung und eine mögliche Vorschädigung der Niere einen Einfluss auf den Verlauf.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Was können Sie vorbeugend selber tun? 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Bei bestimmten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder einer vorbestehenden chronischen Nierenerkrankung ist das Risiko für ein akutes Nierenversagen erhöht. Daher ist es sinnvoll, zur Früherkennung alle drei Jahre einen Gesundheits-Check-up machen zu lassen, um eventuell vorbestehende noch nicht bekannte Vorerkrankungen frühzeitig festzustellen. Sind diese Vorerkrankungen bereits bekannt, sollten regelmäßige Verlaufskontrollen durchgeführt werden, um die medikamentöse Einstellung eines Diabetes mellitus oder Bluthochdrucks zu überprüfen und ggf. anzupassen. Und natürlich gelten die bekannten Empfehlungen zu ausreichender Bewegung, gesunder Ernährung und Vermeidung von Übergewicht, um das Risiko für Diabetes und Herzkreislauferkrankungen so gering wie möglich zu halten. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          geschrieben von Dr. Hertramph
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mittwoch, den 10. Dezember 2025
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 11:06:57 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Sick day rules</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/sick-day-rules</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Sick day rules: So gehen Sie mit Medikamenten während Erkrankungen um
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Bei den sogenannten Sick Day Rules geht es um Ratschläge für das Medikamentenmanagement während einer akuten Erkrankung. Sie sind vor allem für Patientinnen und Patienten mit chronischen Leiden wie Diabetes mellitus wichtig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von den Sick Day Rules habe ich erstmalig nach Einführung der sogenannten SGLT 2 Hemmer gehört, letztlich sind sie aber auch bei einer Vielzahl weiterer Medikamente anzuwenden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Worum geht es? 
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sick Days heißt übersetzt einfach: kranke Tage. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Einnahme von Medikamenten ist wichtig in gesunden Zeiten, also in Zeiten, in denen Sie keinen akuten Infekt haben, wo sie sich normal und ausgewogen ernähren und einem normalen Alltag nachgehen können. Wenn dies nicht gegeben ist, also wenn Sie einen akuten Infekt haben, womöglich mit hochfieberhaften Temperaturen, wenn Sie wiederholt erbrechen müssen oder heftige Durchfälle haben, wenn Sie Bauchschmerzen haben und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl, wenn Sie – aus welchen Gründen auch immer – mehr als 24 Stunden fasten (Coloskopie-Vorbereitung, vor geplanten Operationen) oder eine deutliche Veränderung Ihrer normalen Ernährung (zu kohlenhydratarmer Kost) eingeleitet haben, dann sind bestimmte Medikamente mehr Gefahr als Nutzen für Sie. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das bedeutet konkret: Diese Medikamente müssen in solchen Fällen pausiert werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Um welche Medikamente geht es?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           SGLT 2 Hemmer (zum Beispiel Forxiga oder Jardiance): diese werden eingesetzt bei Diabetes, chronischer Herzschwäche und chronischer Nierenschwäche
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Diabetes- Medikamente: Insulin, Metformin, Sulfonylharnstoffe
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Wasseraustreibende Medikamente wie Chlorthalidon, HCT, Xipamid und viele weitere
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Blutdrucksenker wie so genannte ACE-Hemmer (Ramipril, Lisinopril, …) oder Angiotensin Rezeptor Blocker (Candesartan, Losartan, …)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn Sie eines dieser Medikamente nehmen und Sie unsicher wegen der weiteren Einnahme sind, sprechen Sie uns dringlich an.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Freitag, den 28. November 2025
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 10:38:18 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/sick-day-rules</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Jodid</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/jodid</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Was Sie über Jodid wissen müssen
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Jodid ist ein Element, das wir zwar nur in geringem Mengen zu uns nehmen müssen, aber immens wichtig für uns ist und eine zentrale Bedeutung für die Funktionsfähigkeit unseres Stoffwechsels hat. Unsere Schilddrüse ist darauf angewiesen, ohne Jodid kann sie keine Schilddrüsenhormone produzieren. Diese wiederum regulieren zahlreiche Körperfunktionen, sie wirken auf Herz und Kreislauf, regulieren den Blutdruck, steuern das Gewebewachstum und die Zellteilung und beeinflussen auch die Stimmung sowie das Körpergewicht. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Damit ist Jodid essenziell für unseren Körper. Es muss regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden, weil es nicht in größeren Mengen gespeichert werden kann. Und weil es keinen Speicherort gibt, werden bis zu 80 % des täglich aufgenommenen Jods zeitnah verbraucht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Deutschland war lange Jodmangelregion
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lange Jahre galt Deutschland als Jodmangelregion. Erst seit den 80er-Jahren, als begonnen wurde, Jodid in Salz und auch manchen Tierfuttern zuzufügen, ist die Jodversorgung für die deutsche Bevölkerung deutlich gestiegen. Dennoch muss man davon ausgehen, dass Menschen, die in der Vergangenheit unter einem Jodmangel gelitten haben, auch heute noch die Folgen verspüren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das häufigste, was bei einem Jodmangel auftreten kann, ist der so genannte Kropf – die Vergrößerung der Schilddrüse, die auch mit Struma bezeichnet wird. Wer bereits eine Struma hat, ist anfälliger für Schilddrüsenknoten und auch für Schilddrüsenfunktionsstörungen, also eine Schilddrüsenüber- oder Unterfunktion. Diese Probleme entwickeln sich meist über Jahre und Jahrzehnte, d.h. sie haben ihren Ursprung in der Vergangenheit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Um einen Jodmangel feststellen zu können, muss ein Sammelurin auf Jodid erfolgen. Dies ist keine alltägliche Untersuchung. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wieviel Jodid ist erforderlich?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Je nach Alter und Lebenssituation ist unser Bedarf an Jodid sehr unterschiedlich, Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit haben einen deutlich erhöhten Bedarf, Säuglinge und Kinder haben einen geringeren Bedarf als Erwachsene. Hierzu finden Sie am Ende der Seite eine Tabelle.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie bereits erwähnt, hat die Einführung von jodiertem Speisesalz und auch das Hinzufügen von Jodid zur Tiernahrung bereits dazu geführt, dass es eine bessere Versorgung der deutschen Bevölkerung gibt. Aber auch im täglichen Leben können wir durch unsere Ernährung steuern, ob wir größere oder kleinere Mengen an Jodid zu uns nehmen. Dazu eine Übersicht:
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.vitalstoff-lexikon.de/Spurenelemente/Jod/Lebensmittel"&gt;&#xD;
      
           https://www.vitalstoff-lexikon.de/Spurenelemente/Jod/Lebensmittel
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Für die allermeisten von uns ist es wichtig, auf eine ausreichend hohe Jodid-Zufuhr zu achten. Wenn Menschen zu viel Jodid zu sich nehmen, muss das kein Problem sein, vorausgesetzt es handelt sich um eine gesunde Schilddrüse und gesunde Nieren. Bei einer vorerkrankten Schilddrüse und bei eingeschränkter Nierenfunktion kann es allerdings zum Auftreten von Schilddrüsenüberfunktionen kommen, die je nach Ausprägung sogar lebensbedrohlich werden können. Eine Schilddrüsenüberfunktion kann einhergehen mit vermehrtem Schwitzen, mit Herzrasen, mit Schlafstörungen oder Unruhe, mit Durchfällen und mit Gewichtsabnahme. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Man weiß, dass Patientinnen und Patienten, die bereits einen sogenannten heißen Knoten haben, die übermäßige Zufuhr von Jodid dazu führen kann, dass solche Knoten außer Rand und Band geraten. Dann ist eine Einschränkung der Jodid-Zufuhr erforderlich, um eine drohende Schilddrüsenüberfunktionskrise (thyreotoxische Krise) zu verhindern. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Was tun?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          In solchen Fällen ist es wichtig, die Zufuhr an Fisch, Meeresfrüchten und Algen zu begrenzen. Bei normalen Verzehrmengen, also ein- bis zweimaliger Zufuhr von Fisch und Meeresfrüchten oder Algen dürfte kaum eine Überdosis über die Ernährung zu befürchten sein. Gefährlich kann es bei der Zufuhr von Röntgenkontrastmittel oder bei solchen Nahrungsergänzungsmitteln werden, die auf Algenbasis beruhen. Hier kann der Jodid-Gehalt sehr deutlich schwanken.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Weitere Infos zum Thema: 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.deutsches-schilddruesenzentrum.de/wissenswertes/jod-selen-vitamine-und-ernaehrung/"&gt;&#xD;
      
           https://www.deutsches-schilddruesenzentrum.de/wissenswertes/jod-selen-vitamine-und-ernaehrung/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 08:47:59 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/jodid</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Ernährung bei Fettwechselstörungen</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/ernaehrung-bei-fettwechselstoerungen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Welche Ernährung bei Fettstoffwechselstörungen?
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Man geht davon aus, dass in Deutschland bis zu 65 % aller Erwachsenen erhöhte Blutfette aufweisen. Wir wissen sehr gut, dass es dafür genetische Komponenten gibt. Sprich: Die Fettstoffwechselstörung wird uns schon in die Wiege gelegt. Aber es gibt auch sogenannte sekundäre Fettstoffwechselstörungen, die durch die Lebensweise oder durch Vorerkrankungen begünstigt werden. Dazu gehören übermäßiger Alkoholkonsum, Diabetes, Schilddrüsenstoffwechselstörungen, Lebererkrankungen und Übergewicht, das sogenannte metabolische Syndrom und weitere. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Blutfette lassen sich positiv beeinflussen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Das bedeutet aber auch, dass wir durchaus in der Lage sind, durch Ernährung und Bewegung unsere Blutfette positiv zu beeinflussen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Problematisch wird es dann, wenn zu den erhöhten Blutfetten noch weitere Risikofaktoren kommen, zum Beispiel eine Zuckererkrankung oder Rauchen – dann steigt das sogenannte cardiovaskuläre Risiko, also das Risiko an Herzkreislauferkrankungen wie einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall zu erkranken, sehr deutlich. Wir wissen heutzutage, dass es weitere Faktoren gibt, die dieses Risiko weiter ansteigen lassen können, zum Beispiel das Lipoprotein A. Patientinnen und Patienten mit einer erhöhten Konzentration im Blut, müssen mit einem deutlich erhöhten Risiko rechnen, an Herzkreislauferkrankungen zu erkranken. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Deswegen fragen wir in der Praxis immer wieder, ob es neu aufgetretene Risikofaktoren in Ihrer Familie gibt. Dies kann ein Hinweiszeichen auf eine familiäre Belastung sein kann. Gleichzeitig schauen wir im Rahmen der Gesundheitsvorsorge sehr genau auf die Fette und rechnen mit Ihnen gemeinsam mit dem sogenannten Arriba-Rechner Ihr persönliches Risiko aus. Dieses nehmen wir als Grundlage, um im weiteren Verlauf die für Sie persönlich beste Herangehensweise zu finden.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Laboruntersuchung bringt Klarheit
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Erhöhte Blutfettwerte kann man nicht spüren, man kann sie nur im Rahmen einer Laboruntersuchung feststellen. Deswegen lohnt es sich durchaus, die von den Krankenkassen angebotenen Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Bei manchen Menschen kann man Fettablagerungen an der Haut (Xanthome) oder an den Augen (Augenringe) sehen, des Weiteren sind Fettablagerungen zum Beispiel im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung der Leber oder der Gefäße sichtbar.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Die Fette werden aufgeteilt in das Gesamtcholesterin sowie in das sogenannte gute, das HDL-Cholesterin und das sogenannte schlechte, das LDL-Cholesterin sowie die Triglyceride.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Stellschrauben im Alltag verändern
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Was bedeutet das alles für uns im Alltag? Wenn die Diagnose einer Fettstoffwechselstörung gestellt wird, geht es darum zu gucken, ob es Stellschrauben gibt, die verändert werden können. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Also ist es möglich …
          &#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Stress zu vermeiden,
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            auf Nikotin oder andere Drogen zu verzichten,
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            die Menge an Bewegung im Alltag zu steigern und
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            vor allen Dingen auch eine Umstellung der Ernährung einzuleiten?
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    
          Diese Herangehensweise, die Umstellung des Lebensstils, ist so lange die erste Wahl wie keine Komplikationen auftreten. Sprich: Wer bereits einen Schlaganfall erlitten hat oder einen Herzinfarkt, der wird so gut wie immer mit einer fettsenkenden Medikation behandelt werden müssen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wie kann eine Umstellung der Ernährung aussehen?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Verstecktes Fett und sichtbares Fett vermeiden. Bevorzugen Sie bei Wurstwaren die Sorten, wo man das schiere Fleisch erkennen kann, also Bratenaufschnitt, Kassler oder Schinken. Keine Leberwurst oder Mettwurst, weil da die Menge an Fett nicht mehr nachvollziehbar ist.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Halten Sie sich an die mediterrane Kost, nutzen Sie gute Öle mit einfachen ungesättigten Fettsäuren wie beispielsweise Olivenöl oder Rapsöl.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Steigern Sie die Menge an pflanzlichen Lebensmitteln, essen Sie ausreichend frisches Obst und Gemüse, nehmen Sie ballaststoffreiche Hülsenfrüchte zu sich.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Reduzieren Sie die Menge an tierischen Lebensmitteln, denn damit wird die Aufnahme von gesättigten Fettsäuren und Cholesterin vermindert. Wenn Sie Fleisch essen, dann verzichten Sie auf Schwein und essen lieber Geflügel, keine Innereien.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Beim Genuss von Milch und Käse nutzen Sie die fettreduzierten Produkte. Es gibt durchaus fettreduzierte Käsesorten, die dennoch gut schmecken. Fermentierte Sauermilchprodukte wie Kefir, Joghurt und Buttermilch sind zu empfehlen.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Setzen Sie auf fettarmen Fisch wie Forelle, Kabeljau, Scholle oder Seelachs. Vermeiden sollten Sie Schalentiere, Aal, Fischrogen und panierten Fisch.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Bevorzugen Sie eine ballaststoffreiche Kost, also Vollkornprodukte.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Normalisieren oder senken Sie Ihr Körpergewicht.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Übersicht der Ernährungsempfehlungen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Fleisch
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            Empfohlen: fettarmes Fleisch vom Rind, wild; Geflügel wie Pute oder Hähnchen ohne Geflügelhaut
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Nicht empfehlenswert: Schweinefleisch; Hammel, Schweinebauch; durchwachsener Speck, Gans, Ente, Suppenhuhn, Geflügelhaut
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Wurst
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            Empfohlen: fettarme Wurst wie Schinken oder kalter Braten, Corned Beef, Geflügelwurst, Roastbeef
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Nicht empfehlenswert: Bratwurst, Brühwurst, Mettwurst, Streichwurst, Salami
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Fisch
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Empfohlen: Forelle, Kabeljau, Rotbarsch, Scholle Seelachs
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Nicht empfehlenswert: Aal, Karpfen, Ölsardinen, Schalen- und Krustentiere, Fischrogen, panierter Fisch
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Fette
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            Empfohlen: Olivenöl, Distelöl, Sojaöl und Leinöl
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Nicht empfehlenswert: Butter, Schmalz, Kokosfett, Palmfett, Mayonnaise, Remoulade
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Milchprodukte
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            Empfohlen: Fettarme Milch, Buttermilch, Magermilch, Magerquark, Magerjoghurt, Hüttenkäse, Käse bis 30% Fettgehalt)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Nicht empfehlenswert: Vollmilche, Sahneprodukte, Creme fraîche, fettreiche Käsesorten
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Obst
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            frisches Obst, getrocknetes Obst
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Gemüse
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            Empfohlen: alle übrigen Gemüsesorten, Erbsen, Bohnen, Kartoffeln und Mais Avocado
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Nicht empfehlenswert: Zubereitung wie Pommes Frites, Bratkartoffeln, Kartoffelchips
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Getreideprodukte
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            Empfohlen: Brot, Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Hartweizen-Spaghetti ohne Ei, Hirse, Roggen, Hafer, Weizen, Naturreis
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Nicht empfehlenswert: Eierteigwaren, Weißbrot, Toastbrot, Croissants, Kuchen und Gebäck
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Süßes
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            Empfohlen: Gebäck aus Hefeteig, fettarme Sorten, Fruchtpudding, Fruchteis, Wassereis
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Nicht empfehlenswert: Fettreiche Torten, Pralinen
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Nüsse
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            alle Sorten geeignet
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Getränke
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            Empfohlen: Mineralwasser, Obstsaft (verdünnt), Tee oder Kaffee
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Nicht empfehlenswert: Milchgetränke, Kaffeesahne, Eierlikör, größere Mengen Alkohol
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          geschrieben von Brigitte Sauter
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Mittwoch, den 8. Oktober 2025
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 09:06:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/ernaehrung-bei-fettwechselstoerungen</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/nasennebenhoehlenentzuendung-sinusitis</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis): Ursachen und Behandlung 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Nasennebenentzündung (Sinusitis) ist eine Entzündung der Schleimhäute in den Nasennebenhöhlen. Meistens ist jedoch auch die Nasenschleimhaut betroffen, dann spricht man von einer Rhinosinusitis (Rhino bedeutet Nase, Sinus steht für Hohlraum).
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Nasennebenhöhlen gehören zu den oberen Luftwegen und bestehen aus mehreren luftgefüllten Hohlräumen in den Schädelknochen über, neben und hinter der Nase. Sie werden je nach Lage als Stirn-, Kiefer-, Keilbeinhöhlen oder als Siebbeinzellen bezeichnet. Die Nasennebenhöhlen sind mit einer Schleimhaut ausgekleidet, das von der Schleimhaut gebildete Sekret fließt über die Nase und den Rachen ab. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es wird unterschieden zwischen einer akuten und chronischen Nasennebenhöhlenentzündung. Die akute Sinusitis kann wiederholt, auch mehrmals im Jahr auftreten, klingt aber spätestens nach einigen Wochen wieder ab. Bei einer chronischen Sinusitis bestehen die Beschwerden länger als 3 Monate.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Welche Ursache hat eine Sinusitis? 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung entsteht oft in Folge eines Schnupfens oder viralen Atemwegsinfektes, nur selten sind Bakterien dafür verantwortlich. Manchmal kann es auch nach einer Flugreise oder nach dem Tauchen dazu kommen. Bei einem Schnupfen ist die Nasenschleimhaut angeschwollen und bildet ein zähflüssiges Sekret. Dadurch können die Öffnungen zwischen den Nasennebenhöhlen und der Nase verstopfen, sodass das Sekret aus den Nebenhöhlen nicht abfließen kann. So können sich dann Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien dort ausbreiten und eine Entzündung verursachen. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Warum eine chronische Sinusitis entsteht, lässt sich oft nicht eindeutig klären. Sie kann sich aus einer hartnäckigen akuten Sinusitis entwickeln. Weitere begünstigende Faktoren können ein allergischer Schnupfen, Veränderungen an der Nase wie z.B. Verkrümmung der Nasenscheidewand, die Einnahme von ASS bei einer ASS-Unverträglichkeit, ein geschwächtes Immunsystem oder auch Zigarettenrauch sein. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Welche Beschwerden bestehen bei einer Sinusitis? 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Die Erkrankung beginnt meist mit einem banalen Schnupfen. Nach ein paar Tagen kommt es dann zu Schmerzen im Gesicht oder bzw. am Kopf. Je nachdem, welche Nasennebenhöhlen betroffen sind, entwickeln sich Schmerzen an unterschiedlichen Stellen im Gesicht. Bei einer Stirnhöhlenentzündung klagen die Betroffenen über Schmerzen im Bereich der Stirn oder Druckschmerzen um die Augen herum, ein Druckgefühl in den Wangen entsteht bei einer Kieferhöhlenentzündung. Bei einer Keilbeinentzündung können die Kopfschmerzen unter Umständen bis in den Hinterkopf ausstrahlen. Die Schmerzen und das Verstopfungsgefühl verstärken sich meist beim Vorbeugen des Kopfes oder Bücken sowie beim Husten und Niesen. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Durch den Schnupfen kann die Nasenatmung erschwert sein und die Nase kann durch zähes grün -gelbliches Sekret verstopft sein. Da das Sekret im Liegen den Rachen herunterlaufen kann, kann es zu Räuspern und Reizhusten kommen. Der Geruchssinn ist häufig beeinträchtigt, die Betroffenen fühlen sich matt und abgeschlagen und haben mitunter auch Fieber.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wie wird die Diagnose gestellt?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Meist heilt eine akute Sinusitis in 1-2 Wochen ohne Therapie von selbst ab. Bei länger anhaltenden Beschwerden oder plötzlich deutlicher Zunahme der Beschwerden sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Die Diagnose lässt sich anhand der Beschwerden stellen. Durch sanftes Drücken und Klopfen im Gesicht wird überprüft, ob typische Schmerzen bestehen, welche sich eventuell durch Vorbeugen des Kopfes noch verstärken. Eine Blutuntersuchung ist meistens nicht erforderlich. Möglicherweise kann im Verlauf auch eine Vorstellung bei einem Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde erforderlich werden, um eine Nasenspiegelung durchführen zu lassen. Hiermit können Veränderungen im Inneren der Nase wie Nasenpolypen oder eine Verkrümmung der Nasenscheidewand erkannt werden.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wie wird eine Sinusitis behandelt? 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Wie bereits beschrieben heilt eine akute Sinusitis iIn der Regel heilt eine akute Sinusitis auch ohne Therapie in 1-2 Wochen von selbst ab. Antibiotika sind häufig nicht erforderlich, da die Entzündung in den meisten Fällen durch Viren ausgelöst wird. Mittel oder Medikamente, die zu einer Abschwellung der Schleimhäute führen und somit den Abfluss des Schleimes verbessern, können die Heilung unterstützen und die Beschwerden lindern:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            abschwellende Nasensprays oder Nasentropfen (maximal für 1 Woche, ein längerer Gebrauch kann zur Schädigung der Schleimhaut und möglicherweise auch Abhängigkeit führen)
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Nasenspülungen mit Salzlösungen mittels Nasenduschen
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Dampfinhalationen
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Rauchstopp
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Ggf. Kortison-haltige Nasensprays (bei allergisch bedingten und wiederkehrenden Nasennebenhöhlenentzündungen)
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen werden häufiger Kortison-haltige Nasensprays auch über einen längeren Zeitraum eingesetzt. Auch Nasenspülungen zur Lösung des zähen Schleimes und Linderung der Beschwerde sind sehr hilfreich. Bei allergisch bedingten Entzündungen können antiallergisch wirkende Medikamente (Antihistaminika) eingesetzt werden. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn alle Maßnahmen nicht zu einem Abklingen der Beschwerden führen und anatomische Veränderungen in der Nase vorliegen, könne ggf. auch operative Maßnahmen erwogen werden (wie Entfernungen von Polypen, Erweiterungen der Ausführungsgänge der Nasennebenhöhlen, Begradigung einer Nasenscheidewandverkrümmung).
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
            
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          geschrieben von Dr. Hertramph
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Donnerstag, den 25. September 2025
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 11:27:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/nasennebenhoehlenentzuendung-sinusitis</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Osteoporose und Sport</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/osteoporose-und-sport</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Bewegung und Sport bei Osteoporose
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So gut wie immer im Leben ist es von Vorteil, in Bewegung zu sein und zu bleiben. Dies gilt auch, wenn Sie an einer Osteoporose erkrankt sind.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der es zu einem übermäßigen Abbau von Knochengewebe kommt. Die Ursachen dafür können vielfältig sein und sind nicht Schwerpunkt dieses Artikels. In diesem Beitrag geht es um Bewegung im Alltag, um einer Osteoporose entgegenzutreten und vorzubeugen – und um im Alter und auch davor möglichst lange mobil zu bleiben.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Nicht alle Sportarten sind geeignet
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Wer regelmäßig seine Muskeln durch Bewegung trainiert, kräftigt damit den Bewegungsapparat und verbessert oft auch seine Beweglichkeit und Bewegungssicherheit – damit beugt man auch dem Risiko für Stürze vor. Bei Menschen, bei denen eine Osteoporose diagnostiziert wurde und noch keine Brüche aufgetreten sind, sind die Möglichkeiten eines Trainings anders als bei Menschen, wo bereits Brüche eingetreten. Solange Brüche noch nicht verheilt sind, sprechen Sie mit ihrem behandelnden Arzt über die Möglichkeiten von Bewegung. Sind Brüche verheilt, zum Beispiel im Bereich der Wirbelsäule, dann können bei einer schon herabgesetzten Knochendichte leichter durch eine Fehl- oder Überlastung erneute Brüche an benachbarten Wirbeln entstehen. Deswegen sind dann nicht alle Übungen und Sportarten geeignet. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Was Sie vermeiden sollten, wenn Sie bereits an einer Osteoporose erkrankt sind: Übungen, die den Rücken stark nach vorne krümmen oder die Wirbelsäule in sich verdrehen. Wenn die Knochenstruktur bereits deutlich vermindert ist, kann es dazu kommen, dass diese Übungen bereits zu einer Schädigung im Bereich der Knochen führen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Bewegung hilft beim Knochenaufbau
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Unsere Knochen werden bei jeder Bewegung durch das eigene Körpergewicht belastet. Das hilft dem Knochen beim Knochenaufbau. Wenn auf den Knochen Druck oder Zug ausgeübt wird durch die umgebende Muskulatur, dann wird damit der Aufbau des Knochengewebes angeregt und er wird so stabiler.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Deswegen sind Treppensteigen, Joggen, Bergwandern und Wandern oder auch Nordic Walking sowie Tanzen vorteilhaft. Wenn Sie Ihren Sport oder Ihre Bewegung bei Tageslicht verrichten, kommt der Vorteil hinzu, dass Ihre Vitamin-D-Produktion in der Haut angekurbelt wird – ein weiterer positiver Effekt für die Knochendichte.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Wenn Sie sowieso schon regelmäßig Krafttraining betreiben, dann machen Sie dies unbedingt weiter. Es gibt Studien, die zeigen, dass der Abbau der Knochendichte von Frauen nach Beginn der Wechseljahre deutlich langsamer verläuft als bei Frauen, die solches nicht durchführen. Wenn Sie neu anfangen wollen mit Krafttraining und bereits Knochen gebrochen sind, sprechen Sie unbedingt mit dem geschulten Trainingspersonal über Ihre Vorerkrankungen, damit Ihr Trainingsprogramm entsprechend angepasst werden kann.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Lieber Schwimmen und Radfahren als keine Bewegung
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          An sich gehören Schwimmen und Radfahren nicht zu den Bewegungen, die das ganze Gewicht des Körpers belasten und damit eben das Skelett besonders gut aufbauen. Aber es kann vorteilhaft sein, diese Dinge zu tun, wenn sonst gar keine Bewegung möglich wäre. Sprich, wer unsicher ist im Bewegen oder schwer sein Gewicht tragen kann, der ist besser im Wasser aufgehoben oder auf dem Fahrrad als gar nichts zu tun. Und wenn gerade Radeln oder Schwimmen Ihre Lieblingssportarten sind, kombinieren Sie es doch mit anderen Dingen, die einen zusätzlichen Nutzen bringen können.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Ein großes Problem, gerade bei älteren Osteoporose-Erkrankten ist, dass es zu Unsicherheiten beim Gehen und Stehen kommen kann, die Häufigkeit von Stürzen im Alltag steigt an. Und wer stürzt, hat ein erhöhtes Risiko, sich auch entsprechend Knochen zu brechen. Hier kann es hilfreich sein, regelmäßig zu turnen, zu tanzen, Haltungsübungen durchzuführen oder womöglich mit Tai Chi zu beginnen. All die Übungen, die Sie dort erlernen, können Sie natürlich auch zu Hause weiter betreiben, um damit auch im Alltag Ihr Sturzrisiko zu vermindern.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Programme für Osteoporose-Erkrankte
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Viele Krankenkassen haben auf ihren Homepages auch weitere Informationen zum Thema Sport und Bewegung bei Osteoporose. Sprechen Sie Ihre Krankenversicherung an, die hat ein Interesse daran, dass es Ihnen gut geht und dass Sie nicht aus dem Verkehr gezogen werden durch Stürze und Brüche.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Außerdem gibt es viele Osteoporose-Selbsthilfegruppen. Auch hier lohnt es sich, Kontakt aufzunehmen und an Angeboten mit vielfältigen Informationen und Programmen teilzunehmen, um den Prozess der Osteoporose aufzuhalten.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Weiterführende Links
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.osteoporose.de/selbsthilfe/sport"&gt;&#xD;
      
           https://www.osteoporose.de/selbsthilfe/sport
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.osd-ev.org"&gt;&#xD;
      
           https://www.osd-ev.org
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
            
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          geschrieben von Brigitte Sauter
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Freitag, den 12. September 2025
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 12:16:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/osteoporose-und-sport</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Gehörgangsentzündung</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/gehoergangsentzuendung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Gehörgangsentzündung: Anzeichen, Ursachen, Behandlung 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Gehörgangsentzündung ist eine der häufigsten Ursachen für Ohrenschmerzen. Rund zehn Prozent der deutschen Männer und Frauen leiden mindestens einmal im Leben an einer sogenannten Otitis externa. Häufig erkranken Frauen zwischen dem 45. und 54. Lebensjahr und Männer zwischen dem 65 und 74. Lebensjahr daran. Bei Kindern und Jugendlichen sind besonders diejenigen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren betroffen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Erste Symptome
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Als natürlichen Schutz dagegen produzieren wir Ohrenschmalz, es ist eine Barriere gegen schädliche Keime. Außerdem verfangen sich Krankheitserreger und Schmutz im Ohrenschmalz und werden aus dem Ohr heraus Richtung Ohrmuschel befördert.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Eine akute Gehörgangsentzündung entwickelt sich üblicherweise im Verlauf von 1 bis 3 Tagen. Zu Beginn äußert sie sich zumeist durch Juckreiz im betroffenen Ohr. Hinzu kommen starke Ohrenschmerzen, die sich beim Kauen oder Sprechen verschlimmern. Durch die Entzündung kann es zudem zu einer Schwellung des Gehörganges kommen. Der Schall kann dann nicht mehr ausreichen ins Innere des Ohres fortgeleitet werden, wodurch Patientinnen und Patienten am betroffenen Ohr schlechter hören. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Ein weiteres mögliches Symptom stellt der Ausfluss von Flüssigkeit aus dem Ohr da. Typischerweise sieht man einen geröteten, geschwollenen und damit verengten Gehörgang. Dies kann so weit gehen, dass das Trommelfell nicht mehr einsehbar ist. Auch die Ohrmuschel kann gerötet und geschwollen sein. Schmerzen beim Zug am Ohrläppchen und bei Druckausübung auf die knorpelige Vorwölbung vor dem Gehörgang (Tragus) sind ebenfalls typische Zeichen eines entzündeten Gehörgangs.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ursachen einer Gehörgangsentzündung
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Der überwiegende Anteil (&amp;gt; 90 %) der akuten Gehörgangsentzündungen wird durch Bakterien verursacht. Feuchtigkeit und Wärme im Gehörgang führen dazu, dass sich Bakterien vermehren und die empfindliche Haut des Gehörganges infizieren.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Folgende Faktoren können die Entstehung von Gehörgangsentzündungen begünstigen:
          &#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Feuchtigkeit im Ohr nach dem Duschen, Baden oder Schwimmen. 
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Verletzung der Haut im Gehörgang, z. B. durch Benutzung von Wattestäbchen, durch Hörgeräte oder Sich-Kratzen im Gehörgang
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Verengte Gehörgänge, vor allem in Kombination mit einer verminderten Ohrenschmalzproduktion
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Bestehende Kontaktallergie (z. B. gegenüber Kosmetika, Haarwaschmittel, Nickel)
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Schwächung/Unterdrückung des Immunsystems (Immunsuppression)
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Therapiemöglichkeiten
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Ziel der Therapie ist es, Symptomen wie Juckreiz und Schmerzen zu lindern sowie mögliche krankheitsauslösende Erreger zu beseitigen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Es gibt eine Vielzahl an Ohrentropfen mit unterschiedlichen Wirkstoffen, die allesamt eine ähnliche Wirksamkeit aufweisen. Neben antibiotischen und antiseptischen Wirkstoffen (z. B. Ciprofloxacin, Neomycin) kommen auch kortisonhaltige Ohrentropfen (z. B. Dexamethason, Fluocinolon) zum Einsatz, die zu einem Rückgang der Rötung und der Flüssigkeitsabsonderung (Sekretion) führen. Ebenso werden Ohrentropfen mit schmerzlindernden Wirkstoffen (z. B. Phenazon, Procain) angewandt. Neben den Medikamenten unterstützen verschiedene Hausmittel die Heilung des Gehörgangs. Kamille und Zwiebel (klein schneiden, in ein dünnes Baumwollsäckchen geben und über heißen Wasserdampf erwärmen, unbedingt die Temperatur prüfen, bevor es aufs Ohr kommt) wirken Wunder. Ein warmes Kirschkernkissen auf dem Ohr lindert den Ohrenschmerz. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Zur Schmerzlinderung eignen sich insbesondere die Wirkstoffe Ibuprofen und Paracetamol, wobei Ibuprofen neben schmerzlindernden auch entzündungshemmenden Eigenschaften besitzt.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Was können Sie selbst tun?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Vermeiden Sie Feuchtigkeit im betroffenen Ohr und verzichten Sie insbesondere auf das Schwimmen, bis die Erkrankung ausgeheilt ist.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Vermeiden Sie jegliche Art von Ohrenstöpsel, solange die Erkrankung andauert (ggf. Lärmschutzkopfhörer verwenden).
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Korrekte Anwendung von Ohrentropfen: Legen Sie sich auf die Gegenseite und bringen Sie die Tropfen, achten sie darauf, dass sie nicht zu kalt sind, vorsichtig in den Gehörgang des betroffenen Ohres ein. Anschließend bleiben sie etwa 3–5 Minuten auf der Seit liegen, damit die Ohrentropfen einwirken können. Ein sanftes Hin- und Herbewegen des Ohres hilft, die Tropfen an den Bestimmungsort zu bringen.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Vorbeugung
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Es können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden, um einer Gehörgangsentzündung vorzubeugen:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Es sollte vermieden werden, im Ohr zu stochern, zu kratzen oder den Gehörgang mit Wattestäbchen reinigen.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Der Gehörgang sollte möglichst trocken gehalten werden. Nach Eindringen von Wasser in den Gehörgang kann dieser mit einem Föhn getrocknet werden.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Bei gestörter Selbstreinigung des Gehörgangs sollte vor Badeurlauben eine professionelle Gehörgangsreinigung durchgeführt werden.
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Prognose
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          In den meisten Fällen tritt nach Beginn der Therapie eine rasche Besserung ein, wobei der Juckreiz oft noch einige Zeit bestehen bleibt. Durchschnittlich halten die Symptome noch etwa 6 Tage nach Therapiebeginn an. Rückfälle sind keine Seltenheit, weshalb es sinnvoll sein kann, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen (siehe oben).
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          geschrieben von Marvena Zeller
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Donnerstag, den 31. Juli 2025
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 10:05:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/gehoergangsentzuendung</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>PatMed</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/patmed</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         PatMed – Ihr digitaler Kontakt zur Praxis
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Rückfragen, Terminvereinbarungen oder Medikamentenbestellungen: Mit PatMed gibt es eine einfache und digitale Verbindung zur Hausarztpraxis – zusammengefasst in einer App mit vielen Funktionen. Was genau die App kann und welche Vorteile sie den Patient:innen bietet, wird im folgenden Beitrag erläutert.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          PatMed ist mehr als eine medizinische Akte. Die App soll die Kommunikation mit Ihrer Arztpraxis erleichtern und bietet eine Reihe von Möglichkeiten. Die wichtigsten im Überblick: 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Terminvereinbarungen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Die Patient:innen können über PatMed Termine vereinbaren, die auf diesem Weg auch von der Hausarztpraxis bestätigt werden können. „Die App spart uns Telefonzeiten, die leider wirklich knapp sind“, erläutert Hausärztin Brigitte Sauter die Vorteile von PatMed.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Chat
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Über PatMed ist zudem ein direkter Chat mit der Arztpraxis möglich. „Die Patient:innen können sich mit Fragen oder Unsicherheiten an uns wenden, die wir dann zeitnah beantworten können“, sagt Brigitte Sauter. „Wir können uns mit unseren Antworten auch nach Praxisende an die Patient:innen wenden, womöglich sogar zu Zeiten, wo wir nicht mehr anrufen würden.“
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           eAkte
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Die App bietet auch die Möglichkeit, die eigene Akte einzusehen und Befunde oder andere medizinische Informationen anderen Arztpraxen zu zeigen. Die Patient:innen können bereits aktuell alle Laborwerte, die jemals in der Praxis bestimmt wurden, in dem System einlesen. Perspektivisch wird auch ein Zugriff auf frühere Untersuchungsergebnisse, zum Beispiel von Fachärzten, möglich sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Messwerte übermitteln
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Über die App können außerdem eigene Messwerte wie Blutdruck, Blutzucker oder Temperatur eingetragen werden, die automatisch an die Arztpraxis zur Kontrolle übertragen werden.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Medikamente
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Über PatMed erhalten Patient:innen darüber hinaus einen übersichtlichen Einblick in ihren persönlichen Medikationsplan und die Möglichkeit, Medikamente bei ihrer Praxis wiederzubestellen. Einzige Voraussetzung: Die Medikamente müssen bereits einmal in der Praxis verordnet worden sein und damit im Medikamentenplan drinstehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           So geht’s
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Für die Hausarztpraxis erleichtert die App den Praxisalltag sehr. Auch für die Patient:innen ist die Benutzung ein großer Vorteil. „Die App ist leicht zu bedienen, auch für sehr alte Patienten“, verspricht Sauter. „Und aus meiner Sicht ganz wichtig: sie ist absolut datenschutzkonform.“
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und so geht’s: Voraussetzung für die Nutzung von PatMed ist, dass Patient:innen die entsprechende App auf ihr Handy geladen haben. Der entsprechende QR-Code für die Benutzung erhalten interessierte Patient:innen vom Praxisteam. Mit diesem müssen sie sich in der App verifizieren und schon geht’s los.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          geschrieben von Brigitte Sauter
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Dienstag, den 1. Juli 2025
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 10:43:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/patmed</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Reisen im Alter</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/reisen-im-alter</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wir Reisen im Alter – was zu beachten ist
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Reisen tut Herz und Seele gut und erweitert den Horizont, und das auch, wenn wir älter werden.
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Aber was ist zu beachten, wenn man im steigenden Alter reisen möchte? Generell gilt, dass das Alter im Reisepass kein Hinderungsgrund sein muss. In Studien zeigt sich, dass sich das Reiseverhalten mit zunehmendem Alter nur wenig verändert: Wer als junger Mensch viel in der Welt herumgekommen ist, wird das auch weiterhin tun.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dennoch sollte man mit genug Weitsicht unterwegs sein, wenn man im Alter eine Reise plant.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Was vorab zu klären ist
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Egal, ob die Ziele in der Nähe oder in der Ferne liegen: Es ist immer sinnvoll, sich im Vorfeld in der Hausarztpraxis zu versichern, dass es keine Gründe gegen eine Buchung gibt. Es gibt auch im steigenden Alter verschiedenste Möglichkeiten zu reisen. So werden vielerorts Gruppenreisen angeboten, wo einiges an Vorbereitungen schon im Vorfeld in kompetente Hände abgegeben werden kann, es gibt für Bedürftigere sogar die Möglichkeiten von Gruppenreisen inklusive einer medizinischen Begleitung. Und auch bei Individualreisen ist es durchaus möglich, sowohl während der Reise als auch am Zielort ausreichend Unterstützung zu bekommen, sei es beim Transfer am Flughafen oder am Bahnhof.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Außerdem wird empfohlen, im Zielhotel im Vorfeld zu klären, ob ein funktionsfähiger Aufzug vorhanden ist, der auch einen womöglich erforderlichen Rollstuhl oder Rollator transportieren kann. Auch sollte geklärt sein, ob beispielsweise die Türen insbesondere zum Badezimmer groß genug sind, um mit dem Rollator dort rangieren können, ob die Dusche betreten werden kann oder ob ein Klettern in eine Badewanne erforderlich wäre, wo Sie von der Beweglichkeit her zu sehr eingeschränkt sind?
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Check in der Hausarztpraxis
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Im Vorfeld der Reise wird dringlich ein hausärztlicher Check angeraten, dabei geht es um mögliche Gründe gegen das gewünschte Ziel, gegen einen besonders langen Flug oder ein erhöhtes Risiko für Komplikationen. Das kann beispielsweise das Klima am Zielort sein, eine große Zeitverschiebung (wann sollen die Dauermedikamente zum Beispiel bei Epilepsie, Bluthochdruck oder Diabetes gegeben werden?), von welchen Medikamenten abzuraten ist bei ungewohntem Sonneneinfluss, was zu tun ist im Rahmen eines akuten Infektes, wenn sie dringlich auf ihre Medikamente angewiesen sind), wie die Druckverhältnisse im Flugzeug sind und so weiter. Ist bei einer schweren Lungenerkrankung womöglich von einem Langstreckenflug abzuraten? Gibt es eine medizinische Betreuung im Zielgebiet?
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Außerdem ist zu klären, ob bestimmte Impfungen für den Aufenthalt vor Ort erforderlich oder angeraten sind (immer an den Impfpass denken!) oder sogar verpflichtend, die aber möglicherweise aus Altersgründen nicht mehr gegeben werden dürfen. Gibt es Einschränkungen, dass bestimmte Betäubung-Medikamente in das Ziel Land nicht mitgenommen werden dürfen? Dies gilt insbesondere für Betäubungsmittel wie Morphinpräparate aber auch für Medikamente bei ADHS.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Weitere wichtige Überlegungen für die geplante Reise
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Weitere Überlegungen für eine geplante Reise: Gibt es im Rahmen der Flugreise Einschränkungen bezüglich Ihres Herzschrittmachers? Wer mit einem Herzschrittmacher oder anderen Medizingeräten am Körper unterwegs ist, muss unbedingt das Sicherheitspersonal darauf aufmerksam machen, bevor die Sicherheitskontrolle beginnt. Ist es möglich Ihr aufgrund einer Zuckererkrankung erforderliches Insulin mitzunehmen? Gibt es Einschränkungen beim Transport Ihres Elektrorollstuhls? Auf dem Flughafen kann der Nachweis der Energiequelle abgefragt werden, insofern müssen die entsprechenden Papiere mitgenommen werden. Bei elektrischen Rollstühlen kann die Beförderung nur erfolgen, wenn es sich um auslaufsichere Nass- oder Trockenbatterien handelt, die meisten Fluggesellschaften achten darauf, dass dieses Sondergepäck besonders schnell wieder ausgeladen und dem Inhaber übergeben wird.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Im Flugzeug oder vor Ort gibt es womöglich Schwierigkeiten, wenn sie an eine bestimmte Kost gebunden sind wie zum Beispiel glutenarmes Essen. Es wird geraten, dies im Vorfeld anzusprechen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Diese Versicherungen sind wichtig
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Wenn Sie unterwegs sind – gerade im Ausland – ist es unbedingt empfohlen, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die falls erforderlich, einen medizinisch begleiteten Rücktransport vornehmen wird. Wenn Sie mit entsprechenden Hilfsmitteln unterwegs sind, sollte auch eine Gepäckversicherung abgeschlossen werden.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Wenn Sie dauerhaft auf Medikamente angewiesen sind, ist es erforderlich, dass Sie einen Medikamentenplan dabeihaben. Nehmen Sie Ihre Medikamente in Originalverpackung mit, lassen Sie sich im Zweifelsfall ein kostenpflichtiges Attest erstellen, womit Sie bei den Zollkontrollen keine Probleme bekommen. Und denken Sie daran, auch eine zusätzliche Reiseapotheke dabei zu haben. Dabei ist darauf zu achten, dass bestimmte Medikamente nicht mitgeführt werden dürfen (siehe oben).
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Denken Sie bei Ihrer Reiseausrüstung unbedingt daran, dass Sie womöglich eine zweite Brille mit dabeihaben, dass Ihr Hörgerät mit ausreichend Batterien bestückt ist, weil diese womöglich vor Ort nicht zu kaufen sind.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Dem Thromboserisiko entgegenwirken
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Während des Fluges ist es bei einem bestehenden erhöhten Thromboserisiko wichtig, dass Sie ausreichend trinken, allerdings keine alkoholischen Getränke, dass Sie mit Ihren Beinen in Bewegung bleiben und gegebenenfalls auch Kompressionsstrümpfe tragen, um Ihr persönliches Risiko klein zu halten.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Bezüglich wichtiger Dokumente: Denken Sie neben dem üblichen Reisepass und Impfpass (gerne auch als zusätzliche Kopie oder digital) auch an Ihren Behindertenausweis, der kann in anderen Ländern Ermäßigungen bei Besichtigungen bescheren.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Gute Reise!
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          geschrieben von Brigitte Sauter
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Mittwoch, den 18. Juni 2025
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 08:28:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/reisen-im-alter</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Impf-Empfehlungen</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/impf-empfehlungen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Empfehlungen rund ums Impfen
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir haben schon oft in separaten Beiträgen zu den verschiedensten Impfungen berichtet und aufgeklärt. Auch wenn gerade in und durch die Pandemie große Diskussionen zum Thema Impfen und Impfpflicht hochgekommen sind und mit hoher Emotionalität geführt worden sind, kann man auf jeden Fall sagen, dass Impfen schützt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Deswegen versuchen wir als Hausarztpraxis immer wieder, Ihre Impfausweise zu kontrollieren und mit Ihnen zu besprechen, wann die nächsten Impfungen anstehen im Sinne einer Empfehlung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wichtige Links zum Thema
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Im Gegensatz zu anderen Ländern besteht in Deutschland keine Impfpflicht. Allerdings ist es beim Thema Masern – im Sinne des Schutzes für alle – nur möglich, Gemeinschaftseinrichtungen zu besuchen, wenn ein Impfschutz gegen Masern nachgewiesen werden kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Damit Sie auch zu Hause Ihre Impfdokumentationen überprüfen können, fügen wir zwei Links an:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           einen von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, wo die Empfehlungen vom Kindesalter bis zum Erwachsenenalter mit kurzen Erklärungen aufgeführt sind, was die einzelnen Krankheiten für Symptome verursachen: https://www.kbv.de/media/sp/kbv_flyer_vorsorgeplaner_impfen.pdf
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           in dem zweiten Link vom Robert-Koch-Institut gibt es noch ausführlichere Erläuterungen zum Thema Impfen: https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/infektionskrankheiten-node.html
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Natürlich stehen wir Ihnen als Hausärztinnen und Hausärzte immer zu ihrer Verfügung, um mit Ihnen zu klären, wo besondere Empfehlungen auszusprechen sind und was womöglich noch fehlt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bleiben Sie gesund,
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ihre Hausärzte Habenhausen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 30 Apr 2025 13:07:22 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/impf-empfehlungen</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Gedächtnistraining</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/gedaechtnistraining</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Geistig fit bleiben: So funktioniert Gedächtnistraining
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Lernen trainiert unser Gedächtnis – und das ein Leben lang. Damit sind nicht etwa Vokabeln oder mathematische Formeln gemeint, sondern ganz Alltägliches. Auch im hohen Alter kann man sein Gedächtnis durch regelmäßiges Training verbessern und so den Rückgang der Gehirnleistung bei Demenz verzögern. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, geistig fit zu bleiben, beispielsweise durch anspruchsvolle Hobbys und Bewegung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Von Reisen bis Tanzen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Das Gehirn trainiert man am besten, indem man es regelmäßig vor neue Herausforderungen stellt. Ein gutes Beispiel ist das Reisen: Die Kombination aus Bewegung und Orientierung in einer fremden Umgebung fordert das Gehirn auf besondere Weise. Und es gibt weitere Hobbys, die die kognitive Leistungsfähigkeit verbessern. So gilt Musizieren als besonders effektiver Schutz vor Demenzerkrankungen, da gleichzeitig Konzentration und Koordination gefördert werden. Auch Tanzen fordert gleich mehrere Hirnleistungen heraus: Denken, Sehen, Hören und Bewegen. Menschen, die eine fremde Sprache sprechen oder sogar lernen, beanspruchen das Gehirn ebenfalls stark durch ihr Hobby.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Neben geistigen Tätigkeiten fördert auch Bewegung die mentale Fitness, vor allem im Bereich des Konzentrations- und Erinnerungsvermögens. Empfehlenswert sind besonders Hobbys wie Gartenarbeit oder Wandern, denn sie fördern das Wachstum und die Verknüpfung neuer Nervenzellen. Für welche Freizeitaktivität auch immer man sich entscheidet, die wichtigste Voraussetzung ist: Es sollte Freude bereiten. Denn auch Lernen sollte in erster Linie Spaß machen und nicht nur Mittel zum Zweck sein, sonst bleibt meist auch der Erfolg auf der Strecke. Wer hingegen Positives erlebt, schüttet Botenstoffe aus, die dabei helfen, das Erlernte besser zu speichern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Kochen – ein Hobby für die Sinne und das Gedächtnis
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ein Hobby, das Sinne und Gehirn auf vielerlei Ebenen anspricht, ist das Kochen. Die Tätigkeit an sich ist bereits sehr anspruchsvoll: Wenn alles gleichzeitig warm serviert werden soll, müssen Zubereitungs- und Garzeiten genau aufeinander abgestimmt sein. Die Herausforderung fürs Gehirn wird größer, je mehr Gänge das Menü hat. Kochen ist eine schöne Gelegenheit, mal unbekannte Zutaten auszuprobieren – das regt übrigens auch die Neubildung von Synapsen an, wenn man durch neue Konsistenzen oder Aromen neue Sinneseindrücke gewinnt. Sobald Inhalte mit Sinneswahrnehmungen wie Gerüchen, Geschmäckern oder Bildern kombiniert werden, bleiben sie länger im Gedächtnis. Wer neue Inhalte lernt, ob beim Kochen, Musizieren oder Gärtnern, festigt seine Synapsen und bildet neue.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Übrigens lernt es sich in Gesellschaft besser und leichter. So lernen wir nicht nur voneinander, wir lernen auch besser miteinander durch gegenseitige Motivation und Feedback. Kommunikation ist also ein wichtiger Aspekt des Lernens – und damit für unser Gedächtnis.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           15 Minuten tägliches Gehirnjogging
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Neben Hobbys und Bewegung im Alltag gibt es auch die Möglichkeit, das Gedächtnis mit verschiedenen Übungen zu trainieren – besser bekannt unter dem Begriff Gehirnjogging. Dabei bekommt das Gehirn eine Aufgabe gestellt, die es lösen muss. Das kann etwas aus dem Bereich Allgemeinwissen oder logisches Denken sein, so wird das Konzentrations- und Denkvermögen angeregt. Schon 15 Minuten am Tag reichen aus, um einen Effekt zu erzielen. Längere Einheiten wirken eher ermüdend, zudem sollte man den Spaß an der Sache nicht verlieren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die folgenden Übungen können dabei helfen, das Gedächtnisleistung zu steigern:
          &#xD;
    &lt;a href="https://demenz-portal.at/gedaechtnistraining/"&gt;&#xD;
      
