Kopfläuse: Was bei einem Befall zu tun ist
Der Gedanke an Kopfläuse versetzt viele Eltern in Aufregung: Wo kommen sie her? Und wie werden wir sie wieder los? Natürlich sind Kopfläuse nicht angenehm, aber sie sind auch kein Beinbruch. Wenn man Kopfläuse schnell und sorgfältig behandelt, ist man die lästigen Blutsauger rasch wieder los.
Kopfläuse haben nichts mit mangelnder Hygiene zu tun und kommen gerade unter Kindern immer mal wieder vor. Vor allem Eltern von Kita- und Schulkindern können davon ein Lied singen. Denn die zwei bis vier Millimeter langen Parasiten vermehren sich schnell. Sie kleben ihre Eier an den Haaren in der Nähe des Ansatzes fest, innerhalb einer Woche schlüpfen neue Läuse. Wenn Kinder ihre Köpfe zusammenstecken, klettern die Läuse über die Haare von einem Kopf zum anderen. Die Bisse können ordentlich jucken, sie sind aber ungefährlich. Weder verteilen sie Gift, noch Krankheiten.
Erste Anzeichen von Läusen
Doch nicht nur auf Läuse selbst sollte man das Kind untersuchen, auch auf Eier, sogenannte Nissen. Diese befinden sich häufig an den Haaren hinter dem Ohr oder Nacken. Nissen werden oft mit Schuppen verwechselt. Allerdings lassen sich Hautschuppen abschütteln, während Nissen am Haar kleben.
Maßnahmen bei Läusen
Sie haben Kopfläuse oder Nissen entdeckt? Dann sollten Sie schnell mit der Behandlung starten. Ein Arztbesuch ist nicht notwendig, Sie können sofort loslegen. Alles Notwendige zur Bekämpfung von Läusen bekommen Sie in der Apotheke. Zur Auswahl stehen Shampoos und Tinkturen mit Insektengift sowie Mittel mit Silikonöl, die die Kopfläuse mit einer Ölschicht bedecken, so dass sie ersticken. Im Anschluss an die Verwendung dieser Mittel sollte das Haar mehrmals pro Woche sorgfältig mit einem Läusekamm ausgekämmt werden, damit Läuse und Nissen entfernt werden. Die Behandlung muss in der Regel nach sieben bis zehn Tagen wiederholt werden, nähere Infos finden sich in der Packungsbeilage.
Was ist noch zu tun? Eltern müssen bei einem Läusebefall unbedingt die Schule oder den Kindergarten darüber informieren. Auch Personen, mit denen enger Kontakt in der Zeit zuvor bestand, sollte informiert werden.
Und wie lange muss mein Kind nun zu Hause bleiben? Hierauf hat der Gesetzgeber eine klare Antwort. Wenn ein Kind Läuse hat, darf es so lange nicht in den Kindergarten oder in die Schule gehen, bis der Befall behandelt ist. Das heißt, dass Kinder bereits am Tag nach der Behandlung mit einem nachweislich wirksamen Mittel gegen Läuse wieder eine Gemeinschaftseinrichtung betreten darf. Die Einrichtungen entscheiden dabei selbst, ob dafür ein ärztliches Attest notwendig ist.
Schutz vor Läusen und weitere Maßnahmen
Nach der Behandlung mit einem Läusemittel, sollte man sichergehen, dass die Läuse nicht wiederkommen. Dafür sollten einige Maßnahmen ergriffen werden:
geschrieben am
Dienstag, den 4. Februar 2025
Kopfläuse haben nichts mit mangelnder Hygiene zu tun und kommen gerade unter Kindern immer mal wieder vor. Vor allem Eltern von Kita- und Schulkindern können davon ein Lied singen. Denn die zwei bis vier Millimeter langen Parasiten vermehren sich schnell. Sie kleben ihre Eier an den Haaren in der Nähe des Ansatzes fest, innerhalb einer Woche schlüpfen neue Läuse. Wenn Kinder ihre Köpfe zusammenstecken, klettern die Läuse über die Haare von einem Kopf zum anderen. Die Bisse können ordentlich jucken, sie sind aber ungefährlich. Weder verteilen sie Gift, noch Krankheiten.