           https://demenz-portal.at/gedaechtnistraining/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben am
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittwoch, den 2. April 2025
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 02 Apr 2025 08:58:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/gedaechtnistraining</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Allergien</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/allergien</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Allergien: Symptome, Ursachen, Behandlung
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Für manche ist es die Nachbarskatze, für andere das Frühstücksei oder eine blühende Wiese: Was für viele harmlos klingt, kann für Menschen mit einer Allergie zum Problem werden. Doch was ist eigentlich eine Allergie? Welche Symptome deuten darauf hin? Und was hilft dagegen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Von geröteten Augen bis Hautausschlag
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf eigentlich harmlose körperfremde Substanzen (Allergene) wie zum Beispiel Pflanzenpollen oder bestimmte Nahrungsmittel.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Je empfindlicher das Immunsystem auf einen allergieauslösenden Stoff (Allergen) reagiert, desto stärker sind die Beschwerden. Allergien können bei den Betroffenen zu tränenden oder geröteten Augen, Niesanfällen, Schnupfen, juckendem Hautausschlag, Schwellungen an Mund und Zunge führen oder Bauchschmerzen verursachen. Selten kann eine allergische Reaktion auch einen anaphylaktischen Schock auslösen. Dabei verengen sich die Atemwege, es kommt zu schwerer Atemnot und der Blutdruck fällt stark ab. Ohne sofortige Behandlung kann ein solcher Schock lebensbedrohlich werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Neigungen zu Allergien häufig familiär bedingt
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wann merken Betroffene Symptome? Ein saisonaler Heuschnupfen macht sich nur während des Pollenflugs bemerkbar. Allergien gegen Hausstaubmilben oder Haustiere können das ganze Jahr über zu Beschwerden führen, da die Allergene nicht nur im Frühjahr oder Sommer in der Atemluft sind. Bei Allergien gegen Medikamente und Insektengift sind die Beschwerden zwar auf einzelne Situationen beschränkt, dafür jedoch oft deutlich stärker.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Neigung zu einer Allergie ist häufig familiär bedingt. Eine solche Neigung nennen Fachleute „Atopie“. Ob daraus tatsächlich eine Allergie entsteht, hängt unter anderem von Umwelteinflüssen ab. Faktoren wie Luftverschmutzung und Zigarettenrauch können Allergien und Folgeerkrankungen wie Asthma wahrscheinlicher machen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was passiert bei einer Allergie?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei einer allergischen Reaktion reagiert das Immunsystem des Körpers auf bestimmte, eigentlich harmlose Fremdeiweiße (Allergene) wie auf einen Krankheitserreger oder Fremdkörper. Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel bedeuten normalerweise keine Gefahr für den Körper. Bei einer Allergie lösen sie jedoch Beschwerden aus. Denn das Immunsystem bildet Abwehrstoffe (IgE-Antikörper) gegen diese Substanzen, weil es sie für schädlich hält und versucht, sie zu bekämpfen. Diese Antiköper bilden sich beim ersten Kontakt mit dem Allergen und binden sich an bestimmte Zellen. Dieser Vorgang wird „Sensibilisierung“ genannt. Kommt es danach zu einem erneuten Kontakt, setzen diese Zellen chemische Stoffe frei, darunter das Gewebshormon Histamin. Diese Stoffe lösen dann allergische Reaktionen aus wie Niesen, Husten oder Hautausschlag.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Häufigkeit und Verlauf von Allergien
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei etwa jedem dritten Menschen in Deutschland wird im Laufe des Lebens eine allergische Erkrankung festgestellt. Etwa 20 bis 25 Prozent aller Kinder und Jugendlichen haben Heuschnupfen oder Asthma. In den letzten 30 Jahren ist die Zahl der Menschen mit Allergien gestiegen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Allergien beginnen meist schon im Kindes- und Jugendalter und bleiben oft ein Leben lang bestehen. Manche bilden sich aber bei Erwachsenen wieder zurück. So können bestimmte Nahrungsmittelallergien wie beispielsweise gegen Milch oder Hühnerei wieder verschwinden, eine Erdnussallergie in der Regel nicht. Ob sich eine Allergie wieder zurückbilden kann, hängt also vom Auslöser ab.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Etagenwechsel und Kreuzallergien
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Beschwerden sind anfangs oft nur leicht, mit der Zeit werden sie dann stärker. Manchmal kommen weitere Erkrankungen hinzu. So kann Heuschnupfen über viele Jahre zu einem sogenannten Etagenwechsel führen. Das bedeutet, dass die Beschwerden auf die unteren Atemwege übergehen und sich ein Asthma entwickelt.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine allergische Reaktion beispielsweise auf Pollen kann mit einer Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel einhergehen. Dann spricht man von einer Kreuzallergie. Eine Kreuzallergie entsteht, weil die unterschiedlichen Allergene ähnliche Eiweiße enthalten, auf die das Immunsystem reagiert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Behandlungsmöglichkeiten bei Allergien
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Allgemein gilt: Im Idealfall den Kontakt mit dem Allergen vermeiden. Wie gut dies gelingt, hängt vor allem von der Art des Auslösers ab. Bestimmte Nahrungsmittel oder chemische Stoffe lassen sich meist recht gut umgehen. Vor Pollen kann man sich dagegen kaum schützen. Ein Pollenflug-Kalender kann aber zeigen, wie hoch die Belastung in bestimmten Regionen ist. Bei einer Allergie gegen Hausstaubmilben ist es möglich, die Belastung im Haushalt etwas zu verringern, zum Beispiel durch regelmäßiges Putzen, einen milbendichten Matratzenbezug und die Entfernung von Staubfängern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Medikamente wie Antihistaminika oder Kortison-Präparate werden vor allem bei allergischem Schnupfen und allergischen Bindehautentzündung oft angewendet. Diese Mittel gibt es unter anderem als Tabletten, Nasenspray oder Augentropfen. Bei allergischen Hautreaktionen werden auch Kortisonsalben oder -cremes eingesetzt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Desensibilisierung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Unter Hyposensibilisierung (Desensibilisierung) versteht man spezielle Therapien gegen die Überreaktionen des Immunsystems: Bei dieser Behandlung werden ähnlich wie bei einer Impfung regelmäßig niedrige Dosen des Allergens unter die Haut gespritzt oder als Tablette oder Tropfen unter die Zunge gegeben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meistens dauert eine komplette Hyposensibilisierung etwa drei Jahre, bei Insektengiftallergie bis zu fünf Jahre. Wichtig für den Erfolg ist, dass die Behandlung kontinuierlich durchgehalten wird. Eine abgebrochene Therapie ist eine verschenkte Chance und erzeugt unnötige Kosten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erster Ansprechpartner bei einer Allergie ist die hausärztliche Praxis. Sie kann zum Spezialisten überweisen. Das sind üblicherweise Ärztinnen und Ärzte mit Fachgebiet Lungen-, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kinderheilkunde oder Hautkrankheiten, die eine langjährige Erfahrung mit Allergen-Immuntherapie haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Ärzte versuchen möglichst genau einzugrenzen, auf welche Allergene der Betroffene reagiert. Viele Patientinnen und Patienten haben gleichzeitig mehrere Allergien, reagieren zum Beispiel allergisch auf Bäume und Gräser. Manchmal hilft es, wenn Betroffene bereits eine Zeit lang über ihre Beschwerden Buch geführt haben. Auch ein Allergietest an der Haut liefert Hinweise, auf welche Stoffe der Betroffene sensibilisiert ist. Darüber hinaus können Bluttests sinnvoll sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sprechen Sie uns an.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Marvena Zeller
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dienstag, den 18. Februar 2025
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 13:51:51 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Kopfläuse</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/kopflaeuse</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Kopfläuse: Was bei einem Befall zu tun ist
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Gedanke an Kopfläuse versetzt viele Eltern in Aufregung: Wo kommen sie her? Und wie werden wir sie wieder los? Natürlich sind Kopfläuse nicht angenehm, aber sie sind auch kein Beinbruch. Wenn man Kopfläuse schnell und sorgfältig behandelt, ist man die lästigen Blutsauger rasch wieder los.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kopfläuse haben nichts mit mangelnder Hygiene zu tun und kommen gerade unter Kindern immer mal wieder vor. Vor allem Eltern von Kita- und Schulkindern können davon ein Lied singen. Denn die zwei bis vier Millimeter langen Parasiten vermehren sich schnell. Sie kleben ihre Eier an den Haaren in der Nähe des Ansatzes fest, innerhalb einer Woche schlüpfen neue Läuse. Wenn Kinder ihre Köpfe zusammenstecken, klettern die Läuse über die Haare von einem Kopf zum anderen. Die Bisse können ordentlich jucken, sie sind aber ungefährlich. Weder verteilen sie Gift, noch Krankheiten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Erste Anzeichen von Läusen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch woran merkt man überhaupt, ob die Kinder von Kopfläusen betroffen sind? Meist beginnt es damit, dass sich das Kind auffällig oft am Kopf kratzt. Auch wenn es in der Kita oder Schule einen bekannten Läusebefall gab, sollten Sie den Kopf auf Kopfläuse untersuchen. Dabei sollten alle Familienmitglieder inspiziert werden. Am besten nutzen Sie einen speziellen Läusekamm aus der Apotheke oder Drogerie. So gehen Sie vor: Kämmen Sie gegen die Haarwuchsrichtung am Ansatz jede Strähne zweimal durch und streichen Sie den Kamm anschließend an einem Tuch ab, um mögliche Parasiten erkennen zu können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch nicht nur auf Läuse selbst sollte man das Kind untersuchen, auch auf Eier, sogenannte Nissen. Diese befinden sich häufig an den Haaren hinter dem Ohr oder Nacken. Nissen werden oft mit Schuppen verwechselt. Allerdings lassen sich Hautschuppen abschütteln, während Nissen am Haar kleben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Maßnahmen bei Läusen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie haben Kopfläuse oder Nissen entdeckt? Dann sollten Sie schnell mit der Behandlung starten. Ein Arztbesuch ist nicht notwendig, Sie können sofort loslegen. Alles Notwendige zur Bekämpfung von Läusen bekommen Sie in der Apotheke. Zur Auswahl stehen Shampoos und Tinkturen mit Insektengift sowie Mittel mit Silikonöl, die die Kopfläuse mit einer Ölschicht bedecken, so dass sie ersticken. Im Anschluss an die Verwendung dieser Mittel sollte das Haar mehrmals pro Woche sorgfältig mit einem Läusekamm ausgekämmt werden, damit Läuse und Nissen entfernt werden. Die Behandlung muss in der Regel nach sieben bis zehn Tagen wiederholt werden, nähere Infos finden sich in der Packungsbeilage.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was ist noch zu tun? Eltern müssen bei einem Läusebefall unbedingt die Schule oder den Kindergarten darüber informieren. Auch Personen, mit denen enger Kontakt in der Zeit zuvor bestand, sollte informiert werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und wie lange muss mein Kind nun zu Hause bleiben? Hierauf hat der Gesetzgeber eine klare Antwort. Wenn ein Kind Läuse hat, darf es so lange nicht in den Kindergarten oder in die Schule gehen, bis der Befall behandelt ist. Das heißt, dass Kinder bereits am Tag nach der Behandlung mit einem nachweislich wirksamen Mittel gegen Läuse wieder eine Gemeinschaftseinrichtung betreten darf. Die Einrichtungen entscheiden dabei selbst, ob dafür ein ärztliches Attest notwendig ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Schutz vor Läusen und weitere Maßnahmen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach der Behandlung mit einem Läusemittel, sollte man sichergehen, dass die Läuse nicht wiederkommen. Dafür sollten einige Maßnahmen ergriffen werden:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Zwar überleben Läuse nicht lange auf Gegenständen und Textilien, dennoch sollten Bettwäsche, Schals, Mützen und Bürsten nicht von anderen Familienmitgliedern benutzt werden.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Die Kämme, Bürsten und Haarspangen des betroffenen Kindes sollte mit heißem Wasser und Seife gewaschen werden.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Benutzte Bettwäsche, Kleidung, Kuscheltiere und Handtücher sollten bei 60 Grad gewaschen werden.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Übrige Textilien für drei Tage in einem Plastiksack verschließen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben am
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dienstag, den 4. Februar 2025
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 04 Feb 2025 11:07:14 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/kopflaeuse</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Angsterkrankung</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/angsterkrankung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Angsterkrankung: Anzeichen, Ursachen, Behandlung
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Angststörungen zählen weltweit zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Doch welche Anzeichen, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erst einmal ist Angst eine Alarmfunktion für den Organismus. Denn sie ist eine natürliche körperliche und psychische Reaktion auf Gefahrenreize mit dem Ziel, der Gefahrenquelle zu entkommen oder sie zu beseitigen. Damit stellt Angst eine sinnvolle Reaktion auf reale Bedrohungen dar. Sie sichert das Überleben durch eine Flucht- oder Kampfreaktion sowie durch Vermeidung und erhöhte Aufmerksamkeit/Wachheit gegenüber der Gefahr.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Symptome einer Angsterkrankung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Besteht bei Menschen eine Angsterkrankung, kann es auch ohne eine reale Gefahr zu einer gesteigerten, unkontrollierbaren Angstreaktion im Sinne einer Panikattacke kommen. Es kommt plötzlich und unerwartet zu Attacken mit intensiver Angst und körperlichen Beschwerden wie Herzklopfen, Herzrasen, Schwitzen, Zittern, Atemnot, Erstickungsgefühlen, Schwindel, Übelkeit, Hitzewallungen oder Kälteschauer, Mundtrockenheit, Taubheits- oder Kribbelgefühle der Hände oder um die Lippen, Furcht vor Kontrollverlust und Todesangst. Die Symptome steigern sich über etwa zehn Minuten, halten dann für maximal zwei Stunden an und verschwinden plötzlich. Zwischen den Attacken besteht Angst vor erneuten Panikanfällen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Je nach Erkrankung kann die Angstreaktion allgemein oder als Reaktion auf bestimmte Reize vorkommen. Oftmals tritt sie im Verlauf zusammen mit einer Agoraphobie auf, einer Furcht vor bestimmten Situationen oder Orten, denen man sich im Fall einer Panikattacke nicht entziehen kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Genetische und soziale Faktoren spielen eine Rolle
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Ursache liegt in einem komplexen Wechselspiel aus genetischen und sozialen Faktoren. So tritt eine Panikstörung häufiger bei Menschen auf, in deren naher Verwandtschaft auch andere davon betroffen sind. Ebenso können traumatische Erfahrungen in der Kindheit zu einer Panikstörung beitragen. Oft tritt sie bei Betroffenen in Zeiten mit viel Stress oder belastenden Lebensereignissen auf.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Laufe des Lebens sind etwa ein bis sechs Prozent der Menschen von einer Panikstörung betroffen. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Die Erkrankung beginnt meist im Alter von 30 und 50 Jahren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Behandlungsmöglichkeiten bei einer Panikstörung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) als Behandlungsmöglichkeit hat die am besten belegte Wirksamkeit bei einer Panikstörung. Sie findet in Einzel- oder Gruppensitzungen statt. In den Therapiesitzungen werden die häufig auftretenden Sorgen und typischen körperlichen Erscheinungsformen der Angst besprochen. So entsteht ein Verständnis dafür, wie es zu Panikattacken kommt. Besteht auch eine Agoraphobie, so werden Betroffene nach und nach auch mit angstauslösenden Situationen unter therapeutischer Begleitung konfrontiert (Expositionstherapie).
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ist eine KVT nicht wirksam oder nicht verfügbar, kann auch eine psychodynamische Psychotherapie angeboten werden. Zudem besteht die Möglichkeit einer medikamentösen Therapie in Form von einer Behandlung mit Antidepressiva. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Wirkung oft erst nach zwei oder mehr Wochen eintritt. Die richtige Dosis muss erst im Verlauf je nach Symptomen und Ansprechen gefunden werden. Um Rückfälle zu verhindern, sollten die Antidepressiva nicht sofort abgesetzt werden, wenn es der betroffenen Person besser geht, sondern noch mindestens sechs bis 12 Monate weiter eingenommen werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ergänzend zur Psychotherapie und Medikamenten ist Ausdauersport empfehlenswert. Entspannungstechniken können helfen, Attacken schneller abzufangen. Ein Symptomtagebuch kann hilfreich sein, den Umgang mit Panikattacken zu erleichtern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Linderung der Symptome
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zwar ist durch keine Behandlungsmethode eine schnelle und einfache „Heilung“ zu erwarten, die verschiedenen Verfahren können aber dafür sorgen, dass Symptome gemildert werden und man mit der Angst besser umgehen kann. Das ist oft schon nach einigen Wochen spürbar. Viele Menschen schaffen es mit Geduld und der Hilfe einer Therapeutin oder eines Therapeuten mit der Zeit, ihre Angststörung zu überwinden
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei fast neun von zehn Betroffenen treten nach Ende einer Therapie keine Panikattacken mehr auf. Nach sieben Jahren gilt das immer noch für zwei von drei Betroffenen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Unbehandelt nimmt eine Angsterkrankung meist einen chronischen phasenhaften Verlauf und beeinträchtigt das Alltagsleben oftmals stark.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Nicht vor angstauslösenden Situationen flüchten
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die wichtigste Regel ist, dass man nicht vor den angstauslösenden Situationen flüchtet. Das heißt, dass man zum Beispiel bei einer Agoraphobie nicht vor einem Fahrstuhl „kneift“ und stattdessen die Treppe benutzt, den Einkauf in einem Supermarkt meidet und dafür in einem kleinen Geschäft einkauft oder mit einem Taxi fährt, weil man Angst vor einer Busfahrt hat. Bei einer Angsterkrankung ist es wichtig, dass man sich beim Auftreten einer Panikattacke immer wieder klar macht, dass die Angstsymptome wie zum Beispiel Herzrasen, Schwitzen oder Schwindel nicht zu irgendwelchen schädlichen Folgen, wie Ohnmacht, Herzinfarkt usw. führen können.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer eine Panikattacke hat, könnte prinzipiell ganz normal das weiter tun, was er gerade eben getan hat. Oder man könnte einen Dauerlauf machen, Holz hacken, eine Treppe hinauflaufen, mit anderen Menschen sprechen oder sich auf andere Weise ablenken. Sinnvoll ist es, bei der Konfrontation mit schwierigen Situationen schrittweise vorzugehen und sich nicht zu überfordern. Je häufiger und je mehr man sich diesen angstauslösenden Situationen aussetzt, desto eher kann man die Angst abbauen. Sicherlich kostet es große Überwindung, in solche Situationen hineinzugehen, nachdem man sie jahrelang gemieden hat. Wichtig ist es, auch kleine Erfolge wahrzunehmen und sich darüber zu freuen. Seien Sie stolz auf jeden einzelnen Schritt! Auch auf die kleinen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Infos und Links zu Selbsthilfegruppen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die
         &#xD;
  &lt;a href="https://www.angstselbsthilfe.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          Deutsche Angst-Hilfe
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         vermittelt bundesweit an örtliche Selbsthilfegruppen. Bei der
         &#xD;
  &lt;a href="http://www.nakos.de/site/adressen/rot/" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          nächstgelegenen Selbsthilfe-Kontaktstelle
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         weiß man am besten über die Selbsthilfegruppen-Szene vor Ort Bescheid.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Selbsthilfegruppen sind vielleicht nicht jedermanns Sache, aber viele Menschen haben gute Erfahrungen damit gemacht. Man merkt, dass man nicht der oder die einzige Betroffene mit einer solchen Problematik ist, man findet Verständnis und gute Tipps aus der persönlichen Erfahrung der Anderen. Selbsthilfegruppen können ein ideales Lern- und Übungsfeld sein nach neben professionellen Behandlungen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Marvena Zeller
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittwoch, den 15. Januar 2025
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 15 Jan 2025 09:16:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/angsterkrankung</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Bauchaortenaneurysma</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/bauchaortenaneurysma</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Aneurysma der Bauchaorta – eine Früherkennung kann Leben retten
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In Deutschland sterben pro Jahr rund 10.000 Menschen an einem geplatzten Bauchaortenaneurysma (BAA). Deshalb empfehlen Mediziner eine Vorsorgeuntersuchung für alle Männer ab 65 Jahren sowie für Jüngere mit einem erhöhten Risiko. Doch was steckt eigentlich dahinter und wer ist besonders gefährdet?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Riss kann lebensbedrohlich sein
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Bauchaorta ist der Teil der Hauptschlagader, die in der Bauchhöhle verläuft. Sie ist das größte Blutgefäß im Bauch und hat normalerweise einen Durchmesser von bis zu 2 cm.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit zunehmendem Alter kann sich die Bauchschlagader ausdehnen und sich eine Ausbuchtung bilden. Kommt es zu einer Ausbuchtung mit einem Durchmesser von mehr als 3 cm, spricht man von einem Aneurysma der Bauchschlagader, ein sogenanntes Bauchaortenaneurysma.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Normalerweise verursacht ein solches Aneurysma keine Beschwerden, sodass es unbemerkt bleibt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die meisten Aneurysmen bleiben auch im Verlauf harmlos. Ein Aneurysma kann sich allerdings auch weiter ausdehnen. Dies geschieht meistens nur langsam. Nur ein Teil aller Aneurysma kann so groß werden, dass ein Risiko für einen plötzlichen Einriss besteht. Ein Riss eines Bauchaortenaneurysmas stellt einen lebensbedrohlichen Notfall dar, da es zu einem Austritt von viel Blut in der Bauchhöhle kommt. Das Risiko für einen Einriss ist höher, wenn ein Aneurysma schnell wächst oder eine Größe von mindestens 5,5 cm erreicht hat. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Männer sind wesentlich häufiger betroffen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Etwa zwei Prozent der Männer im Alter von 65-75 Jahren haben ein Bauchaortenaneurysma, Frauen sind wesentlich seltener betroffen. Nach groben Schätzungen haben Männer mit einem Aneurysma mit einer Größe von mehr als 5,5 cm ein Risiko von 3-6 Prozent, dass es innerhalb eines Jahres zu einem Einriss kommen kann. Mit zunehmender Größe des Aneurysmas steigt das Risiko eines Einrisses weiter deutlich an und liegt bei ca. 25 Prozent bei einer Größe von mehr als 8 cm innerhalb eines halben Jahres.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Welche Risikofaktoren bestehen?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Neben den bereits erwähnten Faktoren wie Alter und Geschlecht ist Rauchen der bedeutendste Risikofaktor, den man selber beeinflussen kann. Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck, erhöhten Blutfetten und koronarer Herzerkrankung haben ein höheres Risiko. Außerdem besteht ein genetisches Risiko für Personen mit Familienmitgliedern 1. Grades, die ein Bauchaortenaneurysma haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ultraschall-Vorsorgeuntersuchung für Männer ab 65 Jahren 
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Durch eine Ultraschalluntersuchung der Bauchaorta lassen sich Bauchaortenaneurysmen frühzeitig erkennen, ohne dass sie gefährlich werden. Kleinere Aneurysmen mit einem Durchmesser bis zu 5,5 cm werden in der Regel regelmäßig beobachtet. Für Männer ab einem Alter von 65 Jahren ist belegt, dass durch eine Früherkennung mit anschließendem Eingriff Einrisse, Notfallbehandlungen und Todesfälle vermieden werden können. Daher zahlen die gesetzlichen Krankenkassen für Männer ab 65 Jahren einmalig eine Ultraschall-Vorsorgeuntersuchung. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Weil Rauchen das Wachstum des Aneurysmas fördern kann, sollten Raucherinnen und Raucher mit einem Aneurysma dringend mit dem Rauchen aufhören. Auch wenn ungeklärt ist, ob Medikamente wie Blutdrucksenker oder Cholesterinsenker das Wachstum eines Aneurysmas verringern können, wird bei Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder erhöhten Blutfetten dazu geraten, diese behandeln zu lassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Dr. Hertramph
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dienstag, den 17. Dezember 2024
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 17 Dec 2024 10:23:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/bauchaortenaneurysma</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>RSV</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/rsv</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Neue RSV-Impfung: Was Sie wissen sollten
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Seit Herbst dieses Jahres gibt es eine neue Impfung für alle älteren Menschen – und zwar gegen das RSV, das respiratorische Synzytial-Virus. Alle Patientinnen und Patienten ab 75 Jahre haben jetzt Anspruch auf eine Impfung.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aktuell wird die Impfung durch die STIKO empfohlen, die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen muss aber aktuell (Stand Anfang November 2024) weiter bei der jeweiligen Krankenversicherung beantragt werden: Aktuell müssen Sie als Patientin oder Patient in Vorleistung gehen, die Kosten liegen bei über 200 Euro. Die ist dem Umstand geschuldet, dass die notwendige Vereinbarung der Überführung der Schutzimpfung in den Bremer Rahmenvertrag noch aussteht. Wir hoffen, dass dieser Zustand sich bald normalisiert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wie wird das Virus übertragen?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In den Medien ist gerade nach Start der Pandemie immer wieder über das RS-Virus geschrieben worden, insbesondere im Zusammenhang mit kleinen Kindern, die schwerste Krankheitsverläufe aufweisen können. Das Virus kann generell Menschen in allen Altersklassen betreffen. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass Krankheitssymptome im Bereich der unteren Atemwege auftreten und die Patienten Erkältungssymptome aufweisen. Das Virus wird im Rahmen einer Tröpfcheninfektion übertragen, d.h. beim Niesen oder beim Husten können infizierte Menschen kleinste Tröpfchen, die Viren enthalten, in der Luft versprühen und dadurch andere Menschen anstecken.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das RS-Virus kann auch durch eine Schmierinfektion weitergegeben werden. Bei entsprechendem hygienischem Vorgehen ist insofern wenig Infektionsrisiko zu erwarten. RSV-Infektionen können unterschiedlich schwer verlaufen. Es kann mit leichten Infektionen der oberen Atemwege anfangen, aber manchmal sind Infektionen so schwer, dass eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich ist und auch tödliche Verläufe sind in seltenen Fällen möglich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Ansteckungsdauer beträgt in der Regel zwischen 2 und 8 Tagen, im Durchschnitt bei fünf Tagen. Menschen mit geschwächter Immunabwehr können manchmal auch deutlich länger, nämlich bis zu Wochen das Virus in sich tragen und das Virus im Einzelfall sogar noch über Monate ausscheiden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Zu welchen Symptomen kommt es?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei Kindern kommt es oft zu Schnupfen und Appetitverlust, das kann sich weiter fortsetzen in Husten und Niesen. Es kann zudem zu einer deutlich verschnellerten Atmung und bis hin zu Atemnot kommen. Bei Frühgeborenen kann es auch zu Aussetzern der Atmung kommen. Bei Erwachsenen weisen die Betroffenen oft gar keine oder kaum Krankheitszeichen auf, es können sich aber auch Krankheitszeichen eines Atemwegsinfekt zeigen. Insbesondere Menschen mit chronischen Herz- und Lungenerkrankungen sind gefährdet, aber auch Patientinnen und Patienten mit einem schwachen Immunsystem.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der neue Impfstoff ist nur zugelassen für Erwachsene. Diese Impfung wird für alle über 75-Jährigen von der STIKO empfohlen. Damit gilt sie in der Altersklasse als Standardimpfung. Insbesondere wird sie aber für Menschen ab 60 Jahren empfohlen, die in einer Pflegeeinrichtung leben oder die schwere chronische Erkrankungen haben (Erkrankungen von Herzkreislauforganen, Lungen und Nieren, Knochenmark oder unter immununterdrückender Medikation, Chemotherapie stehen oder Transplantation).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ablauf der Impfung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Impfung kann parallel mit anderen Impfungen gegeben werden, sollte dann aber an zwei verschiedenen Injektionsorten gegeben werden. Sie kann wie jede andere Impfung auch zu Nebenwirkungen führen: Die häufigsten Nebenwirkungen sind Schmerzen an der Injektionsstelle sowie Müdigkeit, Muskel-, Kopf- und Gelenkschmerzen. Sie kann auch zu Allgemeinsymptomen wie Fieber oder Schüttelfrost führen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In der Regel ist die Impfung aber relativ gut verträglich, auch besser als andere Impfungen, die im höheren Lebensalter empfohlen werden. Aktuell gilt die Empfehlung, dass die Impfung einmal im Leben verabreicht wird. Dies kann sich im Lauf der nächsten Jahre ändern, falls sich neue Erkenntnisse ergeben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bleiben Sie gesund!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Donnerstag, den 14. November 2024
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 14 Nov 2024 10:18:53 GMT</pubDate>
      <author>183:902710102 (Brigitte Sauter)</author>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/rsv</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Hausapotheke</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/hausapotheke</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Hausapotheke: Was Sie immer dahaben sollten
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Kleinere Verletzungen im Alltag, plötzliches Erbrechen oder Durchfall in der Nacht, Fieber am Wochenende: Solche Situationen im Alltag haben sicher schon alle Menschen mehrfach erlebt. Eine gut ausgestattete Hausapotheke kann dann sehr hilfreich sein, um Verletzungen zu versorgen oder unangenehme Beschwerden selbst zu behandeln.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was gehört in eine Hausapotheke?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Medikamente:
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Persönliche, vom Arzt verordnete Medikamente
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Schmerzstillende und fiebersenkende Mittel: Paracetamol oder Ibuprofen 400
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Gegen Husten: hustenlösende Mittel wie ACC oder Ambroxol, Hustenmittel wie Bronchipret
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Mittel gegen Halsschmerzen: Lutschtabletten
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Salbei-Tee, Kamillen-Tee
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen (z.B. Dimenhydrinat) oder Durchfall (z.B. Loperamid)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Mittel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand wie Fenistil
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Wund- und Heilsalbe
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Material zur Wundversorgung:
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Haut- und Wunddesinfektionsmittel
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Verbandsmaterialien: Pflaster und Binden
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               ggf. Steri-Strips zur Versorgung von Schnittwunden
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Verbandsschere, Mullkompressen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Einmalhandschuhe
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Splitterpinzette
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Weitere Utensilien:
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Fieberthermometer (am einfachsten ist ein digitales Fieberthermometer)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Cool Packs
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Zeckenzange
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Immer auf dem aktuellen Stand sein
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Oftmals ist die Hausapotheke ein Sammelsurium von alten, abgelaufenen Medikamenten. Kontrollieren Sie die Medikamente daher regelmäßig darauf, ob das Haltbarkeitsdatum schon überschritten ist. Sortieren Sie abgelaufene Medikamente aus und füllen Sie diese oder auch verbrauchte Medikamente rechtzeitig wieder auf, damit Sie im Notfall gut versorgt sind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Die richtige Aufbewahrung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Hausapotheke sollte in einem abschließbaren Schrank oder Fach unzugänglich für Kinder aufbewahrt werden. Die Lagerung sollte an einem trockenen und kühlen Ort erfolgen, da Feuchtigkeit und Wärme die Wirksamkeit der Medikamente beeinflussen können. Das Badezimmer oder die Küche sind also kein geeigneter Platz.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine Liste mit wichtigen Notrufnummern in der Hausapotheke kann im Notfall helfen, rasch Hilfe zu holen. Wichtige Informationen für die richtige Anwendung finden Sie in den Packungsbeilagen des jeweiligen Medikamentes.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Dr. Hertramph
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Donnerstag, den 7. November 2024
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 10:28:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/hausapotheke</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Laktoseintoleranz</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/laktoseintoleranz</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Laktoseintoleranz: Symptome und Behandlungsmöglichkeiten
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In Deutschland leiden etwa 15 bis 20 Prozent der Menschen unter einer Laktoseintoleranz. Doch was steckt hinter der Unverträglichkeit, welche Symptome treten auf – und was können Betroffene tun?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei Menschen mit einer Laktoseintoleranz führt der Verzehr laktosehaltiger Nahrungsmittel zu Magen-Darm-Beschwerden. Die Ursache: Die Verdauung von Laktose wird durch das Enzym Laktase in unserem Körper gesteuert. Dieses Enzym kann angeboren in zu geringer Menge vorhanden sein, es kann auch in Folge einer chronischen Darmerkrankung (zum Beispiel Zöliakie, M. Crohn und Colitis ulcerosa) oder Darminfektion (zum Beispiel Giardiasis) oder aber nach Operationen am Darm zu einem Mangel kommen. Der nachgewiesene Mangel tritt hierzulande bei circa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung auf, bei US-Amerikanern sind es nur etwa 2 bis 15 Prozent.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Symptome einer Laktoseintoleranz
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Besteht ein Mangel an Laktase, kann es bei Verzehr von Milchzucker zu Blähungen und Durchfällen kommen. Das liegt daran, dass der Milchzucker zu einem beschleunigten Transport des Darminhaltes führt. Im Dickdarm wird dann der Milchzucker von gasproduzierenden Darmbakterien verstoffwechselt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Weitere Symptome können diffuse Bauchschmerzen sein. Die Beschwerden treten in aller Regel 1-2 Stunden nach der milchzuckerhaltigen Mahlzeit auf.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei der Diagnostik kann ein H2-Atemtest helfen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ernährungsempfehlungen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach der Diagnosestellung einer Laktoseintoleranz sollten Betroffene 2-3 Wochen alle Milchprodukte meiden, danach kann der Verzehr soweit langsam gesteigert werden, wie es vertragen wird. In aller Regel kann durch eine Verminderung des Laktoseanteils Symptomfreiheit erreicht werden, ca. 2-3 Gramm Laktose pro Tag bereiten den meisten Betroffenen keine Beschwerden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als streng laktosearme oder laktosefreie Kost bezeichnet man eine Kost mit weniger als 1 Gramm Laktose/Tag, eine mäßig laktosearme Kost beinhaltet ca. 8-10 Gramm Laktose/Tag.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gesäuerte, nicht pasteurisierte Milchprodukte (z.B. Joghurt) werden häufig vertragen (durch die Laktaseaktivität der Mikroorganismen). Hart-, Schnitt-, Weich- und Sauermilchkäse sind fast laktosefrei und können häufig vertragen werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei Genuss von laktosehaltigen Speisen sollten diese auf 4-5 kleinere Portionen aufgeteilt werden. Wird Milch getrunken, dann nur in Verbindung mit festen Speisen und max. 250 ml/Portion.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In Problemfällen kann laktosefreie Milch (z.B. Laktofree oder Minus L-Produkte) eingesetzt werden. Durch die Zugabe von laktasehaltigen Enzympräparaten (z.B. Kerulac-Tropfen oder Laktase-Plus) zur Milch kann der Verzehr verträglicher werden, Laktasekapseln zur Enzymsubstitution zu den Mahlzeiten können wirksam sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Hinweise für den Einkauf
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Laktose versteckt sich oft hinter anderen Bezeichnungen: Milchzucker, (Süß-/Sauer-) Molke, (Süß-/Sauer-) Molkepulver, Milch, (Voll-/Mager-)Milchpulver, entrahmte Milch, Rahm, (süße/saure) Sahne, Sahnepulver, Butter, Laktosemonohydrat, Milchelemente, Milchserum, Molkereistoffe, Milchserumpulver, Quark, Natriumkasein, Kasein, Kaseinate, Milcheiweiß, aufgespaltene Milcheiweiße, Milchfette, Laktalbumin, Laktglobulin.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei unverpackten Lebensmitteln ist es sinnvoll, das Verkaufspersonal nach der Inhaltsstoffliste zu fragen. Bei Medikamenten unbedingt den/die Apotheker/in fragen!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Laktosefrei
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Frisches Obst, frisches Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Getreide, Reis, Nudeln, Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier, Öl, Zucker, Honig, Konfitüre, Wasser, Säfte, Tee, Kaffee, Soja, Sojamilch, Salz, reine Gewürze, Nüsse, Erfrischungsgetränke, alkoholische Getränke
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Laktosehaltig
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Milch, Joghurt, Buttermilch, Milchprodukte, Käse, Quark, Sahne, -kuchen, Butter, Molke, Kefir, Dickmilch, Kondensmilch, Kaffeesahne, Milchpulver, Schokolade, Pralinen, Nuss-Nugat-Creme, Liköre auf Sahnebasis
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Laktosegehalt möglich
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Verarbeitete Lebensmittel, Fertiggerichte, Restaurantessen, Brot, Brötchen, Margarine, Gebäck, Gewürzmischungen, Fleischwaren, Wurst, Würstchen, Instantsuppen, -saucen, Müslis, Pesto, Medikamente und Zahnpasta
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist wichtig, auf eine ausreichende Calciumzufuhr zu achten – entweder durch den Verzehr von Käse oder vermehrt calciumhaltige Mineralwässer oder durch Calciumprodukte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dienstag, den 29. Oktober 2024
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:49:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/laktoseintoleranz</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Kinderkrankheiten</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/kinderkrankheiten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Kinderkrankheiten und Impfen: Was Sie wissen sollten
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im Volksmund werden sie „Kinderkrankheiten“ genannt, doch es handelt sich dabei um stark ansteckende Infektionskrankheiten, die meist durch Viren hervorgerufen werden. Sie heißen also nicht so, weil das Durchmachen der Erkrankung ein Kinderspiel ist. Kinderkrankheiten heißen so, weil früher vor allem Babys und Kinder die entsprechenden Infekte durchgemacht haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Erst ab 95 Prozent besteht eine Herdenimmunität
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei den typischen Kinderkrankheiten kommt es zum Auftreten von Fieber, grippeähnlichen Symptomen und Hautausschlägen. Wer die Erkrankung durchgemacht hat oder geimpft wurde, ist meist lebenslang geschützt. Dadurch dass Kinderkrankheiten hochansteckend sind, ist es wichtig, für einen hohen Schutz in der Bevölkerung zu sorgen. Je mehr Menschen geschützt sind, desto besser ist der Schutz für diejenigen, die aus medizinischen Gründen nicht oder noch nicht geimpft werden können oder noch keinen eigenen Schutz aufbauen konnten. Nur wenn mindestens 95 Prozent der Bevölkerung geimpft sind, ist von einer Herdenimmunität auszugehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als typische Kinderkrankheiten bezeichnen wir oft Mumps, Masern, Röteln und auch Windpocken. Ein Überblick:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Bei Mumps kann es komplizierend zu Entzündungen der Hoden, der Bauchspeicheldrüse und auch zu Hirnhautentzündungen kommen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Masern können schwere Verläufe hervorrufen mit dem Auftreten von Mittelohrentzündungen, Durchfällen und Lungenentzündungen. Die schwerste Komplikation bei Masern ist eine Gehirnentzündung oder die subakute sklerosierende Panenzephalitits (SSPE). Die SSPE tritt durchschnittlich erst 6 bis 8 Jahre nach der Infektion auf und verläuft immer tödlich.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Röteln verlaufen im Kindesalter oft komplikationslos, bei Jugendlichen kommt es vermehrt  zum Auftreten von Bronchitis, Mittelohrentzündungen, aber auch geschwollenen schmerzhaften Gelenken und Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündungen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Bei Windpocken ist es so, dass alle, die in ihrer Jugend Windpocken durchgemacht haben, später an einer Gürtelrose erkranken können. Das ist etwas, worauf man gerne verzichten möchte.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Seit 2020 besteht eine Impfpflicht gegen Masern
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Insofern ist es gut und sehr erfreulich, dass wir mittlerweile die Möglichkeit haben, gegen viele der sogenannten Kinderkrankheiten zu impfen. Die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) sowie gegen Windpocken erfolgt zweimal: zuerst gegen Ende des ersten Lebensjahres und erneut im zweiten Lebensjahr (damit ist von einem Schutz vor der Aufnahme in die Krippe auszugehen).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es gibt die 3-fach-Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln (MMR-Impfung) oder die 4-fach-Impfung, die zusätzlich gegen Windpocken (MMRV) schützt. Früher gab es Einzelimpfstoffe, diese sind nicht mehr verfügbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und warum ist das wichtig? Seit März 2020 besteht eine Impfpflicht gegen Masern. Diese wurde eingeführt, um das hohe Ansteckungsrisiko, das insbesondere von Masern ausgeht, zu verkleinern. Diese Impfpflicht gilt für alle Kinder, die in Kitas, Schulen oder andere Gemeinschaftseinrichtungen gehen, aber auch für all die Menschen, die in solchen Einrichtungen arbeiten. Sie gilt auch für medizinisches Fachpersonal in Praxen und Kliniken und auch für Mitarbeitende in Einrichtungen für Asylbewerber und Flüchtlinge. Weil aber auch Eltern ihre Kinder zum Beispiel in den Kindergarten zur Eingewöhnung bringen, müssen auch sie nachweisen, dass sie einen Masernschutz haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Masernnachweis: Impfung oder Laboruntersuchung?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Viele Menschen haben ihren Impfpass nicht mehr. Das bedeutet für diejenigen, die diesen Masernnachweis erbringen müssen, dass sie sich erneut impfen lassen müssen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, mit einer Laboruntersuchung diesen Impfschutz im Sinne einer Antikörperbildung im Blut nachzuweisen. Das ist allerdings keine Kassenleistung und muss selbst bezahlt werden. Die Impfung dagegen ist eine Kassenleistung für alle, die nicht geimpft worden sind. Das einzige, was wir in Ihrer Arztpraxis dafür brauchen, ist Ihre Versichertenkarte und Ihren Impfpass, um die entsprechende Dokumentation durchführen zu können.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sprechen Sie uns gerne an.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittwoch, den 9. Oktober 2024
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 10:46:19 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Obstrutive Schlafapnoe</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/obstrutive-schlafapnoe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Obstruktive Schlafapnoe: Wenn nachts der Atem aussetzt
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Viele Menschen schnarchen während des Schlafens, das ist grundsätzlich erstmal nicht gefährlich. Riskant wird es allerdings, wenn in der Nacht mehrfach der Atem aussetzt. Dahinter kann eine sogenannte obstruktive Schlafapnoe stecken. Nach Schätzungen haben etwa drei Prozent der Frauen und fünf Prozent der Männer in Deutschland eine Schlafapnoe. Welche Risikofaktoren eine Schlafapnoe begünstigen und welche Therapien helfen können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was bedeutet obstruktive Schlafapnoe?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Obstruktiv bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Atmung gehemmt bzw. durch etwas behindert wird.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Apnoe bedeutet Atempause.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei einer Schlafapnoe verschließen sich bei einer schlafenden Person die oberen Luftwege teilweise oder vollständig für jeweils kurze Zeit. Dadurch entstehen Atempausen, die, wenn sie etwas länger andauern, zu verringerter Sauerstoffversorgung des Körpers führen. Dadurch ist der Schlaf für die Betroffenen nicht erholsam. Lautes und unregelmäßiges Schnarchen ist typisch bei Menschen mit Schlafapnoe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Symptome einer Schlafapnoe
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Infolge des gestörten Schlafens kommt es bei den betroffenen Personen zu Tagesmüdigkeit, Antrieblosigkeit, Mundtrockenheit, verstopfter Nase, nächtlichem Schwitzen, morgendlichen Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Leistungsminderung, depressiver Verstimmung und es besteht ein erhöhtes Risiko für Verkehrsunfälle durch Sekundenschlafattacken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Oft bemerken die Partnerinnen oder Partner das Schnarchen bzw. die Atempausen mehr als die Betroffenen selbst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Schlafapnoe-Syndrom gilt als Risikofaktor für Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall. Zudem erhöht es das Risiko für Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Risikofaktoren einer Schlafapnoe
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es gibt einige Risikofaktoren, die eine Schlafapnoe begünstigen können. Dazu gehören: Schnarchen, Übergewicht, männliches Geschlecht, Frauen in den Wechseljahren, Alter, Alkohol, Rauchen und familiäre Veranlagung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Möglichkeiten einer Therapie
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei Übergewicht empfiehlt sich eine Gewichtsabnahme. Diese verringert auch die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Man hat festgestellt, dass die meisten Patientinnen und Patienten in Seitenlage weniger schnarchen. Spezielle Lagerungskissen oder -westen können dabei helfen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf Alkohol oder Schlafmittel sollten Sie unbedingt verzichten, Rauchstopp ist ebenfalls wichtig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was bringt eine Schnarchschiene oder eine CPAP-Maske?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine Behandlungsalternative ist eine sogenannte Schnarchschiene, die den Unterkiefer leicht nach vorn zieht und somit den Rachen bei normal geschlossenem Mund etwas mehr öffnet. Diese Behandlung ist oft nicht so wirksam wie die CPAP-Maske. Diese Maske wird nachts getragen und führt den Patientinnen und Patienten Luft mit einem leichten Überdruck zu, damit die Atmung effektiver wird. Das Gerät ist jede Nacht zu benutzen und darf während der Nacht nicht ausgeschaltet werden. Die Betroffenen setzen eine Gesichtsmaske auf, die über einen Schlauch mit dem Gerät verbunden ist. Das Gerät selbst steht neben dem Bett. Die Luft wird durch das Gerät mit einem etwas höheren Druck als die Raumluft durch den Schlauch und die Maske gedrückt. Die Luft wird also beim Einatmen eingeblasen und beim Ausatmen muss die Atemmuskulatur benutzt werden, um gegen den höheren Luftdruck zu arbeiten. Das trägt dazu bei, die oberen Atemwege offen zu halten, sodass eine effektive Atmung und damit Sauerstoffversorgung des Körpers gewährleistet wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine CPAP-Beatmung verbessert die Beschwerden und die Prognose einer Schlafapnoe deutlich. In der Mehrzahl der Fälle gelingt eine Normalisierung der Atmung im Schlaf. Die CPAP-Beatmung verbessert nicht nur die Atmungsstörung, sondern kann auch die Tagesschläfrigkeit reduzieren oder sogar beseitigen, die Lebensqualität steigt bei den Betroffenen somit deutlich an.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sprechen Sie uns an.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Prognose einer Schlafapnoe
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Lebenserwartung kann gegenüber gesunden Personen verringert sein. Die Prognose der Erkrankung wird vor allem durch die Begleiterkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems bestimmt. Die Sterblichkeit gegenüber gleichaltrigen Gesunden ist ca. 4-mal höher. Daher ist eine adäquate Behandlung sehr wichtig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei unbehandelt bzw. unzureichend behandelter Schlafapnoe mit Tagesmüdigkeit ist die Fahrtauglichkeit nicht gegeben. Bei erfolgreicher Behandlung mit behobener Tagesschläfrigkeit besteht diese wieder.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach Einleitung einer Therapie ist eine Erfolgskontrolle innerhalb von 3 Monaten empfohlen, anschließend sind jährliche Kontrollen meist ausreichend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Marvena Zeller
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Freitag, den 27. September 2024
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 27 Sep 2024 10:35:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/obstrutive-schlafapnoe</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Hand-Mund-Fuß-Krankheit</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/hand-mund-fuss-krankheit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Symptome und Behandlung
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HMFK) ist eine häufige, meist harmlose, aber sehr ansteckende Viruserkrankung. Die Erkrankung wird so genannt, weil sie zu einem typischen Hautausschlag an den Händen und Füßen und zu schmerzhaften Bläschen im Mund führen kann.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Betroffen sind hauptsächlich Kinder unter 10 Jahren, die Erkrankung kann aber auch bei Erwachsenen auftreten. Sie tritt ganzjährig auf, besondere Häufungen ergeben sich aber im Spätsommer und Herbst in Kindergärten und Schulen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wie wird die HFMK übertragen?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Übertragen wird die HFMK vorwiegend durch Viren aus der Gruppe der Enteroviren (meistens durch sogenannte Coxsackie A-Viren, Enterovirus 71 und andere). Enteroviren kommen überall vor, sind relativ resistent gegen Umwelteinflüsse und hochansteckend.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Da die Erkrankung in Deutschland nicht meldepflichtig ist und außerdem viele Erkrankte eine Infektion gar nicht bemerken, liegen keine exakten Zahlen über die Häufigkeit vor. Nach Angaben des RKI geht man von  ca. 80.000 und 140.000 diagnostizierten Erkrankungen an HFMK aus.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion (durch Husten oder Niesen), direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten (Nasen- und Rachensekret, Speichel, Sekreten aus den Bläschen) oder Stuhl und Kontakt zu kontaminierten Oberflächen (wie z.B. Türklinken, Spielzeug oder Besteck). Die Weiterverbreitung über die Hände spielt bei der Übertagung eine wesentliche Rolle.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Welche Krankheitszeichen treten auf?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meistens beginnt die HFMK bei nur mäßigem Krankheitsgefühl mit Fieber, Unwohlsein, Halsschmerzen und Appetitlosigkeit. Nach 1-2 Tagen kommt es in der Regel zu einem Ausschlag im Mund, insbesondere im hinteren Bereich der Mundhöhle, an der Zunge und am Zahnfleisch. Es bilden sich kleine rote Flecken, Bläschen und schmerzhafte wunde Stellen (Aphthen) auf der Mundschleimhaut. Zeitgleich oder aber auch erst 1-2 Tage später entwickelt sich ein typischer Hautausschlag mit roten Flecken sowie vereinzelten Blasen. Der Hautausschlag tritt meistens auf den Handinnenflächen und Fußsohlen auf, kann aber auch am Gesäß, im Genitalbereich oder an den Knien und Ellenbogen auftreten. In der Regel juckt der Hautausschlag nicht, es gibt aber auch eine untypische Form mit starkem Juckreiz.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meist ist der Hautausschlag nach ca. einer Woche abgeheilt, ohne dass Narben zurückbleiben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Man geht davon aus, dass mehr als 80% der infizierten Personen (vor allem ältere Kinder und Erwachsene) keinerlei Beschwerden haben und daher die Erkrankung gar nicht bemerken. Aber auch im Falle einer symptomatischen Infektion verläuft die Krankheit normalerweise mild. Fast alle Patientinnen und Patienten erholen sich auch ohne ärztliche Behandlung innerhalb von 7-10 Tagen.  Nur selten führt die HFMK zu Komplikationen wie einer Gehirnhautentzündung.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wie wird die Diagnose gestellt?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Um andere, ähnlich und unter Umständen schwerwiegend verlaufende Erkrankungen auszuschließen, sollten Sie mit Ihrem erkrankten Kind den Kinderarzt aufsuchen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In der Regel kann die Erkrankung aufgrund der Beschwerden und dem typischen Ausschlag festgestellt werden, sodass Laboruntersuchungen nicht notwendig sind.  Bei kleinen Kindern kann ein erstes Symptom auch darin bestehen, dass Speichel aus dem Mund läuft und das Kind kaum noch isst oder wenn überhaupt nur Kaltes trinken mag.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wie lange besteht eine Ansteckungsfähigkeit?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Inkubationszeit, also die Zeitspanne zwischen Aufnahme des Erregers und dem Krankheitsbeginn, beträgt 3-10 Tage, allerdings sind auch bis zu 30 Tage möglich. In der 1. Krankheitswoche ist die Ansteckungsgefahr besonders hoch, insbesondere, wenn die Bläschen sich öffnen. Aber auch nach Abklingen der Symptome können die Viren noch über mehrere Wochen mit dem Stuhl ausgeschieden werden, sodass die Ansteckungsgefahr lange anhalten kann (Risiko z.B. beim Windelwechseln). Trotzdem erkranken Erwachsene eher selten, vermutlich weil sie bereits in der Kindheit erkrankt waren oder die Infektion asymptomatisch verläuft.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wie wird die Erkrankung behandelt?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine besondere Therapie ist nicht erforderlich, da die Erkrankung normalerweise harmlos verläuft und relativ rasch selbstständig abheilt. Antibiotika sind unwirksam, da es sich um eine Viruskrankheit handelt. Lediglich die Symptome können behandelt werden. Ggf. können schmerzlindernde und fiebersenkende Mittel wie Paracetamol helfen. Bei Bläschen im Mund können schmerzlindernde Tinkturen aufgetupft oder Spülungen angewendet werden, z.B. mit Mitteln auf pflanzlicher Basis wie Salbei oder Kamille. Wichtig ist, darauf zu achten, dass Ihr Kind genügend trinkt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine Impfung gegen die Hand-Fuß-Mundkrankheit ist leider nicht verfügbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Grundsätzlich gilt: Eine gute Händehygiene beugt Ansteckungen vor. Regelmäßiges und sorgfältiges Händewaschen mit Seife, besonders nach dem Windelwechseln und nach dem Toilettengang, spielen die entscheidende Rolle.  Achten Sie darauf, möglichst nicht mit den Bläschen oder Krusten in Kontakt zu kommen und wenn es doch dazu gekommen ist, sofort die Hände gründlich zu waschen. Verschmutzte Oberflächen und Gegenstände wie Spielzeug und Türgriffe sollten gereinigt und desinfiziert werden. Außerdem sollte ein enger Kontakt mit Erkrankten wie Küssen, Umarmen, Besteck oder Tassen etc. teilen, vermieden werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es wird geraten, dass die erkrankten Kinder nur während der akuten Phase zu Hause bleiben, bis die Bläschen komplett eingetrocknet sind.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Dr. Hertramph
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Donnerstag, den 5. September 2024
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 05 Sep 2024 07:08:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/hand-mund-fuss-krankheit</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Fleischlose Ernährung</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/fleischlose-ernaehrung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Fleischlose Ernährung: Worauf kommt es an?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Mehr als jeder Zehnte in Deutschland ernährt sich inzwischen vegetarisch oder vegan: Laut einer Forsa-Umfrage verzichten rund 12 Prozent der Menschen hierzulande auf den Konsum von Fleisch. Doch welche Formen von fleischfreier Kost gibt es? Und was sollten Menschen beachten, die sich vegetarisch oder vegan ernähren?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zunächst ein Überblick über die drei häufigsten Varianten fleischloser Kost:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            vegan:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           Veganerinnen und Veganer essen ausschließlich pflanzliche Kost und verzichten auf jegliche vom Tier stammende Produkte wie Eier, Milchprodukte oder Honig.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            lakto-vegetabil:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           Die Pflanzenkost wird ergänzt durch Milch und Milchprodukte.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            ovo-lakto-vegetabil:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           Bei dieser Ernährung wird die Pflanzenkost mit Milch, Milchprodukten und Eiern erweitert.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Zudem gibt es Menschen, die zwar auf Fleisch, aber nicht auf Fisch verzichten. Sie werden als Pescetarierinnen und Pescetarier bezeichnet. Wer im Alltag weitestgehend auf eine fleischlose Ernährung setzt, aber zu besonderen Anlässen mal eine Ausnahme macht, wird Flexitarier oder Flexitarierin genannt. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf Menschen, die sich vegetarisch ernähren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Vegetarische Ernährungspyramide gibt Aufschluss
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es gibt einige gute Gründe, sich für eine fleischlose Ernährung zu entscheiden. So nehmen Vegetarier maximal 30 Prozent der täglich aufgenommenen Nahrungsenergie aus Fetten auf. Bei Menschen, die viel Fleisch essen, sind es rund 50 Prozent. Der geringe Cholesterin-Anteil aus pflanzlichen Fetten hat eine positive Auswirkung auf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zudem leiden Vegetarier seltener unter Übergewicht und Diabetes.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Bundeszentrum für Gesundheit zeigt in einer
         &#xD;
  &lt;a href="https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungsberatung/die-ernaehrungspyramide-in-der-beratung/die-vegetarische-pyramide/" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          vegetarischen Ernährungspyramide
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         auf, wie Menschen, die sich fleischlos ernähren, die Bausteine für Fisch, Fleisch und Wurst gut ersetzen können: durch pflanzliche Proteine. Sie gelten als hochwertig und reich an Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Ballaststoffen und Vitaminen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Auf Proteine, Vitamin B 12 und Eisen achten
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer sich vegetarisch ernähren möchte, sollte auf eine ausreichende Versorgung mit Proteinen achten. Diese sind vor allem in Milchprodukten, Eiern und Sojaprodukten enthalten. Auch pflanzliche Lebensmittel wie Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Kartoffeln, Samen und Pilze tragen dazu bei, den Eiweißbedarf zu decken. Hier empfehlen sich Kombinationen wie Getreideflocken mit Milch oder Kartoffeln mit Quark.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch auf die Versorgung mit Vitamin B 12 sollten Vegetarierinnen und Vegetarier ein Auge werfen, denn dieses Vitamin kann nicht von Pflanzen gebildet werden. Vitamin B 12 kommt ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor. Menschen, die sich vegetarisch ernähren, sollten ausreichend Milchprodukte und Eier essen. Möglicherweise ist eine Nahrungsergänzung mit Vitamin B 12 nötig, nehmen Sie dazu bitte vorher Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie dazu gern. Folgende Menge deckt bereits den täglichen Bedarf an Vitamin B 12: 200 ml Milch oder zwei große Eier.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fleisch ist ein wichtiger Eisen-Lieferant. Ein Mangel kann die körperliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, daher ist ein ausgeglichener Eisen-Haushalt wichtig. Grünes Gemüse wie Spinat, Fenchel, Mangold oder Hülsenfrüchte ist ein wichtiger Eisen-Lieferant, ebenso wie Vollkornprodukte – Haferflocken, Vollkornbrot, Weizenkeime. Vitamin C kann die Aufnahme von Eisen begünstigen. Vitamin C steckt beispielsweise in Paprika, Brokkoli, Erdbeeren, Kiwis, Orangen oder Zitronen. Es empfiehlt sich, Vitamin C-reiche Lebensmittel mit Eisen-Lieferanten zu kombinieren: Müsli mit Erdbeeren oder Vollkornbrot mit Paprikastreifen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Woran erkennt man gute Fleischersatzprodukte?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für Vegetarierinnen und Vegetarier bieten die Supermarktregale mittlerweile außerdem eine üppige Auswahl an Tofuwürstchen, veganen Schnitzeln oder fleischloser Mortadella an. Diese vegetarischen Alternativen werden meist auf der Basis von Erbsen, Weizen oder Soja hergestellt. Doch woran erkennt man gute Produkte? Als Faustregel gilt: Je kürzer die Zutatenliste, desto gesünder, da weniger Zusatzstoffe enthalten sind. Besonders auf den Fett- und Salzgehalt sollte man achten. Zudem profitiert man bei Bio-Produkten von höheren Standards. Auch der Nutri-Score, eine Ampelkennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen, bietet einen Überblick über die Bewertung der Nährwerte des jeweiligen Produkts: A (gesund) bis E (weniger gesund). Damit lassen sich die Fleischersatzprodukte schnell vergleichen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          So geht eine ausgewogene Ernährung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ob man sich im Alltag nun für eine fleischlose Ernährung entscheidet, ist jedem Menschen selbst überlassen. Egal, wie wir uns ernähren, es gibt ein paar grundsätzliche Dinge, die nicht nur Vegetarierinnen und Vegetarier, beachten sollten, wenn es um eine ausgewogene und gesunde Ernährung geht:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Genügend Wasser zu sich nehmen (also 1,5l bis 2l am Tag)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Täglich mindestens 500 g Gemüse (Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Ausgewogene Getreideprodukte (Vollkorn, Naturreis, Alternativen zu Weizen)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Milchprodukte (Milch, Joghurt und Käse liefern Kalzium und Eiweiß, enthalten aber auch viel Fett und Cholesterin, daher mit Vorsicht zu genießen)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Eier (Eier liefern hochwertiges Eiweiß und Vitamin B12)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen oder Kichererbsen sind wertvolle Quellen von Eiweiß und Ballaststoffen aber auch reich an Kohlehydraten)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Pflanzliche Öle und Fette (Ungesättigte Fettsäuren, Omega-3-Fettsäuren, Nüsse usw.)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Donnerstag, den 22. August 2024
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 22 Aug 2024 08:56:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/fleischlose-ernaehrung</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Sonnenschutz</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/sonnenschutz</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         So schützen Sie sich richtig vor der Sonne
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist Urlaubszeit: Egal ob am Badesee oder am Strand – Schutz vor der Sonne ist wichtig, um Sonnenbrand zu verhindern und Hautkrebs vorzubeugen. Doch wie schützt man sich richtig vor UV-Strahlen und worauf sollte man achten?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Haut ist das größte Organ unseres Körpers. Nicht nur deswegen gebührt ihr ein besonderer Schutz. So ist ein Sonnenbrand nicht nur unangenehm, er kann die Haut nachhaltig schädigen und Hautkrebs begünstigen. Übrigens werden bis zu 90 Prozent der Hautalterungen durch zu starke Sonnenbestrahlung verursacht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Sonnenschutz notwendig? UV-Index gibt Orientierung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn UV-Strahlen auf die Haut treffen, produzieren die Pigmentzellen in der obersten Hautschicht Melanin, der die Haut dunkel färbt. Werden wir braun, ist das ein Schutzmechanismus der Haut. Er verhindert, dass die UV-Strahlung die Zellen schädigt. Wirkt die Sonneneinstrahlung zu lange, funktioniert dieser Schutz nicht mehr und die Haut stößt geschädigte Zellen ab. Bleiben durch intensive und dauerhafte UV-Strahlung geschädigte Zellen zurück, kann das zu Hautkrebs führen, auch noch nach Jahrzehnten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie viel von der UV-Strahlung bei uns tatsächlich ankommt, hängt vom Ort, der Tageszeit und der Bewölkung ab. Bei der Frage nach der Stärke, kann man sich gut am UV-Index orientieren: Dieser gibt an, mit wie viel UV-Strahlung an dem Tag zu rechnen ist. Die Skala reicht von Wert 1 (gering) bis 11 (extrem). Schon ab einem UV-Index von 3 sind laut
         &#xD;
  &lt;a href="https://www.dwd.de/DE/leistungen/gefahrenindizesuvi/gefahrenindexuvi.html" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          DWD (Deutscher Wetter-Dienst)
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         Schutzmaßnahmen erforderlich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ohne Sonnenschutz sollte man sich höchstens also nur sehr kurz in der Sonne aufhalten. Im Durchschnitt dauert es im westlichen Europa zwischen fünf und 15 Minuten, bevor ein Sonnenbrand entsteht. Starke Sonneneinstrahlung sollte man generell vermeiden. Auch die Mittagshitze zwischen 12 und 15 Uhr sollte man lieber meiden und sich im Schatten aufhalten. Gerade wer Urlaub in einem sonnigen Land macht, sollte seine Haut langsam an die Sonne gewöhnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Mindestens Lichtschutzfaktor 20 verwenden – lieber höher
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sonnencreme kann die Eigenschutz-Zeit zwar verlängern, aber grundsätzlich gilt: Kleidung ist ein besserer Sonnenschutz für die Haut als Sonnencreme. Hautstellen, die nicht durch Kleidung bedeckt sind, sollten durch eine Sonnencreme geschützt werden. Der angegebene Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, wie lange man sich eingecremt in der Sonne aufhalten kann, ohne Sonnenbrand zu bekommen. Beträgt die Eigenschutz-Zeit beispielsweise zehn Minuten, bekommt man mit einem LSF von 30 etwa 300 Minuten Sonnenzeit. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät jedoch dazu, höchstens 60 Prozent dieser Zeit auch zu nutzen, denn auch Sonnencreme bietet keinen vollständigen Schutz für die Haut. Zwar verlängert Nachcremen die Sonnenzeit nicht, aber es erhöht die Wirksamkeit und sollte spätestens nach zwei Stunden erfolgen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei Sonnencreme gilt: Viel hilft viel. Rund 30 bis 40 ml sollten Erwachsene beim Eincremen des Körpers verwenden. Am besten 20 bis 30 Minuten vor dem Sonnenbad eincremen, damit sich die Wirkstoffe entfalten können. Menschen mit heller Haut sowie Kinder sollten mindestens zu Lichtschutzfaktor 30 oder höher greifen. Für Körperstellen wie Gesicht, Schultern und Fußrücken, die der Sonne besonders ausgesetzt sind, ruhig einen höheren LSF verwenden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Keine abgelaufene Sonnencreme verwenden
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Übrigens sollte man abgelaufene Sonnencreme auf keinen Fall mehr für ein Bad in der Sonne verwenden. Vor allem Produkte, die Octocrylene enthalten, sollten nach dem Ablaufdatum entsorgt werden. Denn Forscherinnen und Forscher haben herausgefunden, dass Octocrylen sich im Laufe der Zeit zu einem Stoff namens Benzophenon umwandelt, der zu allergischen Hautreaktionen führen kann. Die International Agency for Research on Cancer hat Benzophenon zudem als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft. Also lieber vor dem Eincremen das Ablaufdatum checken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ob Sie Ihren Urlaub nun zuhause, am See oder im Süden verbringen: Wir wünschen Ihnen eine angenehme Sommerzeit!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittwoch, den 24. Juli 2024
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 24 Jul 2024 08:06:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/sonnenschutz</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Alkohol</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/alkohol</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Alkohol – die unterschätzte Gefahr
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Zahlen sind erschreckend, wenn man sich anguckt, wie hoch der Pro-Kopf-Verbrauch an diversen Alkoholika ist. Zwar gibt es leichte Schwankungen über die letzten Jahrzehnte, aber insgesamt muss man sagen, dass ein Pro-Kopf-Verbrauch von Bier im Jahr 2022 in Höhe von 91,8 Liter pro Person in Deutschland schon erheblich ist. Dazu kommen 19,9 Liter Wein sowie 3,2 Liter Schaumwein und 5,2 Liter Spirituosen. Wer das alles trinkt, hat sicher ein Problem.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Grenzen für einen risikoarmen Alkoholkonsum – und das bedeutet, dass Alkoholkonsum nie risikofrei ist – liegen bei 24 Gramm reinem Alkohol pro Tag für Männer. Das wären zum Beispiel zwei Gläser Bier a 0,3 Liter. Bei Frauen liegt ein risikoarmer Alkoholkonsum bei 12 Gramm reinem Alkohol, das entspricht einem Glas Bier.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Den Selbsttest machen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer seinen Umgang mit Alkohol überprüfen möchte, der kann sich die nachfolgende Zusammenstellung anschauen:
         &#xD;
  &lt;a href="https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/AWA_Z-Card_2022_-_Selbsttest.pdf"&gt;&#xD;
    
          https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/AWA_Z-Card_2022_-_Selbsttest.pdf
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Selbsttest kann deutlich vermitteln, wo man mit seinem regelmäßigen oder nicht regelmäßigen Alkoholkonsum liegt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein regelmäßiger Alkoholkonsum führt oft dazu, dass die Menge, die vertragen wird, sich steigert. Das bedeutet aber auch, dass größere Mengen Alkohol erforderlich sind, um die Rezeptoren im Belohnungszentrum im Gehirn zu befriedigen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Weg in den Missbrauch und/oder die Abhängigkeit beginnt fast immer mit einer erhöhten Gewöhnung: Das Glas Alkohol am Feierabend wird scheinbar unverzichtbar. Ohne ein Glas Alkohol können schwierige Situationen vermeintlich nicht mehr gelöst werden und es tritt immer wieder ein verstärkter Drang nach Alkohol auf – das sogenannte Craving. Man trinkt mehr als eigentlich beabsichtigt und vernachlässigt womöglich seine Verpflichtungen im Alltag, so dass dies weiter zu Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen, aber auch am Arbeitsplatz führen kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Körperliche Entzugserscheinungen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein Warnzeichen ist es, wenn der Körper Entzugserscheinungen entwickelt, sobald er keinen Alkohol trinkt. Es kommt zu Händezittern, Schwitzen und Ruhelosigkeit. Die Schwelle zur Alkoholabhängigkeit ist erreicht, wenn jemand die Kontrolle über den eigenen Alkoholkonsum verloren hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abhängigkeit bedeutet, nicht mehr frei entscheiden zu können, wie oft man was und wie viel trinkt. Seit dem Jahr 1968 ist Alkoholabhängigkeit als Krankheit anerkannt. Es gibt ein gut ausgebautes Netz, ein Hilfesystem mit verschiedenen Anlaufstellen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Diese Schäden kann Alkohol anrichten
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Alkohol ist gesundheitsschädlich: Wer regelmäßig oder auch unregelmäßig Alkohol in insgesamt gefährlichen Mengen trinkt, läuft Gefahr, dass er Erkrankungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse, des Herzens, des Nervensystems und der Muskulatur entwickelt. Hochprozentiger Alkohol, gerne auch in Kombination mit Nikotin, ist ein wunderbarer Auslöser für Krebserkrankungen im Mund-Rachenbereich. Weitere Krebsformen, die eng assoziiert sind mit einem Alkoholkonsum, sind Erkrankung im Bereich der Speiseröhre, des Dickdarms und der Brustdrüse.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fürchterlich sind die Auswirkungen eines Alkoholmissbrauchs in der Schwangerschaft: Die im Mutterleib heranwachsenden Kinder können schwerste Schädigungen erleiden, die lebenslang nicht überwunden werden können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Weltweit führender Risikofaktor bei den Unter-50-Jährigen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Weltgesundheitsorganisation bezeichnet Alkoholkonsum als einen der sieben führenden Risikofaktoren für Mortalität, in der Altersgruppe der 15- bis 49-Jährigen ist Alkoholkonsum weltweit sogar der führende Risikofaktor.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Man muss davon ausgehen, dass insgesamt circa 3 Millionen Menschen in Deutschland entweder alkoholabhängig sind oder einen schädlichen Alkoholgebrauch führen. In Zahlen bedeutet das: Im Jahr 2018 waren 4 Prozent aller Männer alkoholabhängig und 1,5 Prozent aller Frauen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Enorme Kosten durch Alkoholsucht
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Alkohol verursacht Kosten: Kosten entstehen durch die Behandlung von alkoholbezogenen Erkrankungen, durch die Behandlung in der Entzugstherapie, durch Behandlungskosten in der Arztpraxis und im Krankenhaus, durch Medikamente. Es entstehen aber auch milliardenhohe indirekte Kosten zum Beispiel durch Produktionsausfälle, durch krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit, aber auch durch Arbeitslosigkeit. Des Weiteren entstehen emotionale Kosten in all den Familien, wo ein Familiensystem durch den übermäßigen Alkoholgebrauch eines oder mehrerer Angehöriger kaputtgeht, wo durch Arbeitslosigkeit Existenzen bedroht sind oder vernichtet werden, wo es zur Wohnungslosigkeit kommt im finanziellen Fiasko. Natürlich sind die Abstufungen auf dem Weg bis dorthin groß. Auch der gesteigerte Alkoholgebrauch im Kleinen, der nicht so deutlich nach außen sichtbar wird, kann schädliche Wirkungen hinterlassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie uns an. Es gibt Hilfemöglichkeiten und Unterstützungssysteme. Überlegen Sie im Alltag, ob wir wirklich die Frage oder Anmerkung stellen sollten, dass unser Gegenüber keinen Alkohol trinkt. Sollte es nicht normaler sein, keinen Alkohol zu trinken? Ein Fest kann genauso lustig oder gar angenehmer sein, wenn weniger Alkohol oder gar kein Alkohol konsumiert wird. Alkohol als solcher hat sicher oft eine zu große Bedeutung in unserem Alltag.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bleiben Sie gesund!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          geschrieben von Brigitte Sauer
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Montag, den 24. Juni 2024
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 24 Jun 2024 10:11:07 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Tierbisse</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/tierbisse</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Hunde, Katzen &amp;amp; Co.: Was tun bei Tierbissen?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Dass Menschen von einem Tier gebissen werden, kommt häufiger vor als man zunächst denken könnte: In Deutschland kommt es jährlich zu etwa 30.000 bis 50.000 solcher Vorfälle. Die häufigsten Bisse entstehen durch Hunde und Katzen. Bei Hunden geht man davon aus, dass sie ungefähr 60 bis 80 Prozent aller Bissverletzungen ausmachen. Bei Katzen sind es circa 20 bis 30 Prozent. Natürlich gibt es auch Bissverletzungen durch Menschen und exotischere Tiere wie Schlangen oder Skorpione, aber die wollen wir hier außen vorlassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Häufiger als Erwachsene sind Kinder betroffen. Das liegt an dem Umgang, den Kinder mit Tieren oft betreiben: Häufig gehen sie eher unbedarft an Tiere heran, die sie nicht kennen und irritieren oder verärgern sie wohlmöglich unbeabsichtigt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Sofort die Wunde säubern
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Allerwichtigste, wenn man von einem Tier gebissen wurde: Zunächst die Wunde säubern, indem man ein örtliches Desinfektionsmittel appliziert und die Wunde spült. Wenn sich der Biss am Unterarm oder der Hand befindet, entfernen Sie sofort allen Schmuck an den Fingern – es kann durchaus zu deutlichen Schwellungen kommen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der nächste Schritt muss sein, sich sofort ärztliche Hilfe zu suchen. Es muss geklärt werden, wie tief die Wunde geht. Denn es macht einen großen Unterschied, ob die Bissverletzung nur die Haut und das Unterhautfettgewebe betrifft oder ob sie tiefer bis auf die Höhe von Sehnen oder Knochen reicht. Im letzteren Fall wäre das für uns in der Hausarztpraxis ein Zeichen, dass wir Sie sofort weiterschicken müssen. Bissverletzungen können gerade im Bereich der Peripherie wie den Händen oder Unterarmen, aber auch der unteren Extremität zu schwersten Komplikationen führen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ist der Tetanusschutz aktuell?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der nächste Schritt ist zu überprüfen, ob ein ausreichender Tetanusschutz besteht. Die meisten von uns haben eine sogenannte Grundimmunisierung gegen Tetanus und anderes im Kindesalter erhalten, der alle zehn Jahre aufgefrischt werden muss. Wenn der Schutz unklar ist, dann impfen wir in so einer Situation immer. Zudem ist dann eine sogenannte passive Immunisierung erforderlich mit Immunabwehrstoffen, die sofort wirken. Das heißt, dass kein Intervall vergeht, indem der Körper den Schutz durch Antikörperbildung erst noch aufbauen muss.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn das alles abgearbeitet ist, kommt der allerwichtigste Schritt: Gehen Sie ins Gespräch mit dem Tierbesitzer. Klären Sie unbedingt folgende Fragen:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Wie konnte es zu dem Biss kommen?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Ist das Tier bekannt dafür, dass es zuschnappt?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Oder haben Sie selbst etwas falsch gemacht: Hätten Sie mit mehr Vorsicht an das Tier herangehen müssen, hätte das Kind das Tier nicht stören dürfen?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Oftmals antibiotische Therapie erforderlich
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr oft ist es erforderlich, dass bei einem Tierbiss eine antibiotische Therapie eingeleitet wird. Es werden kurzfristige Kontrollen vereinbart, um zu gucken, ob es zu einer schweren Wundinfektion kommt, die womöglich eine chirurgische Intervention erforderlich macht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In Deutschland kann man davon ausgehen, dass die Haustiere gegen Tollwut geimpft sind. Insofern ist das eher nicht von Belang. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn ein Bissunfall im Ausland stattfindet. Dann muss nachgeforscht werden, soweit das möglich ist und gegebenenfalls der eben gebissene Mensch mit einem Tollwutimpfstoff behandelt werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          So vermeiden Sie Tierbisse künftig
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und was können Sie tun, um zu vermeiden, dass das Ganze noch mal passiert? Vermeiden Sie Blickkontakt mit Hunden und ärgern Sie sie nicht. Streicheln Sie vor allem keine fremden Tiere, die Sie nicht kennen. Bei Ihren Kindern oder Enkelkindern sollten Sie unbedingt darauf aufpassen, dass diese nie mit einem Hund spielen, wenn kein Erwachsener dabei ist und dass die Kinder die Tiere nicht provozieren.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn Sie oder Ihr Kind einen Hund streicheln möchten, dann warten Sie ab bis dieser an Ihnen geschnuppert hat – im Zweifelsfall das Tier lieber nicht streicheln als gebissen zu werden. Hunde, die gerade ihre Welpen versorgen, sollten Sie bitte auch nicht streicheln und nicht an die Welpen herangehen, da der Schutzinstinkt des Muttertiers oder Vatertiers dafür sorgen, dass den Welpen nichts passiert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Passen Sie gut auf sich auf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          geschrieben von Brigitte Sauer
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Donnerstag, den 30. Mai 2024
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 30 May 2024 12:27:58 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Bluthochdruck</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/bluthochdruck</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Bluthochdruck: Ursachen und Behandlung
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Zahlen sind erschreckend hoch: in Deutschland leiden 60 Prozent aller Menschen über 60 Jahren an einem Bluthochdruck. Schaut man sich die Zahlen der 70- bis 79-Jährigen an, dann sind bereits dreiviertel aller Menschen in Deutschland betroffen. Weltweit bewegen sich die Zahlen übrigens im Bereich von rund 30 Prozent über alle Altersklassen verteilt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bluthochdruck (medizinisch: arterieller Hypertonus) ist eine Erkrankung des Herzkreislaufsystems. Dabei ist der Druck in den arteriellen Gefäßen, also den Gefäßen, die vom Herzen weg führen, dauerhaft erhöht. In aller Regel ist Bluthochdruck eine Erkrankung des steigenden Lebensalters, aber nicht nur Alter allein ist ein Faktor. Auch der Lebensstil spielt oft eine große Rolle.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Dauerhafte Schäden möglich
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fast jeder dritte Mensch in Deutschland leidet unter Bluthochdruck. Zwar weiß der Großteil von ihnen über die Erkrankung Bescheid. Aber allein das Wissen bedeutet nicht, dass ihr Blutdruck auch gut eingestellt ist. Sogar bei Kindern kann es zu Bluthochdruck kommen, etwa bei circa 3 Prozent.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn der Druck in den Gefäßen dauerhaft erhöht ist und bleibt, dann kann es zu Schäden an wichtigen Organen wie Herz, Nieren, Gehirn und Augen kommen. Die möglichen Folgen daraus sind Schlaganfall, chronische Nierenschwäche, Herzinfarkt, Herzschwäche, Verschlechterung der Sehstärke sowie Durchblutungsstörungen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Diese Grenzwerte gelten
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als Blutdruck bezeichnet man den Druck in unseren Blutgefäßen. Der Blutdruck wird immer in zwei Zahlen angegeben: Der obere Wert, der systolische Blutdruck, misst den Druck beim Herzschlag – also wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht und das sauerstoffreiche Blut in die Peripherie pumpt. Der untere Wert, der diastolische Wert, misst den Druck in der Erholungsphase, deswegen ist dieser Wert immer niedriger.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Grenzwerte, die für einen Hochdruck gelten, haben sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Früher sprach man großzügig vom Faktor 100 + Lebensalter.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein Bluthochdruck liegt dann vor, wenn der Blutdruck in Ruhe diesen Grenzwerten liegt:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Optimal: &amp;lt;120/80 mm Hg
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Normal: &amp;lt; 129/84 mm Hg
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Hochnormal: &amp;lt; 139/89 mm Hg
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Bluthochdruck: unterteilt in drei weiter Grade; alles über 140/90 mm Hg
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Zielwert ist immer ein Blutdruck möglichst unter 135 zu 85, dieser Zielkorridor muss manchmal wegen weiter bestehender gesundheitlicher Störungen tiefer definiert werden. Werte in einem Bereich darüber gelten zwar bereits als Bluthochdruck, aber dieser Bereich ist manchmal bei älteren Menschen akzeptabel, um diese durch eine zu strikte Einstellung nicht zu gefährden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Nicht immer liegt eine körperliche Ursache vor
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei etwa 90 Prozent aller Erkrankten liegt keine fassbare körperliche Ursache vor. Bei diesen Menschen spricht man von einer sogenannten primären Hypertonie, einem primären Bluthochdruck. Die Betroffenen haben keine Erkrankungen, die direkt behandelbar wären. Oft liegt eine familiäre Häufung vor.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Diese 90 Prozent der Erkrankten erhalten damit die Diagnose einer essenziellen Hypertonie. Die übrigen 10 Prozent der Betroffenen leiden an einer sekundären Hypertonie. Dort liegen andere Grunderkrankungen vor, die die Ursache für die Entstehung des Bluthochdrucks sind. Das können zum Beispiel Hormonerkrankungen oder Nierenerkrankungen sein, aber auch ein sogenanntes Schlafapnoesyndrom. Bei diesen Menschen ist es das Ziel, die primäre Ursache zu behandeln, damit der Bluthochdruck verschwindet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Organkomplikationen vermeiden
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Gefahr, die von einem Bluthochdruck ausgeht: Unsere Organe können unter dem zu hohen Druck leiden und die Blutgefäße können geschädigt werden, wenn sie dauerhaft diesem zu hohen Druck ausgesetzt sind. Je älter wir werden, desto gefährlicher ist dies. Man kann sich das so vorstellen: Die Elastizität unserer Blutgefäße lässt genauso nach, wie die eines Gartenschlauches. Je älter der Schlauch wird, desto weniger elastisch ist er. Wenn ein zu hoher Druck auf solche alternden Gefäße trifft, dann kann es zu einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall kommen, die Nierenfunktion kann sich verschlechtern und es kann zu Veränderungen im Bereich der kleineren Gefäße auch im Bereich der Augen kommen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Deswegen ist es so wichtig, eine gute Blutdruckeinstellung herbeizuführen, um diese späteren Organkomplikationen zu verhindern. Das heißt: Wir tun heute etwas, um spätere Schädigungen zu verhindern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Macht sich Blutdruck bemerkbar?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch woran merke ich überhaupt, ob ich einen Bluthochdruck entwickle oder entwickelt habe? Bluthochdruck als solcher ist nicht spürbar in den meisten Fällen. Deswegen ist es so wichtig, dass wir im Rahmen von Gesundheitsvorsorge-Untersuchungen regelmäßig nach dem Blutdruck gucken. Natürlich haben viele Menschen, wenn sie in eine Arztpraxis kommen primär einen zu hohen Blutdruck, einfach weil sie aufgeregt sind. Das lässt sich aber durch weitere Messungen auch im häuslichen Bereich oder zum Beispiel durch eine Langzeitblutdruckmessung überprüfen, ob es wirklich so ist, dass ein zu hoher Blutdruck besteht.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Manchmal sind Symptome, die auf einen Bluthochdruck hinweisen können, Schwindelgefühl, Ohrensausen, Kopfschmerzen oder auch Nasenbluten.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und was ist zu tun, wenn jetzt die Diagnose eines Bluthochdrucks gestellt wurde? Wir schauen mit Ihnen, wo es Möglichkeiten zur Beeinflussung gibt. Zur Erinnerung: Zu den Risiken gehören steigendes Alter, Bestehen von Übergewicht oder Fettleibigkeit, Bewegungsmangel, Diabetes und falsche Ernährung. Die sind alles Stellschrauben, mit denen Sie im weiteren Verlauf versuchen können, den Blutdruck ohne Medikamente positiv zu beeinflussen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch Nikotin, ein zu hoher Alkoholkonsum, Stress, depressive Erkrankungen und Schlafstörungen können die Entwicklung eines Bluthochdrucks begünstigen. Dazu gibt es geschlechtsspezifische Risikofaktoren: Frauen in der Schwangerschaft können einen Bluthochdruck entwickeln oder auch Menschen unter einer Hormontherapie.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Das können Sie selbst tun
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir werden immer zuerst fragen, welche Risiken in ihrem Lebensstil begründet sind. Wir werden nach ihrem Gewicht gucken. Wir werden nach ihren Nikotingewohnheiten fragen und nach ihren Essensgewohnheiten – insbesondere in Bezug auf Genuss von Salz, Alkohol und Koffein. Es findet eine Untersuchung durch Labordiagnostik und Urindiagnostik statt und wir schicken Sie womöglich zu weiteren fachärztlichem Kolleg:innen, um die Diagnostik zu erweitern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dann werden wir mit Ihnen besprechen, wo Sie selbst die Stellschrauben in der Hand haben:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Ihr
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Salz-Konsum
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           sollte kleiner als 6 g am Tag liegen. Das ist ein großes Ziel und nur schwer zu erreichen, wenn man bedenkt, dass Salz in vielen unserer Lebensmittel bereits enthalten ist. In jedem Fertigessen werden Sie einen höheren Gehalt an Salz finden als gewünscht. In Brot und Wurstwaren ist Salz vorhanden und auch in Käse ist unterschiedlich viel Salz vorhanden. Da gilt es auf die Produktinformationen zu gucken. Auch das Nachsalzen sollte überprüft werden, ein paar Kräuter sind vielleicht zwar zunächst gewöhnungsbedürftig, aber der Gesundheit zuträglich.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Die zweite Stellschraube, die gut angehbar ist: Der Genuss von
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Koffein
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           . Zu Koffein gehört nicht nur Kaffee oder Espresso, sondern gehört auch schwarzer Tee und grüner Tee. Auch hier kann man versuchen zum Beispiel mal eine Tasse koffeinfreien Kaffee zu trinken. Geschmacklich ist das heute nicht mehr unterscheidbar.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Nächster großer Punkt ist das
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Gewicht
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           : Jedes Kilogramm Übergewicht bedeutet, dass der Körper sich mehr anstrengen muss, dass das Herz mehr Arbeit aufwenden muss, weil durch den erhöhten Widerstand in den Gefäßen der Blutdruck ansteigt und damit eben eine dauerhafte Bluthochdruckerkrankung entsteht. Also gilt es, wenn es möglich ist, das Gewicht zu reduzieren. Nicht jeder von uns kann im weiteren Leben wie Twiggy aussehen, aber oft reicht eine Gewichtsminderung um wenige Kilo, um eine Blutdruckverbesserung zu erreichen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Wer regelmäßig in
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Bewegung
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           ist mit Ausdauersportarten wie Walken, Spazieren, Fahrradfahren oder Schwimmen, kann erreichen, dass damit eine bessere Blutdruck-Einstellung gelingen kann. Egal, welche medizinische Fachgesellschaft Sie fragen, in aller Regel sollte man 5 x 30 Minuten in der Woche erreichen. Und noch einmal: Bewegung heißt nicht Hochleistungssport! Und wenn Sie die 30 Minuten nicht schaffen, ist es immer noch besser, mit den 10 Minuten zu starten als gar nichts zu tun.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Stress im Alltag
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           trägt einen großen Teil zur Entstehung bei. Stress gibt es nicht nur zu Hause durch Streitigkeiten oder durch Überlastung, durch Pflege von Kindern oder anderen Angehörigen. Stress gibt es auch bei der Arbeit oder mit Freunden. Da gilt es zu gucken, ob es Möglichkeiten zur Stressminderung gibt. Und womöglich Zeiteinheiten zur Entspannung einbauen mit autogenem Training, Muskelentspannung oder Meditation oder vielen anderen Methoden, die heute leicht zugänglich sind.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Nikotin als solches bewirkt nicht, dass ihr Blutdruck steigt und der
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Verzicht auf Nikotin
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           bewirkt nicht, dass Ihr Blutdruck dadurch sinkt. Aber jede Zigarette bedeutet, dass die Gefäße geschädigt werden und damit eben das Risiko für Gefäßerkrankungen weiter steigt. Wir können Ihnen das gerne zeigen, indem wir mit Ihnen ihren persönlichen Arriba-Score durchgehen. Dort sieht man genau, wie sich der Genuss von Nikotin auf das persönliche Gefäßrisiko auswirkt.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Behandlung mit Medikamenten möglich
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Betroffene, die es nicht schaffen, durch eine Änderung des Lebensstils eine ausreichend gute Blutdruck-Einstellung zu erlangen, bleiben genug Medikamente, mit denen man in aller Regel eine gute Blutdruck-Einstellung erreichen kann. Es gibt verschiedene Medikamente, die von den Fachgesellschaften in den entsprechenden Leitlinien als Medikamente der ersten oder späteren Wahl eingeteilt werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Substanzklassen der ersten Wahl:
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Hierzu gehören die so genannten
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            ACE-Hemmer
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           . Diese Medikamente hemmen die Bildung des körpereigenen Botenstoffs Angiotensin, dadurch wird weniger Angiotensin gebildet und somit kann der Blutdruck gesenkt werden. Dies sind Medikamente wie Ramipril oder Lisinopril und viele andere mehr. Es kommt gar nicht selten zu Reizhusten oder zu Schwellungen im Gesicht oder Mund und Rachenraum. In aller Regel sind die so genannten ACE-Hemmer aber sehr gut verträglich.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Genauso Mittel der ersten Wahl sind die so genannten
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Sartane oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           . Dazu gehören Medikamente wie Candesartan, Losartan oder Valsartan und viele andere mehr. Sie spielen der Wirkung des körpereigenen Botenstoffs Angiotensin entgegen. Sie blockieren seine Annahmestelle (den Rezeptor) und wirken damit speziell der blutdruckerhöhenden Wirkung von Angiotensin entgegen. Die Wirkstoffklasse ist nebenwirkungsärmer und in aller Regel sehr gut verträglich.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Bei den sogenannten
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Kalziumantagonisten wie Amlodipin, Nitrendipin oder Lercanidipin
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           ist es, so dass die Gefäße erweitert werden, indem die Muskelzellen der Gefäße entspannt werden. Deswegen kann es auch zum Auftreten von Schwellungen im Bereich der Knöchel kommen oder zu Veränderungen im Bereich des Zahnfleisches. Diese Medikamente können gut mit den mit den vorangehenden Substanzen kombiniert werden.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Weitere gut wirksame blutdrucksenkende Medikamente sind die so genannten
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Wasseraustreiber oder Diuretika
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           . Hier gibt es verschiedene Substanzen, die unterschiedlich schnell eingreifen oder zur Wirkung kommen. Problematisch sind solche Medikamente bei Menschen, die sowieso schon eine eingeschränkte Trinkmenge haben, weil es dann zu einem Austrocknen, einer Exsikkose kommen kann und auch problematisch sind diese Diuretika bei Menschen mit einer Blasenschwäche. Leider ist es auch so, dass sich die Blutsalze unter diesen Medikamenten verschieben können. Deswegen sind unter diesen Medikamenten regelmäßige Kontrollen der Nierenfunktion und der Blutsalze dringlich erforderlich. Unter manchen dieser so genannten Wassertabletten kommt es auch dazu, dass die Lichtempfindlichkeit der Haut zunehmen kann und damit das Auftreten von weißem Hautkrebs begünstigt werden kann. Insofern sind diese Medikamente bei jungen Menschen sicher nicht als erste Wahl zu empfehlen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Mittel der zweiten Reihe:
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Heute nicht mehr Medikamente der ersten Wahl sind sogenannte
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Betablocker
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           , wie zum Beispiel Metoprolol oder Bisoprolol. Diese Medikamente sorgen neben einer Blutdrucksenkung auch dafür, dass das Herz langsamer schlägt und damit der Herzmuskel entlastet wird und weniger Sauerstoff verbraucht. Dies ist insbesondere geeignet bei Patientinnen und Patienten, die an einer koronaren Herzekrankung mit Beschwerden oder an einer Herzschwäche leiden.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Weitere Medikamente sind sogenannte
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            zentralwirksame Medikamente
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           , die so gehören nicht zu den Mitteln der ersten Wahl. Dazu gehören zum Beispiel Moxonidin, Clonidin und einige andere. Erst wenn wir sehen, dass unter den Medikamenten der ersten Reihe keine ausreichend gute Blutdruck-Einstellung gelingt, dann würde man zu diesen Medikamenten greifen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Verschiedene Optionen der Behandlung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn wir anfangen, einen bei Ihnen neu diagnostizierten Bluthochdruck zu behandeln, dann ist es in aller Regel, so dass kein Notfall vorliegt. Damit haben wir auch die Zeit zu fragen und zu klären: Was sind Sie in der Lage, an Ihrem Leben zu verändern? Wollen Sie versuchen, erst einmal ohne Medikamente auszukommen, oder sagen Sie: Momentan habe ich gar nicht die eigenen Ressourcen dazu? Wenn das der Fall ist, dann wollen Sie vielleicht erst einmal anfangen mit einem Blutdruck-Medikament und den Lebensstil später mehr ins Visier nehmen. Oft ist es nicht möglich, Blutdruck-Medikamente wieder abzusetzen, einfach weil die Grundvoraussetzungen sich nicht ausreichend geändert haben. Aber manchmal ist es durchaus so, dass, wenn Patientinnen und Patienten genug Gewicht abgenommen haben, ihren Lebensstil angepasst haben, eine vorher bestehende Medikation nicht mehr erforderlich ist oder zumindest gemindert werden kann. Nach eingeleiteter Medikation bitten wir Sie weiter, Ihre Werte zu kontrollieren, erst im engeren Abstand. Diese Intervalle werden dann verlängert und die Medikamente gegebenenfalls auch angepasst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn Sie jetzt anfangen mit einem blutdrucksenkenden Medikament, ist es bei manchen Menschen so, dass in den ersten Wochen der neue, dann gut eingestellte Blutdruck eher als unangenehm empfunden wird. Dies ist eine Frage der Gewöhnung. Wir lernen, uns an einen zu hohen Blutdruck zu gewöhnen. Es dauert, sich wieder an normale Blutdruckwerte zu gewöhnen, wenn wir davor auf einem zu hohen Druckniveau unterwegs gewesen sind. Insofern geben Sie sich Zeit, sich daran zu gewöhnen. Nach etwas Zeit, bis zu ein paar Wochen, fühlen Sie sich dann in aller Regel wieder fit und auch leistungsfähig.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Weitere Informationen:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;a href="http://www.hochdruckliga.de/"&gt;&#xD;
    