Erste Anzeichen von Läusen
Doch woran merkt man überhaupt, ob die Kinder von Kopfläusen betroffen sind? Meist beginnt es damit, dass sich das Kind auffällig oft am Kopf kratzt. Auch wenn es in der Kita oder Schule einen bekannten Läusebefall gab, sollten Sie den Kopf auf Kopfläuse untersuchen. Dabei sollten alle Familienmitglieder inspiziert werden. Am besten nutzen Sie einen speziellen Läusekamm aus der Apotheke oder Drogerie. So gehen Sie vor: Kämmen Sie gegen die Haarwuchsrichtung am Ansatz jede Strähne zweimal durch und streichen Sie den Kamm anschließend an einem Tuch ab, um mögliche Parasiten erkennen zu können.
Doch nicht nur auf Läuse selbst sollte man das Kind untersuchen, auch auf Eier, sogenannte Nissen. Diese befinden sich häufig an den Haaren hinter dem Ohr oder Nacken. Nissen werden oft mit Schuppen verwechselt. Allerdings lassen sich Hautschuppen abschütteln, während Nissen am Haar kleben.
Maßnahmen bei Läusen
Sie haben Kopfläuse oder Nissen entdeckt? Dann sollten Sie schnell mit der Behandlung starten. Ein Arztbesuch ist nicht notwendig, Sie können sofort loslegen. Alles Notwendige zur Bekämpfung von Läusen bekommen Sie in der Apotheke. Zur Auswahl stehen Shampoos und Tinkturen mit Insektengift sowie Mittel mit Silikonöl, die die Kopfläuse mit einer Ölschicht bedecken, so dass sie ersticken. Im Anschluss an die Verwendung dieser Mittel sollte das Haar mehrmals pro Woche sorgfältig mit einem Läusekamm ausgekämmt werden, damit Läuse und Nissen entfernt werden. Die Behandlung muss in der Regel nach sieben bis zehn Tagen wiederholt werden, nähere Infos finden sich in der Packungsbeilage.
Was ist noch zu tun? Eltern müssen bei einem Läusebefall unbedingt die Schule oder den Kindergarten darüber informieren. Auch Personen, mit denen enger Kontakt in der Zeit zuvor bestand, sollte informiert werden.
Und wie lange muss mein Kind nun zu Hause bleiben? Hierauf hat der Gesetzgeber eine klare Antwort. Wenn ein Kind Läuse hat, darf es so lange nicht in den Kindergarten oder in die Schule gehen, bis der Befall behandelt ist. Das heißt, dass Kinder bereits am Tag nach der Behandlung mit einem nachweislich wirksamen Mittel gegen Läuse wieder eine Gemeinschaftseinrichtung betreten darf. Die Einrichtungen entscheiden dabei selbst, ob dafür ein ärztliches Attest notwendig ist.
Schutz vor Läusen und weitere Maßnahmen
Nach der Behandlung mit einem Läusemittel, sollte man sichergehen, dass die Läuse nicht wiederkommen. Dafür sollten einige Maßnahmen ergriffen werden:
- Zwar überleben Läuse nicht lange auf Gegenständen und Textilien, dennoch sollten Bettwäsche, Schals, Mützen und Bürsten nicht von anderen Familienmitgliedern benutzt werden.
- Die Kämme, Bürsten und Haarspangen des betroffenen Kindes sollte mit heißem Wasser und Seife gewaschen werden.
- Benutzte Bettwäsche, Kleidung, Kuscheltiere und Handtücher sollten bei 60 Grad gewaschen werden.
- Übrige Textilien für drei Tage in einem Plastiksack verschließen.
geschrieben am
Dienstag, den 4. Februar 2025
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