          www.hochdruckliga.de/
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dort gibt es viele wissenswerte Materialien, teils zum Herunterladen, teils als Videos, Infos zu weiteren Ansprechpartnern, zu Selbsthilfe-Telefon und Selbsthilfegruppen, sprich ein buntes Portfolio auf hohem wissenschaftlichen Niveau. Dort sind Sie mit ihren Fragen gut unterwegs. Ansonsten stehen auch wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dienstag, den 16. April 2024
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 16 Apr 2024 10:09:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/bluthochdruck</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Ausdauersport</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/ausdauersport</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Ausdauersport: So starten Sie richtig
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ausdauertraining macht Spaß und wirkt sich positiv auf den Körper aus: Es kurbelt die Fettverbrennung an, stärkt das Immunsystem, verbessert das Blutbild und reduziert das Herzinfarkt-Risiko.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was ist Ausdauersport?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Unter dem Begriff Ausdauersport versteht man alle Sportarten zusammen, bei denen das Aufrechterhalten einer (Fort-)Bewegung über längere Zeit durchgeführt wird. Typische Ausdauersportarten sind Walken, Schwimmen, Radfahren und Laufen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Tolle am Ausdauersport: Grundsätzlich kann ihn (fast) jeder betreiben. Insbesondere absolute Anfängerinnen und Anfänger machen schnelle Fortschritte, wenn sie sich an einen einfachen Trainingsplan halten und regelmäßig trainieren. Schon nach 4 bis 6 Wochen lassen sich oft deutliche Verbesserungen erkennen. Wer die ersten, oft frustrierenden und schwierigen Trainingseinheiten also erstmal hinter sich gebracht hat, darf mit schnellen Erfolgen rechnen und je besser eine Sache beherrscht wird, desto mehr Spaß macht sie.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es trainiert allerdings nicht nur die Muskulatur, sondern auch den Stoffwechsel und fordert vor allem das Herz-Kreislauf-System heraus – somit den wichtigsten aller Muskeln, den Herzmuskel. Regelmäßiges Training stärkt langfristig den Herzschlag. Das heißt, dass das Herz mit jedem einzelnen Schlag mehr Blut in Umlauf bringt, als es ohne Sport der Fall ist. Der Körper wird also besser durchblutet. Das macht sich mit mehr Vitalität, einem besseren Immunsystem und niedrigerem Cholesterinspiegel bemerkbar. Langfristig verringert die bessere Durchblutung das Risiko für Gefäßkrankheiten und Herzinfarkte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Den Kopf frei bekommen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ausdauertraining eignet sich besonders gut zum Abnehmen. Während der langen Trainingseinheiten im gemütlichen Plaudertempo lernt der Körper, effizient Fett zu verbrennen. Zudem verbrennt jede Ausdauereinheit viele Kalorien und hilft schneller ein Kaloriendefizit zu erreichen und es macht die Muskeln effizienter, da es die maximale Sauerstoffaufnahme des Körpers erhöht und somit Energie für die Muskeln bereitstellt.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Da das Training eine bewusste Auszeit vom Alltag ist, hilft es auch beim Umgang mit Stress. Denn in dem Moment geht es nur um Sie. Besonders Sport im Freien hilft, Abstand zu gewinnen, den Kopf freizubekommen und den Kreislauf in Schwung zu bringen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Mehrmals die Woche kleine Einheiten
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die empfohlenen 150 Minuten in der Woche können in kleinere Einheiten aufgeteilt werden. Es gibt aus medizinischer Sicht keinen Grund, dass die Bewegung am Stück ausgeführt werden muss. Diese Flexibilität macht es natürlich einfacher, den Sport in den Alltag einzupassen. Ein kleiner Sprint auf dem Weg zum Supermarkt, Rasen mähen oder zehn Kniebeugen beim Zähneputzen, alles zählt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So werden regelmäßig moderate Reize gesetzt und der Körper hat genug Erholungsphasen. Eine Einheit kann zum Beispiel ein Aerobic- oder Spinning-Kurs im Fitnessstudio oder ein kurzes hoch intensives Muskelworkout (kurze Intervalle mit hohem Gewicht) sein. Das verbrennt in kurzer Zeit besonders viele Kalorien und trägt gleichzeitig zur Verbesserung der Grundlagenausdauer bei.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gemeinsam Sport machen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aus eigener Erfahrung ist es wichtig, sich Sportarten nach Vorlieben auszuwählen. Empfehlenswert ist auch Sport in Gruppen oder Sport mit Freunden zur gegenseitigen Motivation. Für den Anfang kann es helfen, direkt nach der Arbeit loszulegen und die Tasche für den Sport am Abend davor zu packen, da wir alle wissen: Ist man erst einmal zu Hause, fällt es einem viel schwerer, sich wieder zu motivieren aktiv zu werden.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Marvena Zeller
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Donnerstag, den 11. April 2024
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 11 Apr 2024 07:41:06 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Elektronisches Rezept</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/elektronisches-rezept</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Elektronisches Rezept (eRezept) – so geht es
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wie Sie möglicherweise schon erfahren haben, wurde nach der elektronischen Krankschreibung inzwischen auch das elektronische Rezept eingeführt. Der wesentliche Unterschied: Im Unterschied zu früher erhalten Sie dabei kein ausgedrucktes Papierrezept mehr.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dazu ist es erforderlich, dass Ihre Krankenkassenkarte im jeweiligen Quartal in der Praxis eingelesen wurde. Danach können Ihre Medikamente digital verordnet werden. Sie können dann wie gewohnt Ihre Rezepte bestellen und sobald das Rezept signiert und somit freigeschaltet ist, einfach mit Ihrer Krankenkassenkarte (elektronische Gesundheitskarte) in der Apotheke einlösen. Dadurch können Sie langfristig helfen, Papier zu sparen und vor allem Zeit für unnötige Wege in die Praxis.  
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine neue Karte ist dazu nicht erforderlich. Das Rezept  selbst ist allerdings nicht auf Ihrer Karte, sondern auf einem besonders gesicherten Server gespeichert. Die Apotheke liest Ihre Karte ein und erhält so Zugriff auf das Rezept.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wer das elektronische Rezept nutzen kann
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Momentan können allerdings nur Patientinnen und Patienten, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, ein elektronisches Rezept erhalten. Außerdem ist ein digitales Rezept zunächst vorerst  nur für apothekenpflichtige Arzneimittel möglich. Es wird aber daran gearbeitet, dass zukünftig auch Privatrezepte und neben den apothekenpflichtigen Medikamenten ebenso  nicht verschreibungspflichtige Medikamente sowie Heil- und Hilfsmittel oder Verbandsmittel per eRezept verordnet werden können.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine andere Möglichkeit ist die Einlösung eines Rezeptes mit der eRezept-App. Hierfür brauchen Sie ein Smartphone (ab iOS 14 oder Android 7) sowie eine neuere elektronische Gesundheitskarte mit Kontaktlos-Funktion sowie eine dazugehörige PIN. Beides können Sie bei Ihrer Krankenkasse anfordern. Eine Bereitstellung ist jedoch noch nicht bei allen Krankenkassen möglich.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn Sie die App installiert haben und eine Freischaltung über den PIN durchgeführt haben, können Sie die Verschreibungen direkt auf Ihr Handy erhalten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Weitere Informationen zur App können Sie im App-Store und auf
         &#xD;
  &lt;a href="http://www.das-e-rezept-fuer-deutschland.de"&gt;&#xD;
    
          www.das-e-rezept-fuer-deutschland.de
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         erhalten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Dr. Hertramph
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Donnerstag, den 14. März 2024
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 14 Mar 2024 11:18:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/elektronisches-rezept</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Schaufensterkrankheit</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/schaufensterkrankheit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Schaufensterkrankheit: Ursachen und Behandlung
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In Deutschland leiden rund 10 bis 20 Prozent aller über 60-Jährigen unter Verkalkungen der Becken- und Beinarterien, einer sogenannten peripheren Arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), auch „Schaufensterkrankheit“ genannt. Expertinnen und Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus, da viele Betroffene lange Zeit keine oder nur hin und wieder Symptome zeigen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch was steckt dahinter? Arterien sind die Blutgefäße in unserem Körper, die das sauerstoffreiche Blut vom Herzen in die Peripherie, also in die Arme und Beine transportieren. Wenn diese Gefäße enger werden durch Verkalkungen und entzündliche Prozesse in den Gefäßwänden, dann wird die Zufuhr des lebensnotwendigen Sauerstoffs und der Nährstoffe vermindert – im schlimmsten Fall sogar eingestellt. Immer da, wo nicht genug dieser Substanzen zur Verfügung stehen, verschlechtert sich die entsprechende Körperfunktion.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Schmerzbedingtes Stehenbleiben vor Schaufenstern
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dies macht sich je nach Stadium der Erkrankung unterschiedlich bemerkbar. Unterteilt wird die pAVK in 4 Stadien nach La Fontaine:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Stadium 1: keine Beschwerden.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Stadium 2: Beschwerden beim Gehen, hier wird nach der noch möglichen Gehstrecke unterschieden (&amp;lt;/&amp;gt;200 m)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Stadium 3: Beschwerden in Ruhe
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Stadium 4: Absterben von Gewebe
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Vielen ist die Erkrankung unter dem Begriff „Schaufensterkrankheit“ bekannt: Mit dem schmerzbedingten Stehenbleiben vor Schaufenstern, vermeiden es Betroffene, der Öffentlichkeit mitzuteilen, dass Beschwerden vorliegen. Nach unterschiedlich langer Pause ist das Körperteil wieder ausreichend gut mit Sauerstoff versorgt, es kann mit dem Gehen weitergehen. Dies ist in Stadium 2 der Fall.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Stadium 3 leidet der Betroffene bereits unter Schmerzen in Ruhe, im Stadium 4 kommt es zum Absterben von Gewebe – gerne als Nekrosen im Bereich der Zehen oder als Geschwüre im Bereich von Füßen und Unterschenkeln.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ursachen der Erkrankung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die pAVK ist eine Erkrankung des höheren Alters. Die Hauptrisikofaktoren liegen oft in unserem Lebensstil begründet: Zu nennen sind hier vor allem Nikotinabusus, Diabetes mellitus sowie Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen – alles Bedingungen, die wir wenigstens zum Teil beeinflussen können. Hinzu kommen weitere Faktoren wie familiäre Belastung, Alkohol, ungesunde Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel und vieles mehr.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Über 90 % aller Durchblutungsstörungen treten im Bereich der unteren Extremitäten auf, deswegen legen wir darauf unser Augenmerk. Je nachdem, wo die Beschwerden sich bemerkbar machen, spricht man von:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               pAVK vom Beckentyp (ca. 35%): dabei sind Verengungen im Bereich der Bauch- und Beckengefäße verantwortlich
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               pAVK vom Oberschenkeltyp (ca. 50%): dabei liegen die Verengungen im Bereich der Oberschenkel bis zu den Kniearterien
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               pAVK vom Unterschenkeltyp (ca. 15%): dabei liegen die Gefäßverengungen unterhalb des Knies
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               pAVK vom Mehretagentyp: dabei sind mehrere Etagen betroffen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Behandlungsmöglichkeiten  
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          In allen Stadien der Therapie ist Folgendes erforderlich:
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Klärung der Durchblutungssituation mit Bildgebung, je nach Untersuchungsmethode bereits mit Gefäßerweiterung im Rahmen der Intervention
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Verbesserung der Durchblutung durch Beeinflussung der Fließeigenschaften des Blutes oder Blutverdünnung
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           optimale Einstellung der Fette mit einem entsprechenden Medikament (die Gefäßwände werden unter den sogenannten Statinen glatter, damit ist das Risiko für einen akuten Verschluss vermindert)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Wundversorgung mit ggfs. Auch antibiotischer Therapie
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            ggfs. gefäßerweiternde Medikamente
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            optimale Einstellung von Bluthochdruck und Zuckerkrankheit
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Lebensstiländerung durch Rauchstopp, verbesserte Ernährung, Gewichtsreduktion und Gehtraining
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Selbst aktiv werden mit Gehtraining
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So lange die peripheren Arteriellen Verschlusskrankheit Beschwerden bis zur Schaufensterkrankheit verursacht, ist bei entsprechenden medizinischen Maßnahmen und den Veränderungen des eigenen Lebensstils VIEL erreichbar. Beim regelmäßigen Gehtraining werden Umgehungskreisläufe gebildet. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung gesteigert und die Muskulatur kann wieder besser arbeiten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Folgendes Gehtraining wird empfohlen:
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           in den ersten Wochen täglich 2-3-mal mindestens 20 Minuten in zügigem Tempo gehen; bei Beginn der Beinschmerzen stehen bleiben und erst dann weiterlaufen, wenn der Schmerz nicht mehr spürbar ist.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           nach circa 4 Wochen Steigerung des Gehtrainings auf 2-3 mal täglich 30 Minuten; auch hier gilt es bei Beginn der Schmerzen stehen zu bleiben und erst dann weiter zu laufen, wenn der Schmerz nicht mehr zu spüren ist
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           zusätzlich sind Gymnastik mit Dehnübungen und Zehenübungen, Kniebeugen, Aqua Jogging und/oder Nordic Walking eine gute Ergänzung.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           im weiteren Verlauf gilt es, diese Bewegung im Alltag beizubehalten, also Strecken zu Fuß und nicht mit dem Auto zu gehen, lieber Treppensteigen als Aufzugfahren
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Manche werden jetzt denken, dass sich das sehr aufwändig anhört. Zugegeben: Das stimmt. Aber der Preis ist, dass Sie selbst etwas für Ihre Gesundheit tun können und sich hoffentlich vor den gravierenden Folgen einer AVK bewahren können, nämlich im schlimmsten Fall einer Amputation.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es gibt außerdem Sportvereine, die Kurse zum Gehtraining anbieten, um Betroffenen den Start zu erleichtern, die Verantwortung trägt jeder Mensch letztlich für sich selbst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Weitere Informationen finden Sie hier:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/pavk"&gt;&#xD;
    
          https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/pavk
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/pavk/therapie"&gt;&#xD;
    
          https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/pavk/therapie
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://www.dga-gefaessmedizin.de/fileadmin/content/PDFs/DGA-PAVK-Broschuere_V2Endfass.pdf"&gt;&#xD;
    
          https://www.dga-gefaessmedizin.de/fileadmin/content/PDFs/DGA-PAVK-Broschuere_V2Endfass.pdf
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://www.kreiskliniken-reutlingen.de/dokumente/upload/Flyer_AVK_DE.pdf"&gt;&#xD;
    
          https://www.kreiskliniken-reutlingen.de/dokumente/upload/Flyer_AVK_DE.pdf
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Montag, den 12. Februar 2024
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 12 Feb 2024 09:57:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/schaufensterkrankheit</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Metabolisches Syndrom</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/metabolisches-syndrom</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Metabolisches Syndrom – die westliche Wohlstandserkrankung
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Geschätzt 15 Millionen Deutsche sind davon betroffen, doch obwohl so viele Menschen darunter leiden, kennen den Begriff nur wenige: das metabolische Syndrom. Es bündelt gleich mehrere der größten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch was genau steckt dahinter und wie lassen sich die Symptome erkennen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zunächst zur Begrifflichkeit: Der griechische Begriff „metabolisch“ bedeutet stoffwechselbedingt. Von einem Syndrom spricht man dann, wenn verschiedene Symptome zur gleichen Zeit auftreten. Beim metabolischen Syndrom treten folgende Symptome bzw. Krankheitsbilder gemeinsam auf:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Übergewicht mit bauchbetonter Fetteinlagerung (Adipositas)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Bluthochdruck
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               erhöhter Nüchternblutzucker
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               gestörter Fettstoffwechsel
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wohlstandssyndrom der westlichen Länder
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         All diese Faktoren erhöhen das Risiko für die Entwicklung von Diabetes, Herzerkrankungen und verengten Arterien in den Beinen. Dabei ist jedes dieser Symptome allein ein Risikofaktor, häufig treten sie jedoch gemeinsam auf und erhöhen das Risiko so besonders stark. Da das metabolische Syndrom und die entsprechenden Folgeerkrankungen insbesondere in reichen westlichen Ländern häufig vorkommen und vom dortigen Lebensstil (Bewegungsmangel, Überernährung) mitverursacht werden, spricht man auch vom Wohlstandssyndrom.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ursachen des metabolischen Syndroms
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für die Entstehung des metabolischen Syndroms spielt das Hormon Insulin. Dieses wird bei steigendem Blutzucker ausgeschüttet und dient dazu, den Blutzucker zu senken, indem er in die Zellen aufgenommen wird. Bei Patient:innen mit einem metabolischen Syndrom sind die Insulinspiegel im Blut häufig chronisch erhöht, u.a. verursacht durch Überernährung und Bewegungsmangel. In der Folge werden die Zellen weniger empfindlich für Insulin, weshalb der Blutzucker erhöht bleibt, da er nicht in die Zellen aufgenommen wird. Als Gegenmaßnahme wird wieder mehr Insulin ausgeschüttet, was das Hungergefühl und die Nahrungsaufnahme erhöhen – es kommt zu einem Teufelskreis.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Persönliche Risikobewertung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei unserer ärztlichen Gesundheitsvorsorgeuntersuchung wird wie in der Erstanamnese erfragt, ob eine familiäre Vorbelastung besteht, neu hinzugekommen ist oder sich das Körpergewicht kürzlich verändert hat. Auch die Ernährung, körperliche Aktivität und Raucherstatus spielen für die Risikobewertung eine Rolle.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Darüber hinaus werden der Blutdruck gemessen und der BMI errechnet, ergänzend erfolgt eine Blutentnahme, um den Blutzucker und die Fette zu bestimmen. Manchmal werden auch die Leber- und Nierenwerten geprüft, allerdings ist dies ein nicht gesetzlich verankerter Bestandteil des Checks. Ebenso wird eine Urinprobe der Patient:innen untersucht. Um eine genaue Bewertung der persönlichen Risikosituation hinsichtlich der Fette treffen zu können, nutzen wir den Arriba Score.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ultraschall- und EKG-Untersuchungen werden je nach Vorerkrankungen oder Dauermedikation durchgeführt, sie gehören nicht standardmäßig zum Check.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Behandlungsmöglichkeiten
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Hauptziel bei der Behandlung eines metabolischen Syndroms ist, die Entwicklung von Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen und Schlaganfällen zu verhindern. In der Frühphase kann dies durch disziplinierte Veränderungen des Lebensstils erreicht werden, mit der Betonung auf gesunder Ernährung (fettarme und salzarme Kost) und Bewegung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In fortgeschrittenen Stadien können auch Medikamente das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern. Eingesetzt werden in erster Linie Cholesterinsenker (Statine). Weitere Erkrankungen wie ein Bluthochdruck sollten ebenfalls behandelt werden. Eine gesunde Lebensweise ist jedoch auch dann unumgänglich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Bewegung und Ernährung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Generell gelten die folgenden Empfehlungen: Sie sollten sich möglichst an 5 Tagen der Woche mindestens 30 Minuten bewegen oder Sport treiben. Dadurch werden die Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettwerte gesenkt, die Gewichtsabnahme gefördert und die Insulinempfindlichkeit gesteigert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nehmen Sie mehr Obst, Gemüse und Ballaststoffe, weniger gesättigte Fettsäuren (Butter, Fleisch, fettige Milchprodukte wie Käse, Kokosöl, Palmöl) und wenig Salz zu sich. Empfohlen wird außerdem, ein- bis zweimal pro Woche Fisch zu essen. Verzichten Sie möglichst auf Fertiggerichte, kochen Sie lieber selbst. Wählen Sie lieber weißes als rotes Fleisch. Eine solche Ernährungsumstellung wirkt sich positiv auf Blutdruck, Blutfette, Blutzucker und Insulinresistenz aus. Wenn Sie die Ernährung umstellen und sich außerdem mehr bewegen, sodass Sie Gewicht verlieren, ist das zusätzlich positiv, denn schon eine geringe Reduktion des Körpergewichts kann das Risiko für Folgeerkrankungen senken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch das Rauchen aufzugeben, ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um Erkrankungen des Herzens und der Gefäße zu verhindern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sprechen Sie uns an, wir unterstützen Sie in Ihrem Vorhaben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Marvena Zeller
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Donnerstag, den 1. Februar 2024
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 01 Feb 2024 10:42:59 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/metabolisches-syndrom</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Vitamin D</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/vitamin-d</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Vitamin D – was Sie wissen sollten
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Frage nach der Bestimmung des Vitamin D-Spiegels, gerade auch als Igel-Leistung, ist weiterhin eine der häufigsten in unserer Praxis. Und tatsächlich weisen nicht wenige Patientinnen und Patienten einen erniedrigten Spiegel auf. Man geht von einer Minderversorgung bei 13 Prozent aller Männer zwischen 18 und 79 Jahren und 15 Prozent aller Frauen aus. Bei Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen geht man sogar von einer Unterversorgung von 50 bis 80 Prozent aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Warum manche Menschen unter einem Mangel leiden
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Viele Menschen, die im Sommer ihre Vitaminreserven auffüllen, indem sie sich regelmäßig im Tageslicht aufhalten (mit unbedecktem Gesicht und Armen über ca. 30 Minuten mit nur einem geringen Sonnenschutz, aber ohne Sonnenbrand) und im Winter ausreichend Vitamin D zu sich nehmen (zum Beispiel über fettreichen Fisch wie Makrele, Lachs und Hering oder etwas weniger auch über Eier, Fleisch und Innereien), haben einen ausreichend hohen Spiegel. Dies gelingt aber nicht jedem Menschen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein besonders großes Risiko für einen Mangel haben alle Menschen, die wenig ans Tageslicht kommen – sei es aus beruflichen Gründen oder weil sie bettlägerig sind. Aber auch Menschen, die aus kulturellen oder religiösen Gründen einen großen Teil ihrer Haut verhüllen, sind gefährdet ebenso wie auch Menschen, die über den Darm aus Krankheitsgründen nicht ausreichend Vitamin D resorbieren können, Menschen nach sogenannten bariatrischen Operationen und dunkelhäutige Menschen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Bei Mangel Vitamin D zuführen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Diese Menschen müssen versuchen über die Ernährung ausreichend Vitamin D zu sich zu nehmen. Wenn damit allein die Versorgung nicht ausreichend ist oder wenn es womöglich zu Folgeschäden eines Mangels, im schlimmsten Fall zu Knochenbrüchen bei einer Osteoporose gekommen ist, ist es erforderlich, zusätzlich Vitamin D zuzuführen. Dazu würde man zunächst den Speicher auffüllen, um dann mit einer regelmäßigen Gabe fortzufahren. In diesem Rahmen findet dann auch eine Laborkontrolle statt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Generell gilt: Ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Bewegung, genug Aufenthalt im Tageslicht und einer ausgewogenen Ernährung (Vitamin D-Quellen siehe oben) ist immer die sinnvollste Herangehensweise und schützt womöglich vor Komplikationen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ihr persönliches Osteoporose-Risiko können Sie hier berechnen:
         &#xD;
  &lt;a href="http://www.osd-ev.org/files/8714/9691/3027/osteoporose-risiko-test.pdf"&gt;&#xD;
    
          http://www.osd-ev.org/files/8714/9691/3027/osteoporose-risiko-test.pdf
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Lassen Sie sich beraten
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, Vitamin D zu sich zu nehmen, so sprechen Sie bitte mit uns darüber, wie auch über jedes andere frei verkäufliche Medikament. Manches, was Sie in den Supermärkten aus den Regalen fischen, ist nicht uneingeschränkt zu empfehlen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittlerweile kommt manchmal im Zusammenhang mit der Vitamin D-Einnahme auch die Frage nach der zusätzlichen Einnahme von Vitamin K. Dazu gibt es noch keine eindeutigen Ergebnisse, die zu einer Empfehlung der Einnahme geführt hätten. Allerdings kann man beispielsweise sagen, dass in Japan die Gabe von Vitamin K zur Verhinderung und Behandlung der Osteoporose empfohlen wird. Für Europa und Deutschland gilt noch keine solche Empfehlung; hier sind weitere Studien abzuwarten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Freitag, den 19. Januar 2024
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 19 Jan 2024 11:38:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/vitamin-d</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Eisenmangel</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/eisenmangel</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Eisenmangel: Symptome erkennen und behandeln
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es gibt viele Gründe dafür, dass wir unzureichend mit Eisen versorgt sein und so eine Blutarmut entwickeln können. Bei Frauen im gebärfähigen Alter ist ein Eisenmangel die häufigste Ursache für eine Anämie, auch nach Operationen kann eine solche auftreten, nach Blutungen im Magendarmtrakt, ebenso bei einer rein vegetarischen oder veganen Kost oder auch beispielsweise bei Resorptionsstörungen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Frauen leiden bis zu 5x häufiger an einem Eisenmangel. Circa 10 Prozent der Bevölkerung sind im Laufe ihres Lebens betroffen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Typische Symptome:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Müdigkeit, aber auch Schlafstörungen, Konzentrationsstörung
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Abgeschlagenheit
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           verminderte Belastbarkeit, evtl, verbunden mit Luftnot und Thoraxschmerzen bei Belastung
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Mundwinkelrhagaden, brennende Zunge , Haut-und Nagelveränderungen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Blässe der Haut und Schleimhäute
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Diagnostiziert wird ein Eisenmangel über eine Laboruntersuchung, wo einerseits der rote Blutfarbstoff, und bei typischen Veränderungen dazu der Eisenspeicher bestimmt wird. Daraus lässt sich dann ablesen, ob ein Mangel besteht. Je nach anzunehmender Ursache erfolgt anschließend die Gabe über die Nahrung oder über Nahrungssupplemente. In wenigen Fällen kann es erforderlich sein, Eisen als Infusion zuzuführen, z.B. bei Nichtverträglichkeit oder auch bei Resorptionsstörungen bei beispielsweise entzündlichen Darmerkrankungen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Eisenbedarf
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           für Männer und Frauen nach den Wechseljahren: 10 mg / Tag
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           fortpflanzungsfähige Frauen: 15 mg / Tag
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Schwangere: 20 mg / Tag
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           stillende Frauen: 30 mg / Tag
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Generell ist es wichtig, den Auslöser des Mangels zu finden und wenn möglich auszuschalten. Allerdings wird das nicht immer möglich sein. Dann gilt es erst einmal möglichst über die Nahrung genug Eisen zuzuführen. Dabei gibt es Eisenquellen in tierischen und in pflanzlichen Nahrungsmitteln.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn Eisen über die Nahrung nicht in ausreichender Menge aufgenommen werden kann und eine Gabe über Tabletten erfolgt, dann sollte die gleichzeitige Zufuhr von Kaffee, Schwarztee und Grüntee, Kakao, Milchprodukten, Rotwein und calciumreichen und oxalatreiche Nahrungsmitteln NICHT erfolgen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Typische Nebenwirkungen einer Eisengabe mit Tabletten sind Magendarmbeschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit; Verstopfung ( selten auch Durchfall) und schwarzer Stuhlgang.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Pflanzliche Eisenquellen (mg Eisen /100 Gramm)
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Weizenkleie 16
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Kürbiskerne 12,5
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Amaranth 9
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Leinsamen, Quinoa 8
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Pistazien, Hirse 7
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Sonnenblumenkerne 6
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Pinienkerne 5
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Mandeln, Haselnüsse, Haferflocken, Dinkel 4
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Knäckebrot, Vollkorn mit Sesam 4,3
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Cashews 3
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Walnüsse 2,5
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Erdnüsse 2,4
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Vollreis, Roggenbrot 1,7
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Basilikum 7
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Brennnessel 4
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Topinambur 3,7
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Petersilie 3,6
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Schwarzwurzel 3,3
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Spinat, Löwenzahn, Kresse 3
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Feldsalat 2
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Erbsen 1,9
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Getrocknete Sojabohnen 9,7
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Getrocknete Linsen 8
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Getrocknete Kichererbsen, dicke Bohnen , weiße Bohnen 6
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Getrocknete Pfirsiche 6,5
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Getrocknete Aprikosen 4,4
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Getrocknete Feigen 3,2
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Getrocknete Bananen 2,8
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Tofu 5,4
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Tierische Eisenquellen (mg Eisen /100 Gramm)
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Blutwurst 29,4
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Leber 18
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Rindfleisch 2,1
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Schweinefleisch 1,4
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Muscheln 5,8
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Ölsardinen 2,5
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Seelachs 0,2
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Schnittkäse 0,3
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Weichkäse 0,2
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Sojamilch 0,4
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Eigelb 5,5
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Eiweiß 0,1
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dienstag, den 12. Dezember 2023
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 12 Dec 2023 10:09:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/eisenmangel</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Depressionen</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/depressionen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Depressionen – Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Zahlen sind eindeutig: Die Häufigkeit von Depressionen hat in und seit der Pandemie deutlich zugenommen. Schätzungsweise erkranken in Deutschland ungefähr 12 bis 25 Prozent aller Menschen im Laufe ihres Lebens einmal an einer depressiven Episode. Frauen sind dabei doppelt so häufig betroffen wie Männer. Mit steigendem Lebensalter erhöht sich auch die Erkrankungshäufigkeit.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine Erkrankung betrifft alle im Lebenssystem: innerhalb der Familie entweder direkt aufgrund einer eigenen Erkrankung (23 Prozent) oder indirekt als Angehörige (37 Prozent); oder beispielsweise am Arbeitsplatz, wo 15 Prozent der Mitarbeitenden einen Suizid oder Suizidversuch im Kolleginnenkreis erlebt haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Anzeichen und Symptome
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Personen, die an einer Depression erkrankt sind, fühlen sich meist über längere Zeit (mindestens zwei Wochen) bedrückt, niedergeschlagen, Interessenslosigkeit, antriebslos, schneller müde, leiden unter Konzentrationsstörungen oder auch unter Schlafstörungen. Manche Menschen haben damit verbunden einen gesteigerten oder einen verminderten Appetit und/oder ein erhöhtes Schlafbedürfnis. Es können auch körperliche Symptome wie Rücken-, Kopf- und Bauchschmerzen, Verdauungsprobleme, Schwindel und Druckgefühle in Hals und Brust sowie verminderte sexuelle Lust (Libido) oder Potenzstörungen auftreten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wegen der Vielfalt der möglichen Symptome und der damit möglicherweise verbundenen Ursachen ist eine sorgfältige ärztliche Abklärung der Beschwerden notwendig, ggf. können weitere Untersuchungen bei Spezialist:innen angebracht sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Der Zwei-Fragen-Test
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erste Hinweise auf eine Depression kann ein einfacher Test liefern: der Zwei-Fragen-Test nach Whooley.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Fühlten Sie sich im letzten Monat häufig niedergeschlagen, traurig, bedrückt oder hoffnungslos?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Hatten Sie im letzten Monat deutlich weniger Lust und Freude an Dingen, die Sie sonst gerne tun?
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Wenn Sie beide Fragen mit „Ja“ beantworten, sollten Sie sich Hilfe suchen. Eine erste Anlaufstelle kann ein Gespräch in Ihrer hausärztlichen Praxis sein.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Leider zögern viele Menschen lange, bevor sie sich Hilfe suchen. Nur 32 Prozent aller Betroffenen suchen sich zeitnah Hilfe, über 65 Prozent brauchen länger, bis sie sich professionelle Hilfe suchen – im Schnitt 2,5 Jahre.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Mögliche Ursachen einer Depression
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Ursachen für Depressionen sind sehr unterschiedlich. Man geht davon aus, dass es ein Zusammenspiel aus biologischen, seelischen und zwischenmenschlichen Faktoren gibt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gefährdet sind Menschen, deren Angehörige selbst an einer Depression gelitten haben sowie Patientinnen, die Angehörige mit Suizidversuchen in der Vorgeschichte hatten, aber auch Menschen mit Suchterkrankungen, Menschen mit schweren chronischen körperlichen, neurologischen oder psychischen Erkrankungen sowie Menschen mit belastenden Lebensereignissen in der Vorgeschichte, mit Traumata oder Verlusterfahrung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei 60 bis 75 Prozent aller Betroffenen folgt nach einer ersten depressiven Episode mindestens eine weitere (rezidivierende Depression). Bei rezidivierenden Depressionen treten durchschnittlich sechs Episoden über die Gesamtlebensdauer auf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Depressionen können Menschen in jedem Lebensalter betreffen. Etwas häufiger als im Durchschnitt sind sie in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen. Etwas weniger häufig bei Menschen unter 30 und bei Menschen über 70.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Untersuchung und Diagnostik
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zu der Untersuchung und Diagnostik gehört ein ausführliches ärztliches Gespräch, ggf. auch ein Fragenscore zum Ermitteln der Depressionsschwere. Des Weiteren gehört auch eine körperliche Untersuchung dazu. Außerdem kann es in bestimmten Fällen sinnvoll sein, Blut- und Urinwerte zu bestimmen und ein EKG durchzuführen (z. B. bei einer geplanten Behandlung mit Medikamenten).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Behandlungsmöglichkeiten
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Generell geht es darum, dass es Betroffenen in der Erkrankung ganzheitlich wieder besser geht, dazu können einige Allgemeinmaßnahmen sehr hilfreich sein: Manchmal ist es erforderlich, die betroffene Person „aus dem Verkehr zu ziehen“, also arbeitsunfähig zu schreiben und erst einmal danach zu suchen, was es an Möglichkeiten aus sich heraus gibt, was früher gut getan hat, das persönliche Hilfesystem zu aktivieren, also Freundinnen und Familie mit ins Boot zu holen. Manchmal wiederum bietet das Belassen im gewohnten Setting, also am Arbeitsplatz eine bessere Tagesstruktur, was dann gegen eine Krankschreibung spräche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was können Betroffene selbst tun?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Der erste Schritt ist oft der schwerste: Gestehen Sie sich ein, dass Sie Unterstützung brauchen, dass gerade nicht alles im Lot ist. Mit diesem ersten Eingeständnis ist der erste Schritt und damit der entscheidende Schritt getan.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Bleiben Sie körperlich aktiv oder nehmen Sie körperliche Aktivitäten wieder auf. Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert die Stimmung und macht emotional stabiler. Entscheidend ist, dass Sie etwas finden, was Sie über längere Zeit regelmäßig ausüben. Überlegen Sie, was Ihnen früher gut getan hat. Bei Aktivitäten im Freien tanken Sie Licht, das hilft zusätzlich. Generell sollten Sie täglich 30 Minuten im Tageslicht verbringen. Bei den körperlichen Aktivitäten geht es nicht darum, dass Sie sich oder anderen beweisen müssen, was Sie alles können, es geht nicht um Leistungssport, sondern um einen vorübergehenden Abschied von der lähmenden Starre auf der Couch.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Halten Sie weiter aktiv soziale Kontakte, gehen Sie Ihren Hobbys, Vereins- und Freizeitaktivitäten nach. Das kann im günstigsten Fall zu einer Aufwärtsspirale führen. Einsamkeit verstärkt die Depression und führt damit weiter in eine Abwärtsspirale. Die verbesserte Stimmung weckt Freude an Begegnungen, und diese verbessern weiter die Stimmung. Überfordern Sie sich dabei nicht, es kann auch eine kleine Begegnung  sein, eine Tasse Tee auf der Terrasse, ein Telefonat oder was auch immer: alles ist besser als Einigeln!
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Fangen Sie an, Glücksmomente zu finden. Mit ein bisschen Aufmerksamkeit kann das wahrgenommene Lächeln oder ein freundliches Wort helfen, im Alltag auch mal einen Lichtblock zu empfinden.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Nehmen Sie bei einem Rückfall oder bei Auftreten einer neuen Episode zeitnah ärztliche Hilfe in Anspruch!
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Achten Sie auf einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Betäuben Sie sich nicht mit Alkohol, Medikamenten oder Drogen. Deren Entzug kann depressive Symptome verstärken. Sollte bei Ihnen bereits eine Abhängigkeit vorliegen, holen Sie sich Hilfe!
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Nehmen Sie ärztlich verordnete Medikamente regelmäßig ein und setzen diese nicht ohne Rücksprache ab. Haben Sie Geduld, Antidepressiva sind keine Wundermittel, es dauert durchaus bis zu 14 Tage, bis ein Wirkeintritt zu beobachten und zu spüren ist.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Ein plötzliches Weglassen der Medikamente kann zu unangenehmen und manchmal sogar gefährlichen Absetzsymptomen führen. Besprechen Sie mit behandelnden Ärzt:innen, was Sie tun können, wenn Sie die Einnahme einmal vergessen sollten.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was ist wann zu tun: Welche Verfahren Fachleute empfehlen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Leichte Depression:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           Wenn Sie eine leichte Depression haben, können vielleicht schon einfache Maßnahmen wie beratende Gespräche, Informationen aus Büchern oder Online-Programme ausreichen. Manchmal kann auch eine Psychotherapie ratsam sein. Eine Behandlung mit Antidepressiva sollte nicht als Erstes zum Einsatz kommen, kann jedoch in bestimmten Situationen helfen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Mittelschwere Depression:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           Hier empfehlen Fachleute zusätzlich zu Selbsthilfe-Maßnahmen entweder eine Psychotherapie oder Antidepressiva. Beide können sehr wahrscheinlich gleich gut helfen. Zusätzlich kann Ihr Arzt oder Ihre Psychotherapeutin Ihnen ein Online-Programm oder eine App anbieten.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Schwere Depression:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           Antidepressiva und Psychotherapie gemeinsam sind hier am wirksamsten. Daher ist diese Kombination bei einer schweren Depression empfehlenswert. Zusätzlich können Online-Angebote die Kombinationsbehandlung unterstützen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Prognose
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Prognose im Hinblick auf die einzelne depressive Episode ist in der Regel gut: Bei entsprechender Behandlung ist davon auszugehen, dass bei 60 bis 80 Prozent der erkrankten Personen innerhalb von 6 Wochen eine deutliche Besserung der Symptome eintritt. Bei mehr als der Hälfte der Betroffenen kommt es im weiteren Verlauf des Lebens zu erneuten depressiven Episoden. Je schwerer die Depression, desto schlechter ist die Prognose.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Prognose ist bei älteren Menschen mit wiederkehrenden oder chronischen Depressionen besonders ungünstig. Bei depressiven Personen besteht eine erhöhte Sterblichkeit infolge von Suizid, Unfällen, Herzkrankheiten, Atemwegserkrankungen und Schlaganfällen. Es besteht ein erhöhtes Risiko, Alkohol- oder Drogenprobleme zu entwickeln.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Hilfsangebote
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf folgenden Internetseiten finden Betroffene Informationen und Hilfsangebote:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.nakos.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.deutsche-depressionshilfe.de/start" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Deutsche Depressionshilfe Deutsches Bündnis gegen Depression Deutsche Depressionsliga Freunde fürs Leben (Suizidprävention) 
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/hilfsangebote/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Liste bundesweiter Beratungsangebote bei suizidalen Krisen: Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention 
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://dvgp.mapcms.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Der Dachverband Gemeindepsychiatrie e. V.
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Telefon-Hotlines
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/wo-finde-ich-hilfe/info-telefon" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Info-Telefon Depression:
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           Hotline kostenfrei unter 0800 3344 533. Bietet krankheits- und behandlungsbezogene Informationen und Anlaufstellen im Versorgungssystem. Sprechzeiten sind Mo, Di, Do 13.00–17.00 Uhr, Mi, Fr 8.30–12.30 Uhr.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.telefonseelsorge.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Telefonseelsorge:
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
           kostenfreie Hotline ist über die Telefonnummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 und 116 123 erreichbar.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wertvolle Patient:innen-Informationen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/depression-ratgeber-fuer-angehoerige" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Depression – eine Information für Angehörige und Freunde:
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/depression-ratgeber-fuer-angehoerige#wie-kann-sich-eine-depression-aeussern"&gt;&#xD;
        
            https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/depression-ratgeber-fuer-angehoerige#wie-kann-sich-eine-depression-aeussern
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://deximed.de/home/klinische-themen/psychische-stoerungen/patienteninformationen/depression/depression"&gt;&#xD;
        
            https://deximed.de/home/klinische-themen/psychische-stoerungen/patienteninformationen/depression/depression
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittwoch, den 29. November 2023
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 10:59:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/depressionen</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Demenz</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/demenz</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Demenz – woran erkennt man sie und was kann helfen?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Weg vom Geist“ oder auch „ohne Geist“ – so lautet die wörtliche Übersetzung des Begriffs „Demenz“. Er stammt aus dem Lateinischen und beschreibt damit bereits ein wesentliches Merkmal von Demenzerkrankungen. Handelt es sich um eine Demenz, kommt es bei Betroffenen zu Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Merkfähigkeit. Im weiteren Verlauf verschwinden auch bereits eingeprägte Inhalte des Langzeitgedächtnisses, sodass die Betroffenen zunehmend erworbene Fähigkeiten und Fertigkeiten verlieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Verschiedene Formen von Demenz
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Man unterscheidet zwischen primären und sekundären Formen der Demenz. Zur primären Form gehört unter anderem die Demenz vom Typ Alzheimer und die vaskuläre Demenz. Beide Formen sind unumkehrbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sekundäre Formen sind die Folge von Grunderkrankungen, wie zum Beispiel Stoffwechselerkrankungen, Vitaminmangelzustände, chronische Vergiftungszustände durch Alkohol oder Medikamente. Diese sind behandel- oder zum Teil heilbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die primären Formen, wie die bereits oben erwähnte vaskuläre Demenz, ist in der Regel auf Erkrankungen der Blutgefäße im Gehirn zurückzuführen. Wie bei Gefäßkrankheiten anderer Organe (Herzinfarkt, Arterienverschlusskrankheit) sind hier die Blutgefäße geschädigt und verhärtet (verkalkt), sodass die Blutversorgung des Gehirns eingeschränkt wird. In der Folge kommt es zu Thrombosen, Infarkten, Minderdurchblutung oder Blutungen im Gehirn, die bestimmte Bereiche schädigen oder untergehen lassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Symptome und Anzeichen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es tritt eine Verschlechterung der Gedächtnisleistung sowie ein vermindertes Erinnerungsvermögen ein, besonders an neuere Ereignisse. Darüber hinaus kommt es zu Konzentrationsstörungen und einer verringerten Fähigkeit, abstrakt zu denken – von Demenz Betroffene interpretieren Dinge oft buchstäblich. Es fallen Wortfindungsstörungen auf, im Verlauf reden betroffene Personen häufig unzusammenhängend und wiederholen sich. Schließlich können sie einem Gespräch gar nicht mehr folgen. Alltagsaufgaben stellen viele Betroffene vor Herausforderungen. In späten Stadien benötigen sie Hilfe beim Ankleiden oder Essen, sodass dann eine dauerhafte Betreuung und Beaufsichtigung notwendig wird. Im privaten Umfeld fällt die Veränderung auch durch emotionale Instabilität, Initiativlosigkeit und sozial unpassendes Verhalten auf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Manche Demenzkranke werden sehr misstrauisch und beschuldigen andere, Dinge gestohlen zu haben, die sie selbst nicht mehr finden. Dabei reagieren sie oft gereizt, aggressiv oder wütend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Demenz vom Typ Alzheimer schreitet meist langsam voran.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Verlauf einer Demenz
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der typische Verlauf einer Demenz lässt sich in drei Phasen einteilen :
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         1. Phase:
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
              Gedächtnisstörungen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
              spontane Reaktionen verlangsamt
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
              Wortfindungsstörungen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
              leichte Störungen der räumlichen Wahrnehmung
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         2. Phase:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               zunehmende Sprachstörungen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Störungen der räumlichen Wahrnehmung
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Schwierigkeiten, sich ohne Hilfe zurechtzufinden.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               psychische Symptome, z. B. Angst, Gereiztheit, Misstrauen, psychotische Symptome
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Verhaltenssymptome, z. B. Agitiertheit, Unruhe
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         3. Phase:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               ausgeprägte kognitive Defizite
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               starke motorische Beeinträchtigung bis zur Immobilität
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               Harninkontinenz
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
               schlechter Allgemeinzustand, hohe Infektanfälligkeit
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Die Symptome müssen mindestens sechs Monate andauern, um die Diagnose einer Demenz stellen zu können.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Esssituationen an Erkrankung anpassen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Verlauf einer Demenz lassen häufig Geschmackssinn und das Hunger- und Durstempfinden nach. Das Schaffen einer familienähnlichen Esssituationen mit festen Essenszeiten und eine motivierende Begleitung können das Essverhalten von Menschen mit Demenz verbessern. Da eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit und Nahrung wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden ist, gibt es einige Techniken zur Verbesserung der Nahrungsaufnahme demenzkranker Menschen. Dabei spielt insbesondere die Art und Weise der angebotenen Nahrung eine große Rolle, grundsätzlich bevorzugen demente Menschen eher süße Speisen und Getränke. Daher sollten die Speisen süßer bzw. stärker gewürzt sein.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Außerdem sollten gut gegeneinander abgrenzbare und farbenfrohe Essens- und Getränkeangebote gemacht werden sowie auf jeglichen Zwang verzichtet werden. Im fortgeschrittenen Stadium sind Häppchen und Fingerfood zu bevorzugen, da Betroffene häufig vergessen, wie man mit Besteck umgeht bzw. wofür dies gedacht ist. Familienähnliche Esssituationen, verbale Unterstützung und positive Verstärkung können das Essverhalten von Menschen mit Demenz verbessern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was bei der Kommunikation helfen kann
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei der Kommunikation mit einer demenzkranken Person, sollte man vor jedem Gespräch Blickkontakt herstellen, den Betroffenen direkt mit seinem Namen ansprechen. Sprechen Sie langsam und deutlich in kurzen und einfachen Sätzen. Wichtig: Nur eine Frage stellen, Zeit geben und sicherstellen, dass die Person diese auch beantworten kann, um ihr das Gefühl zu geben, am Gespräch beteiligt zu sein. Sprechpausen machen. Was Ihnen wichtig ist, sollten Sie immer mit den gleichen Worten wiederholen. Zudem sollten Sie Namen statt Pronomen verwenden. Hilfreich ist, nonverbale Kommunikation einzusetzen (z. B. ein Lächeln, eine Berührung, eine Umarmung) und lernen, auch Schweigen auszuhalten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ordnung im Alltag ist wichtig
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für eine demenzkranke Person ist es wichtig, Ordnung im Alltag zu halten und relevante Dinge immer am gleichen Platz aufzubewahren. Personen mit einer Demenz helfen Dinge wie leicht ablesbare Uhren, Beleuchtung in der Wohnung zur Orientierung auch in der Nacht oder ein Notizblock neben dem Telefon. Es hilft, einfache Checklisten anzulegen und Notizzettel mit Angaben, wo die am häufigsten gebrauchten Gegenstände liegen. Wichtig ist auch, für Regelmäßigkeit und feste Abläufe zu sorgen. Eine angemessene strukturierte soziale Aktivierung während des Tages kann zu einer Besserung des Tag-Nacht-Schlafverhältnisses führen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Behandlung von Demenz sollte immer eine bestmögliche Lebensqualität für Patienten*innen und Angehörige erreichen sowie die Verringerung von Verhaltensstörungen und psychotischen Symptomen beinhalten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Allgemeine Informationen über die Behandlung von Demenz
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •   Organisation von Unterstützungsmaßnahmen, z.B. Pflege: ambulanter Dienst, Tagespflege, Kurzzeitpflege, Pflegeeinrichtung, Haushaltshilfe, Urlaubsangebote für Senior*innen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •   Übende, sensorische und edukative Maßnahmen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •   Häufige und regelmäßige Aufklärungs- und Beratungsgespräche mit Patient*innen und Angehörigen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •   Medikamentöse Therapie
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Weitere Informationen finden Sie auch unter:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://www.wegweiser-demenz.de/"&gt;&#xD;
    
          https://www.wegweiser-demenz.de/
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://www.zqp.de/schwerpunkt/demenz/"&gt;&#xD;
    
          https://www.zqp.de/schwerpunkt/demenz/
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://www.deutsche-alzheimer.de/demenz-wissen"&gt;&#xD;
    
          https://www.deutsche-alzheimer.de/demenz-wissen
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Marvena Zeller
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Donnerstag, den 9. November 2023
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 08:06:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/demenz</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Grippe- und Covid-Impfung</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/grippe-und-covid-impfung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Impfungen: Grippe-Impfstoff eingetroffen/ Covid-Impfung auffrischen?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Patientinnen und Patienten haben jetzt wieder die Möglichkeit zur Grippeschutzimpfung. Der Impfstoff ist ab sofort in unserer Praxis  verfügbar. Bitte denken Sie unbedingt an Ihren Impfpass, wenn Sie zur Impfung kommen. Wir sind verpflichtet, die Impfung in diesem zu dokumentieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So wie in jedem Jahr wurde auch in diesem Jahr der Impfstoff angepasst an die voraussichtlich zirkulierenden Grippevirusantigene. Wie bereits seit Jahren wird gegen vier Subtypen geimpft, daher der Ausdruck: tetravalenter Impfstoff. In diesem Jahr ist in unserer Praxis erneut der hochdosierte Grippeimpfstoff Efluelda verfügbar. Dieser wurde für Menschen ab dem Alter von 60 Jahren entwickelt. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Immunsystem älterer Menschen schwächer wird. Durch die höhere Menge an Antigenen ist ein stärkeres Ansprechen und damit ein besserer Schutz zu erwarten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Für wen die Impfempfehlung gilt
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dies bedeutet, dass alle Patientinnen und Patienten über 60 automatisch mit diesem Impfstoff versorgt werden, alle Jüngeren können sich mit dem „normalen“ Impfstoff impfen lassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Impfempfehlung gilt wie auch in den letzten Jahren für:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Personen, die älter als 60 Jahre sind
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Personen, die in einem Alters- oder Pflegeheim wohnen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Schwangere ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft, bei besonderer Gefährdung auch ab dem ersten Drittel
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung aufgrund eines Grundleidens aufweisen. Dazu gehören beispielsweise chronische Krankheiten der Atemwege (z.B. Asthma), Diabetes, Immundefekte, HIV-Infektionen sowie chronische Herz-, Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Personen mit berufsbedingter Gefährdung, z.B. medizinisches Personal und Mitarbeiter von Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Wenn Sie sowieso einen Termin in der Praxis haben, impfen wir Sie bei dem Termin. Wenn Sie nur an der Impfung interessiert sind, dann kommen Sie an zwischen Dienstag und Freiatg während der Sprechzeiten. Sie müssen sich hierfür nicht anmelden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Covid-Auffrischung - für wen?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Natürlich stellt sich auch die Frage, für wen die Auffrischung gegen Covid in Frage kommt und empfohlen wird: Die Ständige Impfkommission ( STIKO) empfiehlt allen über 60-Jährigen, insbesondere denen mit Vorerkrankungen eine Auffrischung, wenn die letzte Impfung oder Genesung ein Jahr und länger her ist. Vor Ablauf dieses Intervalls, sollte nicht aufgefrischt werden. Zudem empfiehlt die STIKO Personen mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe ab dem Alter von 6 Monaten mit relevanten Grundkrankheiten, BewohnerInnen in Einrichtungen der Pflege, für Menschen mit einem erhöhten arbeitsbedingten Infektionsrisiko (medizinisches oder pflegerisches Personal) sowie Familienangehörigen und engen Kontaktpersonen von Personen unter immunsuppresiver Therapie, die durch eine COVID-19-Impfung selbst nicht sicher geschützt werden können, weitere Auffrischimpfungen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Nur nach Terminvereinbarung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aufgrund der besonderen Lieferbedingungen des Covidimpfstoffes ist eine Impfung NUR nach Terminvereinbarung und dann nur in Kombination mit dem Grippeimpfstoff bei uns möglich. Dieses Impfangebot gilt auch für Angehörige von unseren Patientinnen und Patienten, wenn diese keine eigene hausärztliche Versorgung haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bleiben Sie gesund, wir wünschen Ihnen eine infektfreien Herbst und Winter.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittwoch, den 20. September 2023
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 20 Sep 2023 09:16:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/grippe-und-covid-impfung</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Schlafstörungen</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/schlafstoerungen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Schlafstörungen – Diagnose und Tipps
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Gelegentliche schlafgestörte Nächte kennen wir vermutlich alle. Die Gründe können von einer verstopften Nase über Rückenschmerzen bis hin zu Sonnenbrand, aber auch Stress zu Hause oder bei der Arbeit reichen, dies würde man jedoch noch nicht als Schlafstörung bezeichnen. Doch wann spricht man von einer Schlafstörung? Wer mindestens dreimal in der Woche über einen Monat Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen hat und dadurch bedingt tagsüber erschöpft, gereizt und oder weniger belastbar ist, leidet per Definition an einer Schlafstörung.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Häufigkeit und Ursachen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Studien gehen davon aus, dass etwa 10 bis 15 Prozent aller Deutschen an Schlafstörungen leiden. In Befragungen geben bis zu einem Drittel der Deutschen an, an einer Schlafstörung zu leiden. Manchmal empfinden Menschen dies so, weil sie glauben, dass man mindestens eine bestimmte Anzahl an Stunden schlafen muss. Dabei ist die Spannbreite eines gesunden Schlafes sehr weit und verändert sich auch im Laufe unseres Lebens.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Neben den oben benannten vorübergehenden Störungen unseres Nachtschlafes gibt es vielfältige Faktoren, die uns schlaflos sein lassen können:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Lebensgewohnheiten: Nikotin, Alkohol (hilft zwar beim Einschlafen), koffeinhaltige Getränke, Ernährungszustände (der hungrige oder aber der übersättigte Mensch)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Medikamente: Blutdruckmedikamente, Schilddrüsenmedikamente, Cortison, Asthmamedikamente, psychiatrische Medikamente, harntreibende Medikamente
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Lebenssituationen: Schichtarbeit, Jetlag, Krankenhausaufenthalte, Unruhe in der Nacht durch das schreiende Baby
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Schlafsituation: die durchgelegene Matratze, der zu helle Raum, der übermäßige Lärm aus der Umgebung, das zu kalte oder warme oder zu schwere Bettzeug
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Magen-Darm-Erkrankungen: Sodbrennen, Durchfälle
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Prostataleiden, urologische Erkrankungen: der häufige Harndrang in der Nacht
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Herz-Kreislauferkrankungen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Chronische Schmerzerkrankungen:Rheumatoide Erkrankungen, Migräne, chronische Gelenkerkrankungen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Seelische Belastungen: Stress, Depression, Burnout, andere psychiatrische Erkrankungen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Tinnitus
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Hormonelle Einflüsse: z.B. in den Wechseljahren
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Krebserkrankungen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Schwangerschaft
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Restless-legs-syndrom
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Lungenerkrankungen: z.B. Schlafapnoesyndrom
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Angstzustände
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Manchmal ist es sinnvoll, auch den Schlafpartner oder die -partnerin zu befragen, um die Ursachen einer Schlafstörung zu ergründen. Verdachtsdiagnosen werden durch Überweisung an die entsprechenden ärztlichen Kollegen abgeklärt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Tipps für einen gesunden Schlaf
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Menschen, die körperlich aktiv sind, leiden seltener an Schlafstörungen, dabei ist es aber wichtig, dass ein ausreichender Abstand zwischen Sport und Zubettgehen besteht, damit der Körper nicht zu aufgewühlt ist.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Auch am Tag muss mal eine Zeit für eine Pause gelingen. Wer den ganzen Tag nicht zur Ruhe kommt, braucht länger zum „Runterfahren“.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Im Tagesverlauf sollte der Genuss von anregenden Getränken (Cola, Kaffee, schwarzer und grüner Tee) ab einem bestimmten Zeitpunkt beendet werden, auch Alkohol, der vermeintliche Schlaftrunk, kann oft Auslöser von Durchschlafstörungen sein.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Abends sollte Ruhe einkehren, vielleicht ist es sinnvoll, ein bestimmtes Ritual einzuführen: das Bad am Abend, der warme Kräutertee, die heiße Milch, …
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Das Schlafzimmer bzw. der Schlafplatz sollte ein Raum der Ruhe sein, kein Chaos, eher kühl gehalten, gut gelüftet vor der Nacht, dunkel ohne störendes Licht von außen und möglichst ruhig. Im Schlafzimmer sollte möglichst kein Fernsehen geguckt oder gegessen werden.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Die Gesamtheit von Matratze, Kopfkissen und Bettzeug und Nachtwäsche muss ausgewogen sein, manchmal ist ein Wechsel erforderlich,
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Manchmal hilft es, sich auf die eigene Atmung zu konzentrieren, sich eine Meeresbrandung, den Strand, das Sonnenblumenfeld oder ein wogendes Getreidefeld vorzustellen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Erlernte Entspannungsübungen können auch beim Einschlafen von Nutzen sein. Dazu zählen Übungen aus der progressiven Muskelentspannung, autogenes Training, aber auch Yoga, Qi-gong oder Tai chi.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Routine bei den Schlafenszeiten stabilisiert die Schlaffähigkeit und den individuellen Schlaf-Wach-Rhythmus. Wer im Schichtdienst tätig ist, sollte möglichst die Schichten im Uhrzeigersinn wechseln (also Früh, Spät, Nacht).
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Wen abends noch ein Gedanke oder Problem beschäftigt, sollte sich eine entsprechende schriftliche Notiz machen, um in der Nacht auch abschalten zu können und nicht die ganze Nacht weiter zu grübeln.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Manchmal macht es Sinn, um Routine aufzubauen, auch am Wochenende den Schlafrhythmus fortzusetzen, also zur gleichen Zeit aufstehen wie auch unter der Woche und auch die ungefähre Schlafdauer beizubehalten.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Mittagsschlaf vermeiden oder kurz halten, nicht mehr als 30 Minuten am Mittag, Wecker stellen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Unsere innere Uhr hat einen 90-Minuten-Rhythmus. Manchmal hilft es, einfach eine halbe Stunde früher oder später zu Bett zu gehen, um in den Schlaf zu kommen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Wenn man im Bett liegt und nicht wieder einschlafen kann, kann es sinnvoll sein aufzustehen, etwas zu lesen oder gar zu essen, und erst dann wieder zu Bett zugehen, wenn Müdigkeit aufkommt. Alternativ wer kann, bleibe liegen und genieße, dass er noch nicht aufstehen muss.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Tipps aus der Kräuterecke
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Baldrian gibt es in diversen Zubereitungen: Zur Teezubereitung nehme man einen Teelöffel des zerkleinerten Krautes, in 200 ml kochendem Wasser für 15 Minuten ziehen lassen. Dieser Tee ist 30 Minuten vor dem Schlafengehen zu trinken oder als Baldriantinktur ab dem 4. Lebensjahr mit einem halben Teelöffel in Milch oder Fruchtsaft einzunehmen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Gegebenenfalls können sich auch Baldrian als Kombination mit Passionsblume, Melisse und/oder Johanniskraut sowie Hopfen als Tee bewähren.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Lavendelblüten können als Bad (40-100 gr pro Vollbad) oder als Duftkissen auf das Kopfkissen hilfreich sein.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Alternativ kommt ein abendliches Vollbad mit Baldrian (20min Dauer 3x / Woche) oder Wadenwickel mit Melissenblättern oder ein abendliches Vollbad mit Zusatz eines Sudes aus 20 gr Melissenblättern in 400 ml kochendem Wasser in Frage
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Hopfenzapfen können als Kräuterkissen (500gr in ein Baumwollkissen) als Kopfunterlage genutzt werden. In manchen Naturläden finden sich auch entsprechende Kräutersäckchen, die genutzt werden können.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           In bestimmten Fällen ist ein Versuch mit Johanniskraut als Tee (1 TL zerkleinerte Droge in 200 ml kochendes Wasser, 10 min ziehen lassen, ab 2-3 Jahren 2-3 Tassen am besten morgens und abends trinken)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Wichtig: Sagen Sie Ihren behandelnden Ärzten, dass Sie auch pflanzliche Medikamente nehmen! Die Wirksamkeit Ihrer verschriebenen Medikation kann durch zusätzlich genommene Präparate verändert werden.  
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Folgen von Schlafmangel
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kurzfristig kann es bei einem Schlafmangel zu Konzentrationsstörungen, Gereiztheit, Tagesmüdigkeit und Stimmungsschwankungen kommen. Langfristig kann es durch Hormonveränderungen zu Übergewicht kommen sowie zu einer vermehrten Infektanfälligkeit, einem steigenden Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und evtl. zu einem Bluthochdruck.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Umgang mit Schlafmitteln
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schlafmittel bergen immer eine rasch einsetzende hohe Gefahr der Abhängigkeit. Dies gilt auch für die sogenannten Naturpräparate. Oft ist eine steigende Menge an Schlafmittel erforderlich, um zum Schlafen zu kommen. Durch Schlafmittel wird der Schlaf in seinen verschiedenen Schlafphasen verändert, so dass das Schlafen nicht immer erholsam zu sein scheint. Wenn überhaupt erforderlich, sollten möglichst kurz- bis mittellang wirksame Wirkstoffe angewendet werden, damit am Folgetag keine Tagesmüdigkeit oder gar Konzentrationsstörungen verbleiben. Wenn Sie schon länger Schlafmittel genutzt haben, sollte das Ausschleichen über einen längeren Zeitraum stattfinden. Dazu wird die Dosis halbiert und dann im Verlauf abgesetzt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dienstag, den 12. September 2023
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 12 Sep 2023 08:32:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/schlafstoerungen</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Tinnitus</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/tinnitus</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Tinnitus – Diagnose und Behandlung
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die meisten Menschen haben vermutlich schon einmal kurzzeitig für einige Sekunden oder Minuten anhaltende Geräusche im Ohr (wie Pfeifen, Zischen, Summen oder Brummen) erlebt. Das ist völlig normal, wenn die Geräusche schnell wieder verschwinden.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Anders verhält es sich beim Tinnitus. Hierbei handelt es sich um ein anhaltend oder immer wieder über einen längeren Zeitraum auftretendes Ohrgeräusch, auch Ohrensausen oder Ohrenklingeln genannt (von dem lateinischen Begriff „tinnire“: klingeln, klimpern). Streng genommen ist Tinnitus keine Krankheit, sondern eine Störung im Hörsystem. Tinnitus kommt häufig vor, zwischen 5 und 15 Prozent der Erwachsenen sind betroffen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Tinnitus wird im Alltag sehr unterschiedlich erlebt
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abhängig von der Ausprägung wird die Beeinträchtigung durch den Tinnitus im Alltag sehr unterschiedlich erlebt. Während viele Patientinnen und Patienten mit dem Ohrgeräusch gut zurechtkommen, ist bei etwa 10-20 Prozent der Betroffenen die Lebensqualität durch erhebliche Ohrgeräusche so stark eingeschränkt, dass eine Behandlung nötig ist. In diesen Fällen wird aus dem ursprünglichen Symptom Tinnitus eine eigenständige Erkrankung, die ggf. psychotherapeutischer Unterstützung bedarf.  
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am häufigsten tritt der Tinnitus ab dem 50. Lebensjahr auf, Kinder sind selten betroffen. Man unterscheidet zwischen akutem Tinnitus in den ersten drei Monaten nach dem Auftreten der Ohrgeräusche, danach handelt es sich um einen chronischen Tinnitus.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Mögliche Ursachen und Risikofaktoren des Tinnitus
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Tinnitus wird unterteilt in einen objektiven und subjektiven Tinnitus. Der objektive Tinnitus kann von anderen Personen gehört werden und medizinisch messbar gemacht werden. Es kann sich z.B. um Strömungsgeräusche von Blutgefäßen handeln oder Geräusche bei Herzklappenerkrankungen oder Blutarmut.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der subjektive Tinnitus wird nur von den Patientinnen und Patienten selbst gehört, der genaue Mechanismus ist vielschichtig und noch nicht vollständig geklärt. Man geht davon aus, dass geschädigte Sinneszellen im Innenohr oder fehlgeschaltete Nervenbahnen falsche Signale an das Gehirn weiterleiten oder eine Störungsquelle direkt im Hörzentrum entstanden ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Tinnitus kann die Folge von emotionalem Stress sein
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Häufig, in bis zu 30 Prozent der Fälle, tritt der subjektive Tinnitus nach einer starken Lärmbelästigung auf. Dabei kann es sich um ein akutes Lärmtrauma durch kurzzeitigen sehr starken Lärm (wie laute Musik oder Rockkonzerte, Knalltrauma durch z.B. Silvesterknaller oder Schüsse) oder ein chronisches Lärmtrauma durch langanhaltende Lärmbelästigung (z.B. berufsbedingt bei Arbeitsplätzen in einer Schlosserei, Druckerei, Bau- oder Musikindustrie) handeln.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Häufig kommt es auch nach einem emotionalen Erlebnis bzw. Stress zum Auftreten von Tinnitus. Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder eine posttraumatische Belastungsstörung sind Risikofaktoren für die Entwicklung eines Tinnitus bzw. können diesen auch verstärken. Etwa die Hälfte der Patientinnen und Patienten mit einem chronischen Tinnitus klagt über erheblichen Stress in der Gegenwart oder Vergangenheit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Weitere mögliche Ursachen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Daneben gibt es andere mögliche Ursachen oder begünstigende Faktoren, wie:
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Schwerhörigkeit (viele schwerhörige Menschen haben auch einen Tinnitus)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           nach stattgehabtem Hörsturz
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           weitere Erkrankungen im HNO-Bereich wie: chronische Mittel- oder Innenohrentzündungen, Morbus Meniere, Pfropfen durch Ohrenschmalz, Akustikusneurinom, mangelnde Durchblutung des Innenohres, Trommelfelldefekt Virusinfekte
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           funktionelle Störungen der Halswirbelsäule
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Erkrankungen der Kiefergelenke oder der Muskulatur
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Medikamentennebenwirkungen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Andere Erkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen (Herzrhythmusstörungen, zu hoher oder niedriger Blutdruck), Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Nierenerkrankungen, hormonelle Störungen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie MS, Hirntumoren, Hirnhautentzündungen,
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Alkoholmissbrauch
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Oftmals wird aber auch keine eindeutige Ursache gefunden. Dann spricht man von einem sogenannten „idiopathischen“ Tinnitus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Diagnose und Therapie
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jedes neu aufgetretene Ohrgeräusch sollte von einem HNO-Facharzt abgeklärt werden. Die Therapie ist abhängig von den möglicherweise zugrundeliegenden Ursachen und dem bisherigen Verlauf. Bei einem akuten Tinnitus wird das Therapie-Ziel der Beseitigung des Tinnitus oft erreicht. Ein chronischer Tinnitus ist leider medikamentös nicht heilbar, es gibt aber verschiedene Behandlungsmethoden, die den Umgang mit der Erkrankung erleichtern und somit wieder zu mehr Lebensqualität führen. Nach Angaben der Tinnitus-Patientenleitlinie aus dem Jahr  2021 gibt es nach wissenschaftlichen Daten keine Hinweise auf eine nachgewiesene Wirksamkeit bei chronischen Tinnitus für Ginkgo-Präparate, Betahistin oder eine Kortisonbehandlung.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine umfassende Aufklärung und Beratung bilden die Grundlage der Therapie. Die Behandlungsoptionen wird der HNO-Arzt mit Ihnen besprechen und bei Bedarf mit ärztlichen Kolleginnen und Kollegen anderer Fachbereiche zusammenarbeiten, um z.B. orthopädische, zahnärztliche, internistische oder psychische Probleme abzuklären.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Denk- und Verhaltensmuster verändern
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ziel ist eine Veränderung von Denk- und Verhaltensmustern durch Tinnitusgewöhnung, d.h. die Akzeptanz und das mögliche „Vergessen“ des Tinnitus, Erlernen von Stressbewältigung und Ablenkungsstrategien (z.B. autogenes Training, progressive Muskelrelaxation nach Jakobsen) und die Förderung des Wohlbefindens. Durch psychotherapeutische Behandlungsmethoden wie eine tinnitusspezifische kognitive Verhaltenstherapie oder andere psychotherapeutische Interventionen kann eine Verringerung der Tinnitusbelastung erreicht werden. Bei Hörverlust kann sich auch eine Hörgeräteversorgung günstig auf den Tinnitus auswirken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Darüber hinaus  kann eine Teilnahme an Selbsthilfegruppen und die damit verbundene Anleitung zur Selbsthilfe wirksam sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          geschrieben von Dr. Hertramph
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dienstag, den 29. August 2023
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 29 Aug 2023 09:41:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/tinnitus</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Infektanfälligkeit</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/infektanfaelligkeit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Infektanfälligkeit – was tun, wenn das Immunsystem geschwächt ist?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Treten Infektionskrankheiten bei Patientinnen und Patienten gehäuft oder über eine auffällig lange Dauer auf, kann eine Infektanfälligkeit vorliegen. Die Ursache dahinter kann ein vorübergehend oder dauerhaft geschwächtes Immunsystem sein. Doch wann liegt eine Infektanfälligkeit vor und was können Betroffene tun?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was versteht man unter Infektanfälligkeit?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Viele Betroffene fragen sich wahrscheinlich: Wie viele Infekte im Jahr gelten noch als „normal“ und wann könnte eine Immunschwäche dahinterstecken? Während bei Kindern bis zu zwölf „kleine“ Infekte wie Erkältungen pro Jahr als normal gelten, geht man bei Erwachsenen davon aus, dass bei vier oder mehr Infekten mit Antibiotikabehandlung eine Störung des Immunsystems vorliegen könnte. Dabei unterscheidet man zwischen angeborener (primärer) und erworbener (sekundärer) Immunschwäche. Bei den primären Immundefekten liegt bei den Patientinnen und Patienten eine seltene Erkrankung mit genetischer Ursache zugrunde, sekundäre Immunschwächen können die Folge einer Erkrankung (z.B. HIV, Diabetes) oder Therapie (z.B. Chemo) sein. Selten handelt es sich tatsächlich um einen Immundefekt, eine sekundäre Immunschwäche tritt deutlich häufiger auf als eine primäre.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ursachen und Warnzeichen einer Immunschwäche
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch welche Ursachen kann eine Infektanfälligkeit überhaupt haben? Körperliche Überlastung, Schlafmangel oder ständiger Stress können eine Infektanfälligkeit begünstigen. Es kann aber auch eine „krankhafte“ Ursache vorliegen, wie die primäre oder sekundäre Immunschwäche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei Betroffenen lassen sich folgende Warnzeichen auf einen angeborenen (primären) Immundefekt erkennen: Die Patientinnen und Patienten haben vier oder mehr Atemwegserkrankungen mit Antibiotikabehandlung im Jahr, immer wieder auftretende Infektionen trotz Antibiotikabehandlung, zwei oder mehr schwere bakterielle Infektionen (z. B. Lungenentzündung, Hirnhautentzündung, Blutvergiftung), bekannter Immundefekt in der Familie oder wenn Antibiotika nicht wirken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Untersuchung und Behandlung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Um festzustellen, ob eine „normale“ oder „krankhafte“ Infektanfälligkeit vorliegt, werden im Anamnesegespräch Fragen zu Krankheiten in der Familie, eingenommenen Medikamenten und früheren oder akuten Erkrankungen gestellt. Bei der körperlichen Untersuchung werden vor allem die Haut und evtl. Wunden nach Auffälligkeiten überprüft, die Hinweise auf eine Krankheit geben können. Auch eine fehlende oder nicht funktionierende Milz kann die Ursache sein (Asplenie). Liegen Warnzeichen vor, können verschiedene Blut- und immunologische Untersuchungen durchgeführt werden. Bei primären Immundefekten kann für Betroffene und ihre Angehörigen eine genetische Beratung notwendig sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wird eine Immunschwäche festgestellt, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten: Ist die Immunschwäche auf eine Grunderkrankung zurückzuführen, wird diese behandelt. Wenn die Immunschwäche durch Medikamente ausgelöst wird, die das Immunsystem unterdrücken, werden diese ggf. abgesetzt. Sollten bei der Blutuntersuchung Auffälligkeiten festgestellt werden, beispielsweise der Hinweis auf eine Leukopenie, bei der zu wenig weiße Blutkörperchen vorhanden sind, besteht ein erhöhtes Risiko für Infektionen. Hier sind möglicherweise Antibiotika erforderlich. Bei einem Antikörpermangel können evtl. Immunglobuline verabreicht werden
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          So können Sie vorbeugen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Generell können Sie mit einem gesunden Lebensstil und Bewegung einer Infektanfälligkeit vorbeugen. Empfohlen wird ein moderates Maß, zum Beispiel fünf Trainingseinheiten á 30 Minuten pro Woche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei Asplenie (fehlende oder nicht funktionierende Milz) sollten sich Patientinnen und Patienten gegen Pneumokokken, Haemophilus influenzae Typ B und Meningokokken sowie jährlich gegen Grippe impfen lassen. Grundsätzlich sollten auch bei Immundefekten möglichst alle von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen durchgeführt werden.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lassen Sie sich von uns beraten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mittwoch, den 2. August 2023
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 02 Aug 2023 09:55:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/infektanfaelligkeit</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Impfpasskontrolle</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/impfpasskontrolle</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Impfpass - jetzt kontrollieren lassen
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Sommer kommt: Wir sind wieder mobiler, gehen auf kleine und große Reisen. Bei letzteren ist uns meistens bewusst, dass wir an einen ausreichenden Impf-Schutz denken müssen. Aber auch ohne Sommer, ohne Mobilsein, ist es wichtig, immer mal wieder in das eigene Impfbuch zu schauen und gucken zu lassen, was fehlt.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine pauschale Empfehlung für Reisen gibt es nicht. Unsere Empfehlung: Vereinbaren Sie einen Termin, um nach den jeweiligen Landeserfordernissen zu gucken. Dies ist keine Kassenleistung, wird aber von manchen Krankenkassen übernommen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Impf-Empfehlungen für Erwachsene
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Kindesalter sind die meisten Menschen mehr oder weniger „durchgeimpft“ worden. Da die meisten unserer Patientinnen und Patienten erwachsen, also über 18 Jahre alt sind, geht es hier nur um die Impf-Empfehlungen für diese Altersgruppe.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zu den Impfungen, die für alle Erwachsenen gelten, gehören die Impfungen gegen:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •   Tetanus
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •   Diphtherie
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •   Keuchhusten
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •   Kinderlähmung
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •   Röteln
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •   Masern
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •   Lungenentzündung
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •   Gürtelrose
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach einer Grundimmunisierung und Auffrischung im Kindes- und Jugendalter wird alle 10 Jahre eine Auffrischimpfung gegen Tetanus und Diphtherie durchgeführt. Einmalig sollte im Erwachsenenalter dabei auch gegen Keuchhusten geimpft werden. Wer schwanger ist, eigene Kinder oder Enkelkinder erwartet, sollte möglichst auch diesen Schutz bekommen, da Neugeborene keinen eigenen Schutz gegen Keuchhusten haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer in bestimmten Gebieten unterwegs ist, muss ggfs. den Schutz gegen Kinderlähmung auffrischen, nach einer kompletten Grundimmunisierung plus Auffrischung ist dies nicht erforderlich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wichtige Impfungen für über 60-Jährige
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Seit wenigen Jahren gilt die Impfpflicht gegen Masern für Menschen, die in bestimmten Bereichen wie Schulen, Kindergärten, Arztpraxen und Krankenhäusern arbeiten – die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht. Hier müssen Beschäftigte zweimal geimpft sein, es sei denn, sie wurden vor 1970 geboren. Bei diesen Menschen ist von einer durchgemachten Erkrankung und damit vom Vorliegen eines Impfschutzes auszugehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Schutz vor Röteln ist für alle Schwangeren erforderlich. Er wird zu Beginn einer Schwangerschaft im Blut untersucht, eine Infektion in der Schwangerschaft kann das ungeborene Leben schädigen. Deswegen sollten auch werdende Väter und Großeltern ggfs. diesen Schutz überprüfen lassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für alle über 60-jährigen gibt es außerdem die Empfehlung, sich gegen Lungenentzündung und Gürtelrose impfen zu lassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Jetzt den Impfpass kontrollieren lassen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Impfung gegen Lungenentzündung wird normalerweise einmalig verabreicht, unter bestimmten Umständen ist eine Auffrischung erforderlich und sinnvoll. Hintergrund ist das Nachlassen der Immunabwehrkräfte im Alter. Gleiches gilt auch für die Impfung gegen Gürtelrose: Jede oder jeder, die/der im jüngeren Alter Windpocken durchgemacht hat, kann an Gürtelrose erkranken – gerade in Phasen, wo er/sie körperlich oder seelisch gestresst ist. Eine Gürtelrose kann mit langanhaltenden Nervenschmerzen einhergehen, dies gilt es zu verhindern. Die Impfung wird zweimal im Abstand von 2 bis 6 Monaten verabreicht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir sehen gerne nach, ob und was Ihnen fehlt. Gerne tun wir dies im Rahmen der alle 3 Jahre möglichen Gesundheitsvorsorgeuntersuchung oder auch einfach zwischendrin. Wir geben Ihnen dann eine Empfehlung, die entsprechenden Impfstoffe sind so gut wie immer vor Ort, so dass Sie einfach reinkommen können.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bleiben Sie sicher und geschützt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ihre Hausärzte Habenhausen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Donnerstag, den 8. Juni 2023
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 08 Jun 2023 11:08:18 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/impfpasskontrolle</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Ansprechpartner bei Notfällen</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/ansprechpartner-bei-notfaellen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die richtigen Ansprechpartner bei Krankheit und Notfällen
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Leider ist es immer wieder erforderlich, die Abläufe im medizinischen System zu thematisieren. Der Hintergrund ist, dass vor allem die Notfallambulanzen in den Abendstunden und an den Wochenenden oftmals leider im wahrsten Sinne des Wortes missbraucht werden. Warum nenne ich das so?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zunächst einmal: Wer krank, ist auf ärztliche und manchmal auch pflegerische Hilfe angewiesen. Aber: Nicht jeder bedarf dieser Hilfe sofort – nicht per Rettungswagen, nicht am Wochenende, nicht im Krankenhaus.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Erste Anlaufstelle: die Hausarztpraxis
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wichtig: Der erste Anlaufpunkt bei Beschwerden ist Ihre Hausarztpraxis. Hier wird eine Anamnese erstellt, körperlich untersucht, Rezepte für etwaig erforderliche Medikamente ausgestellt – bei uns gibt es, wenn erforderlich, auch den bisherigen gelben Schein, also die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Es gibt Situationen, in denen kurzfristig ein Termin erforderlich ist, dies versuchen wir zu ermöglichen. Manchmal ist es auch zumutbar, dass der Kontakt nicht am gleichen Tag (z.B. Vorsorgemaßnahmen) stattfindet, aber das klären wir bei der Terminvereinbarung. Diese kann telefonisch oder per Mail als Kontaktwunsch in die Wege geleitet werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie haben noch keine Hausarztpraxis? Dann kann man auf dieser Seite der kassenärztlichen Vereinigung gucken, wer im Stadtteil niedergelassen ist:
         &#xD;
  &lt;a href="https://patienten.kvhb.de/arztsuche-1"&gt;&#xD;
    
          https://patienten.kvhb.de/arztsuche-1
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         . Dies ist für die Suche nach Hausarzt- und Facharztpraxen möglich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Der Patientenservice berät
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie benötigen freiverkäufliche Medikamente? Die sind auch am Wochenende und außerhalb der normalen Geschäftszeiten erhältlich. Dafür gibt es im Land Bremen und auch überall sonst einen Überblick, der auch online einsehbar ist:
         &#xD;
  &lt;a href="https://www.aponet.de/apotheke/notdienstsuche"&gt;&#xD;
    
          https://www.aponet.de/apotheke/notdienstsuche
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie suchen ärztliche Hilfe und wissen nicht, in welche Richtung es gehen muss? Hier gibt es den Patientenservice. Er ist unter der Telefonnummer 116117 zu erreichen. Dort sprechen Sie mit geschultem Personal, das gezielt fachlich berät, was zu tun ist. Dort findet auch eine Weitervermittlung zu Facharztpraxen statt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Krank außerhalb der Sprechzeiten? Erster Ansprechpartner: der ärztliche Bereitschaftsdienst
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie werden am Wochenende oder außerhalb der Sprechzeiten krank? Auch dann geht der erste Weg über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄND):
         &#xD;
  &lt;a href="https://patienten.kvhb.de/116117/aerztlicher-bereitschaftsdienst"&gt;&#xD;
    
          https://patienten.kvhb.de/116117/aerztlicher-bereitschaftsdienst
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         An verschiedenen Orten ist die Versorgung dann möglich, je nach Wohnort und Alter:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         • Ärztlicher Bereitschaftsdienst Bremen-Mitte
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eingang Notaufnahme, Schubertstraße
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         116 117
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         • Ärztlicher Bereitschaftsdienst Bremen-Nord
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Klinikum Bremen-Nord, Hammersbecker Str. 228
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         116 117
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kinder- und Jugendärztlicher Bereitschaftsdienst Bremen-Mitte
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         St.-Jürgen-Str. 1
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         116 117
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         • Kinder- und Jugendärztlicher Bereitschaftsdienst Bremen-Nord
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Klinikum Bremen-Nord, Hammersbecker Str. 228
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         116 117
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch beim ärztlichen Bereitschaftsdienst wird nachgefragt, wird geklärt und untersucht; es wird im kleinen Maße auch Diagnostik mit EKG oder Labor durchgeführt. Dies ist für die meisten Anliegen vollkommen ausreichend. Sollten sich Hinwiese auf ernstere Krankheitsbilder ergeben, kann von dort der Weg ins Krankenhaus gebahnt werden, dann direkt mit einer Krankenhauseinweisung. Oder aber es erfolgt die Verordnung einer erforderlichen Arznei. Häufig werden Patientinnen und Patienten auch verwiesen, sich am nächsten Werktag in der Hausarztpraxis vorzustellen. Von dort kann dann auch der weitere Weg zum Spezialisten gebahnt werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Notfälle: In diesen Fällen sollten Sie die 112 rufen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Natürlich gibt es ganz klare Situationen, in denen sofort Hilfe gerufen werden muss. Doch wann liegt ein Grund vor, direkt den Rettungsdienst zu rufen oder selbst ins Krankenhaus zu fahren? Die Notdienstzentralen sind rund um die Uhr besetzt von fachlich geschultem Personal. Die 112 sollte dann angerufen werden, wenn Sie die Situation nicht einschätzen können, wenn Sie Zweifel am Gesundheitszustand des Betroffenen haben oder gar Lebensgefahr vermuten. Dies ist beispielsweise der Fall bei Atemstillstand, Herz-Kreislaufstillstand, Schock, starken Blutungen und starken Verbrennungen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Weitere Notfälle sind schwere Unfallverletzungen oder auch lebensbedrohliche akute Erkrankungen (Lähmungen, Krampfanfälle, Herzschmerzen) oder Vergiftungen, bei denen die Anwendung lebensrettender Maßnahmen im Vordergrund stehen. Bereits beim Telefonat mit der 112 werden viele entsprechende Fragen gestellt, um den weiteren Weg zu bahnen und eine adäquate Versorgung der betroffenen Person in die Wege zu leiten und sein Leben zu retten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn Sie wirklich die 112 anrufen, dann werden Sie gezielt in alle Richtungen befragt, bleiben Sie ruhig und legen Sie erst dann auf, wenn das Gespräch durch die Rettungsleitstelle beendet wird. Es wird immer gefragt, wo der Ort des Geschehens ist, was passiert ist, wie viele Personen beteiligt sind, welche Verletzungen vorliegen und was genau geschehen ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Notaufnahmen im Überblick:
         &#xD;
  &lt;a href="https://www.gesundheit.bremen.de/gesundheit/notaufnahmen-44880"&gt;&#xD;
    
          https://www.gesundheit.bremen.de/gesundheit/notaufnahmen-44880
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Freitag, den 2. Juni 2023
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 02 Jun 2023 08:36:16 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Gastritis</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/gastritis</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Gastritis: Symptome erkennen und behandeln
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Magenbeschwerden wie Übelkeit oder ein Druckgefühl hat sicher jeder schon mal verspürt. Wenn die Beschwerden länger anhalten, kann sich dahinter eine Gastritis verbergen. Hierbei handelt es sich um eine Entzündung der Magenschleimhaut. Die Magenschleimhaut, welche die Magenwand vor Säure und Krankheitserregern schützt, kann sich entzünden, wenn sie gereizt oder geschädigt wird. Je nach Schwere der Ausprägung kann es von oberflächlichen bis zu tiefreichenden entzündlichen Veränderungen im Drüsengewebe des Magens kommen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Magenschleimhautentzündungen kommen häufig vor, in Deutschland erleiden ca. 20 Prozent aller Personen im Laufe ihres Lebens eine akute Gastritis.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ursachen einer Gastritis
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die häufigsten Ursachen einer Gastritis sind eine Infektion mit Helicobacter-pylori-Bakterien oder eine regelmäßige Einnahme von entzündungshemmenden Schmerzmitteln (sog. NSAR). Es werden zwei Formen einer Gastritis unterschieden: die akute und die chronische. Eine akute Gastritis geht meistens mit deutlich spürbaren Magen-Darmbeschwerden einher und klingt nach ein paar Tagen in der Regel von selbst wieder ab. Eine chronische Gastritis verursacht oft weniger Beschwerden und kann auch unbemerkt bleiben. Manchmal wird sie erst entdeckt, wenn es durch eine dauerhafte Entzündung zu einem Magengeschwür gekommen ist, welches Beschwerden macht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Symptome
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Typische Symptome einer akuten Gastritis sind:
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Magenschmerzen, Übelkeit (manchmal auch mit Erbrechen), Völlegefühl, Blähungen, Aufstoßen, ggf. auch Sodbrennen, Appetitlosigkeit, Druckgefühl im Bauch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei einer chronischen Gastritis können die gleichen Symptome auftreten, oft sind aber nur leichte oder gar keine Beschwerden vorhanden.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die meisten dieser Symptome können jedoch auch bei anderen Erkrankungen wie Refluxkrankheit, Reizmagen oder Reizdarmsyndrom oder bei einer Magen-Darm-Infektion (Gastroenteritis) auftreten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Chronische Gastritiden
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Chronische Magenschleimhautentzündungen werden nach der Sydney-Klassifikation je nach Ursache in verschiedene Typen eingeteilt: Typ A (autoimmun), Typ B (bakteriell), Typ C (chemisch), und Typ D (andere). Am häufigsten handelt es sich um Typ B und C, auch Mischformen sind möglich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Helicobacter-pylori-Bakterien (Typ B-Gastritis)
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine Infektion mit Helicobacter-pylori-Bakterien ist die häufigste Ursache einer chronisch entzündeten Magenschleimhaut. Die Bakterien können trotz Magensäure im Magen überleben und eine dauerhafte Entzündung verursachen. Durch die Störung der Magensäureproduktion kann es zu einer Übersäuerung und somit Schädigung der Schleimhaut und Magenwand kommen. Allerdings führt eine Infektion nicht immer zu einer Entzündung. Nach Schätzungen von Fachleuten ist bei einer weltweiten Verbreitung von Helicobacter-pylori die Hälfte der Menschheit Träger des Bakteriums. Aber nur bei 10-20 Prozent der Patienten, die das Bakterium im Magen haben, entwickelt sich ein Geschwür des Magens oder Zwölffingerdarms.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Bakterium wird meistens im Kindesalter durch engen Kontakt in der Familie von Mensch zu Mensch übertagen, im Erwachsenenalter ist das Risiko einer Ansteckung gering. Der genaue Mechanismus der Übertragung (ob durch Speichel, Erbrochenes oder Stuhl) ist bisher noch unklar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Entzündungshemmende Schmerzmittel (Typ C-Gastritis)
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei der Typ C-Gastritis handelt es sich chemisch toxisch bedingte Entzündung. Schmerzmittel wie Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen (sog. NSAR) oder ASS können bei längerer Einnahme über Wochen oder Monate die Schutzfunktion der Magenschleimhaut stören, da sie die Bildung des Hormons Prostaglandin blockieren und die Magenwand bei einem Prostaglandin-Mangel nicht mehr ausreichend vor der Magensäure geschützt ist. Bei einer nur kurzfristigen Einnahme zur Behandlung von akuten Schmerzen sind Nebenwirkungen eher selten. Wird ein Schmerzmittel mit Kortison kombiniert eingenommen, kann dadurch die magenschädigende Wirkung verstärkt werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine weitere eher seltene Ursache kann ein sogenannter Galle-Reflux sein, wenn es durch Rückfließen von Gallensäure aus dem Dünndarm in den Magen zu einer Schleimhautschädigung kommt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Autoimmune Gastritis (Typ A-Gastritis)
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Diese Gastritis-Form kommt selten vor und ist oft vergesellschaftet mit anderen Autoimmunerkrankungen (wie Diabetes mellitus, Hashimoto-Thyreoiditis oder. Vitiligo). Es handelt sich um eine autoimmune Form einer Gastritis, ausgelöst durch spezielle Antikörper gegen die säureproduzierenden Zellen (Parietalzellen) der Magenschleimhaut. Durch die Zerstörung der Drüsenzellen kommt es zu einer verminderten Produktion des sog. Intrinsic-Faktors im Magen, welcher für die Aufnahme von Vitamin B12 notwendig ist. Ein hierdurch resultierender Vitamin B12-Mangel kann zu schweren Blutbildveränderungen führen (perniziöse Anämie).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Andere Ursachen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Durch übermäßigen Alkoholkonsum kann ebenfalls eine akute Gastritis ausgelöst werden. Aber auch Rauchen, anhaltender Stress und ungesunde Ernährung (wie stark fett- und zuckerhaltige oder scharfe Speisen) können Magenbeschwerden verursachen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Folgen einer chronischen Gastritis
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn eine Gastritis chronisch wird und zu einer dauerhaften Entzündung führt, kann es zu Entzündungen und Verletzungen an der Schleimhaut des Magens oder Zwölffingerdarms kommen und sich in der Folge ein Geschwür (ulcus) bilden. Dieses kann selten zu ernsthaften Komplikationen wie akuten Blutungen führen. Chronische Entzündungen können auch mit einer chronischen Blutarmut einhergehen, selten entsteht ein bösartiger Tumor.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Diagnose
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zur Abklärung der Beschwerden wird zunächst eine ausführliches Anamnese-Gespräch zur Erörterung der Art der Beschwerden und eventuell vorhandene Auslöser und eine körperliche Untersuchung der Magenregion bzw. des Oberbauches durchgeführt. Fragen zu Stress, Angst oder Depressionen beleuchten die möglicherweise bestehenden psychosomatischen Aspekte eines Reizmagens.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Je nach Beschwerden kann eine Magenspiegelung sinnvoll sein. Hiermit können die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm betrachtet und Veränderungen wie Entzündungen oder Blutungen erkannt werden. Außerdem können vor allem Gewebeproben der Schleimhaut entnommen werden, was vollkommen schmerzfrei ist. Der sichere Nachweis einer Gastritis ist nur histologisch durch eine Gewebeuntersuchung möglich. Dadurch kann eine mögliche Besiedelung des Magens mit Helicobacter pylori festgestellt werden, die Gastroskopie dient auch dem Ausschluss der seltenen Komplikationen der Gastritis, eines Magengeschwürs oder Magenkarzinoms. Manchmal wird ein spezieller Atemtest zur Bestätigung der Helicobacter-Infektion eingesetzt. Der Erreger lässt sich auch durch eine Blut- oder Stuhluntersuchung nachweisen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Behandlung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Art der Behandlung der Magenschleimhautentzündung hängt ab von der Schwere der Entzündung, den Beschwerden und den Ursachen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei einer akuten Gastritis sollte auf Alkohol und Nikotin verzichtet werden. Es wird auch häufig empfohlen, nur leichte Kost zu essen (Zwieback oder Haferschleim), Kaffee oder säurehaltige Getränke und scharf gewürzte oder fetthaltige Speisen zu vermeiden. Darüber hinaus können pflanzliche Wirkstoffe aus Fenchel, Anis, Kümmel, Kamille, Wermutkraut oder Tausendgüldenkraut eine Besserung der Beschwerden bringen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wird die Gastritis durch Schmerzmittel ausgelöst, sollten Sie nach ärztlicher Absprache auf andere Schmerzmittel ausweichen oder das Schmerzmittel mit einem säurehemmenden Medikament kombinieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn Stress die Magenbeschwerden verstärkt, können Maßnahmen zur Stressreduktion oder mehr Entspannung im Alltag hilfreich sein, ggf. können auch psychotherapeutische Maßnahmen unterstützend hilfreich sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei starken oder anhaltenden Beschwerden wird in der Regel eine medikamentöse Therapie mit säurehemmenden Medikamenten empfohlen, z.B. Protonenpumpenhemmer (PPI) wie Omeprazol oder Pantoprazol.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         ﻿Handelt es sich um eine Helicobacter-Infektion, werden Protonenpumpenhemmer mit 2 oder 3 Antibiotika kombiniert für 1-2 Wochen verordnet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Dr. Hertramph
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittwoch, 26. April 2023
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 26 Apr 2023 07:57:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/gastritis</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Schilddrüsenunterfunktion</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/schilddruesenunterfunktion</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Schilddrüsenunterfunktion
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Schilddrüse ist ein kleines, aber sehr wichtiges Organ am Hals unterhalb des Kehlkopfes, welches zwei lebenswichtige Hormone mit den wissenschaftlichen Bezeichnungen Trijodthyronin und Tetrajodthyronin  produziert. Die üblichen Abkürzungen hierfür lauten T3 und T4. Diese steuern zahlreiche Stoffwechselvorgänge im Körper und beeinflussen die gesamte körperliche Entwicklung.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei einer Unterfunktion produziert die Schilddrüse zu wenig von diesen Hormonen. Die weitaus häufigste Ursache einer Unterfunktion ist die sogenannte Hashimoto-Thyreoiditis, eine chronische Entzündung der Schilddrüse, die durch eine Autoimmunreaktion ausgelöst wird. Auch eine Behandlung einer Überfunktion einer Schilddrüse wie eine Operation oder Radiojodtherapie kann eine Unterfunktion zur Folge haben. Selten kann bei Kindern eine Unterfunktion angeboren sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wirkungen der Schilddrüsenhormone
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Die Schilddrüsenhormone bestimmen entscheidend die Stoffwechsellage des Organismus und beeinflussen zahlreiche Körperfunktionen.  Sie führen zu einer Steigerung des Grundumsatzes und des Gesamtstoffwechsels, regulieren die Körperwärme und  beeinflussen die Aktivität von Nerven, Muskeln, Herz, Kreislauf, Magen und Darm. Auch das seelische Wohlbefinden, die Persönlichkeit und  die Sexualität werden beeinflusst. Außerdem besteht  insbesondere bei Kindern ein fördernder Einfluss auf das Wachstum und die geistige Entwicklung. Sogar das Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln wird beeinflusst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Insgesamt kann man grob vereinfacht sagen, dass ein Mangel an Schilddrüsenhormonen zu einer Verlangsamung der Körperfunktionen führt und dadurch der gesamte Stoffwechsel auf Sparflamme läuft.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Anzeichen einer Schilddrüsenunterfunktion
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Zeichen einer Unterfunktion können eine dauerhafte Müdigkeit und Antriebschwäche sein. Die Betroffenen klagen über nachlassende Leistungsfähigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Auch eine depressive Verstimmung (in schweren Fällen sogar eine starke Depression) kann infolge des Hormonmangels auftreten. Typischerweise sind die Patienten stark kälteempfindlich und frieren leicht. Sie nehmen häufig an Gewicht zu, obwohl sie nicht anders essen als vorher. Veränderungen an Haut und Haaren wie trockenes, brüchiges Haar und kalte, trockene, schuppende Haut können auftreten. Es kann auch zu Bindegewebsveränderungen der Haut mit teigiger Schwellung, dem sogenannten Myxödem kommen. Neigung zu Verstopfung, Zyklusstörungen und Unfruchtbarkeit, Libido- und Potenzstörungen sind ebenfalls Zeichen der Unterfunktion. Auch eine Herzschwäche und Verlangsamung des Pulses kann auftreten. Durch einen verlangsamten Abbau des Cholesterins kann es zu einer Cholesterinerhöhung mit erhöhtem Risiko einer Arteriosklerose kommen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Insbesondere bei älteren Menschen ist eine leichte Unterfunktion ein häufiges Krankheitsbild und wird aufgrund der allgemeinen, möglicherweise nur uncharakteristischen Beschwerden (wie Kälteintoleranz, Gedächtnisstörungen oder depressive Verstimmung) oft mit Alterserscheinungen oder bei Frauen als Wechseljahrsbeschwerden fehlgedeutet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wie wird die Schilddrüsenunterfunktion behandelt?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Um Folgeerkrankungen zu verhindern, muss das fehlende Schilddrüsenhormon ersetzt werden. Das in den Tabletten enthaltene Hormon entspricht dem körpereigenen Schilddrüsenhormon. Es werden also dem Körper lediglich die Hormone zugeführt, die er normalerweise selbst bilden würde. Somit gibt es keine Nebenwirkungen durch das Medikament. Durch die Behandlung normalisiert sich die Stoffwechsellage, sodass Vitalität, Aktivität und Lebenslust zurückkehren. Allerdings gibt es keine Standarddosis für jedermann. Der Arzt muss die richtige Dosis für jeden einzelnen Patienten durch langsames Herantasten an die Dauerdosis finden, bei der die Laborwerte und auch das Wohlbefinden stimmen.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Schilddrüsenhormone müssen dann täglich, am besten morgens vor dem Frühstück, eingenommen werden. In der Regel muss die Einnahme lebenslang erfolgen. Ist die Einstellung im Zielbereich, sollte etwa einmal jährlich eine Laborkontrolle stattfinden. Zur Laborkontrolle sollten Sie morgens nüchtern erscheinen, ohne die Schilddrüsentablette morgens genommen zu haben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Dr. Hertramph
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dienstag, 25. April 2023
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 25 Apr 2023 10:35:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/schilddruesenunterfunktion</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Erste Hilfe</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/erste-hilfe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Erste Hilfe
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Viele Menschen haben schon einmal einen Erst-Hilfe-Kurs absolviert - zumindest jeder, der in Deutschland den Führerschein gemacht hat. Nur ist das in den meisten Fällen inzwischen schon viele Jahre her. Deshalb ist es für wohl fast alle Verkehrsteilnehmer eine absolute Albtraumvorstellung, als erster auf einen Unfall zu treffen und dann nicht zu wissen, worauf es ankommt und was zu tun ist. Es gibt auch andere mögliche Situationen, in der Mitmenschen Hilfe brauchen, sei es zu Hause, auf der Arbeit, in der Schule oder während der Freizeit.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Jeder kann helfen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unter Erster Hilfe versteht man die ersten Hilfsmaßnahmen, die Sie im Falle eines Notfalls sofort einleiten können, bis  der Betroffene Hilfe durch geschultes Fachpersonal übernommen wird oder in ärztliche Behandlung kommt. Es handelt sich um lebensrettende und gesundheitserhaltende Sofortmaßnahmen, die von jedermann in den Erste-Hilfe-Kursen erlernt werden kann
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Damit die Ersthelfermaßnahmen wirkungsvoll durchgeführt werden, ist eine gute Ausbildung erforderlich. Dazu kommt, dass jeder ist nicht nur moralisch, sondern auch rechtlich dazu verpflichtet  ist, anderen Menschen in einer Notfallsituation zu helfen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Erste-Hilfe-Kurs auffrischen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Haben Sie schon mal daran gedacht, den Erste-Hilfe Kurs aufzufrischen? Kurse in erster Hilfe werden von zahlreichen Rettungsdienstorganisationen wie z.B. dem Deutschen Roten Kreuz, Arbeitersamariter-Bund, Malteserhilfsdienst oder  der Johanniterunfallhilfe angeboten. Daneben gibt es auch weitere kommerzielle Anbieter. Hier können Sie Ihr Wissen auffrischen und mit Hilfe von Puppen die praktische Umsetzung trainieren. Das kann dabei helfen, die verständlicherweise vorhandenen Unsicherheiten und Ängste abzubauen. Denn es kommt ja besonders darauf an, mit Ruhe, sicherem Auftreten und umsichtigem Handeln in einer Extremsituation reagieren zu können, um einem in Not geratenen Menschen zu helfen. Zudem müssen Sie eventuell noch zusätzlich auf umherstehende Passanten einwirken, um rasch Hilfe zu organisieren. Merken Sie sich vor allem die Notrufnummer 112 für den Rettungsdienst.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Links zu Anbietern von Erste-Hilfe-Kursen:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          DRK:
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.drk-bremen.de"&gt;&#xD;
      
           https://www.drk-bremen.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         ASB: 
         &#xD;
  &lt;a href="https://www.asb.de/unsere-angebote/erste-hilfe?gclid=EAIaIQobChMIh7664NSr3QIVRbvtCh1VjgWFEAAYASAAEgJsWfD_BwE"&gt;&#xD;
    
          https://www.asb.de/unsere-angebote/erste-hilfe?gclid=EAIaIQobChMIh7664NSr3QIVRbvtCh1VjgWFEAAYASAAEgJsWfD_BwE
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Malteser Hilfsdienst:
         &#xD;
  &lt;a href="https://www.malteser.de/kursangebote.html"&gt;&#xD;
    
          https://www.malteser.de/kursangebote.html
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Johanniter-Unfallhilfe:
         &#xD;
  &lt;a href="https://www.johanniter.de/kurse/erste-hilfe-kurse/erste-hilfe-kurse/erste-hilfe-kurse-in-bremen/"&gt;&#xD;
    
          https://www.johanniter.de/kurse/erste-hilfe-kurse/erste-hilfe-kurse/erste-hilfe-kurse-in-bremen/
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Verbandskasten im Auto ist Pflicht
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jeder Autofahrer muss, wenn er im Straßenverkehr unterwegs ist, einen Verbandskasten mitführen. Falls Sie ohne Verbandskasten in eine Verkehrskontrolle geraten sollten, müssen Sie mit einem Bußgeld von ca. 15 Euro rechnen. Sollten Sie Ihren Verbandkasten benutzt haben, können Sie einzelne verbrauchte Teile in der Apotheke nachkaufen. Spätestens alle 2 Jahre wird bei der fälligen TÜV-Kontrolle auch der Verbandskasten auf das Haltbarkeitsdatum überprüft.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einen Verbandskasten mit abgelaufenem Verfallsdatum müssen Sie nicht unbedingt wegschmeißen. Viele Verbände, die einen Erste-Hilfe-Kurs anbieten, nehmen solche Spenden für Übungszwecke gerne an.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Dr. Hertramph
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dienstag, 25. April 2023
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 25 Apr 2023 10:31:18 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/erste-hilfe</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Erkältung</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/erkaeltung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Was bei einer Erkältung hilft
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Husten, Schnupfen, Fieber – gerade im Winter werden viele Menschen von einer Erkältung, auch grippaler Infekt, geplagt. Eine Erkältung betrifft die oberen Atemwege, dazu zählen Nase, die Nasennebenhöhlen, der Rachen und der Kehlkopf. Der Verlauf einer Erkältung ist in der Regel harmlos. Die Beschwerden reichen von Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, leichtem Fieber bis hin zu einem allgemeinen Krankheitsgefühl.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ansteckung über Niesen, Husten, andere Erkrankte
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ursache sind unter anderem Rhinoviren, die sich in trockener Kälte besser ausbreiten. Die Dauer beträgt in der Regel 5 bis 10 Tage, einige Symptome können bis zu drei Wochen dauern – meist ist es der Husten. Bei einer Erkältung kommt es häufig zu einem Etagenwechsel: Dies bedeutet, dass auch die unteren Atemwege, die Lunge betroffen sein kann. 90 Prozent aller Betroffenen sind nach 15 Tagen wieder gesund. Andere Menschen stecken sich unter anderem durch Niesen, Husten, über Gegenstände oder direkt bei dem Erkrankten an. Bis es zu Beschwerden kommt, vergehen 2 bis 8 Tage. Erwachsene erkranken 2 bis 4x im Jahr, Kinder 6 bis 8x im Jahr – Eltern mit Kindern erkranken meist häufiger. Eine Erkältung beginnt mit langsamer Verschlechterung, dagegen tritt bei einer Grippe eine abrupte Verschlechterung ein. Insgesamt sind die Beschwerden deutlich ausgeprägter.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Erkältungen klingen von selbst wieder ab
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Erkältungen lassen sich nicht vermeiden, gerade zur Winterzeit treten sie vermehrt auf. Aber Sie können auf folgende Dinge besonders achten: Regelmäßig Händewaschen, wenn Sie nach Hause kommen. Auch das Rauchen zu beenden, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und Stress zu vermeiden, können eine Erkältung vorbeugen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Erkältung ist eine Erkrankung, die von selbst wieder abklingt. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die Erkältungsviren. Antibiotika wirken NICHT gegen Viren und werden nur bei einer zusätzlichen bakteriellen Infektion verabreicht. Auch abschwellendes Nasenspray sollte nicht länger als 3 bis 7 Tage verabreicht werden. Aber es gibt ein paar Mittel und Maßnahmen, die die Beschwerden der Erkältung lindern können. So befeuchtet Inhalieren mit heißem Wasserdampf beispielsweise die Atemwege. Generell sollten Erkrankte außerdem darauf achten, dass sie viel trinken, sich körperlich schonen und Stress vermeiden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch die Natur kann helfen: Es gibt verschiedene Kräutertees, die die Erkältungssymptome lindern können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Welches Kraut ist wann das richtige?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Unsere Abwehrkräfte werden gestärkt durch Vitamin C. Dieses ist vor allem in Tees aus Hagebutte oder Brennnesseln enthalten. Es geht natürlich auch der Spitzer frischer Zitrone zum Beispiel als heiße Zitrone oder aber als ausgefallene Variante ein Tee aus Giersch
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           bei Fieber und zum Schweißtreiben sind Tees aus Lindenblüten oder Holunderblüten zu empfehlen. Auch Weidenrinde wirkt fiebersenkend.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           bei Halsschmerzen empfehlen sich Tees aus Salbei und oder Kamille. Diese enthalten desinfizierende Inhaltsstoffe. Deswegen lohnt es sich auch, mit solchen Tees zu gurgeln.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           bei Husten ist zum Schleimlösen Thymian, Fenchel, Spitzwegerich oder Eibisch geeignet, gerne auch als Gemisch. Auch Pfefferminz, Lindenblüten und Süßholzwurzel erleichtern die Schleimlösung.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Tees aus Himbeerblättern sollen besonders wirksam in der Abwehr von Viren sein.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Zwiebel-Hustensaft wird hergestellt, indem man eine Zwiebel klein schneidet, in ein Glas gibt und dazu 2 Esslöffel Honig gibt. Das Ganze soll am besten über Nacht stehen bleiben, mindestens aber mehrere Stunden. Dann wird die Flüssigkeit abgegossen. Damit hat man einen Hustensirup, der mehrmals tgl. eingenommen werden kann
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           bei Ohrenschmerzen hilft das sogenannte Zwiebelsäckchen wunderbar: dazu schneidet man eine Zwiebel fein, gibt die Würfel entweder direkt in die Spitze einer Baumwollsocke (die kann man später heiß waschen) oder erst in einen Papierteefilter und dann in die Socke und legt dies bis zu 3x tgl. auf das befallene Ohr. Die Zwiebel wirkt antibakteriell und schmerzstillend.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Hausmittel: Instant-Kaffee und Honig
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Generell sollten nicht mehr als 3 bis 5 Tassen eines Tees pro Tag getrunken werden. Der aufgebrühte Tee sollte nicht stundenlang rumstehen, weil sich in der Zeit die wertvollen ätherischen Dämpfe verflüchtigen und außerdem es zu einer Vermehrung von Sporen kommen kann. Generell sollten Allergiker sowie Schwangere und Kinder vorsichtig sein. Nur weil „Natur“ draufsteht, ist nicht alles ohne Einschränkungen für jeden geeignet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wer wirklich die richtige Konzentration einer Pflanze in seinem Tee haben will, sollte sich die Zutaten in einem entsprechenden Fachgeschäft kaufen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch diese Mischung aus Instant-Kaffee und Honig kann wirksam gegen Husten sein: 500g Honig mit 70 g Instant-Kaffee mischen. Mischung 3 x tgl. 1 Esslöffel in 200ml warmen Wasser auflösen.  Achtung: Nicht für Diabetiker geeignet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Marvena Zeller
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Freitag, 17. März 2023
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 17 Mar 2023 09:27:43 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/erkaeltung</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Long Covid</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/long-covid</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Long Covid – das sollten Sie wissen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Pandemie wurde offiziell für beendet erklärt. Viele Lockerungen im Alltag sind eingetreten, aber wenn wir ehrlich sind, ist die Pandemie nicht wirklich vorbei – nicht in unseren Köpfen und für einige vor allem auch nicht im Körper.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als die Pandemie begann und wir von hohen Sterbezahlen in China, in Italien und andernorts hörten, wurde uns klar, dass uns dieses Virus bedrohlich krank machen kann. Und auch, dass nicht alle Menschen diese schwere Erkrankung überstehen, dass es Risikofaktoren gab und gute Gründe, sich und andere durch entsprechendes Verhalten und Impfen zu schützen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer hätte jedoch seinerzeit gedacht, dass diese Erkrankung nicht bei jedem Betroffenen komplikationslos ausheilt?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Long Covid und Post Covid – was ist was?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es gibt nach wie vor keine klaren Zahlen, wie viele Menschen ihre Covid-Infektion nicht schadlos überstehen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen von bis zu 15 Prozent aller Erkrankten aus. Bestehen nach der Erkrankung mehr als 4 Wochen Beschwerden, sprechen wir von Long Covid. Halten diese Beschwerden mehr als 12 Wochen an, dann liegt eine Post Covid-Erkrankung vor.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Diese Beschwerden können auftreten:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Müdigkeit und Erschöpfung, Fatigue
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            anhaltendes Gefühl von Luftnot und / oder Husten
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Thoraxschmerzen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            verminderte Sauerstoffmenge im Blut
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Muskelschwäche
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Kopfschmerzen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Konzentrationsstörung
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Riech- und Schmeckstörung
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Schwindel
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Hautausschlag
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Auch kann es bei Patientinnen und Patienten mit Vorerkrankungen zu einer Verschlechterung dieser Vorerkrankungen kommen. Nach schweren und sehr schweren Krankheitsverläufen können auch schwere Nervenstörungen im Sinne einer critical illness Polyneuropathie vorkommen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was tun, wenn die Beschwerden 4 oder 12 Wochen anhalten?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie immer fragen wir nach, wir untersuchen Sie, machen womöglich eine Blutuntersuchung in die entsprechende Richtung und leiten Sie ggfs. weiter zur Facharztpraxis, um dort weitere Untersuchungen in die Wege zu leiten. Dabei gilt es immer zu klären, ob es sich um eine Folge Ihrer Coviderkrankung handeln kann oder ob eine andere Ursache verantwortlich sein kann. Zudem ist die Frage zu klären, ob sofort eingeschritten werden muss, also ob es sich um eine potentiell lebensbedrohende Erkrankung handeln kann. Gerade wenn vermehrte psychische Symptome wie Erschöpfung bestehen, lassen wir Sie womöglich Fragen beantworten, um mehr Einblicke zu gewinnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wie geht es dann weiter?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Seit Januar 2023 gibt es auch hier in Bremen ein Long-Covid-Behandlernetzwerk. Mit einer Überweisung und einem entsprechenden Vermittlungscode kann dort ein Termin eingeholt werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn anhaltende Einschränkungen bestehen, die die Teilhabe am Alltags- und Berufsleben beeinträchtigen, kann es sinnvoll sein, eine Rehamaßnahme zu beantragen. Aber leider ist es so, dass Betroffene viel Geduld mitbringen müssen. Die Angebote sind in Anbetracht der großen Zahl der Betroffenen nicht groß genug, und nicht jeder kann sofort die nötige Hilfe zur Abklärung oder Therapie bekommen. Das führt zu Frust und zu nachvollziehbarer Unzufriedenheit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aber neben dieser großen Aufgabe ist ja auch alles andere der medizinischen Diagnostik und Therapie zu leisten. Und die Personalzahlen sind während der Pandemie eher kleiner geworden, die Wartezeiten für Rehamaßnahmen nicht kürzer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir sind für Sie da, sprechen Sie uns an.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittwoch, 1. März 2023
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 01 Mar 2023 11:17:24 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/long-covid</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Hyperlipidämie</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/hyperlipidaemie</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Hyperlipidämie: Ursachen, Symptome, Behandlung
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Leiden Patientinnen und Patienten unter Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, lässt sich dies oft auf eine sogenannte Hyperlipidämie zurückführen. Menschen mit Adipositas und Übergewicht sind davon besonders häufig betroffen, die Fettstoffwechselstörung bleibt zudem häufig lange unbemerkt. Was hinter einer Hyperlipidämie steckt und was Betroffene tun können.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Unter einer Hyperlipidämie versteht man eine zu hohe Konzentration bestimmter Blutfette. Diese werden in drei Hauptgruppen unterteilt, die jeweils unterschiedliche Aufgaben im Körper erfüllen. Gerät ihr Verhältnis aus dem Gleichgewicht, kann das zu erheblichen Gesundheitsrisiken wie Arterienverkalkung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Weitere Risikofaktoren sind Bluthochdruck, Diabetes, Nikotinkonsum und eine erbliche Veranlagung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Symptome einer Hyperlipidämie
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hohe Blutfette verursachen in der Regel keine Beschwerden bei den Betroffenen. Aber sie können, wie bereits erwähnt, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt und Durchblutungsstörungen in den Beinen erhöhen. Bei sehr hohen Werten bestimmter Blutfette kann es auch zu Bauchspeicheldrüsenentzündungen oder einer Fettleber kommen. Bei familiärer Hypercholesterinämie können außerdem Fetteinlagerungen in Haut und Sehnen in Form von Knötchen und Fetteinlagerungen am Augenlid auftreten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ursachen für erhöhte Blutfettwerte
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es gibt viele Ursachen für erhöhte Blutfettwerte. Sie können erblich bedingt oder Folge einer Erkrankung sein. Aber auch Lebensgewohnheiten wie fettreiche Ernährung und Bewegungsmangel können erhebliche Auswirkungen haben. Mögliche Ursachen sollten in einem ärztlichen Gespräch z.B. im Rahmen der Gesundheitsvorsorgeuntersuchung abgeklärt werden. Dort sollte auch besprochen werden, ob beispielsweise andere Mitglieder der Familie hohe Blutfettwerte haben, ob Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Familie vorliegen oder ob die Patientinnen und Patienten Vorerkrankungen haben oder Medikamente einnehmen, die die Blutfettwerte beeinflussen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Behandlung einer Hyperlipidämie
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Liegt eine Hyperlipidämie vor, wird zunächst eine Änderung des Lebensstils empfohlen. Dazu gibt es folgende Empfehlungen:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Bewegung: mindestens 150 Minuten/Woche. Keine Angst, Sie müssen kein Leistungssportler werden. Bewegung lässt sich gut in den Alltag einbauen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Wann immer es geht laufen Sie, nehmen Sie z.B. die Treppe, fahren Sie mit dem Rad statt mit dem Bus oder Auto zur Arbeit. Kleine Veränderungen können viel bewirken.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Suchen Sie sich einen Verbündeten/Gefährten/Mitstreiter und gehen Sie spazieren, machen Sie gemeinsame Radtouren oder besuchen zusammen einen Verein oder ein Sportstudio.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ernährung – gesättigte Fette vermeiden
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch die Ernährung spielt eine große Rolle im Zusammenhang mit erhöhten Blutfettwerten. Diese sollte cholesterinarm sein:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Vermeiden Sie gesättigte Fette. Diese sind vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Butter, Käse, Frischkäse, Sahne, Mayonnaise, Fleisch und Wurst zu finden. Aber auch in Rührkuchen, Croissants, Fertigprodukten, Fast Food, Kokos- und Palmfett
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
            Bevorzugen Sie stattdessen ungesättigte Fette, wie sie in nativem Olivenöl, Leinöl, Walnussöl und Fischöl, Nüssen, Chiasamen, Leinsamen, Fisch (Lachs, Scholle, Hering) und Vollkornprodukten (Haferflocken, Quinoa, Hirse) zu finden sind
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Die Umstellung der Ernährung kann durchaus zu einer Senkung der erhöhten Cholesterinwerte um bis zu 15 Prozent führen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Medikamente – ja oder nein?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Entscheidung für eine medikamentöse Behandlung sollten Ärzte und Patienten immer gemeinsam abwägen: Dabei ist zu klären, wie hoch der Nutzen ist und welche Nebenwirkungen und Nachteile die Behandlung haben kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn das Gesamtrisiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall innerhalb der nächsten zehn Jahre hoch ist (über 20 Prozent), wird eine medikamentöse Behandlung empfohlen. Dazu werden sogenannte Statine verschrieben, die den Cholesterinspiegel senken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wichtig: Nebenwirkungen können natürlich auch durch eine medikamentöse Therapie entstehen. Denken Sie also daran, dass die empfohlene Veränderung des Lebensstils die Besserung Ihrer Gesundheit zur Folge hat.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sprechen Sie uns an.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Marvena Zeller
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Freitag, 3. Januar 2023
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 03 Feb 2023 08:45:40 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/hyperlipidaemie</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Verstopfung</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/verstopfung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Verstopfung: Symptome erkennen und behandeln
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Von Verstopfung spricht man, wenn Menschen nur zweimal pro Woche oder seltener Stuhlgang haben, wenn dieser hart oder klumpig herausgepresst werden muss oder wenn das Gefühl einer unvollständigen Darmentleerung besteht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es leiden deutlich mehr Frauen als Männer an Verstopfung, mit dem Alter nimmt die Häufigkeit zu. Man kann davon ausgehen, dass bis zu 20 Prozent der Bevölkerung betroffen sind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Warnzeichen rechtzeitig erkennen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch woran erkennt man, ob man betroffen ist? Ein Warnzeichen kann sein, wenn sich das Stuhlverhalten ändert: Wer bisher regelmäßig abgeführt hat und nun nur noch zweimal pro Woche abführt, sollte dies ärztlich abklären lassen – insbesondere dann, wenn womöglich noch Schleim und/oder Blut beim Stuhl zu sehen ist und ggfs. auch noch ein Gewichtsverlust eingetreten ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Ursachen für Verstopfung können vielfältig sein:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Inaktivität und/oder Bettruhe im Rahmen einer schweren Erkrankung
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           geänderter Tagesablauf, zum Beispiel bei Interkontinentalflügen, aber auch bei Schichtarbeit
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           geändertes Essverhalten: die neue Diät oder das Essen im Ausland
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           und medikamentös durch diverse Medikamente wie Eisen, Opioide, Antidepressiva, Wassertabletten oder Blutdrucksenker, um nur einige zu benennen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Wenn Sie erstmals unter Verstopfung leiden, dann gilt es, möglichst zügig Erleichterung zu verschaffen: Dies kann zum Beispiel mit einem Mikroklistier oder einem hohen Einlauf erreicht werden. Egal, ob die Verstopfung medikamentös bedingt oder keine Ursache identifizierbar ist, durch die Gabe von Weichmachern wie Macrogol, Laktulose oder Flohsamen kann oft ein leichteres Abführen erreicht werden. Diese Substanzen können je nach Krankheitsursache als Kassenleistung verschrieben werden. Sie wirken nur so lange, wie sie angewendet werden und führen nicht zu einer Gewöhnung und damit eben nicht zu einer weiteren Verschlechterung der Darmmotilität.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Gabe von Weichmachern kann Abführen erleichtern
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein Überblick über die Wirkstoffe:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Laktulose
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           ist zwar ein Zuckerstoff, wirkt sich aber in aller Regel nicht beeinflussend auf den Zuckerstoffwechsel aus: Laktulose gibt es als Sirup oder als Milchzucker frei verkäuflich in Apotheken, Reformhäusern und teils auch in großen Supermärkten. Die Dosis ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich: fangen Sie mit einem Messlöffel (15 ml) an. Die Dosis kann nach Bedarf gesteigert werden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Makrogol
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           ist ein Salzgemisch, welches sich nicht auf den Salzhaushalt auswirkt. In ähnlicher Weise wird es auch als Vorbereitung zu Darmspiegelungen genutzt. Auch hier ist die genaue Menge auszutesten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Flohsamen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           werden sowohl bei Verstopfung wie auch bei weichem Stuhl eingesetzt. Sie bestehen nur aus den Samen des Flohsamenkrautes, die Wirkung kommt über langkettige Kohlenhydrate zustande, die als Schleimstoffe oder Fasern einen mechanischen Effekt ausüben.  Flohsamen müssen mit ausreichend Wasser im Verhältnis 1:10 eingenommen werden: ein Löffel Flohsamen auf mindestens 10 Löffel Wasser, gern auch mehr! Sie sollen nicht mit Milch eingenommen werden, darin können sie nicht quellen und sind damit ohne Wirkung. Die Tagesdosis beträgt 10-30 Gramm. Sie sollten nicht mit anderen Medikamenten eingenommen werden, der Abstand zu anderen Medikamenten sollte eine Stunde betragen. Sie dürfen nicht bei entzündlichen Darmerkrankungen angewandt werden sowie nicht bei drohendem Darmverschluss.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Regelmäßiger Lebensstil wichtig
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als weitere Allgemeinmaßnahmen bei Verstopfung gilt es zuerst, einen regelmäßigen Lebensstil – wenn möglich – einzuhalten:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Ballaststoffreiche Ernährung:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           Betroffene sollten sich möglichst ballaststoffreich ernähren. Manchmal muss die Menge an Ballaststoffen langsam gesteigert werden, weil ein zu starkes Steigern der Ballaststoffmengen mit Bauchschmerzen einhergehen kann. Ballaststoffe finden sich im Müsli, im Vollkornprodukten, in Gemüse wie Äpfel oder Birnen, welche Sie mit der Schale essen sollten. Auch Weintrauben, Kiwis sowie auch Trockenobst oder aber ein Löffel Leinsamen oder Schrot, der mit ausreichend Wasser zu sich genommen werden soll, sind sehr ballaststoffreich. Wenn Sie nicht in der Lage sind, ausreichend zu den Ballaststoffen, insbesondere zu den Körnern oder zum Schrot zu trinken, dann lassen Sie Finger von dieser Methode, weil es gefährlich für Sie werden kann! Durch das Quellen im Darm, kann im schlimmsten Fall ein Darmverschluss ausgelöst werden.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Ausreichend Flüssigkeit:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           Auf jeden Fall soll eine ausreichende Menge an Flüssigkeit (1,5 -2 Liter tgl) konsumiert werden. Auch Kaffee zählt als Getränk, dies wurde früher anders gesehen. Nicht jeder wird sich auf die „harten“ Varianten wie Pflaumensaft oder Sauerkrautsaft einlassen wollen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Lauwarmes Wasser:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           Das berühmte Glas lauwarmes Wasser am Morgen auf nüchternen Magen, je nach Literatur mit einem Löffel Honig oder einem Schuss Apfelessig, regt die Darmentleerung an.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Einnahme von Öl:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           Sicher nicht jedermanns Sache ist die Einnahme von einem Löffel Öl, sei es Oliven-, Leinöl oder Rizinusöl.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            In Bewegung bleiben oder kommen:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           Wer regelmäßig in Bewegung ist, regt die Darmperistaltik an. Auch die Eigenmassage des Bauches – immer im Uhrzeigersinn –kann der Trägheit des Darms entgegenwirken.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Feste Zeiten einhalten:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           Bei der Darmentleerung ist bei Menschen, die zu Verstopfung neigen Regelmäßigkeit wichtig: Halten Sie feste Zeiten auch für den Toilettengang ein. Das wird aber nur dann erfolgreich sein, wenn Sie genügend Ruhe haben und keinen Zeitdruck.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Die richtige Haltung beim Toilettengang:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           Die in anderen Kulturen üblichen Hocktoiletten führen zu einem besseren Winkel bei der Darmentleerung. Keine Sorge: mit einem kleinen Höckerchen, auf den Sie Ihre Füße bei der Darmentleerung stellen, können Sie die korrekte Hockhaltung erreichen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Und ja, es gibt diverse frei verkäufliche Medikamente zur Behandlung einer Verstopfung. Der Vorteil ist sicher, dass sie wirken und dass Sie nichts an Ihrem Lebensstil ändern müssen. Der Nachteil bei vielen dieser Stoffe ist aber, dass sie bei dauerhafter Anwendung eine weitere Verschlechterung der Darmperistaltik bewirken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Deswegen sprechen Sie uns gerne an.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Montag, 23. Januar 2023
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 23 Jan 2023 09:31:59 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/verstopfung</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Divertikulitis</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/divertikulitis</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Divertikulose und Divertikulitis – Diagnose und Ursachen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Als Divertikel (Divertikulose) bezeichnet man Ausstülpungen der Darmwände, die meistens im Laufe des Lebens erworben werden und dann vor allem die inneren Schleimhautschichten betreffen. Die Häufigkeit dieser Erkrankung steigt mit dem Alter: Bei 40-Jährigen sind rund fünf Prozent der Bevölkerung betroffen, bei 60-Jährigen 30 Prozent und bei 80-Jährigen etwa 85 Prozent.  
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wie entsteht eine Divertikulose?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Begünstigend ist eine ballaststoffarme Kost, mit der oft eine Neigung zu Verstopfung einhergeht. Divertikel können im gesamten Verdauungstrakt vorkommen, der s-förmige Dickdarmteil – das Sigma – ist mit 80 bis 95 Prozent jedoch besonders häufig betroffen. Durch die Einlagerung von Nahrungs- oder Kotresten können sich diese Divertikel entzünden. Dies nennt man Divertikulitis.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Divertikel können im Rahmen von Dickdarmspiegelungen nachgewiesen werden, aber auch in Form von Röntgen- und CT-Untersuchungen (mit Kontrastmittel) sowie durch Ultraschall. Die akute Entzündung von Divertikeln kann durch die körperliche Untersuchung, Ultraschall und Laboruntersuchungen diagnostiziert werden.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ernährungsempfehlungen bei Divertikulitis
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Während der akuten Entzündung ist möglicherweise ein Nahrungsverzicht erforderlich, im schlimmsten Fall sogar eine künstliche Ernährung im Rahmen eines Krankenhausaufenthaltes. In weniger schweren Fällen kann die Zufuhr von Tee mit Zucker, Hafer- oder Reisschleim im Sinne einer ballaststofffreien Kost erlaubt sein. Manchmal ist die Gabe von Antibiotika und Schmerzmitteln erforderlich.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In den meisten Fällen kann eine Divertikulitis ohne Operation behandelt werden, manchmal ist eine sofortige Operation erforderlich. Bei wiederkehrenden Entzündungen muss ebenfalls manchmal operiert werden, wobei dies vom Verlauf abhängt.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Aufbaukost kann bereits nach wenigen Tagen durch flüssige Nahrung, wie Tee, Saft, Suppe und Joghurt erfolgen. Innerhalb der ersten vier Wochen sollten Betroffene auf eine ballaststoffarme Ernährung achten. Geeignet sind alle Lebensmittel, die leicht verdaulich und faserfrei sind und den Darm gut passieren können. Dazu gehören weiches Weißbrot, Brötchen, weich gekochte Nudeln, Reis, gekochtes Gemüse, zartes, faserarmes Fleisch und Fisch, Bananen, aber auch Gebäck oder Obstkompott. Auf Vollkornprodukte, frisches Obst, rohes Gemüse und Salat sollte verzichtet werden. Außerdem sollten keine Körner oder Nüsse verzehrt werden, da diese leicht in den Ausbuchtungen hängen bleiben, sich ansammeln und zu neuen Entzündungen führen können. Auf Körner, ganze Nüsse, und Trockenfrüchte sollte in der Aufbauphase ebenfalls verzichtet werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ernährung in der beschwerdefreien Zeit
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Solange die bekannten Divertikel den Patientinnen und Patienten keine Beschwerden bereiten, sollte eine ballaststoffreiche, aber nicht blähende Ernährung mit viel Gemüse, Obst und feinen Vollkornprodukten eingehalten werden. Ballaststoffe werden im Dünndarm nicht oder nur zum Teil verdaut und gelangen weiter in den Dickdarm, wo sie die Darmtätigkeit verbessern. So wird das Stuhlvolumen erhöht, der Druck im Darm gesenkt und die Stuhlpassagezeit verkürzt.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Reich an Ballaststoffen sind Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Salate, Kartoffeln und Getreide. Zusätzlich ist es sinnvoll, Quellsubstanzen, wie z.B. Weizenkleie (20-30 Gramm täglich) oder Flohsamen zuzuführen. Da die Quellsubstanzen Wasser binden ist es wichtig, viel Flüssigkeit (bis zu 2 Liter) parallel zu trinken. Auch die Art der Getränkezufuhr spielt für die Darmtätigkeit eine Rolle: Mineralwasser, Fruchtsäfte und Kaffee regen den Stuhlgang an, hingegen schwarzer Tee, Kakao oder Rotwein können Verstopfung auslösen. Die Kost sollte frei sein von Samen und Nahrungstücken, die kleiner sind als 1 mm (z.B. Sesamsamen, Beerensamen, Kernen von Zucchini, Melonen, Gurken, Tomaten).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/774868f59d1a4be2b58257a324099963/files/uploaded/Divertikulitis-Tabelle.pdf"&gt;&#xD;
      
           Hier finden Sie eine Nahrungsmittelauswahl.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Brigitte Sauter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittwoch, 30. November 2022
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 30 Nov 2022 10:12:22 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Trockene Augen</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/trockene-augen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Trockenes Auge – Symptome, Diagnose, Behandlung und Behandlung
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Trockene Augen (Synonyme: Sicca-Syndrom, Keratokonjunktivitis sicca) können sehr unangenehm sein. Zugrunde liegt eine häufig vorkommende komplexe Störung der Anatomie und Funktionsweise der Augenoberfläche, von der in Deutschland rund 15 bis 17 Prozent der Gesamtbevölkerung betroffen sind.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Welche Ursachen hat ein trockenes Auge?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trockene Augen können entstehen, wenn zu wenig Tränenflüssigkeit produziert wird und/oder die Tränenflüssigkeit zu schnell verloren geht. Dazu kann es durch eine Störung der Zusammensetzung des Tränenfilms kommen. Der Tränenfilm besteht aus drei Schichten: einer Schleimschicht, einer wässrigen Schicht und einer Fettschicht. Für die Stabilität des Tränenfilms muss die Zusammensetzung der einzelnen Schichten und die Verteilung auf der Augenoberfläche durch den Lidschlag stimmen. Bei einem trockenen Auge kommt es zu einem Verlust des Gleichgewichtes des Tränenfilms: das Auge wird entweder nicht genügend mit Tränenflüssigkeit versorgt oder die Tränenflüssigkeit hat nicht die richtige Zusammensetzung an Wasser, Eiweiß und Fett, um das Auge ausreichend zu benetzen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Entzündungsreaktionen an der Augenoberfläche und Tränendrüse spielen eine wichtige Rolle in der Entstehung eines trockenen Auges. Die Ursachen von trockenen Augen können sehr unterschiedlich sein. Oft liegt die Ursache in einer zu hohen Verdunstung des Tränenfilms. Einer reiner Tränenflüssigkeitsmangel ist eher selten und tritt meist als Mischform mit einer zu hohen Verdunstung auf. Eine Funktionsstörung der sogenannten Meibom-Drüsen (Talgdrüsen an den Lidkanten, die die Fettschicht des Tränenfilms produzieren) ist die Hauptursache für eine zu hohe Verdunstung des Tränenfilms. Ist die Fettschicht gestört, kann der Tränenfilm schneller verdunsten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Risikofaktoren für trockene Augen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Erkrankung nimmt mit zunehmendem Alter zu und tritt bei Frauen häufiger auf. Folgende Risikofaktoren für die Entstehung eines trockenen Auges können vorliegen:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Alter (Verringerung der Tränenfilmproduktion im Alter), weibliches Geschlecht; Veränderungen des Tränenfilms durch hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft, Stillzeit oder Menopause
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Hauterkrankungen wie Rosazea, Autoimmunerkrankungen, Allergien, atopische Dermatitis
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           hormonelle Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Schilddrüsenstörungen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Rheumatologische Erkrankungen (z.B. Rheumatoide Arthritis, Sjögren-Syndrom, Kollagenosen)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Neurologische Erkrankungen (M. Parkinson, Multiple Sklerose)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Umweltfaktoren (z.B. trockene Heizungsluft, Klimatisierung von Räumen und geringe Luftfeuchtigkeit, ausgiebige Bildschirmarbeit, konzentriertes exzessives Lesen, Verwenden von Kontaktlinsen; Rauch, jede Art von Zugluft
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           andere Augenerkrankungen (wie z.B. Lidanomalien, Hornhauterkrankungen, chirurgische Maßnahmen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Nebenwirkungen von Medikamenten (Pille, Betablocker, Psychopharmaka, Diuretika)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Welche Symptome können auftreten?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Neben Trockenheit können Beschwerden bestehen wie:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Brennen der Augen und das Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben (Sandkorngefühl)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Rötung der Bindehaut, manchmal auch Schmerzen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           ggf. Schwellungen der Lider, zeitweise verschwommenes Sehen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           selten Tränenträufeln
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Die Beschwerden treten vor allem morgens auf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wie wird die Diagnose gestellt?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Sehr wichtig ist eine ausführliche Anamnese der Beschwerden (Art und Dynamik des Auftretens und Dauer der Beschwerden). Von besonderem Interesse ist neben der klinischen Untersuchung und weiterführender diagnostischer Untersuchungsmethoden eine ausführliche Beurteilung der häuslichen Situation und des Arbeitsumfeldes (z.B. Staub- oder UV-Exposition, konstante Zugluft), die medizinische Vorgeschichte (Abklärung evtl. vorhandener prädisponierender Begleiterkrankungen wie z.B. rheumatologische oder Hauterkrankungen, Diabetes mellitus etc.) und eine eventuell bestehende Dauermedikation zum Ausschluss unerwünschter Arzneimittelnebenwirkungen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wichtig ist eine genaue Unterscheidung zwischen einem wirklichen trockenen Auge, allergischen Veränderungen oder einer Infektion der Bindehaut oder auch der Hornhaut. Hierzu ist in der Regel eine Vorstellung beim Augenarzt erforderlich. Dieser wird neben der Inspektion der Augen und deren Umgebung eine Untersuchung der Augenoberfläche und des vorderen Augenabschnittes mit Hilfe der Spaltlampe durchführen. Zur Beurteilung der Tränenfilmstabilität kann ein Anfärben mit Fluoreszin unternommen werden. Mit Hilfe des Schirmer-Tests kann beurteilt werden, ob die Menge der Tränensekretion eingeschränkt ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was hilft bei trockenen Augen?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zur Behandlung der Symptome werden Tränenersatzmittel verwendet. Aus den zur Verfügung stehendenden unterschiedlichen Präparaten wird der Augenarzt nach der individuellen Situation eine geeignete Auswahl treffen. Je nach Ursache des trockenen Auges kann manchmal auch eine antientzündliche Therapie (z.B. mit Kortison) erforderlich werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Folgendes können Sie selber tun, um die Behandlung von trockenen Augen zu unterstützen oder sie zu vermeiden:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           trinken Sie ausreichend, schlafen Sie ausreichend und achten Sie auf eine ausgewogene, vitaminreiche gesunde Ernährung
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           vermeiden Sie Zugluft: z.B. das Gebläse im Auto nicht direkt auf die Augen richten
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           machen Sie bei der Arbeit am PC regelmäßig Pausen, lassen Sie Ihren Blick zwischendurch in die Ferne schweifen und blinzeln Sie bewusst
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           lüften Sie regelmäßig und achten Sie auf eine angenehme Luftfeuchtigkeit
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           machen Sie in der Freizeit lieber einen Spaziergang an der frischen Luft, anstatt weiter viel auf das Smartphone, Tablet oder den Fernseher zu schauen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           bei langer Bildschirmarbeit ggf. schon vor dem Gefühl von trockenen Augen Tränenersatzmittel benutzen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         geschrieben von Dr. Klaus Hertramph
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dienstag, 8. November 2022
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 08 Nov 2022 11:26:42 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Vorhofflimmern</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/vorhofflimmern</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Vorhofflimmern - Ursachen und Behandlung
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In der Regel nimmt man das Herz gar nicht war, wenn es normal schlägt. Das kann sich aber ändern, wenn es plötzlich zu einem Vorhofflimmern kommt. Viele Patienten verspüren, dass das Herz nicht mehr so gleichmäßig schlägt, wie es soll und suchen daher einen Arzt auf. Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung mit ca. 2 Millionen betroffenen Patientinnen und Patienten in Deutschland.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch wie funktioniert eigentlich ein Herz? Der normale Herzrhythmus ist der sogenannte Sinusrhythmus. Bei jedem Herzschlag zieht sich der Herzmuskel zusammen und pumpt dadurch das Blut in den Kreislauf. Die Erregung des Herzmuskels wird über elektrische Impulse gesteuert: Der erste Impuls entsteht in einem Nervengeflecht in der Wand des rechten Vorhofs, dem sogenannten Sinusknoten. Diese Erregung breitet sich danach gleichmäßig über beide Vorhöfe zu den Herzkammern hin aus und führt dazu, dass sich nacheinander zunächst die Vorhöfe und anschließen die Herzkammern zusammenziehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was ist ein Vorhofflimmern?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Beim Vorhofflimmern ist dieser geordnete normale Ablauf gestört. Es entstehen stattdessen gleichzeitig ganz viele kleinste Erregungswellen unterschiedlichen Ursprungs in den Vorhöfen, sodass ein normales Zusammenziehen nicht mehr stattfinden kann. Dabei wird die elektrische Erregung unregelmäßig von den Vorhöfen auf die Herzkammern übergeleitet, sodass der Puls unregelmäßig und oft schnell ist.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Welche Symptome können auftreten?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das häufigste Symptom beim Vorhofflimmern ist ein Herzstolpern oder Herzrasen, das man in der Brust oder am Hals spüren kann. Meistens schlägt das Herz schneller oder unregelmäßig. Während ein normaler Ruhepuls meist zwischen 60 und 90 Schlägen pro Minute beträgt, kann er bei Vorhofflimmern auf 120 bis 160 Schläge pro Minute ansteigen. Andere Symptome können Benommenheit und Schwindel sein oder einer Verringerung der Belastbarkeit mit Schwächegefühl und rascher Erschöpfung.  Gelegentlich können auch ein Beklemmungsgefühl, Brustschmerzen oder Angstzustände auftreten. In ca. einem Drittel der Fälle besteht jedoch ein asymptomatisches Vorhofflimmern, ohne dass die Patientinnen und Patienten typische Symptome verspüren. Nicht selten wird es dann zufällig bei einer ärztlichen Untersuchung festgestellt oder macht sich erst durch Komplikationen bemerkbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Welche Ursachen gibt es?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vorhofflimmern kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Zu den am häufigsten assoziierten Erkrankungen zählen Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz. Allerdings kann eine Herzschwäche auch Folge eines Vorhofflimmerns sein. Bluthochdruck wird bei mehr als der Hälfte der Patientinnen und Patienten mit Vorhofflimmern festgestellt, eine koronare Herzkrankheit liegt bei ca. 20 Prozent der Patienten vor.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Akut auslösende Erkrankungen können Entzündungen des Herzmuskelgewebes, Lungenembolien und Lungenerkrankungen, aber auch hormonelle Erkrankungen wie eine Schilddrüsenüberfunktion sein. Nach deren Abklingen kann sich ein normaler Sinusrhythmus aber durchaus auch wieder dauerhaft einstellen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Risiko für das Auftreten von Vorhofflimmern steigt vor allem mit zunehmendem Lebensalter, etwa 10 Prozent der Menschen zwischen 70 und 80 Jahren leiden daran. Es gibt auch Risikofaktoren, für die man zumindest teilweise selbst etwas tun kann – darunter starker oder häufiger Alkoholkonsum, Rauchen, deutliches Übergewicht, Diabetes mellitus oder Schlafapnoe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Verschiedene Formen des Vorhofflimmerns
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Je nach Dauer werden verschiedene Formen des Vorhofflimmerns unterschieden. Oft beginnt ein Vorhofflimmern anfallsartig und hört nach kurzer Zeit von selbst wieder auf. Dann handelt es sich um ein sogenanntes intermittierendes oder paroxysmales Vorhofflimmern. Hierbei kommt es zu einem spontanen Abklingen innerhalb von 7 Tagen, meistens nach weniger als 48 Stunden. Es kann aber auch im Verlauf der Zeit zu längeren Episoden kommen oder als dauerhaftes Vorhofflimmern vorliegen. Ein persistierendes Vorhofflimmern beendet sich nicht von selbst, wohl aber durch medizinische Maßnahmen. Ein permanentes Vorhofflimmern lässt sich auch durch medizinische Maßnahmen nicht beenden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ist Vorhofflimmern gefährlich und muss jedes Vorhofflimmern behandelt werden?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Behandlung von Vorhofflimmern hat zwei Ziele: Einerseits soll einem Schlaganfall vorgebeugt werden, zum anderen sollen eventuell bestehende Beschwerden durch den gestörten Herzschlag wie z.B. Herzrasen beseitigt oder zumindest verringert werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vorhofflimmern ist nicht unmittelbar lebensbedrohlich, es erhöht jedoch ebenso wie Bluthochdruck das Risiko für einen Schlaganfall. Das persönliche Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, hängt neben dem Alter auch davon ab, ob weitere Risikofaktoren aufgrund evtl. bestehender Begleiterkrankungen bestehen. Es kann bis über 10 Prozent pro Jahr betragen. Etwa 15 Prozent aller Schlaganfälle sind auf Vorhofflimmern zurückzuführen. Durch das Vorhofflimmern können sich durch Veränderungen des Blutflusses und der Fließgeschwindigkeit in den Vorhöfen kleine Blutgerinnsel bilden. Diese können mit dem Blutstrom fortgeschwemmt werden und im Körper Blutgefäße verstopfen. Am häufigsten geschieht dies im Gehirn, was man als Schlaganfall bezeichnet. Daher ist in vielen Fällen eine Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten wie z.B. Marcumar erforderlich, um das Schlaganfallrisiko zu reduzieren.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Risikoermittlung und Behandlung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Risiko ist hoch bei einem Lebensalter von über 65 Jahren, wenn bereits Schlaganfälle oder Embolien stattgefunden haben, wenn eine eingeschränkte Herzfunktion oder koronare Herzerkrankung vorliegt, andere Gefäßerkrankungen oder auch andere Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Zuckerkrankheit bestehen. Es können aber auch jüngere Patientinnen und Patienten ohne vorliegende Begleiterkrankungen Vorhofflimmern haben, bei denen das Schlaganfallrisiko auch ohne Gerinnungshemmung nur sehr gering ist. Daher wird zur Therapieentscheidung, ob eine gerinnungshemmende Behandlung nötig ist, mithilfe eines Scores (CHA2DS2-VASc-Score) das jeweilige individuelle Risiko ermittelt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Da beim Vorhofflimmern der Puls meistens zu schnell ist, wird die Herzfrequenz in der Regel zunächst medikamentös mit Hilfe eines Betablockers gesenkt. Das führt zur Entlastung des Herzens und lindert die Beschwerden. Diese Form der Behandlung wird als Frequenz-Kontrolle bezeichnet. Bei anhaltendem Vorhofflimmern kann eine Wiederherstellung eines normalen Sinusrhythmus durch Anwendung von gezielten elektrischen Impulsen, einer sogenannten elektrischen Kardioversion, erreicht werden. Dieses geschieht in der Regel in der Klinik unter einer Kurznarkose. Diese Form der Therapie wird als Rhythmus-Kontrolle bezeichnet. Die Aussichten, anschließend einen dauerhaften Sinusrhythmus zu behalten, sind umso größer, je früher das Vorhofflimmern entdeckt wird.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sollten die geschilderten Maßnahmen nicht zum Erfolg bzw. zur Linderung der Beschwerden führen, können ggf. weitere Behandlungsmöglichkeiten wie eine Katheterablation oder die Implantation eines Okkluders zum Verschluss des linken Vorhofohrs in Erwägung gezogen werden.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was können Sie selbst zur Vorsorge einer Herzrhythmusstörung tun?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zunächst müssen die Erkrankungen behandelt werden, die die Entstehung von Herzrhythmusstörungen begünstigen. Man kann darüber hinaus aber selbst viel tun, um das Herz gesund zu erhalten – und damit auch einem Vorhofflimmern vorzubeugen:
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         -       mit dem Rauchen aufhören
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         -       auf eine ausgewogene Ernährung achten 
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         -       bei Übergewicht etwas abnehmen
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         -       sich mehr bewegen
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         -       Alkohol nur in moderaten Mengen trinken 
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         -       bei Bluthochdruck auf eine salzarme Ernährung achten.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind, können Sie sich aus dem Internet eine sehr gute Patienten-Informationsbroschüre herunterladen:
         &#xD;
  &lt;a href="https://www.kompetenznetz-vorhofflimmern.de/sites/default/files/redaktion/dateien/2020/AFNET_Patientenbroschüre_Neuauflage%202018_final_20180220_0.pdf"&gt;&#xD;
    
          https://www.kompetenznetz-vorhofflimmern.de/sites/default/files/redaktion/dateien/2020/AFNET_Patientenbroschüre_Neuauflage%202018_final_20180220_0.pdf
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 27 Oct 2022 08:34:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/vorhofflimmern</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Hyposensibilisierung</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/hyposensibilisierung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Hyposensibilisierung: Endlich allergiefrei
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wer unter einer Allergie wie Heuschnupfen leidet, kann zwar mit entsprechenden Medikamenten die Symptome lindern – die einzige Behandlung, die an die Ursache geht, ist jedoch die Hyposensibilisierung. Geringe Mengen des Allergens sollen in Form von Spritzen oder Tabletten dafür sorgen, dass sich das Immunsystem der Betroffenen daran gewöhnt. Wie läuft so eine Hyposensibilisierung ab? Wie lange dauert sie? Und für wen ist sie geeignet?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Für wen ist die Hyposensibilisierung geeignet?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Menschen, die unter einer Allergie leiden, haben eine Überempfindlichkeit des körpereigenen Immunsystems gegenüber bestimmten Stoffen, mit denen der Körper in Berührung kommt. Das können bestimmte Gräser, Pollen oder auch ein Insektengift (zum Beispiel eine Wespenallergie) sein. Bei der Hyposensibilisierung soll die körpereigene Überreaktion des Immunsystems auf das Allergen reduziert werden, indem die Betroffenen Schritt für Schritt an dieses Allergen gewöhnt werden. Vor allem Menschen, die im Alltag deutlich in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sind und bei denen Medikamente keine ausreichende Linderung erzielen, können davon profitieren. Grundsätzlich ist die Hyposensibilisierung für alle Betroffenen ab 5 Jahren geeignet. Voraussetzung für eine Therapie ist, dass bei den Patientinnen und Patienten eine Allergie in Form eines Haut- oder alternativen Tests nachgewiesen werden kann.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Typische Beschwerden bei Menschen mit Allergie sind folgende Symptome:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         -    Juckende, laufende oder verstopfte Nase (Heuschnupfen oder allergische Rhinitis)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         -    Juckende, tränende oder rote Augen (allergische Bindehautentzündung oder Konjunktivitis)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         -    Atembeschwerden oder Husten (Asthma)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Insbesondere ist die Therapie auch für Menschen geeignet, die mit schweren allergischen oder lebensbedrohlichen Symptomen reagieren, wie zum Beispiel bei Insektenstichen. Bei Neurodermitis oder Nesselsucht hilft die Hyposensibilisierung nicht. Auch bei einer Allergie gegen Antibiotika oder Lebensmittel ist sie nicht geeignet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Ablauf und Dauer der Hyposensibilisierung
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Bei der Hyposensibilisierung bekommen die Patienten und Patienten über einen längeren Zeitraum regelmäßig kleine Dosen des Allergens verabreicht, die Dosis wird langsam gesteigert. Die Allergene werden entweder unter die Haut gespritzt (subkutane Immuntherapie) – meist oberhalb des Ellenbogens – oder in Form von Tabletten oder Tropfen (sublinguale Immuntherapie) verabreicht. Bei beiden Therapievarianten sollten die Betroffenen die Gabe des Allergens regelmäßig durchführen lassen. Wird die Therapie unterbrochen, muss nach dem Einstieg mit einer niedrigen Dosis begonnen werden und die Behandlung verzögert sich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Je nach Therapieform wird der Abstand bis zur nächsten Allergengabe erhöht. Bei einer Pollenallergie ist der Beginn der Therapie abhängig vom Präparat auch während des Pollenflugs möglich. Die Dauer der Immuntherapie ist unterschiedlich, bei Atemwegsallergien sollte sie mindestens 3 Jahre betragen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Welche Effekte hat die Hyposensibilisierung?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Bei einer allergischen Rhinitis können mit der Hyposensibilisierung wirksame Ergebnisse erzielt werden. Studienergebnisse deuten darauf hin, dass die Immuntherapie bei einer allergischen Rhinitis das Risiko für die spätere Entwicklung von Asthma bei Kindern reduzieren kann. Allergien gegen Insektengifte können in den meisten Fällen durch eine Immuntherapie erfolgreich behandelt werden. Wird die oder der Betroffene dann erneut von einer Biene oder Wespe gestochen, kommt es zu keinen Beschwerden mehr.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Nebenwirkungen der Hyposensibilisierung
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Bei der subkutanen Immuntherapie, bei der die Allergene in die Haut gespritzt werden, sind lebensbedrohliche Reaktionen zwar sehr selten, aber möglich. Die Patientinnen und Patienten bleiben daher nach der Behandlung zunächst für eine halbe Stunde in der Praxis, um mögliche Reaktionen sofort behandeln zu können. Die meisten unerwünschten Reaktionen wie Unwohlsein, Juckreiz, Hautausschlag, Niesen, laufende Nase, Schwindel oder andere Beschwerden sind meist leicht bis mittelschwer. Die Verträglichkeit der sublingualen Therapie ist sehr gut. Hierbei können lokale Beschwerden wie Juckreiz oder Schwellungen im Mund- und Rachenraum auftreten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn Sie unsicher sind bezüglich der Nebenwirkungen, der richtigen Therapieform oder ob die Hyposensibilisierung für Sie geeignet ist, sprechen Sie uns gerne an.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 19 Sep 2022 09:32:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/hyposensibilisierung</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>FSME</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/fsme</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Zecken-Impfung, doch nicht bei uns im Norden…oder?
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Sie sind einer der bekanntesten Plagegeister des Sommers. Wir kennen es alle, dieses kribbeln und krabbeln beim Waldspaziergang, wenn wir den ersten schwarzen Punkt auf unserem Unterschenkel entdecken. Bei genauerem Hinsehen entdecken wir sie dann – die Zecke.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Zecke ist weltweit verbreitet und kommt ab einer Temperatur von 8 Grad so richtig in Schwung. Sie lässt sich nicht von Bäumen fallen, wie allgemein angenommen, sondern wartet im hohen Gras, Sträuchern oder Büschen auf ihr Opfer. Dabei ist es egal, ob im eigenen Garten, im Wald oder im Stadtpark. Die Zecke fühlt sich überall wohl.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Allgemeinen stellt ein Zeckenbiss keine große Gefahr dar. Hat man eine Zecke entdeckt, entfernt man sie am besten zügig mit einer speziellen Zeckenpinzette. Die Zecke wird möglichst nah an der Einstichstelle und langsam mit gleichmäßigem Zug entfernt. Die Zecke sollte dabei nicht gequetscht oder gedreht werden, da sonst mögliche Erreger leichter in die Haut gelangen könnten. Alternativ geht es auch  gut  mit einer Zeckenkarte, damit entfernen  Sie die Zecke quasi mit einer Schiebebewegung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Zecke als Krankheitsüberträger
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Allerdings besteht bei einem Zeckenbiss auch immer die - wenn auch seltene - Gefahr der Übertragung von Krankheiten, wie Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Doch auch wenn das Risiko der Übertragung selten ist, haben es die Symptome leider in sich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei der Borreliose handelt es sich um eine bakterielle Infektion. Die Einstichstelle entwickelt nach einigen Wochen eine kreisrunde Rötung. Bei Nichtbehandlung können Beschwerden beim Nervensystem, der Haut oder den Gelenken auftreten. Suchen Sie uns umgehend auf, wenn Ihnen die ersten Symptome auffallen. Eine Impfung gibt es nicht, die Erreger sind allerdings sehr gut mit Antibiotika zu bekämpfen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anders verhält es sich bei FSME. FSME ist eine Virus-Erkrankung die Entzündungen des Gehirns, der Hirnhäute oder des Rückenmarks hervorrufen können. Etwa ein bis zwei Wochen nach dem Zeckenstich treten grippeähnliche Symptome auf, wie Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber oder auch Magen-Darmbeschwerden. Nach einem beschwerdefreien Intervall von etwa einer Woche, können dann neurologische Symptome auftreten. Oft kommt es auch nach schweren Krankheitsverläufen zur vollständigen Heilung, es können allerdings auch Spätfolgen, wie Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Lähmungen bestehen bleiben. In sehr seltenen Fällen kann FSME auch zum Tod führen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wann sollte ich mich impfen lassen?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine FSME-Impfung macht Sinn, wenn Sie sich in einem der ausgewiesenen Risikogebiete aufhalten. Dies gilt insbesondere bei Aufenthalten in Süddeutschland, wie Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen. Ebenso empfehlen wir die FSME-Impfung bei geplanten Reisen nach Österreich, Osteuropa oder die baltischen Staaten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine aktuelle Übersicht der Risikogebiete finden Sie hier:  https://www.zecken.de/de-mobile/fsme-europa
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die FSME-Impfung gilt im Allgemeinen als sehr gut verträglich und der Start der Grundimmunisierung kann jederzeit erfolgen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Haben Sie Fragen zur FSME-Impfung oder weitere Anliegen rund um den Zeckenbiss, dann sprechen Sie uns gerne an.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 07 Jul 2022 12:34:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/fsme</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Vorsorgeuntersuchungen</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/vorsorgeuntersuchungen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Vorsorgeuntersuchungen
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Leider werden in Deutschland Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen immer noch zu selten in Anspruch genommen. Gerade momentan, wo aufgrund der Corona-Pandemie Kontakte möglichst reduziert werden sollen, lässt sich ein Aufschub leicht begründen. Da aber in den Praxen zur Minimierung des Ansteckungsrisikos selbstverständlich hohe Hygienestandards eingehalten werden, besteht kein Grund, die Vorsorgeuntersuchungen weiter aufzuschieben.
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Laut einer aktuellen Auswertung des Wissenschaftlichen Institutes der AOK war der Rückgang der Früherkennungsuntersuchungen beim Hautkrebs-Screening am höchsten. Im Pandemiejahr 2020 ließen sich fast 20% weniger Patienten untersuchen als im Jahr zuvor. Am Mammografie-Screening sowie an der Prostatakrebs-Vorsorge nahmen ca. 8% weniger Patienten teil. Damit geht auch ein Rückgang bei den Krebs-Operationen einher.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Früherkennung kann keine Krankheiten verhindern. Die Früherkennungsuntersuchungen sollen dazu dienen, bei Menschen ohne Beschwerden Krankheiten in einem frühen Stadium zu entdecken, bevor sie Beschwerden verursachen. Im Falle von Darmkrebs z.B. verspürt man normalerweise erstmal nichts. Wenn die Krankheit Beschwerden wie Unterleibsschmerzen, Verdauungsstörungen oder Blut im Stuhl verursacht, ist sie oft schon weit fortgeschritten und dementsprechend schwer behandelbar. Durch eine Darmspiegelung lassen sich aber unter Umständen bereits Vorstufen einer Krebserkrankung erkennen. Falls Polypen entdeckt werden, werden diese entfernt und histologisch untersucht. Hierbei kann es sich um Adenome handeln, welche noch gutartige Zellveränderungen der Darmschleimhaut darstellen, aus denen sich aber im Verlauf ein Darmkrebs entwickeln kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist allerdings nur sinnvoll, Krankheiten möglichst früh zu erkennen, wenn man sie dadurch besser behandeln kann. Das frühe Wissen einer möglichen Erkrankung und Eingreifen sollte also einen gesundheitlichen Vorteil mit sich bringen. Doch wie viele medizinische Maßnahmen können Früherkennungsmaßnahmen auch nutzlos sein. Es gibt eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen, bei denen die Vorteile überwiegen, andere sind umstritten oder können sogar nachteilig sein. Daher lohnt es sich, die Vor- und Nachteile einer Untersuchung abzuwägen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Welche Früherkennungsuntersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen empfohlen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Gesundheitsvorsorgeuntersuchung:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gesetzlich Krankenversicherte haben zwischen dem 18. Und 35. LJ einmalig Anspruch auf den Gesundheits-Check. Ab 35 Jahren kann die Vorsorgeuntersuchung alle 3 Jahre durchgeführt werden. Ziel ist es vor allem, häufig vorkommende Krankheiten wie Herzkreislauferkrankungen oder Diabetes frühzeitig zu erkennen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Hautkrebsscreening:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kann ab 35 Jahren alle 2 Jahre in Anspruch genommen werden, Untersuchung des gesamten Körpers auf Hautveränderungen, um möglichst früh Krebsveränderungen wie den schwarzen Hautkrebs zu entdecken
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Darmkrebs-Vorsorge:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Beratung zum Darmkrebsscreening kann ab 50 Jahren erfolgen. Im Alter von 50-54 Jahren kann jährlich ein Test auf occultes (nicht sichtbares) Blut im Stuhl erfolgen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Frauen können ab 55 Jahren entscheiden zwischen: entweder Test auf Blut im Stuhl alle 2 Jahre oder Darmspiegelungen im Abstand von 10 Jahren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Männer können bereits ab 50 Jahren wahlweise alle 10 Jahre eine Darmspiegelung erhalten. Alternativ kann ein Test auf Blut im Stuhl zunächst jährlich, ab 55 Jahren wie bei Frauen nur noch alle 2 Jahre erfolgen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn Blut im Stuhl entdeckt wird, wird eine Darmspiegelung zur Abklärung der Ursachen angeschlossen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Für Männer: 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Prostata-Krebs-Vorsorge:
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jährliche Untersuchung der Geschlechtsorgane und rectale Untersuchung, ggf. als IGeL-Leistung Bestimmung des PSA-Wertes
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Früherkennung Bauchaortenaneurysma:
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          ab 65 Jahren einmalige Ultraschalluntersuchung der Bauchschlagader auf Bauchaortenaneurysma
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Für Frauen:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jährliche Untersuchung ab 20 Jahren mit Gewebe-Abstrich (PAP-Abstrich); 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ab 35 Jahren alle 3 Jahre kombiniert mit Test auf Humane Papilloma-Viren (HPV)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        
            Brustkrebs-Früherkennung:
           &#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jährliche Abtastung der Brust ab 30 Jahren. 
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ab 50 Jahren alle 2 Jahre bis zum 70. LJ Mammografie-Screening der Brust.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschrieben von Dr. Hertramph
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mittwoch, 06. April 2022
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 07 Jul 2022 12:32:22 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/vorsorgeuntersuchungen</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Tattoofarben</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/tattoofarben</link>
      <description>Tätowierungen oder auch engl. Tattoos haben eine lange Tradition. Die ältesten Funde tätowierter Mumien liegen bereits über 5.000 Jahre zurück und sind über den gesamten Erdball verstreut. Früher waren Tattoos meist Zeichen von Zugehörigkeit oder Bestandteil eines rituellen oder sakralen Symbols. Heute sind Tätowierungen eher Ausdrucksmöglichkeit für Exklusivität, Abgrenzung, politischer Protest oder einfach Körperschmuck.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tattoofarben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Tätowierungen oder auch engl. Tattoos haben eine lange Tradition. Die ältesten Funde tätowierter Mumien liegen bereits über 5.000 Jahre zurück und sind über den gesamten Erdball verstreut. Früher waren Tattoos meist Zeichen von Zugehörigkeit oder Bestandteil eines rituellen oder sakralen Symbols. Heute sind Tätowierungen eher Ausdrucksmöglichkeit für Exklusivität, Abgrenzung, politischer Protest oder einfach Körperschmuck.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was noch vor ca. 50 Jahren eher Randgruppen zugeschrieben wurde und als unansehnlich galt, ist in unserer heutigen modernen Gesellschaft akzeptiert und zur Normalität geworden. Mittlerweile hat jeder fünfte Bundesbürger ein oder mehrere Tattoos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tattoos sind natürlich nicht ganz schmerzfrei. Bei einer Tätowierung wird mit Tinte, Pigment oder anderen Farbmitteln durch eine oder mehrere Nadeln in die zweite Hautschicht gestochen und dabei ein gewünschtes Motiv gezeichnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch das Permanent Make-up gehört zur Art der Tätowierung. Hier werden mit einer sehr feinen Nadel die Farbpigmente in die obere Hautschicht gestochen, z.B. zur Verstärkung der Augenbrauen oder dem Nachziehen der Lippenkonturen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neue Regelungen für Farbpigmente in Tattoo- und Permanent Make-Up-Farben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für einige Unsicherheit sorgt nun die aktuelle Debatte um die Nutzung bestimmter Farbpigmente in Tattoofarben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die sogenannte REACH-Verordnung regelt die sichere Verwendung von Chemikalien in der EU und gilt als eine der strengsten Chemikaliengesetze der Welt. "REACH" steht dabei zu deutsch für die Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe. Sie regelt auch, welche Stoffe in Haarfarben, Kosmetikprodukten und Tattoofarben verwendet werden dürfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit Beginn des Jahres dürfen nun bestimmte Stoffe nach der REACH-Verordnung in Tattoofarben nicht mehr enthalten sein oder nur noch in so geringen Mengen, dass sie quasi verboten sind. Nach aktuellem Stand können so gut wie alle Tattoofarben, die bisher auf dem Markt waren, nicht mehr benutzt werden. Ausnahmen bestehen für die Farben schwarz, weiß und grau. Hier gibt es bereits REACH-konformen Ersatz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind meine Tattoos unbedenklich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich gilt, dass das Stechen von Tattoos immer mit einem Risiko verbunden ist. Tattoo- und Kosmetikstudios haben die Pflicht über die möglichen Risiken aufzuklären. Tattoo- und Kosmetikfarben unterliegen strengen Richtlinien, sind aber nicht frei von toxischen Inhaltsstoffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollten Sie eine ungewöhnliche Veränderung Ihrer Haut auf ein frisches Tattoo feststellen oder aufgrund der aktuellen Debatte zu den Tattoofarben verunsichert sein, zögern Sie nicht uns anzusprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschrieben von: Brigitte Sauter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Donnerstag, 31. März 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 13:53:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/tattoofarben</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Resilienz</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/resilienz</link>
      <description>Neulich las ich, dass Resilienz das Immunsystem unserer Seele ist: was für ein schöner Gedanke. Seit zwei Jahren leben wir in und mit der Coronapandemie, sind Beherrscher*innen bislang fremder Worte wie Immunabwehr oder Boostern und vielen mehr geworden. Insofern haben wir eine Ahnung davon, was es bedeutet, wenn wir ein gutes Abwehrsystem haben, wenn wir den Herausforderungen im Alltag - sei es durch Viren oder aber auch Alltagsbelastungen standhalten können.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resilienz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf gesundheitlicher Ebene ist uns klar, dass wir etwas für unser Immunsystem tun können, wir kennen und halten uns mehr oder weniger an Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil mit einer gesunden ausgewogenen Ernährung, maßvollem Umgang mit Alkohol, ausreichend Bewegung und Sport im Alltag und und und. Sprich wir versuchen, gut für uns zu sorgen. Mal gelingt es gut, mal nicht so. Aber eine Grundidee haben die meisten von uns.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass wir auch etwas für unser seelisches Immunsystem tun können und auch sollten, ist aber längst nicht allen klar. Was meine ich:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Resilienz wird die psychische Widerstandskraft bezeichnet, oder auch die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen diese Krisen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Sprich wir lernen aus Vergangenem und können damit mit einer anderen veränderten Haltung und Einstellung in neue Situationen starten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Immer und natürlich auch jetzt stehen wir vor Herausforderungen, vor Einschränkungen, vor beklemmenden Situationen, die gar mit Ängsten verbunden sind. Wenn wir älter werden, haben wir das Wissen, dass wir schon manches „gewuppt“ haben, dass wir Herausforderungen überstanden haben, manchmal haben wir dabei Federn gelassen, manchmal hatten wir das Gefühl, dass wir es nicht schaffen, können aber wir haben es geschafft. Das prägt uns.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben gelernt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dass uns ein gesunder Optimismus hilft. Damit sind wir noch lange nicht blauäugig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Dass es Dinge / Situationen gibt, die wir
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            noch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             nicht ändern können. Das nennt man Akzeptanz.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dass wir effektiver sind, wenn wir nicht um das Problem kreisen, sondern nach Lösungen suchen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dass wir nicht allein sind, dass wir mit Familie, Freund*innen und Nachbar*innen zusammenleben. In dieser Bindung an andere erfahren wir Unterstützung und Schutz. Wir bauen unser eigenes Netzwerk auf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dass unser Handeln Auswirkungen hat. Wir sind selbstwirksam. Wir können nicht alles, was wir uns wünschen ändern, aber wir können manche Dinge beeinflussen und ändern. Wir sind nicht in der Opferrolle.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass uns im Rückblick klar wird, was wir schon geschafft haben, was uns dabei geholfen hat und was wir konkret in einer ähnlichen Situation anders machen könnten: Wir begeben uns in die Selbstreflexion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dass wir die Zukunft mitgestalten, wir legen unsere Ziele fest und teilen sie wo möglich in Teilziele auf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wie soll das jetzt gehen, dass wir mit Resilienz das Immunsystem unserer Seele stärken? Auf Anhieb mit einem Schalter lässt sich Gelassenheit und Optimismus und all das nicht in den Alltag bringen. Aber hilfreich kann es sein:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            soziale Kontakte zu pflegen. Das geht auch in der Pandemie, sei es „in echt“, oder aber auch mit einer Postkarte, einer Botschaft mittels eines elektronischen Mediums.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für Entspannung im Alltag zu sorgen. Gut ist das Weiterleben von Routinen, aber auch bewusst das Ausführen von Entspannungsübungen, sei es als Muskelrelaxation, Yoga, autogenes Training oder geführte Meditationen oder Achtsamkeitsübungen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Suche und das Finden von einer Einstellung, die nicht hadert mit dem, was gerade nicht geht. Dafür gilt es, zu planen, was danach sein kann und wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sinnvoll ist es, sich immer wieder bewusst zu machen, welche Probleme man im Leben bereits bewältigt hat, und diese Ressourcen dann gezielt für die Bewältigung anderer Krisen zu nutzen. Konkret bedeutet dies, sich zu erinnern: Wie habe ich es in einer ähnlichen Situation schon mal geschafft, diese aktiv zu überstehen und sie nicht nur wie ein Pingpongball über mich ergehen zu lassen? Mit der Erinnerung daran, wie ich selbst wirksam war, kann es leichter sein, mich in eine neue Herausforderung hineinzubegeben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viel Erfolg dabei!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 24 Mar 2022 15:40:53 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/resilienz</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Booster – mal von anderer Art</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/booster-mal-von-anderer-art</link>
      <description>Bis vor einem Jahr war für viele das Wort Booster unbekannt, in Zeiten der Pandemie lernen wir viele neue Worte. Und so geht es heute nicht um die Boosterimpfung, die die meisten von Ihnen hoffentlich schon haben, sondern um das, was wir uns mit der Ernährung Gutes tun können. Der Booster an Vitaminen und anderen wertvollen Nährstoffen soll heute Thema sein.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Booster - mal von anderer Art
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis vor einem Jahr war für viele das Wort Booster unbekannt, in Zeiten der Pandemie lernen wir viele neue Worte. Und so geht es heute nicht um die Boosterimpfung, die die meisten von Ihnen hoffentlich schon haben, sondern um das, was wir uns mit der Ernährung Gutes tun können. Der Booster an Vitaminen und anderen wertvollen Nährstoffen soll heute Thema sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Pandemie zehrt an unseren Kräften, fordert uns. Und da ist es gut, zu überdenken, was wir für Möglichkeiten haben. Generell gilt, dass es sinnvoll ist sich entsprechend der Ernährungspyramide zu ernähren. Dazu gehört eine ausgewogene Kost mit täglich 5 Portionen Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, gesunde Öle, Nüsse und in der Woche 5 Einheiten Bewegung und Sport, gerne als Mischung aus Ausdauertraining und Muskelaufbau. Und dazu gehört dann noch täglich genug Zeit am Tageslicht wegen der ausreichenden Vitamin D Versorgung (mindestens 30 Minuten).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da wir solche Gewohnheitstiere sind, hier ein paar konkrete Beispiele:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mischen Sie sich Ihr eigenes Müsli, damit haben Sie schon eine schöne Menge an Vollkornprodukt, das Ganze mit Milch für den Calcium/Knochenhaushalt und ein bisschen Obst. Dann füllen Sie Ihren Vitamin C Haushalt mit frischen Beeren (beispielsweise im Sommer gesammelt im eigenen Garten und in der Tiefkühltruhe aufbewahrt) auf. Der Farbstoff Anthocyan in Beeren, Kirschen, aber auch in Trauben und Rotkohl wirkt entzündungshemmend und gefäßschützend.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn Sie die Wahl haben, dann machen Sie lieber den frischen Obstsalat als den Smoothie, dann bleiben Ihnen die Ballaststoffe erhalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Steigern Sie die Menge an pflanzlichen Lebensmitteln, sie sind reich an Ballaststoffen, das ist gut für die Verdauung; In Blattgemüsen ist die wichtige Folsäure.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verzichten Sie auf eine zu hohe Menge an Fleisch, die empfohlene Menge an Fleischportionen in der Woche sind nur noch zwei! Es gibt leckere Fleischersatzprodukte. Und auch Fisch sollte allein schon wegen der Jodidversorgung einmal pro Woche auf dem Speiseplan stehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Getreide kann auch bei den anderen Mahlzeiten mit auf das Menü. Es ist reich an Vitamin B12.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Milchprodukte mit lebenden Milchsäurekulturen sind gut für die Darmflora und helfen damit der Immunabwehr.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich ist es oder wäre es gut, wenn Sie sich Ihre Speisen selbst zubereiten: dann wissen Sie auch was drin ist. Manchmal erscheint das so aufwändig. Aber mit der kommenden Routine kann auch das sich auf einmal als nicht so drastisch herausstellen. Und das gute Gefühl, etwas für sich und seine Lieben zu tun, kann zusätzlich ein gutes Gefühl hervorrufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bleiben Sie gesund!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschrieben von: Brigitte Sauter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Montag, 14. März 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 11:44:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/booster-mal-von-anderer-art</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Heuschnupfen – was tun?</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/heuschnupfen-was-tun</link>
      <description>Na? Kribbelts bei Ihnen schon in der Nase? Das können entweder die ersten Sonnenstrahlen sein oder, bei unserem Bremer Schietwetter wahrscheinlicher, schon die ersten Frühlingspollen. Gräser, Baumpollen, Getreide oder Kräuter – viele Heuschnupfen-Geplagte kennen das. Oft fangen die ersten Symptome bereits im Februar an, dann wenn es draußen eigentlich noch dunkel und kalt ist. Aber die Pollen der Frühblüher Hasel, Erle und Birke sind bereits ab Februar aktiv.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heuschnupfen – was tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Na? Kribbelts bei Ihnen schon in der Nase? Das können entweder die ersten Sonnenstrahlen sein oder, bei unserem Bremer Schietwetter wahrscheinlicher, schon die ersten Frühlingspollen. Gräser, Baumpollen, Getreide oder Kräuter – viele Heuschnupfen-Geplagte kennen das. Oft fangen die ersten Symptome bereits im Februar an, dann wenn es draußen eigentlich noch dunkel und kalt ist. Aber die Pollen der Frühblüher Hasel, Erle und Birke sind bereits ab Februar aktiv. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von April bis August geht’s dann mit Baumpollen, wie Linde, Buche und Eiche, vielen Gräser- und Getreidesorten so richtig los. Und wer ganz viel Pech hat, den erwischt es dann mit den Spätblühern, wie Brennnessel und Beifuß noch einmal von September bis Dezember.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie entsteht Heuschnupfen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oftmals reichen bereits schon wenige Pollenkörnchen aus, um bei einem Allergiker die typische, heftige Reaktion des Immunsystems, in Form von Niesreiz, Schnupfen oder tränende Augen auszulösen. Die genauen Ursachen für die Entstehung von Allergien, wie Heuschnupfen, sind bisher noch nicht gänzlich erforscht, man weiß aber, dass die genetische Veranlagung eine Rolle spielt. Darüber hinaus können bestimmte Umweltfaktoren (z. B. Luftschadstoffe, übertriebene Hygiene, falsche Ernährung) die Entstehung von Allergien begünstigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Allergie bezeichnet man im Allgemeinen eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen, wie z. B. Pollen. Um eine entsprechende Allergie auf diese Substanzen zu entwickeln, findet eine sogenannte Sensibilisierungsphase statt. D.h. das Immunsystem entwickelt eine Fehlreaktion und stuft die Allergene als „feindlich“ ein. Bei steigendem Kontakt mit den Allergenen setzt das Immunsystem nach und nach vermehrt Abwehrmechanismen in Gang und es kommt zu den typischen Symptomen, wie z. B die des Heuschnupfens. Betroffen sind vornehmlich diejenigen Körperstellen, auf welche die Allergene direkt treffen - also die Bindehaut der Augen oder die Schleimhaut der Nase. Dies führt zu Reizungen oder Anschwellen der Schleimhäute, Tränenfluss, Fließschnupfen und Niesattacken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nahezu jeder vierte bis fünfte Erwachsene leidet unter Heuschnupfen. Bei Kindern ab 6 Jahren sind es zwischen 7 und 13%, Tendenz steigend.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was kann ich tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erste Anzeichen eines Heuschnupfens sind meist langanhaltende und zum ähnlichen Zeitpunkt jährlich wiederkehrende Erkältungssymptome. Um den Heuschnupfen aber nicht mit einer Erkältung zu verwechseln, lassen Sie eine eindeutige Diagnose durch Ihren Arzt erstellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leichtere Beschwerden lassen sich oft bereits mit kleinen Tipps lindern. So können Sie z.B. den Pollenkalender Ihrer Region beobachten und bei hoher Pollenbelastung Aktivitäten im Freien vermeiden und Fenster geschlossen halten. Auch das Haare waschen vor dem Zubettgehen, kann Helfen das Kissen pollenfrei zu halten und somit einen angenehmeren Schlaf ermöglichen. Vielen Betroffenen hilft zudem ein Antihistaminikum oder ein Heuschnupfenspray, um durch die Pollenflugzeit zu kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Allergie an der Wurzel packt allerdings nur eine sogenannte allergenspezifische Immuntherapie. Diese Therapie ist oft langwierig, aber dennoch die einzige ursächliche Behandlungsmöglichkeit von Allergien. Dazu werden die Allergene in niedriger Dosierung und regelmäßigen Abständen in Form von Spritzen, Tropfen oder Tabletten verabreicht. Das Immunsystem soll sich so nach und nach an die Allergieauslöser gewöhnen. Allergische Symptome werden so mit der Zeit deutlich abgemildert oder bleiben sogar ganz aus. Speziell bei Heuschnupfen ist die Hyposensibilisierung sehr erfolgversprechend und wird daher oft empfohlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sprechen Sie uns gerne für nähere Informationen zu den Behandlungsmöglichkeiten von Heuschnupfen an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschrieben von: Brigitte SauterMittwoch, 02. März 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 02 Mar 2022 11:44:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/heuschnupfen-was-tun</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>So messen Sie Blutdruck richtig</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/so-messen-sie-blutdruck-richtig</link>
      <description>In Deutschland sind rund 20 Millionen Menschen von Bluthochdruck betroffen. Mit der sogenannten Hypertonie geht ein erhöhtes Risiko für weitere Erkrankungen des Herzkreislaufsystems einher – beispielsweise Arteriosklerose mit nachfolgenden Herzinfarkten, Schlafanfällen, Bauchaortenerweiterungen oder auch Nierenerkrankungen. Das richtige Messen und Erfassen des Blutdrucks ist daher ein wichtiger Faktor.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So messen Sie Blutdruck richtig
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Deutschland sind rund 20 Millionen Menschen von Bluthochdruck betroffen. Mit der sogenannten Hypertonie geht ein erhöhtes Risiko für weitere Erkrankungen des Herzkreislaufsystems einher – beispielsweise Arteriosklerose mit nachfolgenden Herzinfarkten, Schlafanfällen, Bauchaortenerweiterungen oder auch Nierenerkrankungen. Das richtige Messen und Erfassen des Blutdrucks ist daher ein wichtiger Faktor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass Bluthochdruck unter anderem mit unserem Lebensstil zusammenhängt, wissen viele bereits. Welche Möglichkeiten Sie haben, Ihren Lebensstil zu ändern, können Sie auch hier auf unserer Homepage an anderer Stelle nachlesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist wichtig bei der Kontrolle des Blutdrucks?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Wahl des Gerätes: Geräte gibt es jeweils als Oberarm- und Handgelenksgeräte. Vielen Menschen fällt es leichter, mit den Handgelenksgeräten umzugehen. Wenn das Oberarmgerät so schwer zu bedienen ist, dass es stresst, ist es das Falsche. Dann sind Sie besser mit einem Handgelenksmesser ausgestattet: Es ist aber nicht nur wichtig, gut mit dem Gerät umgehen zu können, die Messung muss auch verlässlich sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Beurteilung der Güte der Geräte, sprich ihrer Zuverlässigkeit, findet regelmäßig über die Deutsche Hochdruckliga statt: Geräte, die den Normen entsprechen, werden nach erfolgreich bestandener Prüfung mit dem Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga ausgezeichnet. In der anhängenden Liste finden sich Geräte für Oberarm und Handgelenk, es ist also für jeden etwas dabei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hier finden Sie eine entsprechende Übersicht, die regelmäßig aktualisiert wird:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.hochdruckliga.de/betroffene/blutdruckmessgeraete" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.hochdruckliga.de/betroffene/blutdruckmessgeraete
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ausgestattet mit einem verlässlichen Gerät, sollten Sie sich hieran halten: Messen Sie Ihren Blutdruck täglich – immer zur gleichen Zeit! Morgens sollten Sie vor der Einnahme blutdrucksenkender Mittel messen, damit auch der Blutdruck in den frühen Morgenstunden erfasst wird. Vor Beginn der Messung sollten Sie 5 Minuten zur Ruhe kommen. Vermeiden Sie vor der Messung körperliche Aktivitäten. Setzen Sie sich entspannt auf einem Stuhl und lehnen Sie sich an die Stuhllehne an. Legen Sie den zu messenden Arm auf den Tisch. Stellen Sie die Füße nebeneinander auf den Boden. Dadurch vermeiden Sie eine Anspannung der Muskulatur. Bewegen Sie sich nicht während der Messung, reden Sie auch nicht und lassen Sie sich nicht durch Musik bzw. Nachrichten ablenken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Einstellungsphase Ihres Bluthochhochdrucks sollten Sie häufiger messen. Sollten sich Spitzen im Tagesverlauf zeigen, kann es sinnvoll sein, die Medikation umzustellen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit einem gut eingestellten Bluthochdruck, mindern Sie definitiv die Häufigkeit, dass Komplikationen auftreten. Es lohnt sich also!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 01 Feb 2022 17:18:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/so-messen-sie-blutdruck-richtig</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Advance Care Planning – die dynamische Form der Patientenverfügung</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/advance-care-planning-die-dynamische-form-der-patientenverfuegung</link>
      <description>Mit der Verabschiedung des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) tritt das Thema „Gesundheitliche Versorgungsplanung" bzw. "Advance Care Planning (ACP)" verstärkt in den Fokus stationärer Pflegeeinrichtungen</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Advance Care Planning – die dynamische Form der Patientenverfügung
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der Verabschiedung des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) tritt das Thema „Gesundheitliche Versorgungsplanung" bzw. "Advance Care Planning (ACP)" verstärkt in den Fokus stationärer Pflegeeinrichtungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Übersetzen kann man „Advance Care Planning“ als gesundheitliche oder vorausschauende Versorgungsplanung. Beschrieben ist es
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/132g.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           im Sozialgesetzbuch V
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           als Möglichkeit für zugelassene Pflegeeinrichtungen, den versicherten Personen eine gesundheitliche Versorgungsplanung anzubieten. Konkret werden die Patienten in diesem Rahmen über die medizinisch-pflegerische Versorgung und Betreuung in der letzten Lebensphase beraten. Auch Hilfen und Angebote der Sterbebegleitung werden ihnen aufgezeigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Individuelle Bedürfnisse im Fokus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Rahmen einer Fallbesprechung stehen neben den individuellen Bedürfnissen des Versicherten insbesondere medizinische Abläufe in der letzten Lebensphase und während des Sterbeprozesses im Fokus. Zudem werden mögliche Notfallsituationen besprochen und geeignete einzelne Maßnahmen der palliativ-medizinischen, palliativ-pflegerischen und psychosozialen Versorgung dargestellt. In die Fallbesprechung ist die behandelnde Hausarztpraxis miteinzubeziehen. Die Fallbesprechung kann bei wesentlicher Änderung des Versorgungs- oder Pflegebedarfs auch mehrfach angeboten werden. Die Krankenkasse des Patienten trägt die notwendigen Kosten der Einrichtung für die erbrachten Leistungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauenspersonen in den Prozess einbeziehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim ACP geht es darum, sich konkreter damit auseinander zu setzen, wie die eigenen Vorstellungen zur letzten Lebensphase aussehen. Das heißt, dass nicht irgendwann eine Patientenverfügung geschrieben und irgendwo in den Aktenschrank abgelegt wurde und diese dann für immer gelten soll. Es findet ein kontinuierlicher Austausch zwischen dem Einzelnen, seinen Behandelnden und Betreuenden sowie dem eventuellen schon benannten gesetzlichen Vertreter statt. Damit soll es möglich sein, Wünsche und Gedankenvorstellungen immer mehr zu konkretisieren und damit die Gefahr von Fehlbehandlungen zu verringern. Wichtig ist es, Vertrauenspersonen in diesen Prozess einzubeziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Folgende Aspekte werden berücksichtigt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die einzelne Person reflektiert, welche Wünsche sie zu Pflege und Behandlung hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie versteht, welche lebensverlängernden Maßnahmen vorhanden sind und was ihr Einsatz oder Nichteinsatz für Konsequenzen hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie diskutiert diese Gedankengänge mit denjenigen, die diese Planung auszuführen haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie legt fest, wer für sie sprechen kann und darf, wenn sie selbst nicht mehr einwilligungsfähig ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorstellungen von Würde und Autonomie berücksichtigen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit soll erreicht werden, dass den jeweiligen Wünschen am Lebensende entsprochen werden kann und die eigenen Vorstellungen von Würde und Autonomie eingehalten werden. Es soll damit aber auch möglich sein, dass die Pflegenden bei möglicherweise kontroversen Vorstellungen einen Konsens finden können. Konkret werden Situationen besprochen, in denen rasche Entscheidungen getroffen werden müssen. Zudem wird eine dem Patientenwillen entsprechende Handlungsweise festgelegt. Dadurch werden auch nicht gewünschte Krankenhauseinweisungen vermieden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Außerhalb von Deutschland wird dieses ACP-Konzept schon lange Zeit umgesetzt, hierzulande hinken wir ein wenig hinterher. Aber es gibt mittlerweile auch hier die Möglichkeit einer Qualifizierung zur Beraterin zu Vorsorgedokumenten. Aus einem Forschungsprojekt ist zum Beispiel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.beizeitenbegleiten.de/index.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           das regionale Projekt „Beizeiten begleiten“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            hervorgegangen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht nur in Pflegeeinrichtungen wichtig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich ist die vorausschauende Versorgungsplanung auch für alle nicht in Pflegeeinrichtungen Lebenden interessant. Denn es ist sinnvoll, sich mit seinen persönlichen Werten und Gedankenvorstellungen auseinanderzusetzen und sie mit Nahestehenden zu teilen und weiter zu entwickeln. Auch im Gespräch über Ihre Vorsorgevollmacht und /oder Patientenverfügung spielt all dies eine Rolle. Wir als Ihre Hausärzte sind daher gerne zum Gespräch bereit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 24 Jan 2022 14:58:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/advance-care-planning-die-dynamische-form-der-patientenverfuegung</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Barthel-Index</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/der-barthel-index</link>
      <description>Ab wann ist ein Mensch pflegebedürftig und wie wird ein Bedarf eigentlich festgestellt? Sicherlich muss jeder Patient individuell nach seinen Fähigkeiten betrachtet werden. Aber eine strukturierte Einschätzung der Alltagskompetenz ist ein hilfreiches Instrument, um eventuell bestehende Defizite zu erkennen. Hierzu wurde der Barthel-Index entwickelt</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Barthel-Index
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ab wann ist ein Mensch pflegebedürftig und wie wird ein Bedarf eigentlich festgestellt? Sicherlich muss jeder Patient individuell nach seinen Fähigkeiten betrachtet werden. Aber eine strukturierte Einschätzung der Alltagskompetenz ist ein hilfreiches Instrument, um eventuell bestehende Defizite zu erkennen. Hierzu wurde der Barthel-Index entwickelt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Barthel-Index ist ein Bewertungsverfahren, mit dem die grundlegenden Alltagsfunktionen eines Patienten erfasst werden. Er wird in der Altersmedizin (Geriatrie) und Reha-Medizin angewendet und dient dazu, den Umfang der Selbstständigkeit bzw. Pflegebedürftigkeit bei Aktivitäten des täglichen Lebens zu ermitteln. Auch für eine Pflegegrad-Einteilung wird der Barthel-Index neben weiteren Testverfahren herangezogen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einem Fragebogen werden 10 unterschiedliche Tätigkeitsbereiche nach Punkten bewertet, die zu den Alltagsbedürfnissen gehören wie Essen, Ankleiden, Körperpflege, Toilettenbenutzung, Mobilität und Kontrolle über Urin und Stuhlgang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Maximal können 100 Punkte erreicht werden. Anhand der vergebenen Punkte ergibt sich folgende Bewertung: 0-30 Punkte: weitgehend pflegeabhängig; 35-80 Punkte: hilfsbedürftig; 85-95 Punkte: punktuell hilfsbedürftig; 100 Punkte: komplett selbstständig. Allerdings ist der Aussagewerte beschränkt. Ein Score-Wert von 100 Punkten besagt lediglich, dass ein Patient selbstständig essen, seine Körperpflege durchführen und sich fortbewegen kann. Er lässt keine Aussage darüber zu, ob jemand in der Lage ist, sein Leben selbstständig zu bewältigen, da Aspekte wie kochen, Haushaltsführung oder soziale Belange nicht berücksichtigt werden. Der Individuelle Pflegebedarf wird daher nicht komplett erfasst. Es kann jedoch eine erste Übersicht gewonnen werden, wie selbstständig ein Patient ist und ob ein Unterstützungsbedarf besteht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 19 Jan 2022 14:08:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/der-barthel-index</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Prostatakrebs: Vorsorge kann Leben retten</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/prostatakrebs-vorsorge-kann-leben-retten</link>
      <description>Der Prostata-Krebs ist in Deutschland die mit Abstand häufigste Krebsart bei Männern. Pro Jahr wird die Erkrankung bei ca. 60.000 Männer neu entdeckt; im Jahr 2016 sind mehr als 14.000 Männer an Prostatakrebs verstorben.

auf Überschrift klicken</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Prostatakrebs: Vorsorge kann Leben retten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Prostata-Krebs ist in Deutschland die mit Abstand häufigste Krebsart bei Männern. Pro Jahr wird die Erkrankung bei ca. 60.000 Männer neu entdeckt; im Jahr 2016 sind mehr als 14.000 Männer an Prostatakrebs verstorben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn man sich gesund fühlt und keine Beschwerden hat, ist es sinnvoll, zum Arzt zu gehen und eine Früherkennungsuntersuchung durchführen zu lassen. Denn viele Erkrankungen und Tumorleiden beginnen häufig unauffällig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Heilungschancen sind relativ gut, wenn die Tumorausbreitung auf die Prostata begrenzt ist und der Tumor schon in einem frühen Stadium rechtzeitig erkannt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Männern ist daher die Krebsvorsorgeuntersuchung auf Prostatakrebs, welche von den Krankenkassen ab einem Alter von 45 Jahren finanziert wird, eine sehr sinnvolle Präventionsmaßnahme.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Vorsorgeuntersuchung beinhaltet die Erhebung der Vorgeschichte des Patienten (Anamnese), Inspektion und Abtasten der äußeren Geschlechtsorgane, eine Austastung des Enddarmes (rektale Untersuchung) zur Untersuchung der Prostata, Untersuchung der örtlichen Lymphknoten sowie eine abschließende Besprechung des Untersuchungsbefundes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die Untersuchung werden allerdings die kleinen, häufig tiefer liegenden Tumore nicht immer erkannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blutuntersuchung zur Früherkennung: der PSA-Wert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zur ergänzenden Abklärung kann das sogenannte Prostata-Spezifische Antigen (PSA) bestimmt werden. Es handelt sich um einen Eiweißstoff, der im Körper fast ausschließlich in der Prostata gebildet wird. Diese Blutuntersuchung ist jedoch keine Kassenleistung, sondern muss vom Patienten als sogenannte IGeL-Leistung (individuelle Gesundheitsleistung) selbst bezahlt werden. Die Kosten hierfür betragen ca. 20 Euro.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Patienten mit Prostata-Krebs ist der PSA-Wert meistens erhöht. Es gibt allerdings keinen eindeutigen Normalwert für alle Altersgruppen, da der PSA-Wert in der Regel mit zunehmendem Alter ansteigt. Für einen Krebsverdacht reicht ein einzelner Befund nicht aus, denn auch eine Entzündung oder gutartige Vergrößerung der Prostata kann zu einem Anstieg des PSA-Wertes führen. Daher sollte bei einem auffälligen Ergebnis der Test wiederholt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Außerdem gibt es weitere Faktoren, die ohne Krankheitswert zu einem erhöhten PSA-Wert führen können: Druck auf die Prostata durch Radfahren, Geschlechtsverkehr innerhalb der letzten 48 Stunden oder auch die PSA-Ausschüttung durch die Tastuntersuchung der Prostata selbst. Der PSA-Test sollte daher nicht unmittelbar nach der Tastuntersuchung durchgeführt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Persönliche Nutzen-Risikoabwägung eines PSA-Wert-Screenings: Wie sinnvoll ist die PSA-Wert-Bestimmung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Test kann davor bewahren, an Prostata-Krebs zu sterben. Neben den oben genannten Faktoren für einen erhöhten PSA-Wert ohne Krankheitswert gibt es aber auch harmlose, langsam wachsende (nicht lebensverkürzende) Tumore, welche durch den Test unnötigerweise festgestellt werden. Das kann zu einer seelischen Belastung und evtl. einer unnötigen Therapie führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt aber auch Tumore, die trotz Früherkennung nicht mehr heilbar sind, sodass die Patienten länger mit dem Wissen eines unheilbaren Tumorleidens leben müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann gibt es auch den Fall, dass ein Testergebnis positiv ist, obwohl kein Krebs vorliegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn man sich bei einem negativen Testergebnis eigentlich keine Sorgen zu machen braucht, kann in wenigen Fällen trotzdem einen Krebserkrankung bestehen. Das kann dazu führen, sich fälschlicherweise in Sicherheit zu wähnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil niemand sagen kann, zu welcher Gruppe Sie gehören, müssen Sie persönlich abwägen, welcher Nutzen und welcher Schaden mehr für Sie wiegt. Durch weitere wissenschaftliche Studien soll untersucht werden, welchen Nutzen der PSA-Test Zur Früherkennung bietet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was ist bei einem auffälligen Untersuchungsbefund zu tun?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei einem auffälligen Tastbefund und/oder einem erhöhten PSA-Wert wird der Patient in der Regel zu einem Urologen überwiesen, um weitere Untersuchungen zur Abklärung der Diagnose zu veranlassen. In der Regel werden eine rektale Ultraschalluntersuchung und ggf. auch andere bildgebende Verfahren (z.B. CT oder MRT) durchgeführt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da sich eine Krebserkrankung derzeit erst durch eine Gewebeprobe sichern lässt, wird Ihnen Ihr Urologe bei dem Verdacht auf ein Karzinom wahrscheinlich eine Gewebeuntersuchung vorschlagen. Der Pathologe wird die Probe unter dem Mikroskop auf Tumorgewebe hin untersuchen. Erst danach kann über eine Behandlungsplanung entschieden werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann ich zur Vorbeugung etwas tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu den Ursachen von Prostatakrebs ist leider bisher relativ wenig bekannt. Das Krebsrisiko steigt mit zunehmendem Lebensalter an, das Geschlechtshormon Testosteron spielt eine Rolle, und es gibt auch Hinweise auf ein vererbbares Risiko. Ein gesunder Lebensstil scheint nur einen geringen Einfluss zu haben. Eine spezielle Ernährung gegen Prostatakrebs gibt es leider nicht. Wichtiger scheinen Faktoren wie ein normales Gewicht und ausreichende Bewegung zu sein. Es gibt aber Untersuchungen, die zumindest einen schwachen Zusammenhang mit Tabak- oder Alkoholkonsum zeigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 07 Jan 2022 16:35:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/prostatakrebs-vorsorge-kann-leben-retten</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Mehr Bewegung im Alltag – so gelingt es</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/mehr-bewegung-im-alltag</link>
      <description>„Nach dem Essen sollst Du ruhn oder 1.000 Schritte tun“, so hieß es früher bei meinen Großeltern. Darüber kann man streiten, aber das ist heute nicht unser Thema. Heute reden alle über 10.000 Schritte am Tag. Haben Sie schon mal geguckt, wie viel Sie in Bewegung sind – vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr Bewegung im Alltag – so gelingt es
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Nach dem Essen sollst Du ruhn oder 1.000 Schritte tun“, so hieß es früher bei meinen Großeltern. Darüber kann man streiten, aber das ist heute nicht unser Thema. Heute reden alle über 10.000 Schritte am Tag. Haben Sie schon mal geguckt, wie viel Sie in Bewegung sind – vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass Bewegung wichtig ist, wissen wir alle. In vielen Bereichen von seelischen Erkrankungen über Demenz bis zum Verhalten unter Tumortherapien: Überall ist mittlerweile klar und bewiesen, dass Bewegung für uns essentiell ist: Wir sollen 5x pro Woche 30 Minuten aktiv sein, und dass dann sowohl im Bereich des Ausdauertrainings (hier kommen die 10.000 Schritte ins Spiel), aber auch im Bereich der Muskelstärkung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den eigenen Lebensstil überdenken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Menschen haben heute sogenannte Fitnesstracker oder Smartwatches, über die sie ihre eigene Aktivität überwachen können. Es gibt natürlich auch noch die guten eher altmodischen Schrittzähler, die eine Überwachung nur direkt auf dem Display zulassen. Die Güte all dieser Messinstrumente und was am besten zu Ihnen passt, das müssen Sie selbst entscheiden. Ich glaube, dass es wichtig ist, sich im Alltag klar zu machen, dass wir mit dem Lebensstil, den wir uns womöglich in unserer Kindheit angewöhnt haben, nicht genug aktiv sind – die Menge an Bewegung hat in den letzten Jahren für viele beträchtlich nachgelassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früher war es klar, dass viele Wege zu Fuß gemacht wurden, heute stöhnt manch einer schon, wenn er mehr als 100 Meter vom Parkplatz des Autos zu seiner Arbeit oder seinem Wohnort unterwegs ist. Und noch viel früher war klar, dass für den Schulweg durchaus mehrere Kilometer zu Fuß bewältigt werden mussten. Das war selbstverständlich. Wenn wir überlegen, dass wir uns heute deutlich weniger bewegen, oft aber die Essgewohnheiten der Vergangenheit beibehalten haben, erklärt sich, dass Übergewicht bis zur Adipositas zu den Zivilisationskrankheiten gehört. Wie sollen Sie vorgehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr Bewegung in den Alltag integrieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer bisher ein Stubenhocker war, wird es nicht schaffen, sofort die 10.000 Schritte zu schaffen. Aber es geht ja auch darum, in die Verhaltensänderung zu gehen. Überlegen Sie, ob Sie mit einem Schrittzähler leben wollen. Wenn Sie sich einen solchen angeschafft haben, dann kontrollieren Sie erst mal für ein paar Tage, wie viele Schritte bisher für Sie normal sind. Und dann setzen Sie sich ein Ziel. Wenn Sie bisher womöglich nur ein- bis zweitausend Schritte geschafft haben, dann überlegen Sie doch, ob Sie eine Bushaltestelle früher aussteigen können und die Schritte zusätzlich genießen und damit den Schnitt nach oben treiben. Oder laufen Sie mal wieder eine Treppe statt des Aufzugs zu nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Laufen Sie in Ihrer Mittagspause ein Runde um den Pudding. Das gibt Ihnen eine Portion frische Luft und lässt Sie im Alltag abschalten. Dann geht es nach der Pause mit mehr Schwung in den zweiten Teil des Arbeitstages. Vielleicht können Sie damit die Gesamtzahl Ihrer Schritte um 2.000 bis 3000 Schritte erhöhen. Das wäre schon eine große Leistung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kondition langsam steigern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Sie dann am Ende des Tages merken, dass Sie ihr Ziel noch lange nicht erreicht haben, dann kann es gut sein, einfach noch eine „Arbeitseinheit“ dranzuhängen. Aber machen Sie nicht einen Zwang daraus. Dann werden Sie bald scheitern, sehen Sie es eher als Spiel mit ihrem Partner, mit sich selbst, mit Freunden. Es ist sinnvoll bei all den Schritten, die Sie tun, dass es Anteile dabei gibt, die Ihre Ausdauer stärken. Also versuchen Sie, eine gewissen Zeit am Stück zügig zu gehen, wenn es geht mindestens 10 Minuten lang. Sie werden merken, dass sich diese Zeitabschnitte steigern lassen und das können Sie dann auch als Erfolg verbuchen, dass sich Ihre Kondition gesteigert hat. Gratulation!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn Sie sogar keine Lust auf Gehen haben, dann haben Sie durchaus die Möglichkeit, auch anderes in Bewegung zu kommen. Auch mit Radfahren oder Schwimmen, mit Teamsport oder Tanzen tun Sie etwas für Ihre Gesundheit, für sich. Das mag sich auf der Waage zeigen oder auch nicht, auf jeden Fall profitieren Sie davon, Ihr Körper und Ihre Seele werden es Ihnen danken, kommen Sie und bleiben Sie in Schwung!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und zur Richtigstellung: Erstmals kamen die 10.000 Schritte in der Reklame eines japanischen Schrittzählerherstellers vor. Es gibt Studien, die sagen, dass eventuell auch 7.500 Schritte reichen, um das Sterblichkeitsrisiko zu senken. So oder so, tun Sie was für sich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 01 Jan 2022 17:11:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/mehr-bewegung-im-alltag</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Chronikerbescheinung direkt in unserer Praxis erhältlich</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/chronikerbescheinung-in-praxis-erhätlich</link>
      <description>Viele Patienten kennen es: Wer eine schwerwiegende chronische Erkrankung hat, kann sich eine sogenannte Chronikerbescheinigung ausstellen lassen. Damit können Zuzahlungen von 2 auf 1 Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens gesenkt werden. Während die Chronikerbescheinigung viele Jahre zu den Ärgernissen in Arztpraxen gehörte, ist das Ausstellen dank eines bundesweit einheitlichen Formulars inzwischen deutlich einfacher geworden.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chronikerbescheinung direkt in unserer Praxis erhältlich
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Patienten kennen es: Wer eine schwerwiegende chronische Erkrankung hat, kann sich eine sogenannte Chronikerbescheinigung ausstellen lassen. Damit können Zuzahlungen von 2 auf 1 Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens gesenkt werden. Während die Chronikerbescheinigung viele Jahre zu den Ärgernissen in Arztpraxen gehörte, ist das Ausstellen dank eines bundesweit einheitlichen Formulars inzwischen deutlich einfacher geworden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Formular ist bei Bedarf bei uns in der Praxis erhältlich und kann elektronisch ausgefüllt werden. Damit entfällt der bisherige Weg, der Patienten erst zur Kasse, dann zur Arztpraxis und anschließend wieder zurück zur Krankenkasse führte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Informationen auf das Notwendigste reduziert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der überarbeitete Vordruck für eine Chronikerbescheinigung ist deutlich übersichtlicher als das alte Muster und hat im neuen A6-Format die Größe eines Rezepts. Auch die notwendigen Informationen, die Patienten angeben müssen, wurden mittlerweile auf das Nötigste reduziert. Auf der Bescheinigung geben wir nur noch die Dauerdiagnose/n an und vermerken, seit wann der Patient wegen dieser Erkrankung bei uns in Behandlung ist. Patienten müssen sich jedoch weiterhin eigenständig um einen entsprechenden Einkommensnachweis kümmern, um die Höhe der erforderlichen Zuzahlung zu bestimmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wann ist eine Erkrankung chronisch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Feststellung, dass der Versicherte an einer schwerwiegenden chronischen Krankheit leidet, wird durch die Krankenkassen getroffen. Per Definition ist eine Erkrankung dann als chronisch zu bezeichnen, wenn sie mindestens ein Jahr lang ärztlich behandelt wurde oder wenn eines der folgenden Merkmale vorliegt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - es liegt eine Pflegbedürftigkeit mindestens der Pflegestufe 2 oder 3 vor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - es liegt eine Schwerbehinderung mit mindestens einem Grad der Behinderung von 60 vor oder eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 60 Prozent
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - es ist eine kontinuierliche medizinische Versorgung erforderlich (durch ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, durch Versorgung mit Hilfs-oder Heilmitteln, durch Arzneimittel oder pflegerische Betreuung), ohne die nach ärztlicher Einschätzung eine lebensbedrohliche Verschlimmerung, eine Verminderung der Lebenserwartung oder eine Beeinträchtigung der Lebensqualität zu erwarten ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 21 Dec 2021 15:02:40 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/chronikerbescheinung-in-praxis-erhätlich</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Reizdarm – Diagnose und Therapiemöglichkeiten</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/reizdarm</link>
      <description>Rund 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung sind vom Reizdarmsyndrom betroffen, gehäuft tritt es bei Frauen auf. Doch was versteht man eigentlich darunter? Das Reizdarmsyndrom kann einhergehen mit Symptomen wie Bauchschmerzen, verändertem Stuhlverhalten, teils mit Durchfall oder auch Verstopfung sowie allgemeinem Unwohlsein und Völlegefühl oder auch Blähungen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reizdarm – Diagnose und Therapiemöglichkeiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rund 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung sind vom Reizdarmsyndrom betroffen, gehäuft tritt es bei Frauen auf. Doch was versteht man eigentlich darunter? Das Reizdarmsyndrom kann einhergehen mit Symptomen wie Bauchschmerzen, verändertem Stuhlverhalten, teils mit Durchfall oder auch Verstopfung sowie allgemeinem Unwohlsein und Völlegefühl oder auch Blähungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch Stress kann zu übermäßigem Schmerz führen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ursachen für das Auftreten der Beschwerden können vielfältig sein. Bei rund einem Drittel aller Patientinnen und Patienten ist von einer vorausgegangenen Entzündung auszugehen, die zu einer Veränderung der Darmflora und einer veränderten Darmgasbildung geführt haben kann. Aber auch durch das Zusammenspiel von äußeren Reizen, Stress, körpereigenen Botenstoffen und Entzündungsreaktionen kann zu einer Veränderung der Darmbeweglichkeit und zu einer übermäßigen Schmerzempfindung an unserem Darm führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die gute Nachricht dabei ist: Es gibt kein erhöhtes Risiko zur bösartigen Entartung, so nervig die Beschwerden auch sein mögen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um die Diagnose eines Reizdarmsyndroms stellen zu können, ist es zwingend erforderlich, alle anderen möglicherweise auch lebensbedrohlichen Erkrankungen auszuschließen. Hinweise können dabei die sogenannten ROM-Kriterien geben. Auch wenn diese bereits deutliche Hinweise geben, ist damit noch nicht die Diagnose eines Reizdarmsyndroms gestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ablauf der Diagnosestellun
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           g
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nach einer ausführlichen Befragung und körperlichen Untersuchung bitten wir Sie um das Führen eines Ernährungsprotokolls. Hier kann es erste Hinweise darauf geben, ob eventuell eine Nahrungsmittelunverträglichkeit zu Grunde liegt. Parallel werden wir im Rahmen von Laboruntersuchungen nach weiteren Hinweisen forschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Rahmen einer Spiegelung des Magen-Darm-Traktes geht es darum, einerseits bösartige Erkrankungen vor allem des Dickdarms auszuschließen, andererseits aber auch mikroskopische Veränderungen der Schleimhäute, die einen vollkommen anderen Behandlungsansatz hätten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollten wir im Rahmen des Ernährungsprotokoll Hinweise auf eine Unverträglichkeit erhoben haben, wird auch dies abgeklärt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was kann zu einer Besserung führen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollten jetzt alle Untersuchungen so ausfallen, dass eine bedrohliche Erkrankung ausgeschlossen werden kann, ist der nächste Schritt, zu schauen, was änderbar ist und damit zu einer Besserung der Beschwerden führen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Haben sich Hinweise auf eine Unverträglichkeit ergeben, sollte im Rahmen einer individuellen Ernährungsberatung eine Anpassung des Lebensstils in die Wege geleitet werden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Haben sich Hinweise auf eine womöglich sogar erhebliche Stresskomponente (Probleme in der Beziehung, am Arbeitsplatz, ....) ergeben, kann und wird es sinnvoll sein, nach Lösungen zu suchen, womöglich auch mit professioneller Unterstützung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das eigene Essverhalten sollte überprüft werden. Folgendes ist zu meiden: kalorienreiche Mahlzeiten, Essen unter Zeitdruck oder hastiges „Zwischendurch-Essen“, unangenehme Debatten während der Mahlzeiten, unzureichendes Kauen der Speisen, prozentual hoher Fettanteil der Speisen, Genussgifte wie Nikotin und Alkohol
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Rahmen einer Ernährungsberatung kann ein vorübergehender Verzicht auf bestimmte Lebensmittel begonnen werden, man spricht von der Low FODMAP-Diät. Dabei geht es darum, Lebensmittel, die sogenannte FODMAPs enthalten, also fermentable Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole zu identifizieren und erstmal vom Speisenplan zu verbannen. Diese Stoffe sind in den uns oft so lieben Nahrungsmitteln wie Brot, Nudeln und Süßem sowie auch in Milchprodukten, Kohl und manchen Obstsorten enthalten. Nach einem vorübergehenden kompletten Verzicht können sie langsam wieder auf dem Speiseplan auftauchen, um dann zu schauen, was vertragen wird. Es soll nicht ein dauerhafter Verzicht auf diese Lebensmittel stattfinden, keine Sorge.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Generell empfohlen sind dann im Verlauf die FODMAP-armen Lebensmittel:
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.fodmaps.de/fodmap-liste/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            https://www.fodmaps.de/fodmap-liste/
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Tipps zur Linderung der Beschwerden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was machen Sie, solange all dies noch nicht zu einer Besserung Ihrer Beschwerden geführt hat? Hier einige Tipps:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wärme wirkt entspannend. Wickeln Sie eine heiße Wärmflasche in ein feuchtes Tuch und legen Sie dies auf Ihren Bauch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch ein Leibwickel wirkt entkrampfend und wohltuend. Legen Sie hierfür ein mit lauwarmem Wasser getränktes und ausgewrungenes Leinentuch auf Ihren Bauch und umwickeln Sie diesen dann mit einem Baumwolllaken. Als letzte Schicht folgt dann eine Wolldecke. Ruhen Sie mindestens 30 Minuten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Tasse warmer Tee (Anis-Kümmel-Fenchel oder Baldrian), langsam und schluckweise getrunken, entspannt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Machen Sie Atemübungen vor dem geöffneten Fenster.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Legen Sie sich entspannt auf den Rücken und massieren Sie langsam und bewusst den Bauch in kreisenden Bewegungen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Machen Sie einen Spaziergang.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nehmen Sie ein Bad mit Lavendel- oder Melissenöl.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Atmen Sie tief in den Bauch ein und aus
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sprechen Sie uns an, wir stehen Ihnen gerne zur Seite!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Dec 2021 11:44:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/reizdarm</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Organspende – Sie entscheiden</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/organspende-sie-entscheiden</link>
      <description>In Deutschland hoffen fast 11.000 schwer kranke Menschen auf die Transplantation eines Organs. Für sie ist die Transplantation die einzige Möglichkeit, zu überleben oder die Lebensqualität erheblich zu verbessern. Diese Chance erhalten sie jedoch nur, wenn Menschen bereit sind, ihre Organe nach dem Tod zu spenden</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Organspende – Sie entscheiden!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Deutschland hoffen fast 11.000 schwer kranke Menschen auf die Transplantation eines Organs. Für sie ist die Transplantation die einzige Möglichkeit, zu überleben oder die Lebensqualität erheblich zu verbessern. Diese Chance erhalten sie jedoch nur, wenn Menschen bereit sind, ihre Organe nach dem Tod zu spenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den vergangenen Jahren ist die Bereitschaft zur Organspende zurückgegangen. Erst jüngst erschütterten mehrere Skandale rund um die Organ-Vergabepraxis das Vertrauen der Bevölkerung. Ärzte hatten die Akten ihrer Patienten manipuliert, um diese auf der Warteliste nach oben zu schieben – nicht nur im Interesse des Schwerstkranken, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Hinzu kommt aber noch ein weiterer Faktor: Schon seit 2010 diskutiert die wissenschaftliche Fachwelt über den Hirntod als Todeskriterium. Er wurde 1968 von der Harvard Medical School allein aufgrund neurologischer Befunde als Todeszeitpunkt definiert, um die gerade aus der Taufe gehobene Transplantationsmedizin nicht zu blockieren. Denn Organe durften nur Toten entnommen werden, nicht Lebenden ("Dead Donor Rule").
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Es geht vor allem auch um die spirituelle Dimension, die gerade beim Thema Organspende für viele Menschen eine große Rolle spielt: Was passiert am Übergang zwischen Leben und Tod mit dem Bewusstsein, mit Seele und Geist? Diese Fragen bewegen viele Menschen, und sie können aus der Diskussion um den Hirntod als Todeskriterium nicht herausgehalten werden.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Im November 2012 ist das Transplantationsgesetz geändert worden und damit die sogenannte Entscheidungslösung in Kraft getreten. Damit ist jeder Deutsche über 16 Jahren aufgefordert zu erklären, ob er einer Organspende zustimmt oder nicht. Vor dieser Entscheidung stellen viele Menschen folgende Fragen:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wann ist ein Patient hirntot?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Begriff bedeutet, dass das gesamte Gehirn seine Funktionsfähigkeit durch eine schwere Schädigung verloren hat. Der Zustand ist unumkehrbar. Der Hirntod ist ein sicheres, inneres Todeszeichen. Der Deutsche Ethikrat stellte sich im Februar 2012 einstimmig hinter die derzeit in Deutschland geltende Regelung, die den eindeutig nachgewiesenen Hirntod als Voraussetzung für die Organentnahme vorsieht. In seiner Stellungnahme ist der Ethikrat auch weiterhin der Auffassung, dass der Hirntod gemäß der Richtlinie der Bundesärztekammer (BÄK) festgestellt werden muss. Dabei ist die Irreversibilität des Hirnausfalls explizit nachzuweisen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Werde ich früher für tot erklärt, wenn ich mich für eine Organspende entschieden habe?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nein. Oberstes Ziel ist es natürlich immer, das Leben des Patienten zu retten.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Deutlich auf Distanz geht der Ethikrat zu anderen Organ-Entnahme-Formen wie der Entnahme nach Herzkreislaufstillstand (Non-heart-beating donation). Ein solches Vorgehen ist etwa in der Schweiz legitim, in Deutschland aber verboten. Der Ethikrat empfiehlt, an diesem Verbot festzuhalten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Organe kann ich spenden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Organspende ermöglicht die Organtransplantation. Niere, Leber, Herz, Lunge, Bauchspeicheldrüse und Dünndarm können von einem verstorbenen Spender auf einen Empfänger übertragen werden. Außerdem lassen sich Gewebe wie z.B. Hornhaut oder Knochen verpflanzen. Damit Organe nach dem Tod entnommen werden können, müssen gemäß dem Transplantationsgesetz zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Es muss eine Zustimmung vorliegen und der Hirntod muss eindeutig festgestellt worden sein.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Neben der Spende nach dem Tod ist es möglich, eine Niere oder einen Teil der Leber bereits zu Lebzeiten zu spenden. Nach dem Transplantationsgesetz sind Lebendspenden nur unter nahen Verwandten und einander persönlich eng verbundenen Personen zulässig.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie werde ich Organspender?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Dazu verschicken die Krankenkassen Organspendeausweise und Informationsmaterial, verbunden mit der Aufforderung, die persönliche Entscheidung in diesem Dokument schriftlich festzuhalten. Auf dem Ausweis können Sie ankreuzen, ob Sie einer Organspende zustimmen oder nicht. Es gibt auch die Möglichkeit, nur bestimmte Organe oder bestimmtes Gewebe zur möglichen Spende freizugeben. Hat der Verstorbene zu Lebzeiten keine Entscheidung für oder gegen eine Organspende getroffen, wird die Familie um eine Entscheidung gebeten und in einer schwierigen Situation der Trauer und Verzweiflung mit dieser zusätzlich belastenden Frage konfrontiert. Schon aus diesem Grund sollte jeder seine persönliche Entscheidung festhalten und innerhalb der Familie besprechen.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Mit dem ausgefüllten Ausweis kann jeder sicher sein, dass seinen Wünschen in Fragen der Organspende entsprochen wird. Wer eine Patientenverfügung hat, sollte gerade zu diesem Punkt eindeutige Angaben machen. Formulierungsvorschläge dazu gibt es z.B. vom Bundesjustizministerium unter der Rubrik Patientenverfügung.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Weitere Informationen finden Sie auch auf der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bzga.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Website der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZGA).
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Einen Vordruck des Organspendeausweises finden Sie in unserem Wartezimmer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Bei Fragen sprechen Sie uns an!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 01 Dec 2021 15:21:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/organspende-sie-entscheiden</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Männergesundheit – was hat es damit auf sich?</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/maennergesundheit</link>
      <description>Männergesundheit, was ist das überhaupt? Ich bin vor ein paar Jahren auf das Thema gestoßen worden, als ich gefragt wurde, ob ich an einem Aktionstag teilnehmen möchte. Da habe ich angefangen, mich einzulesen in den Bereich der Männergesundheit.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Männergesundheit – was hat es damit auf sich?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Männergesundheit, was ist das überhaupt? Ich bin vor ein paar Jahren auf das Thema gestoßen worden, als ich gefragt wurde, ob ich an einem Aktionstag teilnehmen möchte. Da habe ich angefangen, mich einzulesen in den Bereich der Männergesundheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dazu gehörte es auch, sich die Auswertungen des Statistischen Landesamtes in Bremen zu der Lebenserwartung von Männern und Frauen in den verschiedenen Stadtteilen anzuschauen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.statistik.bremen.de/themen/bevoelkerung-gebiet/sterbefallzahlen-45290#mort" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.statistik.bremen.de/themen/bevoelkerung-gebiet/sterbefallzahlen-45290#mort
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei sind mir besonders die Unterschiede der Lebenserwartung bei Männern und Frauen allgemein aufgefallen, aber auch wie groß die Unterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen sind. In den im Allgemeinen besser betuchten Stadtteilen wie Horn-Lehe, Oberneuland und Schwachhausen ist die Lebenserwartung bei beiden Geschlechtern am höchsten. Am niedrigsten ist sie bei Männern in Gröpelingen, Walle und Woltmershausen. Bei den Frauen ist sie am niedrigsten in Burglesum, Gröpelingen und Woltmershausen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ursachen sind vielfältig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei reden wir über Unterschiede von bis zu sieben Jahren Lebenszeit bei Männern und bis zu fünf Jahren bei Frauen. Doch woher kommt das? Als Ursache sind zum einen die sogenannten sozioökonomischen Verhältnisse anzuführen. Die sind für die Differenzen bei beiden Geschlechtern zwischen den einzelnen Stadtteilen verantwortlich: Wer in benachteiligten Verhältnissen lebt, hat weniger finanzielle Ressourcen für seinen Lebensstil, aber womöglich bereits weniger Handwerkszeug in seiner Ursprungsfamilie hinsichtlich seiner zukünftigen eigenen Gesundheitsfürsorge mitbekommen. Das ist der eine Aspekt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der andere Aspekt beruht aber auf Ursachen, die in der einzelnen Person liegen: Oft ist es zum Beispiel so, dass Männer sich weniger gesundheitsbewusst verhalten, sie ihrem Körper weniger Achtsamkeit und Aufmerksamkeit schenken, aber auch, dass sie risikoreicher leben, entsprechende Sportarten ausüben, sich weniger gesund ernähren und mehr Alkohol konsumieren. Auch die Häufigkeit psychischer Erkrankungen ist bei Männern und Frauen unterschiedlich: Zwar wird die Diagnose einer psychischen Erkrankung bei Männern in Deutschland seltener als bei Frauen gestellt, aber wenn man den Zusammenhang einer psychischen Erkrankung mit der Zahl der vollendeten Selbstmorde anschaut, dann fallen hiervon bis zu 75 Prozent auf Männer. Da kommt sicher wieder der Aspekt der Selbstfürsorge und der Achtsamkeit ins Spiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was können Sie tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was das konkret bedeutet und wie Sie selbst aktiv werden können:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            woher man stammt, wie viel an finanziellen Ressourcen vorhanden ist, wie viel Gesundheitsfürsorge wir in unserer Ursprungsfamilie erlernt und uns abgeguckt haben, können wir im Nachhinein nicht beeinflussen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            was wir tun können ist, im heute und in der Zukunft unser Leben aktiv zu gestalten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lassen Sie sich auf die von den Krankenkassen angebotenen Vorsorgemaßnahmen ein, auch wir versuchen Sie regelmäßig daran zu erinnern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pflegen Sie Ihren Impfschutz!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            achten Sie bewusster auf Ihre Ernährung, reduzieren Ihren Konsum an Fleisch, steigern Sie die Menge an Obst und Gemüse
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Reduzieren Sie – so erforderlich – die Menge an Alkohol im Alltag, legen Sie alkoholfreie Tage ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sollten Sie noch rauchen, überlegen Sie, ob Sie den Konsum nicht ein wenig reduzieren können
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Starten Sie mit regelmäßiger körperlicher Bewegung. Es muss kein Leistungssport sein und wenn Sie noch nicht die empfohlenen 5x30 Minuten pro Woche schaffen, ist jede Minute in Bewegung besser als keine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Trauen Sie sich selbst oder einer Vertrauensperson gegenüber einzugestehen, dass Sie womöglich psychisch belastet sind, dass Sie Hilfe oder Unterstützung brauchen. Wir versuchen Ihnen zur Seite zu stehen und Ihnen mögliche Wege zu weisen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wünschen Ihnen, dass Sie ein möglichst langes gesundes Leben führen können. Wir unterstützen Sie gerne, damit Sie gesund sind oder bleiben und begleiten Sie auch im Krankheitsfall.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 24 Nov 2021 14:27:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/maennergesundheit</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Darmkrebs – auch bei jungen Menschen</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/darmkrebs-auch-bei-jungen-menschen</link>
      <description>Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsform in der Bundesrepublik, jährlich erkranken über 65.000 Menschen hieran, ca. 26.000 Menschen sterben pro Jahr. Für Neugeborene gilt heute, dass jedes 17. im Laufe seines Lebens erkranken wird.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darmkrebs – auch bei jungen Menschen
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsform in der Bundesrepublik, jährlich erkranken über 65.000 Menschen hieran, ca. 26.000 Menschen sterben pro Jahr. Für Neugeborene gilt heute, dass jedes 17. im Laufe seines Lebens erkranken wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Darmkrebs gelten bösartige Tumoren aus dem Dickdarm und aus dem Enddarm. Bereits seit 2002 gibt es die sogenannte Vorsorgedarmspiegelung, bei den Männern ist das empfohlene Erstuntersuchungsalter auf 50 Jahre gesenkt worden, Frauen werden erst ab dem 55. Lebensjahr eingeladen. Da die Zahl der sich untersuchen Lassenden leider immer noch deutlich nach oben steigerbar wäre, gab es im vorletzten Jahr die Umstrukturierung, dass die Krankenkassen ihre Mitglieder altersabhängig zusätzlich anschreiben. Damit werden auch all die erreicht, die sich nicht regelmäßig in der Hausarztpraxis vorstellen und damit auch nicht beraten werden können. Die Wiederholung der Darmspiegelung findet bei nicht vorliegenden Risikofaktoren und bei unauffälliger Erstuntersuchung nach zehn Jahren wieder statt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Alter steigt das Risiko
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je älter wir werden, desto mehr steigt das Risiko, dass wir Polypen entwickeln, die über die Jahre auch bösartig werden können. Generell treten in der westlichen Welt deutlich häufiger Darmwucherungen auf. Dies liegt an unserem Lebensstil: Das Risiko für Polypen steigt bei fett- und zuckerreicher Kost, bei Alkoholkonsum und Nikotin, aber auch bei mangelnder Bewegung sowie Übergewicht. Des Weiteren ist unbedingt auch an genetische Faktoren zu denken: Wenn nahe Familienmitglieder an Darmkrebs erkrankt sind, gilt es entsprechend früher (zehn Jahre) die erste Untersuchung durchführen zu lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deswegen fragen wir in unserem Erstgespräch nach familiären Risikofaktoren. Dank der Vorsorgemaßnahmen hat sich in den letzten Jahren das Vorkommen von Darmkrebs deutlich senken lassen, eben weil bereits Vorstufen entdeckt und abgetragen werden und damit gar nicht erst entarten können. Es ist aber noch viel Spielraum da, um diese Ergebnisse weiter zu verbessern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch junge Menschen erkranken zunehmend
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt Zahlen aus der Europäischen Union, dass zunehmend auch junge Menschen mit einem Alter deutlich kleiner als die berühmten 50 bis 55 Jahre erkranken. Nach Studienlage hat sich die Zahl der betroffenen zwischen 20 bis 29 Jahren seit 1990 verdreifacht. Diese jungen Menschen fallen erst mal aus dem Raster. Mit dem Satz: „Häufiges ist häufig“ wird nur extrem selten der erste Gedanke bei einem jungen Menschen sein, dass er womöglich eine bösartigen Darmtumor haben könnte, wenn er über Bauchbeschwerden oder Verdauungsbeschwerden klagt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das kann zu einer langen Vorlaufzeit führen, bis die richtige Diagnose gestellt wird. Erhöht ist das Risiko bei all denen, die sich einen westlichen Lebensstil angewöhnt haben, also vermehrt Fleisch und Alkohol konsumieren, die wenig Bewegung im Alltag haben und übergewichtig sind. Auch hier gilt es die familiären Risiken abzufragen und entsprechend früher die Darmkrebsvorsorgespiegelung anzupeilen. Auch wer bereits von dem Vorliegen von Polypen weiß oder wer eine chronisch entzündliche Darmerkrankung hat, trägt ein höheres Risiko. Diese Menschen werden entsprechend zu beraten sein und einer Untersuchung zuzuführen sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daraus folgt: Generell ist eine Spiegelung NICHT für alle Menschen ab 20 Jahren zu empfehlen. Das heißt nicht, dass bei jedem Auftreten von Bauchschmerzen die Untersuchung ansteht. Aber wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind, dann werden wir Sie als Ihre Hausärzte beraten und Ihnen den Rat zur weiterführenden Diagnostik inklusive Überweisung mitgeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 22 Nov 2021 14:44:18 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/darmkrebs-auch-bei-jungen-menschen</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Leistenbruch: Wie er entsteht und was zu tun ist</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/leistenbruch</link>
      <description>Ziehen, Druck oder Schmerzen: Die Leiste ist vor allem bei Männern eine Schwachstelle. So zieht sich im Laufe des Lebens etwa ein Viertel der Männer einen Leistenbruch zu. Oftmals ist solch ein Leistenbruch harmlos, aber manchmal muss auch operiert werden – und in einigen Fällen entwickelt er sich sogar zum Notfall. Doch was ist ein Leistenbruch eigentlich, wie entsteht er und wann ist besondere Vorsicht geboten?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leistenbruch: Wie er entsteht und was zu tun ist
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ziehen, Druck oder Schmerzen: Die Leiste ist vor allem bei Männern eine Schwachstelle. So zieht sich im Laufe des Lebens etwa ein Viertel der Männer einen Leistenbruch zu. Oftmals ist solch ein Leistenbruch harmlos, aber manchmal muss auch operiert werden – und in einigen Fällen entwickelt er sich sogar zum Notfall. Doch was ist ein Leistenbruch eigentlich, wie entsteht er und wann ist besondere Vorsicht geboten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist ein Leistenbruch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei einem Leistenbruch handelt es sich um eine Lücke in der Bauchwand, durch die das Bauchfell und andere innere Anteile des Bauchraums (wie z.B. Darm oder Fettgewebe) hervortreten können. Brüche mit einer solchen Vorwölbung von Eingeweide-Anteilen werden Hernien genannt. Hernien können nicht nur an der Leiste, sondern auch anderen Körperstellen entstehen, an denen eine Schwachstelle der Bauchdecke vorliegt. Dort kann sich ein sogenannter Bruchsack entwickeln, der sich durch eine Vorwölbung oder Beule bemerkbar machen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Leistenbruch entsteht an einer solchen Schwachstelle oberhalb des Leistenbandes, dem sogenannten Leistenkanal. Leistenbrüche sind die am häufigsten vorkommenden Brüche und betreffen meistens Männer. Im Gegensatz dazu kommt es bei Frauen häufiger zu Schenkelbrüchen, die sich am Oberschenkel unterhalb des Leistenbandes entwickeln können. Andere typische Bruchformen sind Narbenbrüche im Bereich von Operationsnarben, Bauchnabelbrüche oder auch Brüche im Oberbauch (sogenannte epigastrische Hernien).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wodurch kann ein Leistenbruch entstehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leistenbrüche können entstehen, wenn die Bauchwand in diesem Bereich nicht stabil genug ist, um den normalen Belastungen durch Druckanstiege im Bauchraum beim Niesen, Husten oder Heben schwerer Lasten standhalten zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Leistenbruch kann angeboren oder erworben sein. Risikofaktoren für die Entstehung eines Leistenbruches können genetisch bedingt sein (familiäre Veranlagung, schwaches Bindegewebe), es gibt aber auch andere Risikofaktoren wie höheres Lebensalter, Bindegewebserkrankungen, vorausgegangene Operationen, Schwangerschaft, Diabetes, oder Erkrankungen, die mit einer chronischen Steigerung des intraabdominalen Drucks einhergehen wie z.B. starkes Übergewicht, chronische Verstopfung (Pressen beim Stuhlgang) oder chronischer Husten bei COPD.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Welche Beschwerden können auftreten?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Leistenbruch muss nicht zwangsläufig Beschwerden verursachen. Manchmal bemerken die Betroffenen selbst eine Schwellung in der Leistengegend oder er wird zufällig bei einer ärztlichen Untersuchung entdeckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mitunter verspüren die Betroffenen ein Druckgefühl, Ziehen oder Schmerzen in der Leistenregion. Schmerzen können dabei in die Hoden oder Schamlippen ausstrahlen. Durch Husten, Niesen, Pressen, Heben schwerer Lasten und langes Stehen oder Gehen können die Schmerzen und Schwellung verstärkt werden, wohingegen es in Ruhe oder im Liegen zu einer Besserung kommen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Leistenbruch muss nicht, kann aber auch gelegentlich gefährlich werden: Wenn beispielsweise eine Darmschlingen in den Bruchsack hineinrutscht, kann diese eingeklemmt werden und so ein Darmverschluss entstehen. In diesem Fall verspüren die Betroffenen starke Schmerzen und leiden an Übelkeit und Erbrechen. Werden durch die Einklemmung auch die Blutgefäße abgeklemmt, kann es zum Absterben der Darmschlinge und einer Bauchfellentzündung kommen. Ein eingeklemmter Leistenbruch ist immer ein absoluter, unter Umständen lebensbedrohlichen Notfall, der innerhalb weniger Stunden operiert werden muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Muss jeder Leistenbruch operiert werden?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Bruch heilt nicht von selbst aus, sondern kann nur operativ behoben werden. Macht er aber keine oder nur geringe Beschwerden, muss nicht notfallmäßig operiert werden, da das Risiko für Komplikationen gering ist. Wichtig ist es, zum Arzt zu gehen, sobald Beschwerden auftreten. Meistens entscheiden sich Männer zu einer Operation, wenn der Leistenbruch schmerzt oder auch nur lästig ist und mit der Zeit größer werden kann. Zur Abklärung, ob eine Operation erfolgen soll, ist es sinnvoll, sich bei einem Chirurgen (z.B. in der chirurgischen Sprechstunde einer Klinik) vorzustellen und beraten zu lassen. Bei Beschwerdefreiheit kann manchmal auch auf eine Operation verzichtet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die Operation wird der Bruchsack zurückgeschoben und die Lücke in der Bauchwand mit einer Naht verschlossen. Meistens wird zu Stabilisierung der Bauchwand ein feines Kunststoffnetzt eingesetzt. Leistenbrüche werden in der Regel minimalinvasiv mit nur wenigen kleinen Schnitten operiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 22 Nov 2021 14:37:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/leistenbruch</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Neue Pflegegrade: Was sich geändert hat und was es zu beachten gilt</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/neue-pflegegrade</link>
      <description>Zum Januar dieses Jahres sind im Rahmen des Pflegestärkungsgesetzes die neuen Pflegegrade 1 bis 5 eingeführt worden, die die bisherigen Pflegestufen 1 bis 3 ersetzen. Das neue Gesetz soll vor allem den Pflegebedarf von Demenzkranken, geistig Behinderten und psychisch Kranken besser erfassen und abdecken. Durch die neuen Pflegegrade ist übrigens niemand schlechter gestellt als unter den vorherigen Pflegestufen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neue Pflegegrade: Was sich geändert hat und was es zu beachten gilt
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Januar dieses Jahres sind im Rahmen des Pflegestärkungsgesetzes die neuen Pflegegrade 1 bis 5 eingeführt worden, die die bisherigen Pflegestufen 1 bis 3 ersetzen. Das neue Gesetz soll vor allem den Pflegebedarf von Demenzkranken, geistig Behinderten und psychisch Kranken besser erfassen und abdecken. Durch die neuen Pflegegrade ist übrigens niemand schlechter gestellt als unter den vorherigen Pflegestufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Pflegebedürftigkeit ist unabhängig vom Alter und kann in jedem Lebensabschnitt auftreten. Deshalb basieren die Einstufungen der Pflegebedürftigkeit darauf, wie selbstständig Betroffene in ihrem Alltag noch sind – und nicht mehr nur auf den körperlichen Einschränkungen der Pflegebedürftigen. Die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Pflegebedürftigkeit sind im Sozialgesetzbuch geregelt: Demnach ist eine Person dann pflegebedürftig, wenn sie körperlich, geistig oder seelisch beeinträchtigt ist oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbstständig bewältigen kann und deshalb Unterstützung braucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Pflegebegutachtung stellt die Selbstständigkeit fest
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Pflegegrad wird im Rahmen einer Pflegebegutachtung durch Gutachter festgelegt. Diese beurteilen darin die Selbstständigkeit eines Menschen in folgenden Bereichen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mobilität: Kann die Person sicher sitzen, im Bett die Position wechseln, sich in der Wohnung fortbewegen, Treppen steigen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kognitive und kommunikative Fähigkeiten: Wie ist die Person im Alltag orientiert, kann sie sich räumlich und zeitlich orientieren, kann sie selbst Gespräche führen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verhaltensweisen und psychische Problemlagen: Ist die Person nachts unruhig, ängstlich oder depressiv, wehrt sich die Person gegen pflegerische Maßnahmen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Selbstversorgung: Kann sich die Person noch alleine waschen, ankleiden, essen und trinken, die Toilette benutzen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen: Kann die Person selbständig Medikamente einnehmen, Arztbesuche wahrnehmen, selbst den Blutzucker messen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte: Ist die Person in der Lage, ihren Tagesablauf selbst zu gestalten, sich zu beschäftigen oder mit anderen Menschen in Kontakt zu treten?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Außerhäusliche Aktivitäten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Haushaltsführung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die letzten beiden Bereiche werden bei der Ermittlung eines möglichen Pflegegrades nicht berücksichtigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Beurteilung des Pflegegrades erfolgt anhand eines
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.pflegestaerkungsgesetz.de/finanzielle-leistungen/neue-pflegegrade-seit-2017/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Punktesystems
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , das von Pflegewissenschaftlern erarbeitet und gesetzlich festgelegt wurde. Grundsätzlich gilt: Je stärker die Selbstständigkeit beeinträchtigt ist und je umfassender der Hilfebedarf ist, desto höher ist der Pflegegrad – und damit auch die zur Verfügung stehenden Leistungen der Pflegeversicherung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Weg zum Pflegegrad
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um mögliche Leistungen in Anspruch nehmen zu können, müssen Sie oder Ihre Angehörigen zunächst bei Ihrer zuständigen Pflegekasse einen Antrag auf Anerkennung eines Pflegegrades stellen. Die Pflegekasse ist Ihrer Krankenkasse angeschlossen. Der Antrag kann von zu Hause gestellt werden, aber auch vom Krankenhaus aus, wo er in der Regel durch den dortigen Sozialdienst in die Wege geleitet wird. Die eigentliche Begutachtung findet dann zu Hause statt, der entsprechende Begutachtungstermin wird schriftlich mitgeteilt. An dem Termin ist es sinnvoll, möglichst viele Informationen parat zu halten: den letzten Medikamentenplan, aber auch Briefe vom letzten Krankenhausaufenthalt oder Ähnliches.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist zudem sinnvoll, einen Angehörigen beim Begutachtungstermin dabei zu haben, damit eine realistische Einschätzung vorgenommen werden kann. Damit Angehörige dem Gutachter bei seinem Besuch die genauen Zeiten für unterschiedliche Tätigkeiten wie Waschen oder Essenseingabe konkret nennen können, empfiehlt sich die Dokumentation in einem Pflegetagebuch. Hierfür gibt es im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.pflege.de/pflegende-angehoerige/pflegefall/pflegetagebuch/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Internet kostenlose Muster als Vordruck
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;a href="/"&gt;&#xD;
      
           ,
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in das Sie sieben Tage am Stück alle Zeiten eintragen, die Sie als Angehöriger oder Pflegedienst für den Pflegebedürftigen aufwenden. So haben Sie bessere Chancen auf die Anerkennung eines angemessenen Pflegegrades.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 11 Nov 2021 15:11:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/neue-pflegegrade</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Altersschwindel – woher er kommt und was helfen kann</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/altersschwindel-woher-er-kommt-und-was-helfen-kann</link>
      <description>Das Symptom Schwindel zeichnet sich durch oft wenig konkrete Gefühle bzw Körpererleben aus. Viele Betroffene nennen z.B. Benommenheitsgefühl, Dösigsein im Kopf, Unwohlsein, Gangunsicherheit, Drehschwindel (Gefühl wie in einem Karussell), Schwankschwindel (Gefühl wie auf einem Schiff) oder Liftschwindel (Gefühl einer stetigen Auf- und Abwärtsbewegung) als Symptome.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Altersschwindel – woher er kommt und was helfen kann
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Symptom Schwindel zeichnet sich durch oft wenig konkrete Gefühle bzw Körpererleben aus. Viele Betroffene nennen z.B. Benommenheitsgefühl, Dösigsein im Kopf, Unwohlsein, Gangunsicherheit, Drehschwindel (Gefühl wie in einem Karussell), Schwankschwindel (Gefühl wie auf einem Schiff) oder Liftschwindel (Gefühl einer stetigen Auf- und Abwärtsbewegung) als Symptome.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Funktionalität der Organe nimmt mit dem Alter ab
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Häufig gibt es dazu Begleitsymptome wie Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen, Schwäche in den Beinen, Kopfschmerzen und Hörstörungen. Mit steigendem Alter nehmen diese Beschwerden leider zu. Schwindel ist häufig ein Ausdruck von Störungen in mehreren Organsystemen. Denn auch die Funktionalität unsere Organe nimmt mit zunehmendem Alter ab. Mögliche Ursachen für das Auftreten des sogenannten Altersschwindels liegen in folgenden Organsystemen und ihrer beeinträchtigten Funktion:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sehkraft
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gleichgewichtssinn
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nervenfunktion, z.B. die Empfindsamkeit, die im Alter oft nachlässt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gefäßwiderstand
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Muskeln
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Veränderungen im Bereich der Halswirbelsäule
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fast ein Drittel aller Menschen über 70 Jahre leidet an Altersschwindel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Schwindel im Alter entwickelt sich meist schleichend und ist leider ein sehr häufiges Symptom. In der Altersgruppe über 70 Jahre leidet fast ein Drittel aller Menschen vorübergehend unter Schwindelanfällen, die die Alltagsaktivitäten einschränken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den meisten Fällen handelt es sich um kurz anhaltende leichte Schwindelanfälle ohne weitere dauerhafte Beschwerden. Gerade bei älteren Menschen sollten diese bei erstmaligem Auftreten sorgfältig untersucht werden, um eine eventuell zugrunde liegende Krankheit ausschließen zu können. Häufig lässt sich dennoch keine Ursache finden. Wenn keine klare Ursache bestimmt werden kann, kann dies bedeuten, dass es auch keinen Ansatzpunkt gibt, um die Ursache des Schwindels behandeln zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ursache auf den Grund gehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Folgende Wege beschreiten wir, um die Ursachen bei Altersschwindel zu erforschen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zunächst befragen wir Sie ausführlich: nach der Form des Schwindels, nach Begleitsymptomen, seit wann der Schwindel besteht, bei welchen Aktivitäten der Schwindel erstmals auftrat, wie oft und wie lange der Schwindel besteht, ob es eine neue Medikation gibt, die uns noch nicht bekannt war etc.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach diesen ersten Informationen versuchen wir eine erste Einschätzung zu gewinnen, um dann gezielt eine weiterführende Diagnostik einleiten zu können
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die körperliche Untersuchung gibt uns weitere Anhaltspunkte möglicher Ursachen des Schwindels. Dabei gilt das Hauptaugenmerk den Bereichen Blutdruck, Puls und Herz sowie den Ohren. Wichtig ist ebenfalls eine sorgfältige Untersuchung des Nervensystems inklusive möglicher auffälliger Augenbewegungen. Dies alles erfassen wir im Rahmen der Konsultation.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ergänzend kann es erforderlich sein, dass weitere Untersuchungen, wie z.B. Blutuntersuchungen, bildgebende Untersuchungen oder Überweisungen zu Fachärzten (häufig Neurologe und HNO) stattfinden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kleine Hilfen im Alltag können Besserung bringen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besteht bei Patientinnen oder Patienten mit chronischen Krankheiten ein Schwindel, kann es sein, dass wir wenig bis gar keine Ansatzpunkte zur Besserung der Beschwerden haben, da die Grundstörung nicht aus der Welt geräumt werden kann. Wenn wir keine Ursache finden können, dann nützt es dennoch nichts, die Situationen zu meiden, in denen der Schwindel auftritt. Vielmehr müssen Betroffene lernen, damit umzugehen. Dies kann bedeute, dass Sie im Alltag beispielsweise zur eigenen Sicherheit eine Gehhilfe nutzen sollten, um standfest und gangsicher zu bleiben, um das Auftreten von Knochenbrüchen zu vermeiden oder gar Schlimmerem. Auch das Durchführen von Gleichgewichtsübungen im Alltag kann möglicherweise förderlich sein. Möglicherweise muss auch medikamentös eine Änderung in die Wege geleitet werden, wenn bestimmte Medikamente als schwindelauslösend verdächtigt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Umfassendes Infomaterial zum Thema Schwindel finden Sie auch hier:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.lmu-klinikum.de/schwindelzentrum/fur-patienten/download-und-infomaterial/328f0691ef8cd013" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.lmu-klinikum.de/schwindelzentrum/fur-patienten/download-und-infomaterial/328f0691ef8cd013
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 24 Oct 2021 15:02:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/altersschwindel-woher-er-kommt-und-was-helfen-kann</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>Fahreignung – ein emotionales Thema</title>
      <link>https://www.hausarztpraxis-habenhausen.de/fahreignung-ein-emotionales-thema</link>
      <description>An manchem Tisch ist das Thema bestimmt schon mal aufgekommen – und war dann sicher meist emotional belastend für alle Seiten: eine womöglich fehlende oder unterentwickelte Fahreignung. Häufig wird sie in den Raum gestellt bei unserem Gegenüber, bei den eigenen Eltern, den Ehepartnern oder Freunden und Bekannten, bei uns selbst.</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;&#xD;
  
         Fahreignung – ein emotionales Thema
        &#xD;
&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         An manchem Tisch ist das Thema bestimmt schon mal aufgekommen – und war dann sicher meist emotional belastend für alle Seiten: eine womöglich fehlende oder unterentwickelte Fahreignung. Häufig wird sie in den Raum gestellt bei unserem Gegenüber, bei den eigenen Eltern, den Ehepartnern oder Freunden und Bekannten, bei uns selbst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So ein Gespräch läuft selten friedlich ab. Schließlich wird in den Raum gestellt, dass wir oder die andere Seite etwas nicht mehr können, das auch unseren Alltag massiv verändern dürfte, wenn Konsequenzen gezogen werden müssen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In Deutschland müssen wir primär nachweisen, dass wir „die notwendigen körperlichen und geistigen Anforderungen“ erfüllen, damit wir die Fahrerlaubnis, also unseren Führerschein bekommen können. Dies ist in entsprechenden Gesetzestexten niedergelegt, eine spätere Überprüfung dieser Kompetenz findet nicht für alle statt, nur für bestimmte Führerscheinklassen (z.B. LKW-Fahrer). Dies ist vielen anderen Staaten, teilweise auch in unseren europäischen Nachbarstaaten anders.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wann kommt es zu einer Überprüfung der Fahreignung?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei uns kommt es nur zu einer Überprüfung, wenn wir allzu oft oder schwerwiegend im Straßenverkehr auffallen, zum Beispiel bei zu vielen Punkten in Flensburg. Dann kommt automatisch ein Prozess in Gang, der zur Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung (MPU) führt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist allerdings meistens nicht das, was bei vielen Gesprächen in trauter Runde angesprochen wird. Stattdessen gibt es zum Beispiel folgenden Anlässe:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Der übermäßige Alkoholkonsum bei einer Festivität, die dazu führt, dass empfohlen wird, sich nicht mehr ans Steuer zu setzen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           die sich häufenden Beulen am Auto, weil sich das Auto scheinbar in der Größe verändert hat und auf einmal nicht mehr in die bisher passenden Lücken passt
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           die Nachfrage der Versicherung, weil schon wieder ein Schaden aufgetreten ist und bezahlt werden soll
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           und aber auch das Gefühl als Mitfahrender, dass die fahrende Person nicht mehr geeignet ist, motorisiert am Straßenverkehr teilzunehmen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           oder nach einem medizinischen Ereignis die ärztliche Ansage, dass vorübergehend ein Fahrverbot ausgesprochen werden muss.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Viele Emotionen im Spiel
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn solche Gespräche in Gang kommen, geraten schnell viele Emotionen ins Spiel. Dem betrunkenen Gast wird man den Autoschlüssel wegnehmen wollen, aber wie ist ein Gespräch möglich, wenn die andere Seite das Gefühl hat, dass damit „alles“ weggenommen wird? Die junge Generation ist nicht mehr so vernarrt in ihren Führerschein, aber die Älteren können sich oft nur sehr schwer mit dem Verlust der Fahrerlaubnis abfinden. Sie haben sich etwas erarbeitet und wollen es nicht loslassen. Das In-Frage-Stellen wird oft als Kränkung empfunden, eine bisher als selbstverständlich bestehende Kompetenz wird einem abgesprochen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Dem Gegenüber die eigene Angst erklären
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Da kann es gut sein, zu erklären, warum es zu dem Gespräch kommt, die eigene Angst bei einer Autofahrt zu erwähnen und womöglich eine unabhängige Person zu suchen, die das potenziell bestehende Problem überprüft. Konkret ist es so, dass viele Fahrlehrer in einer begleiteten Fahrstunde kostenpflichtig eine Überprüfung der Fahreignung übernehmen. Am Ende einer solchen Stunde kann man sich noch mal hinsetzen und vielleicht etwas emotionsärmer klären, welche Konsequenzen zu ziehen sind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Letztlich geht es ja darum, dass alle möglichst sicher im Straßenverkehr unterwegs sein können. Manchmal muss dann eine einzelne Person verzichten, damit es allen möglichst gut geht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
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      <pubDate>Wed, 20 Oct 2021 15:19:43 GMT</pubDate>
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